#19 Fokus. Flow. Präzision. – Im Gespräch mit Oliver Kratochwil (Büchsenmachermeister & Mentaltrainer)
Shownotes
Für diese Folge von Handwerk & Haltung sind wir in Pforzheim – mitten in einer Werkstatt, in der Präzision nicht nur Anspruch ist, sondern Alltag. Unser Gast Oliver Kratochwil ist Büchsenmachermeister und arbeitet zugleich als Mentaltrainer mit Menschen, die unter Druck abliefern müssen: im Leistungssport, im Business und im ganz normalen Berufsalltag.
Matthias Vickermann und Jessica Sander sprechen mit ihm über Tontaubenschießen (Wurfscheiben) als Training für Konzentration, Reaktionsfähigkeit und innere Ruhe. Oliver erklärt, warum in entscheidenden Momenten oft nicht das Können den Unterschied macht, sondern der Kopf – und was es braucht, um Ablenkung, Erwartungsdruck und den ständigen Vergleich auszublenden. Ein weiteres Thema: Verantwortung. Oliver ordnet die öffentliche Wahrnehmung von Waffen ein, spricht über Regeln, Missverständnisse und den sensiblen Umgang mit einem Thema, das schnell emotional wird.
In dieser Folge
Tontaubenschießen als Fokus- und Entscheidungstraining
Flow: was ihn ausmacht, warum er kippt – und wie man zurückfindet
Präzision an der Werkbank und Präzision im Denken: die Verbindung beider Welten
Verantwortung, Gesetze und gesellschaftliche Bilder rund um Waffen
Einblicke in die Büchsenmacherarbeit: Unikate, Reparaturen, Werkstattgeschichten
Unser Gast: Oliver Kratochwil, Büchsenmachermeister und Mentaltrainer
Profil: https://www.linkedin.com/in/oliver-kratochwil-23b9b1163/
Website: https://waffenland.de/
Flintenevent (Trainer-Profil): https://flintenevent.de/flintenschiessen/trainer/trainer-ok/
Unser Sponsor:
Allianz Capital Solutions bietet Wealth-Management und Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf individuelle Anlagestrategien und langfristig werthaltige Vermögensplanung. Kundinnen und Kunden erhalten über bedarfsgerechte Lösungen Zugang zu sämtlichen Anlageklassen und weltweit attraktiven Investments – inklusive alternativer Anlagen, die für Privatanlegerinnen und Privatanleger oft schwer zugänglich sind.
Allianz Capital Solutions (Übersicht / Infos) https://www.allianz.de/vorsorge/capital-solutions/
Allianz Capital Solutions auf LinkedIn https://www.linkedin.com/company/allianz-capital-solutions/
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Transkript anzeigen
00:00:02: Nach dem zweiten Bier habe ich mit diesem Laden abgekauft.
00:00:05: Ohne Geld, ohne Finanzierung, einfach so auf Handschlag.
00:00:10: Willkommen bei Handwerk und Haltung, dem Podcast mit Matthias Weckermann.
00:00:15: Es geht um Maßarbeit im Handwerk und im Leben, um Werte, Verantwortung und die Kunst Haltung zu zeigen, gerade dann, wenn es unbequem wird.
00:00:24: Matthias Weckermann ist Marschumacher, Unternehmer, Speaker und Netzwerker.
00:00:29: Gemeinsam treffen wir Menschen, die in ihrem Bereich Maßstäbe setzen.
00:00:33: Wir sprechen über Wandelwerte und das, was wirklich zählt.
00:00:37: Das ist Handwerk und Haltung.
00:00:42: Herzlich willkommen zu Handwerk und Haltung.
00:00:43: Ich bin Jessica Sander und bei mir sitzt natürlich Matthias Weckermann.
00:00:46: Hallo, Matthias.
00:00:48: Hallo, Jessica.
00:00:49: Schön, dass es dir heute wieder geklappt hat.
00:00:51: Ich freue mich auch wirklich sehr auf diese neue Episode.
00:00:54: Ganz besonderer Dank geht natürlich wieder unserem tollen Sponsor der Allianz Capital Solutions.
00:00:59: mit denen ich gerade just letzte Woche noch ein tolles Event in Düsseldorf hatte.
00:01:03: Und ja, freue ich mich drauf, dass wir jetzt auch wieder hier in etwas Neues starten und... Übergebe es wieder an dich.
00:01:08: Super.
00:01:09: Vielen, vielen Dank.
00:01:10: Und wir sind heute in Vorzeichen und sitzen zwischen Werkbank und wirklich Handwerksgeschichte.
00:01:16: Unser heutiger Gast ist Büchsenmachermeister und Inhaber von Waffenlandmesser.
00:01:20: Und was ich an ihm besonders spannend finde, bei ihm geht es nicht nur um Präzision im Handwerk, sondern auch im Kopf.
00:01:26: Neben dem Handwerk ist er flinten und mental Trainer und arbeitet mit Menschen, die unter Druck abliefern müssen im Wettkampf, im Leistungssport, aber genauso im Berufsalltag.
00:01:35: Und selbst Matthias hat ein Jahr schon mit ihm trainiert und er hat gesagt, größte Learning war Fokus.
00:01:39: Genau darüber sprechen wir heute über das Turntauben schießen, über das mentale Training und auch darüber, wie man das in den Alltag mitnehmen kann und gerade auch als Unternehmer.
00:01:48: Und weil dein Beruf natürlich automatisch einige Fragen aufwirft, sprechen wir auch über das größere Thema rund um Waffen in Deutschland und die Diskussion.
00:01:56: Und ich freue mich sehr, dass wir heute bei dir sein dürfen.
00:01:58: Herzlich willkommen.
00:02:00: Lieber Oliver Kartoffel, hallo Oliver.
00:02:02: Hallo Jessica, hallo Matthias, ich finde es ganz toll, dass ihr den weiten Weg von Baden-Baden wegen mir hier angetreten seid und dass wir jetzt wirklich hier neben der Werkstatt sitzen.
00:02:14: Fast an der Werkbank.
00:02:15: Hallo, das ist doch selbstverständlich.
00:02:16: Wir freuen uns sehr, hier sein zu können.
00:02:18: Meine erste Frage geht aber an Matthias.
00:02:21: Und zwar, du hast ja selbst ein Jahr mit Oliver trainiert.
00:02:25: Und was hat dich so an ihm begeistert, an diesem Training, an ihm als Mensch, dass du gesagt hast, der gehört in dem Podcast?
00:02:30: Ja.
00:02:31: Also, zur nächsten Mal, Oliver, vielen Dank auch für deine Zeit.
00:02:34: Dass wir natürlich jetzt hier vom Baden-Baden rüberkommen, ist natürlich eine Selbstverständlichkeit, weil wie oft bist du irgendwo hingefahren, wo wir Training hatten?
00:02:42: Da will ich auch sofort darauf zurückkommen.
00:02:43: Ich durfte mal vor vielen, vielen Jahren das Tontaubenschießen ausprobieren.
00:02:47: Und ich glaube, ich habe mich nicht ganz so ungeschickt beim ersten Mal angestellt, wo dann die welche von dem Jägerloch in Bayers-Bronnan zu mir sagten, probieren sie das doch mal als Sportart.
00:02:55: Dann habe ich gesagt, das mache ich irgendwann.
00:02:57: Ich kam es aber nicht dazu.
00:02:58: Ich habe es immer weiterhin verschoben.
00:02:59: Und da habe ich gesagt, jetzt werden sich so ein Ja, da kriegt das dann doch irgendwie mal hin.
00:03:03: Und dann habe ich da angerufen und dann wurde es, du mir lieber Oliver empfohlen.
00:03:07: Dann habe ich gesagt, probieren Sie das in Termin bekommen.
00:03:09: Der ist ja raser begehrt und das sollte natürlich auch wirklich mit Draher Nachdruck regelmäßig stattführen.
00:03:14: Dann habe ich da hingegangen und wir haben uns kennengelernt.
00:03:17: Das war, glaube ich, für dich das behaupten Sympathie auf den ersten Blick.
00:03:21: Und dann ging es da los.
00:03:22: und da muss ich sagen, da kommt für mich dieser Unterschied.
00:03:24: und jetzt auch die Beantwortung zu deiner Frage, warum ich dich gerne dabei haben möchte, Oliver.
00:03:29: Das war so, Jessica.
00:03:30: Ich bin natürlich ausgegangen, ich bekomme jetzt eine Flinte in die Hand und dann fliegt eine Tonntaube, dann lerne ich eine gewisse Technik, ab welchem Punkt ich die dann treffen muss.
00:03:38: Ja, so war es auch, aber um das glaube ich gut zu machen und ich bin auch ganz weit davon entfernt, immer noch, ja, ich glaube ich manchmal treffe ich, ja, vielleicht manchmal ein bisschen besser, aber diesen Fokus zu gewinnen.
00:03:48: Und das ist für mich so, vielleicht auch, man sagt diesen Griff heutzutage oft, aber für mich ist es in dem Fall so der Game Changer, weil ich habe auch viel um die Ohren, ich habe tolle Projekte auch alleine, dass ihr mit dem Podcast und man hat Familie, man hat so viele Dinge, um die man sich kümmern darf und kümmern möchte, aber den Fokus heutzutage noch zu haben, das ist was Schwieriges.
00:04:07: Und das verliert man.
00:04:09: Und das habe ich da zum großen Teil wieder zurückgewonnen, mir auch zu sagen auch im beruflichen, wenn ich sage, Das möchte ich jetzt machen, habe ich darauf meinen Fokus und da mache ich es richtig.
00:04:18: Und da hilft mir das Ton-Tauben-Schießen ungemein und somit war das eine ganz andere Schule, die ich bei dir erleben durfte in diesem Jahr.
00:04:25: Viel mehr als den Umgang mit einer Waffe.
00:04:28: Sehr schön.
00:04:29: Und du hast gesagt, du hast dich relativ geschickt angestellt.
00:04:32: Das würde ich noch gerne einmal Oliver fragen.
00:04:34: Du hast Matthias ein Jahr begleitet.
00:04:36: Was waren den größten Herausforderungen, falls es die überhaupt gab, waren das die knapp zwei Meter und das Körpergefühl oder eher der Kopf und Fokus?
00:04:44: Naja, wenn man Matthias kennt, weiß man, dass er sehr, sehr ehrgeizig ist.
00:04:48: Und das gehört jetzt natürlich zum Thema Kopf.
00:04:52: Im Grunde genommen brauchst du beides.
00:04:54: Du brauchst körperliche Voraussetzungen.
00:04:56: Das heißt, erst musst du stehen, dann musst du sehen, dann musst du dich bewegen und dann musst du handeln.
00:05:02: Das heißt, du musst vom Kopf ins Handeln kommen und das zu machen, das braucht für viele.
00:05:09: Viele denken einfach ganz viel nach.
00:05:12: Im Grunde folgt die Flinte dem Körper und der Körper folgt dem Kopf und der Kopf dem Geist.
00:05:18: Und dass der Körper dem Geist folgt, das haben schon viele bekannte Sportler gesagt.
00:05:23: oder Bruce Lee war eigentlich jemand, der gesagt hat, der Körper folgt dem Geist.
00:05:29: Ein gutes Beispiel ist der ISSF.
00:05:31: Der ISSF ist der Spitzenverband international.
00:05:35: Die machen die Vorbereitungen praktisch für die Olympiade mit Weltcups und der ISSF hat für jedes mentale Problem einen eigenen Mentaltrainer.
00:05:45: Man setzt klar voraus, die Jungs können schießen, aber das Problem ist der Kopf.
00:05:51: Weil, stell dir vor, du bist im Finale zur Olympiade oder zur Qualifikation zum Finale.
00:05:57: Also vor dir sind Leute, die am hundertvierundzwanzig von hundertvierundzwanzig Scheiben getroffen und du bist derjenige, der hundertdreiundzwanzig getroffen hat und musst jetzt stechen und du weißt, okay, wenn ich jetzt treffe, komme ich ins Finale der Olympiane und ich habe eine Chance auf eine olympische Medaille.
00:06:17: Und das ist ein großes Problem, weil jetzt heißt es wirklich abliefern.
00:06:22: Und die Frage ist ja, glaubst du, derjenige, der beim Stechen gewinnt, kann besser schießen?
00:06:28: Nein, das ist nicht so, sondern ist entscheidet wirklich der Kopf.
00:06:33: Und deswegen wird der Kopf bei Spitzen, Verbänden trainiert.
00:06:37: Und für jede Situation und für verschiedene Dinge gibt es eben Mentaltrainer und Sportpsychologen.
00:06:44: Und jetzt speziell bei Matthias, zwei Meter, was muss man denn da erst passend machen, damit das funktioniert?
00:06:50: und ja, damit man überhaupt vom Kopf frei arbeiten kann?
00:06:53: Naja, es ist so, große Menschen haben es eigentlich immer schwerer.
00:06:56: Das wissen viele gar nicht, weil die müssen nämlich nach unten schauen.
00:07:00: Ich sage immer, die kurzen, die sind kerzen gerade und aufrecht.
00:07:04: Und ein großer Mensch muss A. den Kopf einziehen und B. muss er mit kurzen Menschen eben nach unten schauen.
00:07:11: Das bedeutet, man braucht erst mal eine zielführende Beweglichkeit und Haltung.
00:07:18: Und natürlich muss alles eben an diese Haltung angepasst werden.
00:07:23: Aber eigentlich geht es um Leistung.
00:07:25: Und nochmal auf Matthias, wie hat er sich denn wirklich angestellt?
00:07:27: Also hast du viel Training gebraucht oder war das wirklich gleich, wo du gesagt hast, das ist ein Naturtalent?
00:07:33: Also generell ist Matthias ein sehr begabter, willensstarker Sportler und er ist auch talentiert.
00:07:41: Aber natürlich muss ich ganz klar sagen, die talentierten sind nicht die, die in der Nationalmannschaft schießen, sondern es sind die, die Trainings.
00:07:50: Die trainierten eigentlich, ja.
00:07:52: Ein Spitzensportler schießt fünfundzwanzigtausend Schuss im Jahr.
00:07:57: Und ein Breitensportler schießt halt vielleicht nur tausend oder fünftausend Schuss im Jahr.
00:08:03: Also klar ist, Training schlägt unterm Strich, wenn man die Kurve zu Ende schaut, die Begabung.
00:08:09: Das heißt, ihr müsst es schon das eine Business aufgeben, um dann mit dem anderen erfolgreich zu sein.
00:08:13: Genau, das sind alles Profi-Sportler.
00:08:15: Also ich, was er spontan zu sagen kam, der Punkt ist ja auch, warum mache ich das denn auch?
00:08:21: So, und ich will ja gar nicht da in den Spitzensport, für mich ist das der Ausgleich.
00:08:26: Und für mich ist es eine schöne Sache, in der Natur zu stehen, ein, zwei Stunden das zu machen.
00:08:31: Und dann bin ich wieder fokussiert und lerne auch dadurch ins Fokus mehr.
00:08:35: Und ich habe da gar keine Absicht, irgendwo auf irgendeiner Rangliste zu stehen.
00:08:39: Weil dann komme ich wieder, dann hätte ich für mich wieder einen Druck, was du gerade auch gesagt hast, Oliver.
00:08:43: Und da bin ich gar nicht hin.
00:08:44: Das soll für mich eine Entspannung eher sein, was mir gut tut und nicht, wo ich sage, jetzt muss ich da zum Training, jetzt muss ich dies und ich muss den erreichen.
00:08:52: Diese Challenge habe ich den ganzen Tag schon genug in anderen Dingen.
00:08:54: Die will ich dann nicht noch dort haben.
00:08:56: Und ich glaube, das muss man für sich erst mal differenzieren, wenn ich etwas starte oder etwas betreibe.
00:09:01: Was möchte ich überhaupt davon?
00:09:03: Und ich möchte nicht dort irgendwo in so ein Wettkampf reinkommen.
00:09:07: Trotzdem geht es natürlich erst mal um Leistung.
00:09:10: Ja, klar.
00:09:10: Also die Tauben will ich schon vom Himmel holen.
00:09:12: Aber die hole ich für mich runter und nicht für eine Jury oder für andere Leute.
00:09:16: Das ist für mich mein innere Challenge, wenn ich da stehe und sage, wieviel schaffe ich denn von den fünfzehn.
00:09:21: Aber um eine Leistung erbringen zu können, sind natürlich verschiedene Faktoren notwendig.
00:09:26: Ich nenne es jetzt mal sieben bis acht Faktoren.
00:09:29: Ich nenne es jetzt mal die Big Seven oder die Big Eight.
00:09:32: Das sind Kondition, Ernährung, Schlaf, Technik, Taktik.
00:09:39: Material, die gute Flinte.
00:09:41: Umfeld und mentale Stärke.
00:09:44: Kondition ist klar.
00:09:45: Du willst hundertfünfundzwanzig Schuss machen, also musst du diese Flinte auch hundertfünfundzwanzig Schuss eben halten können.
00:09:52: Wie viel wiegt die als Zwischenfrage?
00:09:54: Zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Kilo.
00:09:57: Ernährung.
00:09:59: Ohne Mumpf, kein Kampf.
00:10:00: Heißt, wenn du zu viel gegessen hast, kannst du dich nicht bewegen.
00:10:03: Wenn du zu wenig gegessen hast, ist es auch nicht zielführend.
00:10:07: Dann Schlaf.
00:10:08: Schlaf wird natürlich total unterschätzt.
00:10:10: Man muss schon eine gewisse, ich sage mal in Anführungsstrichen, Schlafhygiene betreiben.
00:10:15: Das heißt, man muss den Schlaf oder den Prozess des Schlafes oder wann das einleitende Schlaf ist, muss man ritualisieren oder eben auch Protokolle schreiben.
00:10:27: Da gibt es natürlich auch viele Möglichkeiten und Mechanismen.
00:10:32: Wir haben die Technik.
00:10:34: Technik bedeutet Wiederholgenau zu werden.
00:10:37: Dinge zu probieren, wie kann ich mit eben meinen einen Meter neunundneunzig diese Bewegung ausüben?
00:10:45: Wir haben Taktik, also die Vorgehensweise.
00:10:49: Wir haben das Material, die Flinte, und die Flinte muss natürlich einem ein Meter neun neunzig Mann auch passen.
00:10:56: Der hat natürlich eine andere Flinte wie jemand mit ein Meter sechzig, weil du stellst dein Auto sitz sicherlich anders ein, wie ich.
00:11:03: Ich sitz ganz nahmlich.
00:11:07: Genau.
00:11:08: Und wir haben das Umfeld.
00:11:11: Das Umfeld ist eine ganz interessante Geschichte.
00:11:13: Du fährst mit deinem Auto ins Jägerloch.
00:11:16: Fünf Leute rufen dich an.
00:11:18: Deine Frau, deine Kinder, Angestellte je nach Lebenssituation der Chef, dein Nachbar, der einfach ein Problem hat mit seinem Rasen und gern seinem Problem an dich abgeben möchte.
00:11:30: Und du hast ihn in deiner Freisprecheinrichtung und hörst ihn.
00:11:34: Dann kommst du am Skistand an und hast gesagt, als du den Koffer in den Kofferraum reingelegt hast, naja, heute könnte ich vierundzwanzig von fünfundzwanzig Scheiben treffen.
00:11:44: Als du am Skistand ankommst, sind es eigentlich nur noch zwanzig.
00:11:48: Und jetzt kommt's.
00:11:49: Die Erwartungen, die du hast, die hast du nicht angepasst.
00:11:54: Das heißt, du gehst mit dem Mindset da rein, ich kann vierundzwanzig Scheiben treffen.
00:11:58: Eigentlich kannst du aber nur noch zwanzig treffen.
00:12:01: Und das ist das Entscheidende.
00:12:02: Du musst deine Erwartungen natürlich entsprechend anpassen.
00:12:06: Weil es geht nur darum, heute besser zu sein wie gestern.
00:12:11: Und wir sind viel zu, ich sag mal, ergebnisorientiert.
00:12:14: Für uns zählen immer Ergebnisse.
00:12:17: Und dann haben wir natürlich die mentale Stärke.
00:12:20: Stell dir vor, du bist auf einem Schießstand, das sind fünf Placken und der erste schießt, trifft mit dem ersten Schuss und mit dem zweiten Schuss schießt er, trifft dann noch den großen Splitter, der von der Wurfscheibe weg bricht.
00:12:32: Weil das kann, weil das gerne macht.
00:12:34: Auf dem zweiten Stand hat der Schütze, hat die Flinte in der Hand, schießt und trifft.
00:12:40: Jetzt bist du dran.
00:12:41: Ja, dann kommen die Probleme, weil du dich orientierst an den anderen.
00:12:46: Weil du dich nicht fokussierst auf dich selbst, sondern weil du erst mal guckst und sagst, hey, die haben getroffen.
00:12:52: Und ich muss auch treffen.
00:12:54: Und das macht die Sache sehr schwierig, weil je mehr du willst, desto weniger bekommst du.
00:12:58: Vielen Dank, Oliver, weil das durfte ich ein Jahr lang mit dir erleben.
00:13:02: Ja, deswegen muss ich gerade erst mal so einen klaren Moment überlegen, wie ich jetzt auch darauf antworte, vielleicht auch noch gerne darauf eingehen möchte.
00:13:09: Ich hab das echt beherzigt.
00:13:11: Und das ist auch, was ich an dir so schätze.
00:13:12: Du bringst einem das wirklich ganz nahbar.
00:13:15: Bei.
00:13:16: Und ich glaube, es ist eine Reise, die man macht.
00:13:18: Und das ist auch der Schöne an dieser Sportart.
00:13:20: Genau das.
00:13:21: Ich merke das selbst.
00:13:22: Also der größte Tipp, den ich mir mitgenommen habe und ich fahre so fast fünfundvierzig Minuten von Baden-Baden aus, dann bis zum Jägerloch nach Bayersbronn, respektive Freudenstadt.
00:13:32: Und keine Mails mehr zu lesen, am besten noch auch klassische Musik, irgendwas an den runter holt.
00:13:37: Und je mehr ich es schaffe, den Kopf leer zu bekommen, desto besser ist es.
00:13:41: Also das war immer.
00:13:41: Wenn ich zum Schluss noch irgendwo dran gegangen bin, war genau das.
00:13:44: Dann waren diese paar Prozent im Kopf, wo ich dachte, ja, das war jetzt nicht der Rasen vom Nachbar, da wäre irgendwas ärgerlich ist oder was ein beschäftigt.
00:13:50: Und dann fehlt mir diese volle Konstruktion, dem Moment, wenn ich Pull rufe, zu sagen, okay, und jetzt attacke, die Taube muss runter, insofern.
00:13:58: Immer noch vielen Dank, das hat viel mit mir gemacht.
00:14:00: Aber jetzt, wo wir natürlich dabei sind, ich kann es für mich sagen, aber ich möchte dich mal fragen, ob du es mal erklären könntest, jetzt auch der Hörerschaft, wenn man das Ton-Tauben-Schießen noch nie erlebt hat.
00:14:10: Also wie wir beide das natürlich jetzt schon oft praktiziert haben.
00:14:13: Was würdest du denn jemanden sahen damit versteht, was daran so besonders ist?
00:14:18: Also generell findet der Sport natürlich in der frischen Luft statt.
00:14:22: Es geht um Bewegung, es geht um Hand-Augen-Koordination und du bekommst bei jedem Schuss Rückmeldung.
00:14:28: Leider bekommst du auch Rückmeldung, wenn dein Gegner trifft und du dann eben nicht trifft.
00:14:34: Und genau das ist das Heiz in der Suppe, dass du A-Ding-Vergleich hast und natürlich einfach auf ein bewegtes Ziel schießt und da viel koordinieren musst.
00:14:45: Das ist toll.
00:14:46: Es ist einfach ein schöner Sport und er macht einfach Spaß.
00:14:50: Also ich wollte es einfach aus deiner Stimme jetzt mal gehört haben, weil ich wollte jetzt nicht so eine Selbstwerbung dafür machen.
00:14:55: Ich glaube, das mache ich insofern, weil ich jetzt mich so drüber freue, dass du diese Zeiten in so diesen Podcast warst.
00:15:00: Und jetzt komme ich auch damit an.
00:15:02: Leitend in die nächste Frage rein.
00:15:04: Was ist denn aus deiner Sicht so der Grund, warum das Tonentaubenschießen so weit weg ist für viele Menschen?
00:15:10: Ist das eine Sache mit Image, Missverständnis?
00:15:13: Es ist letztendlich auch eine Waffe.
00:15:15: Was müsste man sich vielleicht ändern, damit es zugänglicher wird?
00:15:17: Sind die Zahlen eher in Deutschland steigend?
00:15:20: Also gibt es mehr Menschen, die sich für diesen Sportart interessieren?
00:15:23: Ich habe mal gehört, viele Golfer kommen zum Tonentaubenschießen zur nächste Stufe des Kicks.
00:15:29: Müsste man vielleicht mehr Werbung im Golf vereinbaren?
00:15:31: Ich weiß es nicht.
00:15:32: Aber was glaubst du, ist der Punkt, warum das so nischig ist?
00:15:37: Also generell sind die Zahlen erstmal sinkend.
00:15:40: Und da gibt es verschiedene Faktoren.
00:15:42: Wurfscheiben schießen ist teuer.
00:15:44: Du brauchst ne Patrone, du brauchst die fliegende Wurfscheibe, du brauchst schon mal ein teures Sportgerät, du brauchst nen Schießstand und Schießzeiten.
00:15:54: Generell fängt ja Spitzensport an mit sechs Jahren.
00:15:59: Also jeder wird mit sechs Jahren in irgendeinen Verein gebracht.
00:16:03: Die einen laufen Rollschuh, die anderen spielen Fußball, die nächsten Handball.
00:16:07: Schießen darf man in Deutschland mit einer Flinte frühestens ab vierzehn Jahren.
00:16:12: Und da ist der Markt verlaufen.
00:16:14: Das sind viele einfach schon weg.
00:16:17: Wenn die vierzehn sind, sind die schon auf dem Träppchen gestanden.
00:16:21: Die haben leichtathletik Medaillen um den Hals gehängt bekommen.
00:16:25: Das ist ein großes Problem.
00:16:27: In anderen Ländern ist das natürlich ganz anders.
00:16:30: In England gibt es achtjährige, die eben Flinten schießen, weil es da eine andere Kultur gibt.
00:16:35: Ich würde gerne mal an den Anfang zurück.
00:16:37: Du bist hier in Vorzeigen geboren und auch groß geworden und in dem Laden, dem wir heute sitzen, da warst du auch schon als kleiner Junge, aber du hast jetzt, ich weiß nicht, ob du beim Büchsenmachern zugeschaut hast, aber auf jeden Fall warst du hier um deinen Fußball aufzupummen.
00:16:48: Das hattest du erzählt.
00:16:50: Und dann hast du ja deine Ausbildung gemacht, bist auf Wanderschaft gegangen und hast irgendwann diesen Laden übernommen.
00:16:55: War für dich klar, wenn, dann muss es genau dieser Laden sein.
00:16:57: und weil du ja so viel Verbindung hast.
00:17:00: Und warum war klar Büchsenmacher ist genau deins.
00:17:02: Also eigentlich wollte ich Gitarren verkaufen.
00:17:06: Mit sechzehn.
00:17:07: Und als ich diese gute Idee meinem Vater erzählt habe, hat er natürlich A. gelacht und gesagt, so ein Blödsinn.
00:17:15: Die Österreicher sagen oft, so ein Dupfen.
00:17:18: Und dann habe ich eine Lehre angefangen hier bei meinem Vater, beziehungsweise bei seinem Companion, den ihr ja vorhin auch kennengelernt habt.
00:17:27: Mit
00:17:27: über achtzig.
00:17:28: Mit viernachtzig.
00:17:30: Genau.
00:17:31: Und dann habe ich mehr oder weniger wie in jedem Metallberuf so angefangen, Pfeilen zu üben.
00:17:37: Und ich habe relativ lustlos mit meiner Pfeile da über dieses Werkstück gekratzt.
00:17:44: Und dann hat mein Vater den entscheidenden Satz gesagt.
00:17:47: Also Junge, wenn du jetzt nicht vorwärts kommst, dann gehst du wieder auf die Schule.
00:17:53: Und das wollte ich auf keinen Fall.
00:17:55: Ich wollte auf keinen Fall in die Schule zurück.
00:17:57: Also habe ich mich dann doch... zusammengerissen und erst mal mich in diese Richtung bewegt.
00:18:03: Es war dann so, dass man im zweiten Lehrjahr die Berufsschule Blockunterricht in Ehingen auf der Schwäbischen Alb besucht hat.
00:18:12: und dann hatte ich auf einmal den Vergleich.
00:18:13: Auf einmal waren da andere Büchsenmacher und auf einmal hat man ja gesagt, ja, guck mal, das habe ich schon gemacht.
00:18:19: und er hat gesagt und das habe ich schon gemacht.
00:18:21: Und dann bin ich immer nach Hause gekommen und habe gesagt, hey, das will ich machen.
00:18:24: Das interessiert mich.
00:18:25: Das hat mich wirklich so ein bisschen der Wettbewerb.
00:18:28: Der hat mich schon getriggert.
00:18:30: Und dann war es so, dass ich nach der Ausbildung relativ schnell eigentlich auf Wanderschaft gegangen bin.
00:18:38: Ich war erst in Nürnberg.
00:18:40: Es kam, bis kommen musste irgendwann, ich bin mit meinem damaligen Chef nicht sonderlich gut klargekommen.
00:18:46: Und ich habe mir dann einen Job gesucht nach Ulm.
00:18:49: Und von dort aus habe ich dann relativ einige Jahre in Ulm verbracht.
00:18:55: und als ich dann so diese industrielle Betriebsgeschichten gesehen habe, wie die Schwaben so zum Fenster raus geschaut haben, ihre Bildzeitung gelesen haben, habe ich gedacht, ich muss hier unbedingt weg, ich muss den Meisterbrief machen.
00:19:11: Dann habe ich den Meisterbrief gemacht, war dann auch noch in Freiburg, das war natürlich eine sehr schöne Zeit.
00:19:18: Und dann bin ich irgendwann, habe ich gesagt, ich muss, ich kann nur selbstständig sein, ich muss selbstständig sein.
00:19:25: Und habe dann meinem Vater und seinem Companion ein Angebot gemacht, dass ich den Laden kaufen möchte.
00:19:31: Es war dann so, dass mein Vater sagte, naja, Junge, der Laden trägt ja nur zwei.
00:19:37: Dann habe ich gesagt, ne, ne, trägt doch drei.
00:19:41: Dann habe ich ein sechzehnseitiges Unternehmenskonzept geschrieben, bin zur Bank gegangen und habe dieses Konzept auf die Theke gelegt.
00:19:48: Da gab es noch kein Rating oder so.
00:19:51: Ja, dann habe ich auf Handschlag wirklich diesen Kredit bekommen und habe dann diesen Laden gekauft.
00:19:57: Zwei Jahre später kamen Vertreter zu mir und sagten, ja, der Paul, das ist der vorherige Besitzer von diesem Ladengeschäft, der möchte sein Laden verkaufen.
00:20:06: Dann sage ich, ich habe doch schon ein Geschäft.
00:20:09: Ich brauche doch das gar nicht.
00:20:11: Ja, irgendwie habe ich ein Gefühl gehabt, ich möchte doch gerne wissen, was wird der wohl kosten.
00:20:18: Ja, und dann habe ich den angerufen und nach dem zweiten Bier habe ich mit diesem Laden abgekauft.
00:20:23: Ohne Geld, ohne Finanzierung, einfach so Aufhandschlag.
00:20:27: Ja, dann habe ich den Laden gesehen und der Charme der Sechziger, Siebziger war hier und dann habe ich diesen Laden komplett entkernt.
00:20:36: Wir haben anderthalb Kilometer Kabel mit Netzwerkabel verlegt.
00:20:40: Nur die Leuchtreklamis stehen geblieben und die schweren Scheiben und ja, jetzt sitzen wir hier.
00:20:48: Und was ist das?
00:20:49: Wie lange ist das her?
00:20:49: Ah, Schockung.
00:20:50: Das war
00:20:50: ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ...
00:21:07: das war ... ... das war ... ... das war ... ... das war ... ... das um kurz drauf einzugehen, war das ja bei uns genauso.
00:21:11: Also, es war also im Jahr zwei-tausend-vier selbstständig gemacht und da war genau das gleiche.
00:21:15: Die Situation, wer hat aufgehört, erste Schumerei von Herrn Hummel, dann den von Herrn Solchenbach und ja, wenn man so zurückblinkt, ging das auch alles gut.
00:21:23: Genauso, wie du sagst, ist auch mit der Bank.
00:21:24: Bei uns war es die Volksbank, die Wichtigsparkasse und jemanden zu finden, der einfach auch so dieses Vertrauen hat und sagt, das funktioniert.
00:21:32: Echt, begreifend, super.
00:21:33: Ja, und jetzt sitzen wir hier und manchmal pump ich meinen Nachbarskind an den Fußball auf.
00:21:42: Liebe Oliver, da kommt ja schon die nächste Parallel.
00:21:46: jetzt nicht nur, dass ich durch dich in diesen tollen Sport reinkam und du mir so viel mitgegeben hast, auch von diesem mentalen Training und die mentale Stärke, sondern auch diese tolle Begeisterung, die wir beide haben für unsere jeweiligen Handwerksberufe.
00:21:59: Du hast ja erzählt, dass es bei euch in dieser Branche, es gibt ja auch nicht viele Hersteller gibt, die seit Jahrhunderten in Familienhand sind.
00:22:07: Und gleichzeitig sagst du auch, dass du seit so vielen Jahren etwas machst, liegt trotzdem fast jeden Tag etwas Neues auf dem Tisch oder in der Werkstatt, was repariert oder angepasst werden müsste.
00:22:20: Wie passt denn das für dich zusammen?
00:22:22: Was macht dieses Handwerk der Büchsenmacherei so besonders?
00:22:26: Und was ist aber auch das, was ist immer wieder Neugier?
00:22:28: Wo ist zum Beispiel bei euch so die Zukunft, die Weiterentwicklung?
00:22:32: Naja, der Mensch hat sich relativ früh mit der Waffe auseinandergesetzt.
00:22:36: Im Grunde war da erst der Stein, dann die Keule und vor dreihunderttausend Jahren der Speer.
00:22:42: Das heißt, auch der Urmensch ging schon auf die Jagd.
00:22:45: Also es war ein Gebrauchsgegenstand.
00:22:48: Und es ist ja heute auch noch.
00:22:50: Und weil natürlich alle... mit diesen Gebrauchsgegenständen versucht haben, auch da sich zu entwickeln und zu machen, haben ganz viele natürlich Waffen gebaut.
00:23:01: Was es heute natürlich nicht mehr gibt, aber da haben sich viele neue Konstruktionen entwickelt und jeder hat versucht, sein eigenes zu machen, sogar seine eigene Munition herzustellen, weil wenn der Kunde nämlich diese Munition ja nur bei einem kriegt, dann muss der Kunde ja wieder kommen.
00:23:18: Das war ja Kundenbindung.
00:23:22: Es gibt jetzt momentane Firma, die heißt Beretta, die feiert ihren fünfhundertsten Geburtstag.
00:23:29: Und diese Firma ist seit fifteenhundertzwanzig in Familien besetzt.
00:23:34: Das heißt, Columbus hatte mehr oder weniger Amerika entdeckt.
00:23:39: Und da fing der Bartolomeo Beretta an seine ersten Läufe zu wickeln.
00:23:45: Die Läufe, die waren gewunden praktisch, gewickelt, solche Damastläufe.
00:23:52: Weil eben jeder verschiedene Waffen gebaut hat, gibt es jeden Tag einfach ein Unikat, was auf den Tisch gelegt wird, was du noch nie gesehen hast.
00:24:03: Und es gibt keine Zeichnung und eben keinen, ich sag mal, YouTube, wo du eine Erklärung eben dir runterladen kannst, sondern es gibt einfach nur die Waffe, die Konstruktion und du musst dich da reinversetzt.
00:24:16: Und das ist auch wieder mal genau das Interessante an dem Beruf.
00:24:19: Das macht es eben auch schön.
00:24:21: Cool.
00:24:21: Und gibt es jetzt irgendwie mal so ein aktuelles Beispiel?
00:24:24: Hast du irgendwie gerade just in letzter Zeit mal was gehabt, wo du dachtest, so etwas habe ich so vielleicht noch nicht hier auf meiner Werkbank gehabt, in der Anfertigung oder in der Reparatur, in der Überholung?
00:24:35: Also wir haben eine Doppelbüchse aus England von der Firma Westlain Richards und diese Firma hat, ich schätze mal, dass die von ihrer Geschichte vermutlich hundertzeiche Waffen gebaut.
00:24:50: Diese Waffe hat herausnehmbare Schlosse und diese Waffe wurde dann mit Ersatzschlosse gebaut.
00:24:58: Das heißt, du konntest ohne Werkzeug diese Schlosse, also die Mechaniker ausbauen und wenn die Waffe kaputt geht und du bist auf der hohen Jagd, diese Schlosse wieder einbauen.
00:25:09: Und diese Schlosse haben wir rekonstruiert, weil ja die Waffe verkauft werden soll mit Ersatzschlossen.
00:25:16: Und dieses Ersatzschloss haben wir halt nicht.
00:25:19: Und das war eigentlich schon eine sehr, sehr anstrengende Arbeit.
00:25:24: Eigentlich aber viel interessanter ist, wir schieben ein großes Projekt vor uns her.
00:25:30: Und auf dieses Projekt bin ich gekommen durch unsere Graveermeisterin Siegfried Mückenheim.
00:25:36: Ich sage immer die Mücke.
00:25:37: Habt mal auch schon mal gesehen, bei SWR Handwerkskunst wurde auch über sie berichtet.
00:25:41: Ist eine ganz, ganz tolle Graveurin und die hat zu mir gesagt.
00:25:44: Ach, ich würde so gern mal eine Gemälde von Ferdinand Wagner gravieren.
00:25:51: Ferdinand Wagner war ein Fresken oder ein Gebäudemaler, der Münchner, glaube ich, Hofbräuhaus gemalt hat, der Kirchen bemalt hat, bei den Krimaldis bemalt hat.
00:26:04: Und da gibt es eine Gemälde, das heißt die Rückkehr des Hefeistos in den Olympen.
00:26:11: Und die Geschichte ist.
00:26:13: sagenhaft und die hat mich sofort irgendwie gefangen.
00:26:17: Der Hephaestus war der uneheliche Sohn des Zeus.
00:26:23: Und die Hera, seine Frau, schleuterte den Hephaestus, den Halbgott, ins Meer, weil sie sagte, er ist lahmunhäßlich.
00:26:32: Vielleicht war sie auch ein bisschen eifersüchtig.
00:26:35: Und dieser Hephaestus ist im Meer gelandet und wurde von den Neriden gefunden.
00:26:40: Das sind Göttinnen.
00:26:42: Und die haben ihn aufgezogen und sieben Jahre versteckt.
00:26:45: Und bei diesen Neriden hat der Hephaestus Schmieden gelernt und wurde der Schmied der Götter.
00:26:53: Der Waffenschmied.
00:26:55: Und um sich zu rächen, hat der Hephaestus einen Thron gebaut und der Hera geschenkt.
00:27:02: Und die Hera setzt sich in diesen Thron und wurde von unsichtbaren Banden gefangen.
00:27:09: Und kam nicht mehr heraus.
00:27:11: Und der einzigste, der diesen Thron öffnen konnte, war der Hephaestus.
00:27:15: Daraufhin schickte sie Dionysos, der Gottesweines, und die Aphrodite runter und sagte, bringt mir den Hephaestus.
00:27:26: Also die runter auf die Erde.
00:27:30: Aphrodite hat ihn natürlich bezirzt und Dionysos hat ihm ein gutes Glas Wein eingegossen.
00:27:36: und auf diesem Bild sitzt Hephaestus, auf diesem Gemälde.
00:27:40: In dem Thron ist ein bisschen lull und lall mit einem Weinkälch, bisschen schief.
00:27:47: Die Aphrodite ist drauf, der Dionysos ist drauf und zwei Tiger.
00:27:50: Und das möchten wir gerne auf diese Götterbüchse gravieren.
00:27:55: Leider zieht sich das Ganze schon.
00:27:57: Wir schieben es noch ein bisschen vor uns her, weil wir sind noch nicht zufrieden mit der Ausführung der Waffe, der Hölzer.
00:28:04: Aber irgendwann muss man natürlich auch zu Ende kommen.
00:28:07: Aber die hier reden haben ja, ich glaube, Die Meriden haben den Herr Feistos sieben Jahre gefangen, also nicht gefangen gehalten, sondern versteckt.
00:28:16: Und ich denke, die in den nächsten sieben Jahren werden wir das schaffen.
00:28:19: Aber eine Frage.
00:28:20: Wird es eine Flinte oder eine Büchse?
00:28:21: Wird eine Büchse.
00:28:22: Und was macht ihr damit?
00:28:23: Die stellt sie dann aus oder was?
00:28:25: Wo kann man die dann sehen?
00:28:27: Die wird dann jemand kaufen, der einfach dem diese Geschichte hoffentlich auch gefällt, weil sie ist.
00:28:32: Das ist eine volle Geschichte.
00:28:34: Ein
00:28:34: schönes Projekt.
00:28:35: Ich würde gerne einmal auf Waffen und die öffentliche Wahrnehmung zu sprechen kommen.
00:28:40: Ist da mit dem Thema sehr gesellschaftlich sehr viel verbunden und es ist immer eigentlich sehr emotional.
00:28:45: Wie hat sich denn das Bild deiner Meinung nach in den letzten Jahren verändert und was bedeutet Verantwortung in deinem Alltag ganz konkret als jemand, der mit so einem sensiblen Thema zu tun hat?
00:28:55: Also eine Waffe ist ja wie gesagt ein Gebrauchsgegenstand in erster Linie ein Werkzeug oder aus einem Werkzeug heraus entstanden.
00:29:04: Da auch die Jagd so ein Werkzeug braucht, hat sich dadurch natürlich eine Kultur entwickelt, eine Jagdkultur und auch eine Waffenkultur.
00:29:14: Jetzt ist es natürlich so, dass eine Waffe in der Gesellschaft erst mal gesehen wird, als was Negatives.
00:29:21: Klar ist, eine Waffe ist ein Gebrauchsgegenstand.
00:29:25: Und klar muss man verantwortungsvoll damit umgehen.
00:29:28: Wir haben viele Erben, die natürlich eine Waffe erben.
00:29:32: Und sagen, ja, wir haben jetzt diese Waffe geabt und die würden wir gerne behalten und wir haben einen Brief bekommen von der Behörde, weil das wird natürlich reglementiert und kontrolliert.
00:29:40: Und dann sage ich immer, wissen Sie, früher hat man den alten Kriegern die Waffen mit ins Grab gegeben.
00:29:46: Und selbst der Tuttienski Amun hat seine Waffen in der Pyramide gehabt.
00:29:51: Was wird denn aus deiner Sicht?
00:29:53: Am häufigsten durcheinander geworfen, lieber Oliver.
00:29:56: Und wie würdest du das für Menschen, die mit dem Thema sonst nichts zu tun haben, klar und verauseinander halten?
00:30:01: Weil das, was du gerade sattest, der Umgang mit der Waffe, ich sehe es genauso, es ist ein Sportgerät und mit dem treffe ich diese Tauben, damit ist gut.
00:30:09: Viele hören Waffe und sagen, damit können wir noch Menschen töten.
00:30:12: Ja, aber das ist ja nicht der Grund, warum man diese Sportart ausübt.
00:30:16: Kannst du mir da noch ein bisschen was zu sagen?
00:30:18: Also generell muss ich sagen, Waffen können gefährlich sein.
00:30:22: wie ein Erkst, wie ein Kochmesser oder wie ein Auto.
00:30:25: Aber der Umgang und auch die Unterbringung, die machen es aus.
00:30:29: Es ist eine Frage von Mentalität und Charakter, wie man natürlich mit so einer Waffe umgeht.
00:30:35: Wir haben vermutlich in Deutschland das stärkste oder eines der stärksten Waffengesetze überhaupt.
00:30:41: Also hier ist alles reglementiert und klar definiert.
00:30:46: Aber natürlich müssen wir uns als Gesellschaft auch mal fragen, wie kommt es zu einem Amoklauf?
00:30:52: Wie kommt ein Mensch in so eine Situation, dass er keinen anderen Ausweg mehr sieht?
00:30:58: oder wie kommen diese Reaktionen zustande?
00:31:02: Und da müssen wir natürlich auch Dinge kritisch hinterfragen.
00:31:09: Wir können weder Messer, Autos, Waffen oder LKWs verbieten, sondern wir müssen natürlich da ansetzen, wo der Ursprung liegt und der Ursprung liegt.
00:31:20: Ein Stück weit in unserer Gesellschaft und wir müssen uns erhandeln, einfach auch mal selber überdenken.
00:31:27: Lieber Oliver, bei mir ist ja auch so, ich habe ja auch immer tausende Ideen und probiere auch vieles umzusetzen und bin ja auch schon seit bei mir schon weit über zehn Jahre, fast zwölf Jahre handwerklich raus, weil immer wieder neue Projekte kommen und wieder eine ganz gute Aufgliederung in der Firma haben.
00:31:41: Erzähl mir noch mal bitte jetzt mal bei dir, dass du vom Handwerk, du machst es ja noch, aber auch immer mehr in diese Richtung Training, Mental Coaching.
00:31:49: Ist das einfach aus dem Eigeninteresse heraus oder ist es dann, wo du sagst, da ist ein Markt oder verbindet das eine, das andere, weil was ich ja das Tolle finde, darum sich auch so ein bisschen parallel ist, es ist immer gut, noch das Handwerk zu können, aber sich trotzdem auch noch weiterzuentwickeln.
00:32:01: Sowohl, weil man ist auch auch beruflich breiter aufgestellt.
00:32:05: mit einer neuen Fähigkeit, aber auch mit der eigenen Entwicklung.
00:32:08: Also ich merke das jetzt bei mir in meinem Alter.
00:32:10: Ich bin froh jetzt auch mit dem Podcast, mit all diesen neuen Themen.
00:32:14: Das ist der nächste Schritt.
00:32:15: Ich wäre einer, ich könnte nicht dreißigvierzig Jahre lang Tag ein, Tag aus das Gleiche machen, auch wenn mir das Freude bereitet, weil ich brauche auch irgendwie den nächsten Challenge und das würde mich bei dir mal interessieren, weil du bist ja auch wirklich für mich in der Hinsicht echt ein Vorbild für jemand, der ganz mit sich im Reinen ist und die Dinge sehr analytisch betrachtet.
00:32:35: Und das würde mich mal bei dir interessieren.
00:32:37: Also das hat eigentlich so angefangen.
00:32:39: Ich habe in Freiburg gearbeitet und da gab es einen, ich sag mal, einen DHV-Schießstand, der ein Zentrum für Jäger war oder ist.
00:32:52: Vor dreißig Jahren habe ich den Jagdschein gemacht, weil dieser DHV-Schießobmann von diesem Schießstand zu mir ins Geschäft kam und sagte, Ho, ho, ho!
00:33:02: Also, dass ein Büchsmacher kein Jagdschein hat, das kann ja nicht sein.
00:33:07: Na ja, gut.
00:33:08: Und dann habe ich gedacht, na ja, der Mann hat ja irgendwie recht.
00:33:11: und da ich mich, ich möchte immer gerne wissen, worüber ich rede.
00:33:15: Ich interessiere mich gerne, ich lerne gerne, das macht mir einfach Freude.
00:33:19: Und dann habe ich gesagt, okay, ich mache den Jagdschein und ein Teil dieses Jagdscheines ist die Schießprüfung.
00:33:24: Die ist eingeteilt, da wird Büchse geschossen und auch Flinte.
00:33:28: Ja, gut.
00:33:28: Und bei dieser Flintenschießausbildung, da stand einer hinter mir und er sagt, Schieß, Junge, bevor das Ding im Schwarzwald landet, dann habe ich schon gewusst, na ja, da muss es schon was anderes geben.
00:33:41: Dann habe ich relativ schnell festgestellt, ich schieß zwar gern, aber ich beobachte noch viel lieber gerne Schützen.
00:33:48: Also habe ich den Schützen auf die Mündung geschaut und auf den Schützen geschaut.
00:33:53: Der Schütze schaut ja auf die Wurfscheibe.
00:33:55: Aber der Coach schaut auf den Schützen und auf seine Mündung, auf seine Bewegung.
00:34:00: Und ich habe bestimmt tausend verschiedene Schützen gesehen, analysiert und einige gefilmt Zeitlupenaufnahmen angestellt, um wirklich zu sehen, was macht wer?
00:34:12: Viele haben ja ihre Rituale, die bewegen den Finger bevor sie abrufen, viele wischen mit dem Fuß über die Platte.
00:34:21: Und das hat...
00:34:21: Was hat Matthias gemacht?
00:34:24: Ah, hat noch mal mit dem Kopf auch mal ein bisschen noch gewackelt, bis der Kopf einfach in der richtigen Position war, würde ich sagen.
00:34:30: Ja.
00:34:31: Ich war zumindest nicht am Handy.
00:34:32: Also, gewisse Dinge habe ich mir auch wirklich abgewöhnt.
00:34:34: Nein, Spaß zur Seite, aber ja, gebe ich dir Recht.
00:34:37: Also, das habe ich früher auch immer gemacht, weil das das du mir am Anfang auch mehr erzählt.
00:34:41: Das war aber zum Schluss dann nicht meins.
00:34:42: eine kleine Bewegung kurz vorher zu machen, die wie so ein Ritual geeignet.
00:34:47: Da war es immer so, an den Platten waren manchmal so ein paar Kieselsteine und damit der Fußspitze, so die Kieselsteine weg, habe ich mich darauf konzentriert, dass das ordentlich und gerade war und sauber und nicht, dass ich binglich war, sonst ging mir um diesen Effekt und im Moment war der Kopf noch die letzten paar Prozente leer.
00:35:03: Und dann kann man genau das Pull, Taube kommen, sondern war hundert Prozent oder dann ist hundert Prozent der Fokus.
00:35:09: Da fällt mir gerade was dazu ein.
00:35:11: Auf unserem Skistand im Vorzeichen sind vier Platten praktisch zu einer Platte zusammengefügt.
00:35:18: Und zwischen diesen Platten wuchs Gras.
00:35:22: Und ich wollte mich genau auf diese Platte stellen.
00:35:25: Und dann sehe ich diese Grasbüschel.
00:35:27: Und die habe ich so abgelenkt.
00:35:29: Das hat mich so aufgeregt, dass dieses Gras daraus wächst.
00:35:32: Also habe ich immer versucht mit dem Fuß dieses Gras wegzukicken.
00:35:38: Ich habe mich so aufgeregt, dass ich einfach nicht mehr in der Lage war, zu treffen.
00:35:41: Also ich habe bestimmt drei Scheiben daneben geschossen, bis ich mich wieder eingekriegt habe.
00:35:46: Also so regnet mich die Kitestande zumindest nicht auf.
00:35:49: Aber nochmal zu diesem Coaching zurückkommen.
00:35:51: Der Begriff Trainer oder Coach ist natürlich nicht geschützt.
00:35:56: Das ist nicht wie ein Lehrberuf und auch nicht wie ein Doktortitel.
00:36:00: Das heißt leider darf sich natürlich auch jeder Trainer nennen.
00:36:05: Und das war eigentlich mit der Grund, warum ich gesagt habe, naja, wenn ich schon Trainer bin, ja, möchte ich natürlich auch eine Expertise haben und eine Trainerausbildung machen, damit ich auch wirklich belegen kann, ja, ich mache das.
00:36:22: Und deswegen habe ich in England, dann national beim Deutschen Schützenbund und international beim ISSF, also verschiedene Trainerscheine gemacht.
00:36:35: und als ich dann diese Eingangsqualifikation für diesen deutschen Trainerschein gemacht habe oder die deutschen Trainerscheine, musste ich den Schießleiter machen und das war bei der Landessportschule in Ruhe.
00:36:48: Da gab es eine Frau, Katrin Hochmut, selber top erfahrene Schütze und hat auch überall mitgeschossen.
00:36:57: Die hatte selber so eine Mentaltrainerausbildung gemacht bei Michael Draxhal.
00:37:02: Michael Draxahl hat die erste Geige in der Elbphilharmonie trainiert, der hat Sebastian Vettel trainiert, also überall da, wo es darum ging, abzuliefern.
00:37:14: Und die hat das ein bisschen an diesem Wochenende, wo dieser Lehrgang war, ein bisschen mit einspielen lassen.
00:37:19: Und es hat mir so gut gefallen, dass ich gedacht habe, oh, würde ich auch gern machen.
00:37:24: Ich habe dann angefangen bei der Deutschen Mental-Trainer Akademie praktisch einzusteigen und eben eine Ausbildung zu machen.
00:37:32: Du hast ja gesagt, es bleiben nur Sekunden fürs Wahrnehmend, fürs Entscheidenden und dann loslassen.
00:37:36: Und du hast ja nicht nur Spitzensportler, obwohl Matthias ja auch sehr sportlich ist, aber genau, sondern auch Unternehmer, Menschen, die das einfach im Berufsalltag schnelle Entscheidungen treffen müssen.
00:37:47: Wie kann man das auf den Berufsalltag ummünzen?
00:37:51: Also generell so eine Scheibe fliegt im Normalfall zwischen drei und fünf Sekunden, vielleicht auch sechs Sekunden.
00:37:59: Und da gibt es keine Zeit darüber nachzudenken, ob ich jetzt den Fingerkrumm mache.
00:38:06: Wenn ich dir einen Ball zuwerfe und sage fang, dann guckst du auf mich, weil ich den Ball werfe oder auf den Ball und fängst den.
00:38:12: Du denkst nicht darüber nach, ob eine andere Haltung zielführender wäre oder besser wäre, um den Ball zu fangen.
00:38:19: Das heißt, du musst vom Kopf ins Handeln kommen.
00:38:22: Du musst eben reagieren.
00:38:25: Wenn du auf drei zählst, schieß ich persönlich gerne bei zwei.
00:38:27: Und so bin ich auch als Unternehmer.
00:38:29: Das heißt, ich treffe Entscheidungen und diese Entscheidungen muss ich dann tragen, ob sie gut waren oder nicht.
00:38:37: Matthias, du hast ja schon gesagt, Thema Fokus war ganz groß bei dir, aber wie hat sich das wirklich, dieses Training, ein Jahr bei Oliver, wie hat sich das im Alltag gezeigt, was hat sich danach bei dir geändert?
00:38:45: Glaubt das am schnellsten, ist immer eine Reaktionsgeschwindigkeit?
00:38:49: Wenn du jetzt eben vor dem Tisch bist und jemand kippt runter und so ein Blatt Papier ist, du bist wirklich, egal was es ist, du hast eine ganz andere Wahrnehmung in dem Moment.
00:38:58: Und jetzt geht es nicht nur um Dinge, die runterfallen, sondern irgendwie, wenn du vorherfährst oder du musst schnell bremsen, also du trainierst deine Reaktionsgeschwindigkeiten, die aber auch daraus in einem Moment, wo gar nicht natürlich mit Rechen ist.
00:39:09: Also ich sitze da nicht hier und denke gleich muss ich irgendwas auffangen, sondern du bist einfach anders in der Wahrnehmung in deinem Umfeld.
00:39:15: Das ist erste, zwei Insta natürlich genau das, was ich sagte, für sich selbst.
00:39:19: Das kannst du auf alles übertragen und diesen Fokus zu erlangen.
00:39:24: Weil, glaube ich, heutzutage, und das merkt man ja auch so, das war den eigenen Kindern, dieses ständige Abgelenktsein durchs Internet, durch die sozialen Medien und hier und dann kommt da eine
00:39:34: Mail.
00:39:34: Wenn man sich das überlegt, was man am Tag an Informationen bekommt, da gehört gar nicht nur die tägliche Tageshaltung dazu, ich lese so eine was nur... Ein Mitbekommen, das muss man ja im Kopf immer verarbeiten.
00:39:44: So, und bei mir zum Beispiel, meine Person ist immer viel los den ganzen Tag und auch mit den verschiedenen Geschäftsmodellen.
00:39:50: Wir haben den Podcast, wir fahren hierhin.
00:39:52: Es ist so, ich habe viele Reisethemen.
00:39:54: Es ist ein ganzen Tag immer Highlight.
00:39:55: Ich liebe es, aber man muss ja trotzdem schaffen, damit man vom Fleck kommt.
00:39:59: Diese Sache ist jetzt wichtig.
00:40:02: Und da muss jetzt mein Fokus hin.
00:40:03: Und dann brauche ich vielleicht nur eine halbe Stunde, die Sache ist erledigt.
00:40:06: Und früher habe ich vielleicht für die gleiche Sache zwei Stunden gebraucht.
00:40:10: Weil immer wieder Ablenkung kam.
00:40:11: Ach, die Mail, ach komm, machst du erst die Mail, ach der braucht noch dies und das.
00:40:14: Und man hört immer so in den Herd und das ist eine ganz hohe Kunst.
00:40:17: Mal sagen, nein, das ist jetzt wichtig und das wird jetzt getan.
00:40:20: Und da würde ich sagen, das ist der größte Effekt, der mir die Zeit mit dir, aber auch diese Sport, ich mache sie jetzt seit Mitteltraining einem so weit, auch weit über vier Jahre, mich sehr viel weitergebracht hat, auch in meinem beruflichen Alltag.
00:40:33: So, jetzt genau dazu.
00:40:36: Ich habe es gerade erzählt, da mit dem Fokus.
00:40:39: Es gibt ja noch eine andere Kunst dabei, Oliver.
00:40:41: Und das ist, hab ich da natürlich so mal gesagt, fleiß wird belohnt.
00:40:45: Aber,
00:40:46: und das ist ja das Schöne, was du jemandem ja beibringst, was ich ja auch so liebe, diesen Flow-Zustand.
00:40:53: Also zu gucken, ich bin da und ich merke das ja selbst, du hast es auch bemerkt, wir sind da manchmal, dann schieße ich auch, Mensch, und dann kommt es wieder zurück, man ärgert sich, die ersten drei nicht getroffen, die vierte trifft man nicht und denkst so, Mensch, was ist das heute für einen Tag?
00:41:03: Ich hab mich doch gut vorbereitet.
00:41:05: Und auf einmal... Und da ist auch deine Stimmlage, dieses ganze Umfeld, sondern auch dieses Behalte, die Ruhe.
00:41:12: Konzentrier dich, lass dich nicht ablenken.
00:41:15: Und auf einmal ist man drin.
00:41:18: Und dann ist auch wirklich so attackiert, wie du es immer so schön ist, attackiert die Wurfscheibe.
00:41:23: Ich bin ja noch immer noch Tontaube.
00:41:25: Aber hol sie runter, bleib dran, siehst.
00:41:28: Und dann auf einmal merkt man, das kommt von jetzt auf gleich, weil ich dieses andere im Kopf nochmal wirklich mehr ausschalten kann, in diesem Flow zu bleiben.
00:41:35: Erzähl mal ganz praktisch.
00:41:37: Was kann man denn tun, ohne wenn man jetzt nicht unbedingt zum Tonthaum schießen kommt, um so ein Flowzustand zu erreichen?
00:41:43: Weil das ist für mich etwas, was ich einfach liebe.
00:41:47: Ja, man muss erst mal wissen, was ist Flow?
00:41:50: Also Flow ist ein Zustand, der ist über der Unterforderung ganz klar, aber unter der Überforderung.
00:41:58: Also ein Zustand, wo du sagst, ich schaff's gerade so, okay?
00:42:04: Es gibt sowas wie eine Flow Pyramide.
00:42:06: oder gerade beim Mental Training reden wir von der Flow Pyramide.
00:42:11: Der Flow ist ganz oben die Spitze.
00:42:14: Und wenn wir jetzt mal das Fundament nehmen, das ist Körperwahrnehmung.
00:42:18: Körperwahrnehmung ist schon mal, wie fühlst du dich?
00:42:21: Wo stehst du?
00:42:22: Ein Spitzensportler wird immer wissen, ob er im Gleichgewicht ist oder nicht.
00:42:27: Die nächste Stufe ist das Körpergefühl.
00:42:30: Das Körpergefühl ist ein Stück weit der Erregungszustand.
00:42:35: Stell dir vor, du hast eine Glühbirne in der Hand und das ist noch eine Glühbirne so mit Faden.
00:42:42: Das heißt, eine alte Glühbirne und du bringst Strom drauf.
00:42:47: Hundert Prozent, was passiert?
00:42:50: Der Faden platzt, der Faden reißt.
00:42:52: Okay?
00:42:53: Und stell dir vor, du gibst weniger Strom drauf.
00:42:56: Nur vierzig Prozent, dann flackert der Faden.
00:42:59: Und im Grunde musst du versuchen, so auf sechzig fünf und sechzig Prozent Strom auf diese Glühbirne zu bringen.
00:43:07: Das heißt, du musst dein Zustand regulieren.
00:43:12: Das wird unterschiedlich reguliert.
00:43:14: Spitzensportler haben z.B.
00:43:16: zwei Düfte, einen Duft rechts, der praktisch erregt oder entreibt oder einen der beruhigt.
00:43:27: Oder du siehst manchmal bei einem Warm-up, siehst du, wie die Leute feuern, bevor es losgeht, sich so diese Beine klatschen und sich gegenseitig anfeuern.
00:43:38: Und dann gibt es wieder Sportler, die sich erst mal beruhigen müssen.
00:43:42: Und andere sind schon im Flow.
00:43:46: Zum Beispiel Diego Maradona hat sich in seinen Vorbereitungen, der hat mit dem Ball gespielt, der hat erst mal Spaß gehabt und hat versucht.
00:43:56: am Boden anzukommen.
00:43:57: Der hat noch nicht mal die Schuhe gebunden gehabt und hat mit ungebundenen Schuhen im Ball herbewegt.
00:44:03: Dann siehst du beim Hürdenlauf eine Kinesin, die sich anklatscht und sich versucht nach oben zu bringen.
00:44:09: Daneben steht Michelle Yenneke, die einfach danzt und voll im Flow ist oder eine Bob-Athletin, die bevor es losgeht, mit dem Kopfhörer irgendwelche Musik hört und Breakdance macht.
00:44:21: Jeder bringt sich anders in diesen Zustand.
00:44:25: Und dann nach diesem Körpergefühl kommt bereits das Bewegungsgefühl.
00:44:30: Und dieses Bewegungsgefühl musst du natürlich erfahren.
00:44:34: Das heißt, am besten erfährt man das mit einer Kontrastmethode.
00:44:38: Als Beispiel, du hebst die Hand von unten nach oben und jetzt machst du das gleiche mit einem Gewicht.
00:44:45: Fühlt sich anders an.
00:44:46: Und dieser Kontrast, diesen Kontrast Der ist eigentlich dein Bewegungsgefühl.
00:44:52: Das heißt, du kannst Bewegungen machen mit Manchetten.
00:44:56: Du kannst auf einem Bein diese Bewegung machen, je nach Sportart natürlich.
00:45:00: Wenn du dieses Bewegungsgefühl hast, dann kommt an der Spitze der Flow.
00:45:03: Und der Flow-Zustand ist, wenn du Leute befragst, die mal in diesem Zustand waren, die sagen, alles geht wie von selbst.
00:45:11: Es fühlt sich leicht an wie im Rausch.
00:45:14: Die Amerikaner sagen das Zone.
00:45:16: Zone, das heißt, sie befinden sich in einer Zone.
00:45:19: oder Tunnel und im Grunde genommen gibt es diesen Zustand.
00:45:24: und da es diesen Zustand gibt und da du ihn vielleicht mal gehabt hast, kannst du dich ja an den Zustand erinnern.
00:45:31: Und wenn du dich an den Zustand erinnern kannst, dann musst du ja eigentlich gezielt diesen Zustand wieder herstellen können.
00:45:40: Dazu musst du eben, machst du dir ein Script, dein Flow Script und versuchst wirklich dich auch dahin zu bringen und an bestimmten Schrauben, Stellschrauben zu drehen, damit es öfters geht.
00:45:53: Es wird dir nicht immer gelingen, aber es wird immer öfters gelingen und wenn du es bewusst machst, dann ist das eben Flow Training.
00:46:02: Wann bringst du dich denn in deinem Alltag in den Flow Zustand?
00:46:05: Ja, ich steh... Morgen
00:46:06: ist gleich beim Aufstehen, oder?
00:46:07: Ja, also generell ist es so, dass ich egal was passiert, ich morgens eigentlich immer gute Laune habe, immer.
00:46:17: Also ich steh morgens im Bad und ich nenn das jetzt mal Alltagskonzentration oder Life Balance oder wie auch immer.
00:46:29: Ich steh morgens auf einem Bein und versuch schon mal, ich sag mal, mich zu koordinieren und ich versuch mal mit Linksthäne zu potzen.
00:46:38: Ich versuch mal die Treppe rückwärts runterzugehen oder ich sag das Alphabet rückwärts auf.
00:46:42: Aber ich versuch mich schon einfach zu konzentrieren, weil wenn du jetzt auf einem Wackelbrett, habe ich euch mitgebracht natürlich, stehst und hast einen Ball.
00:46:52: Du kannst mit einem Ball jonglieren.
00:46:53: Dann brauchst du natürlich sofort den zweiten Ball.
00:46:56: Und dann kannst du mit zwei Bällen jonglieren.
00:46:58: Wenn ich dann sage und jetzt machst du es auf dem Wackelbrett und jetzt jonglierst du mit zwei Bällen und sagst bitte das Alphabet rückwärts auf, dann wird es Einfach schwieriger, eben anspruchsvoller.
00:47:10: Diese Konzentration muss immer wieder getrickert werden, dass du immer wieder höher kommst.
00:47:18: Das war so sehr schön, schon.
00:47:19: Ich finde, wir können direkt zu den drei Klassikern, oder?
00:47:22: Ja, klar.
00:47:23: So, lieber Oliver, jetzt die drei Klassiker auch bei dir.
00:47:26: zum Abschluss.
00:47:27: Erste Frage.
00:47:29: Welcher Moment in deinem Leben hätte einen eigenen Schuh verdient?
00:47:33: Und was wäre das für ein Schuh?
00:47:35: Ich habe ja vier Töchter, darüber haben wir schon geredet.
00:47:38: Also sind das natürlich vier Momente, weil das waren natürlich vier Entbindungen und jede war anders.
00:47:44: Als meine erste Tochter geboren wurde, war ich beschäftigt, um eine Messe aufzubauen in Nürnberg, die Waffenmesse.
00:47:52: Also bin ich mit meiner Ente nach Stuttgart in die Filderklinik gefahren und kam da an und dann war da ein Schweizer Chirurg und er sagte, erste Entbindung.
00:48:04: Dann sagte ich, ja.
00:48:06: Dann sagte er, haben Sie gefrühstückt?
00:48:09: Dann sagte ich, nein.
00:48:11: Dann sagte er, gib bestimmt ein Müsli.
00:48:14: Ja, gut.
00:48:15: Und genau dieser Chirurg sagte dann, als das Baby mehr oder weniger herauskam, oh, sehen Sie mal, es ist ein Knabe.
00:48:23: Dann sagte der andere Arzt, aber Herr Kollege.
00:48:27: Und so waren die anderen Inbindungen natürlich auch einzigartig und toll.
00:48:32: Und als aber das Jüngste auf die Welt kam und mir auf den Bauch dann später gelegt wurde, das hat mich schon wirklich auch besonders berührt.
00:48:46: Also im Grunde jede in Bindung verdient ein Schuh, tut mir leid, das sind vier Schuhe.
00:48:51: und diesen Schuh hat meine Frau verdient, weil die hat eigentlich alles gemacht, hat jeden Berg Erklaumen ist hoch und runter, hat mich immer unterstützt bei all meinen verrückten Sachen, bei meinen Umzügen.
00:49:06: Ich kaufe mal ein Waffengeschäft.
00:49:08: Und das ist natürlich ein Bergschuh.
00:49:10: Ob es ein Bergschuh in Größe Fünfzig gibt, kann ich Ihnen sagen.
00:49:14: Aber und wenn ein bisschen Leder übrig bleibt, kriegen meine Töchter auch noch gerne.
00:49:17: Ja, perfekt.
00:49:19: Ach, wie schön.
00:49:21: Ich habe ja so eine große Vorliebe für den Wein.
00:49:23: Am welches Glas Wein erinnerst du dich besonders gerne zurück?
00:49:27: Und was war das für ein Wein, Oliver?
00:49:29: Also zwischen fünf und zwanzig und dreißig habe ich sehr gerne Fahrradtouren gemacht und da bin ich allein meistens doch um Corsica rum, die schottische Westküste, irgendwelche tollen Schwarzwaldtouren und natürlich auch Italien.
00:49:42: muss sein, klar.
00:49:43: Und eines Tages habe ich zu einem Freund von mir gesagt, komm, wir machen mal eine Radtour zusammen und dann haben wir mit seinem Auto haben wir hinten so einen Hänger gehabt oder so einen Anhänger und da haben wir die beiden Räder drauf und sind nach Italien gefahren.
00:49:55: Kaum war mir im ersten Hotel, habe ich gesagt, ja, komm, es geht los, wir fahren los.
00:50:00: Also sind wir losgefahren und mehr oder weniger Richtung Weinberge bei San Gimignano.
00:50:06: Ja, wir haben dann das Weingut von Elisabetta Fagioli besucht.
00:50:12: Montenidoli heißt das.
00:50:14: Und da haben wir natürlich eine Flasche Wein gekauft.
00:50:16: Also es gab was zum Trinken und der Wein hieß Traditionale.
00:50:20: Uns schmeckt er der Wein meistens im Ausland oder im Urlaub besonders gut.
00:50:24: Und zu Hause schmeckt die gleiche Flasche dann nicht mehr so.
00:50:27: Er war schon sehr lecker und ich erinnere mich auch gern daran, was eben eine tolle Geschichte ist und der Ausblick in Überrichtung San Gimignano war atemberaubend.
00:50:36: Aber inzwischen trinke ich wirklich von Gesine Roll Sauvignon blanc.
00:50:42: Von Weingut Wedenborn und das aus Rhein-Hessen.
00:50:45: Und ich hätte nie gedacht, wenn du mich vor zwanzig Jahren gefragt hättest, ob ich Wein trinken würde aus Rhein-Hessen, hätte ich gesagt, niemals.
00:50:52: Ich trinke ja nur Italienisch.
00:50:54: Aber den habe ich auch schon getrunken.
00:50:56: Weil wenn man in Deutschland schaut, von den Gro- ... ist Sauvignon Blanc nicht unbedingt so eine Rebsorte.
00:51:01: Aber wenn man in Deutschland Sauvignon trinken möchte, sich damit beschäftigt mit Deutschland und Sauvignon Blanc, gehört Wedenborn immer dazu.
00:51:07: Und da habe ich euch auch eine Flasche extra mitgebracht, so, weil, falls irgendwas passieren sollte, unterwegs von hier nach Baden-Baden, habt ihr immer noch die Weinflasche.
00:51:17: Ja, aber
00:51:19: klar.
00:51:19: Das ist total lieb von dir.
00:51:20: Vielen herzlichen Dank.
00:51:23: Und zum Abschluss, liebe Oliver, welchen Gegenstand würdest du niemals wegwerfen und warum?
00:51:30: Also, das klingt jetzt komisch, aber ich würde nie die Schlüssel zu meiner Werkstatt wegwerfen.
00:51:35: Da gibt es zwei Aspekte.
00:51:36: Einmal ist es natürlich ein Sicherheitsaspekt.
00:51:39: Das sind die Schlüssel, mehrere Schlüssel für ein Waffengeschäft und natürlich der Emotionalin.
00:51:46: Mein früherer Lehrmeister kommt ja immer noch ein paar Stunden vormittags und unterstützt mich.
00:51:51: Er ist vier und achtzig Jahre alt und sicherlich einer der ältesten Angestellten in Baden-Würbenberg.
00:51:56: Vor drei Wochen hat er mich gefragt, sag mal, wie viele Liegestützen machst du eigentlich so?
00:52:01: Also die Frage hat mich dann schon befremdet und ich habe ihm auch nicht wirklich eine Antwort drauf gegeben.
00:52:07: Aber immer dann, wenn der Laden am vollsten ist, dann laufe ich ganz kurz so am Schraubstock vorbei und sage zu ihm, Hansi, haben wir euch schon über die Büchsmacherei gesprungen?
00:52:17: Dann sagt er, nee, das sollte mir unbedingt ausgiebig tun.
00:52:21: Und dann sage ich zu ihm, eins ist sicher.
00:52:24: Im nächsten Leben werde ich Büchsen machen.
00:52:25: Was ist denn ein schöner Abschluss?
00:52:28: Vielen, vielen Dank.
00:52:29: Ich habe dir das ja schon im Vorgespräch gesagt, wenn man mit dir zusammen so der Kontakt hat, man fühlt sich so geerdet.
00:52:34: Danke.
00:52:35: Also herzlichen Dank für deine Zeit, dass wir hier sein durften.
00:52:38: Das war total spannend diesen Einblick auch zu bekommen.
00:52:40: Also vielen Dank dafür.
00:52:41: Sehr gerne und es hat mir wirklich viel Spaß gemacht.
00:52:44: Auch wenn natürlich so ein Mikrofon für mich was Neues ist.
00:52:47: Hast du gut gemacht.
00:52:48: Vielen Dank, Matthias.
00:52:49: Ja, auch meinerseits ganz lieben Dank an dich, Jessica, wieder für diese tolle Moderation und auch an dich.
00:52:54: Ich hoffe, dass wir uns jetzt in diesem Jahr noch häufiger wiedersehen auf dem Schießplatz.
00:52:59: Letztes Jahr war es ein Ticken zu wenig, jetzt lieber noch ein bisschen mehr gemacht, aber man darf ja das Heft führen und so findet man auch ein bisschen Druck und ich freue mich, wenn wir da vielleicht dieses Jahr wieder schöne gemeinsame Momente haben und du mir hilfst bei der einen und anderen schwierigen Wurfscheibe.
00:53:12: Ich lerne es jetzt auch, die runterholen zu dürfen.
00:53:15: Also, ganz lieben Dank und... Auf bald.
00:53:18: Bis bald.
00:53:19: Vielen
00:53:19: Dank fürs Zuhören.
00:53:20: Alle weiteren Infos stehen unten in den Show Notes.
00:53:23: Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
00:53:25: Bis dahin, alles Gute.
00:53:26: Tschüss.
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