#24 Was es heißt, den größten Biergarten der Welt zu führen: Zu Gast bei Thomas Fesenmair (Königlicher Hirschgarten)
Shownotes
Der Königliche Hirschgarten in München ist der größte Biergarten der Welt. Über 8.000 Plätze, ein Ort mit Geschichte und ein Betrieb, bei dem jeden Tag unzählige Entscheidungen zusammenkommen. In dieser Folge von Handwerk und Haltung sprechen Jessica Sander und Matthias Vickermann mit Thomas Fesenmair darüber, wie es ist, in der ersten Selbstständigkeit gleich so eine Größe zu übernehmen.
Es geht um Verantwortung, um Wetter als echten Wirtschaftsfaktor, um Personal, Logistik und die Frage, wie man einen Betrieb dieser Dimension führt, ohne aus dem Blick zu verlieren, was diesen Ort seit Generationen ausmacht. Thomas Fesenmair erzählt von seinem Weg in die Gastronomie, vom Schritt in die Selbstständigkeit und davon, wie man einem Traditionsort eine eigene Handschrift gibt, ohne ihn neu erfinden zu wollen.
Außerdem geht es um gutes Handwerk, um Führung im Alltag, um verändertes Konsumverhalten, um Sichtbarkeit und darum, was es heute braucht, damit ein Ort wie der Hirschgarten nicht nur im Sommer als Biergarten funktioniert, sondern das ganze Jahr über präsent bleibt. Eine Folge über Unternehmertum, Maßhalten und die Herausforderung, Tradition und Gegenwart zusammenzubringen.
Danke an Allianz Capital Solutions für die Unterstützung dieser Folge.
Unser Gast: Thomas Fesenmair, Königlicher Hirschgarten München
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Transkript anzeigen
00:00:02: Es ist one out of a million, dass du die Option bekommst.
00:00:06: Den Größtenbiergarten der Welt?
00:00:09: Den ich zufällig auch noch im Betrieb vier Jahre lang begleitet habe.
00:00:12: Ist doch klar, dass er das macht!
00:00:15: Willkommen bei Handwerk und Haltung dem Podcast mit Matthias Vickermann.
00:00:20: es geht um Maßarbeit im Handwerk unterm Leben um Werte Verantwortung und die Kunst Haltung zu zeigen gerade dann wenn's unbequem wird.
00:00:29: Matthias Wickermann ist Marschumacher, Unternehmer, Speaker und Netzwerker.
00:00:34: Gemeinsam treffen wir Menschen die in ihrem Bereich Marschte besetzen.
00:00:38: Wir sprechen über Wandelwerte – und das was wirklich zählt!
00:00:42: Das ist Handwerk und Haltung.
00:00:47: Herzlich Willkommen zu Handwerk & Haltung.
00:00:48: ich bin Jessica Sander und bei mir sitzt natürlich Matthias Vickermann.
00:00:51: hallo Matthias.
00:00:52: Hallo
00:00:53: Jessica.
00:00:53: vielen herzlichen Dank für die Anmoderation.
00:00:56: Ich freue mich total auf die heutige Folge.
00:00:58: Aber bevor wir losgehen, möchte ich immer noch einmal ganz herzlich mich wieder bei der Allianz Capital Solutions bedanken.
00:01:03: Die unseren Podcast so umfangreich unterstützen und diesmal geht mein Dank ganz besonders Richtung Dr.
00:01:10: Roman Lutz den wir letzten Freitag in unserem Podcast zu Gast hatten.
00:01:14: Da man auch mal wieder ganz schön gespürt das hinter so einem Unternehmen nicht nur ein Name steht sondern auch Menschen Gedanken Werte und natürlich auch echte Verantwortung.
00:01:23: Genau das fahrten wir mich auch so eine Partnerschaft aus, die über diesen Podcast weit darüber hinausgeht.
00:01:28: Wir machen jetzt auch einige Kunden-Events dieses Jahr zusammen und da freue ich mich wirklich sehr.
00:01:33: a.)
00:01:34: dass der Roman sich auch da die Zeit genommen hat und auch zu zeigen wie sie arbeiten und dass wir da mit der gleichen Haltung agieren.
00:01:41: Wann war?
00:01:41: vielen Dank, Matthias.
00:01:43: Wir sind in München und sprechen heute mit einem Mann der mit seiner ersten Selbstständigkeit nicht irgendeine Gastronomie übernommen hat, sondern gleich eine Institution.
00:01:52: Unser Gast führt den Königlichen Hirschgarten in München – dem größten Biergarten der Welt mit über achttausend Plätzen ins achtzehnte Jahrhundert zurück.
00:02:01: reicht, wer so einen Ort übernimmt nicht nur einen Betrieb sondern eine Tradition Erwartung und enorme Verantwortung.
00:02:09: Und genau das macht ihn so spannend.
00:02:10: er hat den Mut gehabt diesen Schritt zu gehen ein Traditionsort seiner eigene Handschrift zu geben und dabei trotzdem zu bewahren, was viele an diesem Ort so lieben.
00:02:20: Ich weiß außerdem das er gutes Handwerk zu schätzen bei es.
00:02:23: ich schau gleich mal auf seine Schuhe!
00:02:25: Ich freue mich sehr dass wir heute bei ihm sein dürfen hier in diesen besonderen Ort.
00:02:29: herzlich willkommen Thomas Fesenmair.
00:02:31: Hallo Thomas!
00:02:32: Ein herzlichen Grüß Gott!
00:02:34: Danke dass wir da sein dürfen.
00:02:35: Vielen
00:02:35: Dank für deine Zeit!
00:02:36: Ja
00:02:36: sehr gerne
00:02:37: Matthias.
00:02:38: die erste Frage gleich mal an dich Was macht Thomas für dich zu einem spannenden Gast?
00:02:42: Für Handwerk und Haltung.
00:02:43: warum hast du gesagt der muss unbedingt im Podcast.
00:02:45: Also, ich hab mir Gedanken gemacht.
00:02:47: Wir haben uns erkennen gelernt über einen gemeinsamen Bekannten und da war ich... Ich weiß gar nicht, was das vor drei Jahren
00:02:53: umgekommen ist?
00:02:54: Drei Jahre später
00:02:55: in meinem ersten Jahr!
00:02:55: Ja im ersten Jahr war ich hier und dann haben wir uns kennengelernt.
00:02:58: Ich fand es total sympathisch.
00:03:00: Du warst glaube auch überzeugt diesen Schritt zu gehen und warst ein paar Schuhe bestellt.
00:03:04: Das spreche jetzt einfach mal an.
00:03:07: ja weil sonst hatte ich mich immer diskret zurück.
00:03:08: aber das können wir auch mal offen und klar kommunizieren und das fand ich super nett.
00:03:12: und dann waren wir stets Kontakt, du hast auch schon nachbestellt.
00:03:16: Aber darum ging es ja nicht.
00:03:17: Ich habe viele Menschen, die bei mir schon gekauft haben, sondern ich war hier und fand das ganz beachtlich als ich draußen war so etwas zu managen.
00:03:24: Und ich komme nicht aus der Gastronomie.
00:03:25: Ich hab keinen Bezug sonst zur Gastronomie außer dass ich Gast bin.
00:03:28: aber wo ich das dann gehört hat mit acht tausend Sitzplätzen allem da dachte wo ich mir Gedanken gemacht habe, wer passend so in den Podcast und ich hätte gerne was Gastronomisches.
00:03:37: Da gedacht, wenn du die Möglichkeit hast – und darauf bin ich auch so dankbar, dass ihr dir die Zeit dafür nimmst – würde ich mich gerne darüber unterhalten, was das bedeutet, sowas hier zu
00:03:45: managen.".
00:03:49: Okay, sehr gut.
00:03:51: Sind das die Marschschuhe von Matthias?
00:03:53: Mal schauen ob ihr sie erkennt wenn er drauf schaut.
00:03:55: Matthias schau doch noch mal!
00:03:56: Ja ich habe es als allererstes.
00:03:58: Als Schumacher hast du doch den Blick.
00:04:00: Also sind deine Schuhe?
00:04:02: Sehr gut.
00:04:02: Hast du die extra heute getragen?
00:04:04: weil ich weiß bei der Arbeit trägst du dir sonst nicht ist wäre fast ein bisschen schade drum.
00:04:08: Es ist tatsächlich immer abzuwägen was ich draußen zu tun habe dass sich die Schuhen anzieht weil es wirklich dann schade ist wenn du den ganzen Tag durch einen Kies läufst im Biergarten.
00:04:16: Da leidet das Produkt halt ein bisschen und dann tut man halt ein bissel weh.
00:04:20: Aber ja, natürlich war es mir eine Freude die heute anzuziehen.
00:04:23: Sehr schön!
00:04:23: Wann war denn für dich eigentlich der Moment wo du gesagt hast jetzt ist es Zeit für so ein handgenähtes Paar Schuhe?
00:04:30: Der Schubereich ist immer so eine Sache die mich schon fasziniert hat.
00:04:34: Es war auch wichtig dass du da dich für gutes Produkt entscheidest Und dann war plötzlich der Matthias den Biergarten gesessen und wurde mir vorgestellt, ohja komm dann machen wir das doch gleich.
00:04:45: Ist das eher das klassische Modell oder ist es das, was ausgefallen ist?
00:04:47: Wie seid ihr da rangegangen?
00:04:49: Das Klassische.
00:04:50: Ich glaube auch vom Typ her bist du immer klassisch kleidet.
00:04:53: Ja
00:04:53: also im Gegensatz zu unserem gemeinsamen Freund der uns quasi vorgestellt hat, der durchaus der extravagantere ist vielleicht eher der konservative.
00:05:03: Was bedeutet denn gutes Handwerk für dich?
00:05:05: ganz grundsätzlich?
00:05:06: Woran merkst Du denn bei einem Produkt sofort, dass steckt Qualität dahinter?
00:05:10: Das merkst du beim Anfassen bei der Haptik.
00:05:15: Ich komme ja quasi, der Kochberuf ist ein Zwitter zwischen Handwerk und Industrie- und Handelskammer.
00:05:23: Für mich ist es ein Handwerk.
00:05:26: Wenn du Materialien hast und anfassen darfst, riechen darfst oder fühlen darfst und daraus was machst das ist das Tolle.
00:05:38: Gehen wir mal ruhig schon einen Schritt weiter lieber Thomas den Schritt zum Hirschgarten.
00:05:43: Heute sieht man dich ja als Gastgeber und Unternehmer, aber wenn du mal an den Anfang zurück der Gehs.
00:05:49: Wie kam die Gastronomie überhaupt in dein Leben?
00:05:51: Und wann war das denn für dich klar, dass ist mein Weg?
00:05:55: Ja irgendwann bist du halt in der Thematik drin, dass du dir mal überlegen musst wie finanzierst du deine Freizeit in der Schule?
00:06:01: also machst halt dann gastronomisch irgendwas nebenbei wobei da der Koch-Beruf tatsächlich auch nicht erstmal im Vordergrund war.
00:06:08: Das lag auch daran ich habe in der Opern-Küche bei Käfer gearbeitet.
00:06:12: Das heißt, ich hatte diesen großen Checkpot, da sie am Samstag in der Früh um sieben während meine ganzen Kumpels noch am Pennen waren weil sie an Freitag unterwegs waren, da rein zu marschieren also meistens auch im Dunkeln, im Winter halb Jahr und dann darin im Keller, also im Bauch dieser Opa Häppchen zu schmieren unter einer strengen Hierarchie und um vier oder fünf Uhr wieder rauszugehen und wenn du Glück hast das war es schon wieder dunkel.
00:06:35: Ich dachte, nein.
00:06:37: Das möchte ich nicht, das gastronomische.
00:06:38: Das kann ich mir vorstellen aber ich glaube das möchte ich auch nicht.
00:06:41: Es gab dann die Entscheidung eine Lehre als Hotelfachmann zu beginnen und habe meinen sozusagen einen Einberufungsbescheid bekommen.
00:06:49: Und im Hotelfach Mann durchläufst du ja alle Bereiche in Betrieb und der erste war natürlich die Küche.
00:06:55: Ich dachte super!
00:06:57: Das läuft aber richtig gut.
00:06:59: Man hat da eine andere Form der Küche kennengelernt Wobei ich die erste im Nachgang nicht mindern möchte, Gottes Willen.
00:07:05: Aber es war schon speziell mit unter ein bisschen Zumunoton und dann habe ich damals noch minderjährig als dann auch Scheidungskind.
00:07:16: Ich würde gerne den Vertrag umschreiben lassen, also ich möchte jetzt gern kochen lernen.
00:07:21: Riesene Geisterung!
00:07:22: Mit drei Monaten passt wieder was anderes?
00:07:25: Fällt dir wieder was Neues sein?
00:07:26: Siehst du das durch?
00:07:28: Langem Hin und Her haben wir's doch geschafft, haben das geändert Die Lehre gemacht und so kam das Thema.
00:07:35: So war aber die Selbstständigkeit tatsächlich noch in weiter, weiter feiner.
00:07:38: Also da sind auch Täler der Tränen oder der Orientierung durchlaufen worden wo du sagst okay ist es denn dann langfristig das was du machen willst?
00:07:48: Aber sagt man Thomas gab's in diesen ersten Jahren einen Moment in den du dann gemerkt hast ich will hier nicht nur mitlaufen sondern ich will selbst gestalten Ich will Verantwortung gönner nehmen.
00:07:57: Ich möchte mich vielleicht alles sagen selbstständig machen
00:08:01: Dieser Gedanke und gerade schon konkret auch mit dem, was ich jetzt mache.
00:08:06: Das ist so im Jahr twohundert neun, zweihundert zehn gereift.
00:08:10: Es kommt jetzt, probierst das mal.
00:08:11: Jetzt gibts da mal eine Bewerbung ab und gehst dann mal in die Richtung... Also es ist tatsächlich witzig, weil wir eben mit alten Kollegen, die mich hier natürlich auf alle Weise besuchen und sagen, ja du hast den Zworrern gesehen, was du schon gesagt hast.
00:08:22: Irgendwann hast du einen Wirtshaus?
00:08:23: Und dann machst du das.
00:08:24: Mach's doch dein Ding, weil du auf den anderen Schmarrn keine Lust mehr hast.
00:08:28: Okay weiß ich gar nicht mehr.
00:08:29: aber So begab es sich und viele Objekte angeschaut.
00:08:35: Mal kurz von einer Seite nichts, mal kurz von meiner Seite her nix.
00:08:39: Aber auch lange immer wieder gehadert weil der Schritt ist natürlich schon extrem Und du musst schon irgendwie auch schauen okay kommt dabei was rum.
00:08:49: ich meine das ist am Ende des Tages auch das Ziel.
00:08:51: Und in der Gastronomie meinst du bist selbstständig, bist du immer länger beschäftigt mit allem was du tust.
00:08:56: Ja aber du hast natürlich an der Gastromie auch nochmal Öffnungszeiten die mit unter sieben Tage die Woche sind und von keine Ahnung zehn bis bis null Uhr bis ein Uhr Die du entsprechend abdecken musst und fängst dann schon wieder an abzuwägen.
00:09:08: also ich meine hatte erfreulicherweise Immer gute Stellungen in den leitenden Positionen die auch gut vergütet waren.
00:09:13: oder denkst okay gut Ich kriege mir Geld?
00:09:16: Ich kann ja nur abgehen Worstcase kann ich, wenn mal was sein sollte.
00:09:20: Dann bin ich halt krank.
00:09:22: Familie ist dann entstanden.
00:09:25: Denkst du auch noch einmal drüber nach?
00:09:27: Ist das jetzt die richtigen Entscheidungen, weil du hast der wirtschaftliche Verantwortung gegen welche Familie?
00:09:31: Ja!
00:09:33: Und du warst hier schon lange... Du warst Küchenchef und dann kam ja die Frage ob du dir das vorstellen kannst, das zu übernehmen.
00:09:39: War das innerlich sofort so ein klares Ja oder hast du erstmal Respekt gehabt?
00:09:43: Du kanntest die Größe aber vor dieser Verantwortung
00:09:45: denn?!
00:09:46: Dieser Ansatz in den ersten Gesprächen, als ich angefangen habe und es war entstand auch aus einem sehr kuriosen Ansatz oder einer Begebenheit.
00:09:58: Diese Form der Gastronomie hatte ich davor aktiv nicht gemacht.
00:10:00: Ich war Königinchef auf der Wiesen für Käfer.
00:10:03: Natürlich hast du immer einen bayerischen Bezug.
00:10:05: Ich hab die bayerische Lokale auf dem Messerverkäfer gemacht.
00:10:08: Klar natürlich stammt das auch irgendwas aus gutbürgerlichen Stahlbastik-Hüchen.
00:10:13: betrifft Aber konkret jetzt, dass ich dann in eine Wirtshaus gehe.
00:10:15: In einer Wirtshausanfange hat sich bis dato nicht ergeben die Thematik und ich hatte in einem Betrieb, wo ich schon mal war, also von der Örtlichkeit gewechselt wieder, der hat dann betriebsbedingt geschlossen Und dann stand ich tatsächlich das erste Mal auch da ohne Plan B. Also normalerweise sondierst du und bekommst auch die Angebote und entscheide es dann, was du machst.
00:10:39: Und da war's dann umgekehrt, dass ich dann erst einmal mich darum bemühen musste.
00:10:42: Also auch tatsächlich das erste Mal auslosbar in meinem Leben brauche ich auch nicht mehr... ...und über verschiedene Ecken und auch von einem sehr guten Freund mittlerweile ein Mentor, der mir den Kontakt hierher hergestellt hat.
00:10:56: und so kam's dann, dass wir dann hier zum Gespräch kamen Und da ging es im Endeffekt relativ zügig auch um die Thematik, okay ja Küchenchef aber in Spentöle auch die Option zu sagen man könnte es übernehmen.
00:11:08: Da bist du natürlich dann auch so wie jetzt.
00:11:12: also wie übernehmen?
00:11:13: Ja warum?
00:11:16: Also hast du selber Kinder wieso die nicht?
00:11:20: Waren Optionen war vielleicht auch ein bisschen takt hier des Betreibers davor Also gar nicht im Nachgang aneinander sagen, ich versuche immer zu reflektieren.
00:11:30: Ich versuch das immer zu bewerten und bin ja letztlich dann auch nach vier Jahren wieder gegangen weil die Kinder doch eine andere Rolle gespielt hatten und dann irgendwo nix vorwärts ging.
00:11:41: und dann sagste er gut okay also irgendwo muss jetzt dann erscheinen dass ich meine Weichen dann irgendwie stell wenn ich in die Richtung gehen will oder entsprechend mich verbessern möchte wieder.
00:11:50: Hat es dir diese Entscheidung leichter gemacht?
00:11:52: War du dem Betrieb schon kanntes oder war das eher wo du sagtest Das wird eine ganz große Aufgabe.
00:11:57: Also es kann ja auch in die andere Richtung gehen, wo du sagst... ...das ist ja der Kern, wo ich dich auch hören wollte.
00:12:04: Achttausend Sitzplätze höre!
00:12:05: Das ist ja ne Mammutaufgabe und das ist ja nicht ein kleines Restaurant mit dem man beginnt.
00:12:09: Wenn dann die Selbstständigkeit warst du sofort der Sprung ins ganze große Becken?
00:12:13: Ich meine um da vielleicht mal die Brücke zu schlagen, das ist vielleicht etwas verwirrendes.
00:12:17: Ich war vier Jahre Kükenchef, bin dann weg also hatte ich die Option damals vorgetragen bekommen, das zu übernehmen.
00:12:22: Bin dann weg und kam dann wieder.
00:12:24: Und warum kam ich wieder?
00:12:25: Ich wurde angerufen, zweiundzwanzig vom gleichen Betreiber noch.
00:12:29: Er möchte mit mir reden, sei gut war das klar.
00:12:32: Brauchst ein Küchenchef oder... bis immer neugierig gehen wir hin hören, dass das an immer ein bisschen politik machen.
00:12:39: also er möchte aufhören und er würde mich als Nachfolger vorschlagen.
00:12:41: und dann saß ich es erst einmal wirklich also weit anwurz.
00:12:43: noch mal konkret Das andere, das war so ein bisschen dahingesagt im ersten Termin aus dem Jahr zwölfzehn und zu zweit zwanzig war das dann größer ist um Okay, jetzt wird das Brett ein bisschen dicker zu bohren.
00:12:55: Also gut okay ja natürlich gerne können wir versuchen.
00:13:00: ich meine ich war ja auch schon bewerbungstechnisch beim Verpächter vorstellig.
00:13:05: aber Hans ganz ehrlich warum sollten sie es mir gerade diesen Betrieb geben?
00:13:10: also von meiner Warte natürlich klar logisch bin er nicht minder überzeugt von mir.
00:13:17: Aber warum sollte ich... aber du, es ist kein Problem.
00:13:20: Probieren wir's!
00:13:20: Wir sehen ja dann was dabei rauskommt.
00:13:22: Da hat noch keine großen Hoffnungen und keine großen Aktien reingesetzt in die Thematik.
00:13:26: Ich sag' du, das ist ein weiterer Versuch.
00:13:28: Wie gesagt, Bewerbungsunterlagen lagen schon.
00:13:31: Ich hab's auch irgendwann nicht mehr weiter aktiv forciert zu sagen, ob ihr Schatzen ausgibt oder gibt's eine Möglichkeit?
00:13:38: Und da dachte man okay anscheinend kriege ich sowieso keinen Fuß in die Tür.
00:13:42: Und hatte dann tatsächlich den Anruf Ende August von der Brauerei, sie würden sich ganz gerne mal treffen mit mir auf der Wiesn.
00:13:50: Aber das muss mit Stillschweigen behandelt werden.
00:13:52: Ich sage ja... Ist dann die Wiesne richtig?
00:13:56: Ja was?
00:13:57: Also ich weiß es nicht!
00:13:58: Jetzt kenne ich da mittlerweile ein paar Leute und ihr kennt's ein paar Leuten.
00:14:01: wenn wir dann beieinander sitzen, dann ist halt die Frage wieso sitzen die beieinander?
00:14:05: Ja aber es war guter Termin und ich durfte dann meine Bewerbungsmappe erstellen.
00:14:13: Ja, weil das war mir nicht ganz klar deswegen.
00:14:15: Also vielen Dank jetzt noch für diese Aufschlussung!
00:14:17: Dann natürlich auch dass wir mich auch mal interessieren wie war das denn zu Hause?
00:14:22: So die erste Selbstständigkeit, wenn ich direkt Frauen darf... Wie kann man es bei einer Frau an?
00:14:26: Sensors haben wir gut.
00:14:30: Standing Owations.
00:14:31: Das ist nämlich
00:14:31: genau der Punkt.
00:14:32: also ich habe mich ja damals von heute auf morgen aus selbstständig gemacht, war gar nicht geplant Ich hab keinen Gehalt bekommen und ich wollte nicht einen alten Beruf zurück.
00:14:39: ...wurde so eine erste Schuhmacherei frei, die war ganz klein.
00:14:42: Zwar zwanzig Quadratmeter.
00:14:43: und dann habe ich gesagt okay das ist überschaubar aber ich weiß noch genau es waren ein Mietvertrag mit vierhundert Euro im Monat... ...und dann war das noch überschauber ja und dann hab' ich gesagt ok dass das das mache ich aber wenn ich jetzt in Angestelltenfältnis wäre, jetzt bin ich ja siebenvierzig würde ich jetzt nochmal sagen in die Selbstständigkeit.
00:14:57: man kann ja alle in oder an einem gewissen Alter Ich weiß nicht ob ich daheim meine Frau wird auch immer hinter stehen Aber das ist ab einem gewissem Alta- und am gewissemsicherheitsgefühl glaube ich doch was anderes, oder?
00:15:07: Ja, also wir waren im Urlaub auf Kreta glaube ich.
00:15:11: Und dann hatte ich das so ein bisschen erörtert.
00:15:13: Das war nach dem Gespräch was ich beim Vorgänger hier hatte und der Hans hat mit mir gesprochen und würde aufhören und er würde mich vorschlagen.
00:15:21: Aber das machst du nicht oder?
00:15:24: Wieso
00:15:24: nicht?!
00:15:25: Ja aber es ist doch Wahnsinn!
00:15:26: Es ist doch riesengroß und keine Ahnung... Was ist wenn's da nicht läuft?
00:15:32: Warum soll es denn nicht laufen?
00:15:34: Ich meine, ich kenne den Betrieb und der läuft ja.
00:15:36: Also man klar... Es gibt zig Stellschrauben die du drehen kannst.
00:15:40: Wir waren ja auch noch im Corona-Jahr, zwanzig.
00:15:43: Also natürlich bist du dann nochmal sensibel was sowas betrifft also wenn du dir ständig die Bude zusperren.
00:15:48: Ja gut aber das ist jetzt einmal irgendwann vorbei.
00:15:50: wieder das Thema.
00:15:51: Du merkst anhand der Zeit wo Geöffnet war, wie ich es auch selber erfahren habe.
00:15:57: Dass die Leute unbedingt wieder raus wollen und Gastronomie haben wollen.
00:16:02: Ja was ist wenn's nicht läuft?
00:16:04: Wenns bei der Größe nicht läuft tut immer noch nichts so weh als wenn sie in einem kleinen Laden nicht läuft.
00:16:11: Und damit war im Endeffekt das Thema für mich erledigt weil ich finde gut argumentiert und passt also klar.
00:16:20: Und dann war halt irgendwann entsprechend die Beweifungsmobbe abgegeben, der Pacht-Zertrag.
00:16:24: so gut als wäre es dann soweit, ich würde dann unterscheiden.
00:16:26: Ja wie?
00:16:27: Ja, das kann ich ja nicht sausen lassen.
00:16:30: Das ist one out of a million dass du die Option bekommst
00:16:34: den größten Biergarten der
00:16:36: Welt sage den ich zufällig auch noch im Betrieb vier Jahre lang begleitet habe mit der gesamten Dynamik also mit diesem Parabelflug was dir das Jahr vorgibt von Januar-Februar-März oder denkst so, es wäre jetzt schön wenn's losgeht über August oder ein bisschen durchschnaufen wäre toll.
00:16:55: Es ist doch klar, dass er das macht.
00:16:58: Ja und wie willst du das finanziell stemmen?
00:17:00: Das kriegen wir dann schon hin!
00:17:04: Cool.
00:17:05: Also ja ich war mit dieser ganzen Thematik erstaunlich gelassen und in mir ruhen.
00:17:14: Wir reden auch von bisschen Geld was dafür benötigt wird den Betrieb zu übernehmen Und für die Menge was es war habe ich sehr gut geschlafen hat mich, also das Einzige was mir so ein bisschen umgetrieben hat.
00:17:28: So als es dann zum ersten März XXIII ging, das war so am dem XXII und XXV.
00:17:32: XXIII hatten wir zu weil wir die Kasse umstellen mussten.
00:17:35: Die ganzen Steuerdaten exportieren und alles vom alten Betrieb und den neuen Betrieb.
00:17:39: Das war tatsächlich der einzige Stillstand.
00:17:41: Also wenn ich Gedanken gemacht habe wie ist jetzt meine Rolle ab Erster Ritten?
00:17:47: Wie stelle ich mich da?
00:17:50: Warum hab' ich mir die Frage gestellt?
00:17:51: Weil natürlich mein Vorgänger auch von Beruf Koch immer in der Kocherke rumgelaufen ist, immer.
00:17:59: Und mit der Argumentation dann wissen die Leute wenn sie ansprechen können.
00:18:03: So ja möchte ich eigentlich nicht.
00:18:06: also ich begehe jetzt halt nach.
00:18:07: nach dreißig Jahren im Beruf begeh' ich jetzt einen kleinen Bruch wie meine Bleibe im Gewerbe.
00:18:13: aber wir machen jetzt dann einmal ein Cut und ich möchte da anders aufrücken.
00:18:19: Wann war in dieser ersten Moment, wo du gesagt hast oder gefühlt hast?
00:18:22: Jetzt trage ich die Verantwortung.
00:18:23: Jetzt ist es wirklich meins.
00:18:25: Ich habe einen Pachtvertrag unterschrieben.
00:18:28: Als ich den Kredit von der Bank unterschieben hab... Ja.
00:18:33: Und wie fühlte sich das an?
00:18:37: Schön!
00:18:40: Ich habe Nachbarn mittlerweile auch guter Freund von mir.
00:18:43: Anwalt für Vertragsrecht.
00:18:45: Er hat mir gesagt, tut mir gefallen.
00:18:46: Schauen wir mal über den Pachtverdrag drüber.
00:18:48: Man muss auch dazusagen, dass die Pachtvertrage früher... Den hatte mein Vorgänger auch noch.
00:18:52: Die waren vier Seiten.
00:18:53: Meiner hat achtzig.
00:18:57: Und das willst du unterscheiden?
00:18:58: Wirklich?
00:19:00: Ja!
00:19:01: Hast du das mal durchgelesen?
00:19:02: Dafür solltest du auch nochmal durchlesen und mir das anmarkern, was dann noch relevant ist oder sowas.
00:19:07: Das hat kein Bestand, das hat keinen Bestand.
00:19:10: Sag ich aber mal, es ist wieder eine oder andere Familie.
00:19:15: Also das ist wahnsinnig.
00:19:23: Kommen wir zu deiner eigenen Handschrift.
00:19:25: Das Ding war gerade bei mir, ich hab's von Null gegründet und dann war das Ding.
00:19:29: aber hier ist es halt etwas übernommen was ja schon wirklich.
00:19:32: seit wieviel Jahren gibt´s den Hirsch gar nicht?
00:19:35: Seit zehntelneinundneunzig durchgehend gestern
00:19:38: umzuschnitten.
00:19:39: Und jetzt kommst du.
00:19:41: Jetzt
00:19:41: komm' ich!
00:19:45: Ja also ich meine auf dem Tag woß ihr es übernommert habt... Da war es dann du da.
00:19:50: Wie war das für dich, dass zu bewahren was hier diese Historie ist und dafür wurde Hirschkern schon mal bekannt war?
00:19:58: Aber was ist das wo du sagst jetzt komm ich Thomas Wesemeyer um bringen meine Handschrift mit ein?
00:20:05: Als das ganze losging kam natürlich von vielen bekannten Freunden die Frage so ja und was fährst jetzt dann für den Konzept sage du wir haben uns überlegt langs lang hingesetzt und überlegt und wir werden jetzt indisch machen.
00:20:18: Wie indisch?
00:20:20: Ich verstehe deine Frage nicht.
00:20:22: Was soll ich für ein Konzept machen, das ist ein Biergarten und ein bayerisches Wirtshaus.
00:20:25: Also der Pfad ist vorgegeben.
00:20:29: Der Pfad is breit aber er ist vor gegeben.
00:20:32: Entscheidend wichtig habe ich lange damit gehadert weil es halt ein Batzen Geld war.
00:20:38: die sofortige Umstellung auf neues Geschirr dass du ab ersten Ritten sagst oh die Teller sind blau-weißgemustert, respektive um den Landesfaden zu warmen weißblau gemustert.
00:20:49: Da tut sich... da ist eine Veränderung da!
00:20:52: Es bleibt der Schweinsachs, es bleibt das Schweinsbrotten, es bleiben die Schnitzel, ich helse die Spätzle, jetzt bleiben die Räume schon mal mal.
00:20:56: Aber der Teller ist anders.
00:20:57: also irgendwas ist ab heute neu für denen jeden gesteilem Zeitpunkt vielleicht immer noch nicht mitbekommen hatte und es wurde ja pressimäßig kommuniziert, es wurde auch im Haus kommuniziert Ja, viel Geld in die Hand zu nehmen.
00:21:10: Aber das war die richtige Entscheidung zu sagen okay jetzt ändert sich was und dann geht es langsam dran.
00:21:14: In meinen Kapitale.
00:21:15: Veränderungen waren sicherlich nochmal die schnelle Anschaffung von Tablets für den Biergarten.
00:21:21: um einfach zum Vorgänger damals schon wieder zu sagen wieso hast du keine Tabletts im Biergarden?
00:21:26: Die werden wir alle geklaut.
00:21:27: Ich sage ja aber Liesje Müller hat zwei Hände und trägt zwei Teller raus Den dritten Teller für die Kinder, der bleibt da oder ein Teller bleibt stehen.
00:21:35: Der geht dann nicht mehr zurück und holt dann noch mal was.
00:21:38: Also du musst die Möglichkeit geben dass sie in dem Besorgungsweg zu viel wie möglich mitnehmen können.
00:21:45: an ihren Tisch war die richtige Entscheidung.
00:21:47: wir haben im Jahr drauf dann tatsächlich auch nochmal die EC-Kartenzahlungen ausgeweitert.
00:21:52: also nochmal sehr wichtig war ist ein Riesenthema bei den Beträgen was da laufen und die Kartenzahlung steigt und es sind einfach die Gebühren Nicht wirklich viel Spaß machen für mich.
00:22:04: Wir haben gut verhandelt, aber trotzdem ist es wichtig und du merkst daran auch dass das durchaus eine Konsumsteigerung stattfindet.
00:22:13: Und das große Thema was wir immer noch weitermachen müssen und immer noch behaulich vorangehen müssen Was in der Außenwirkungen Dezent wahrgenommen wird mit Sicherheit Aber es wird wahrgenommen.
00:22:25: Vor allem ist es mir wichtig, dass es intern wahrgenommen werden.
00:22:28: Das ist das interne Betriebsgeber und wie miteinander umgegangen wird.
00:22:31: Also da war schon sehr viel Potenzial.
00:22:35: Das heißt, was waren die Schritte?
00:22:38: Ja für mich ein normaler Umgang.
00:22:40: Ich war früher auch impulsiv und das bringt die Küche mit sich.
00:22:43: Das hat sich mit Corona bei mir geändert weil du gemerkt hast dass das gesamte Umfeldindustrie die Leute wegsaugt aus der Gastronomie und dass du keinen mehr da hast.
00:22:56: also musst du da entsprechend umstellen Dass du die Leute hältst und dass es... Die Arbeit ist da, also versuchst du das drum herum angenehm zu machen.
00:23:05: Für mich klarer für andere oder ältere Schulen oder älteren Handschriften immer noch ein bisschen schwierig.
00:23:11: Also das wurde dann ein bissel dominanter noch geführt worden.
00:23:16: Mal zwei Fragen zwischendurch, die ich gerade auf der Zungehung habe.
00:23:19: Du hast gerade gesagt mit dem Tabletz Ist der große Teil an Selbstbedienungen?
00:23:23: Wie
00:23:24: muss ich mir das jetzt genau vorstellen?
00:23:25: Also, wir haben draußen achttausend so einer Plätze und können bis zu zwölfhundert bedient machen.
00:23:30: Und die restlichen sieben tausend sind selbstbedienung.
00:23:33: Da gibt es die Biergartenverordnung von achtzehnhundertzwölf.
00:23:35: Könnte ich Max der Erste wie da besagt Das Bier ist beim Wirt zu kaufen dass die Speisen dürfen mitgebracht werden.
00:23:42: Es ist also eine Münchner Tradition im Bayern grundsätzlich die Biergartentradition.
00:23:47: Wenn du selbst Bedienungen hast darfst du dann Essen mitbringen Muss ich ganz ehrlich sagen, funktioniert auch nur in München.
00:23:53: Also in dem Moment wo du ans Umland fährst oder sowas da hast... Da wird es nicht mehr gelebt und praktiziert.
00:23:58: In München wirds gelebt, im Hirschgarten wird's gelebt.
00:24:00: Ich bin der absoluten Befürworter.
00:24:03: also das soll so sein dass die mit einem Korb kommen ihre Tischdecke dabei haben ihren Wurstsalat auspacken, ihren Kartoffelsalat sicher Brezen holen oder Händel holen und ihre Getränke holen.
00:24:13: Als sie Getränken mitbringen, dann werde ihr ein bisschen Das mag ich nicht.
00:24:18: Aber der Rest soll so sein, das ist eine Dynamik.
00:24:22: Auch wenn der Gast nichts bei mir zum ersten Kauft, bin ich absolut akkord damit weil es gelebte Tradition ist.
00:24:29: Also sprich aber hier vorne gibt's einen Bereich da ist dann noch mit Bedienung und der Bereich dahinter ist...
00:24:35: In dem Moment wo du rausgehst und wir haben eine fabelhafte Südseite mit unserer Hausmauer wo bereits die ersten Sonnenstrahlen im Januar dazu führen können dass sie voll ist.
00:24:47: Und ja, also der Bereich was gut zu erlaufen ist vom Servicepersonal ist quasi bedient.
00:24:53: Okay
00:24:54: und darf ich mal fragen wenn so richtig so ein Piektag ist Hochsommer Biergarten ist voll.
00:24:59: das muss hier auch das finde ich ja sogar entspannt war managen.
00:25:02: wie viel Personal brauche ich?
00:25:05: Ist es einfach des Personals überhaupt zu bekommen in der Menge und b auch?
00:25:10: ganz konkret darf ich nach einer Zahl wieviel Mitarbeiter hast du dann im Hochsommer wenn sie wirklich?
00:25:16: Also im Hochsommer haben wir Hundertzehn, hundertzwanzig Angestellte plus Fuchzig von der Gebäudereinigungsfirma.
00:25:26: Die die Spülerstellt, die die Biergartenabnehmer stellt, die Küchenhilfen mitstellt...
00:25:31: Okay das holt es also extern aus?
00:25:33: Du hast ja gesagt du hast einen Plan für gutes und für schlechtes Wetter was Personal angeht.
00:25:37: ne?
00:25:38: Der Servicedienstplan ist ein mal gutes Wetter, ein mal schlechtes.
00:25:42: Ja, viele sehen halt im Sommer nur diesen schönen Biergarten.
00:25:45: Du siehst Personal, Einkauf, Wetterlogistik und sehr viele Entscheidungen in kurzer Zeit.
00:25:50: Was ist denn die eigentliche Herausforderung oder die größten Herausforderungen wirklich an so einem Ort?
00:25:54: Oder ist es diese Gesamtmenge?
00:25:55: Du musst dich mit der Entscheidung auseinandersetzen!
00:25:57: Du musst die Entscheidung treffen.
00:25:58: du bist gezwungen.
00:25:58: wir haben jetzt heute Morgen ging's los.
00:26:00: ja das haben wir Samstag doch zehn Grad.
00:26:02: was machst du jetzt?
00:26:04: Zehn Grad ist eigentlich nichts.
00:26:07: Machst du draußen auf oder machst nicht draußen auf.
00:26:10: Was wäre da?
00:26:11: Wie schnell können wir reagieren?
00:26:13: Also über Nacht.
00:26:16: Ja, wie viel... was habe ich ein Bier noch dabei und muss ich an einen Bier einkaufen?
00:26:21: Die Mitarbeiter sind sehr freulicherweise gewöhnt und sie machen es auch mit, dass sie der Dynamik folgen.
00:26:27: Aber entscheidend ist immer die Entscheidung.
00:26:31: Die muss getroffen werden!
00:26:32: Die muss bis heute Mittag mal gleich Gedanken machen.
00:26:35: okay, tue ich's oder tue nicht?
00:26:37: Wind, Temperatur.
00:26:38: Im Grab hat man Hagel
00:26:39: ne?!
00:26:40: Ja, Windtemperatur.
00:26:42: Samstag ist blöd.
00:26:44: Sonntags sage ich auf jeden Fall.
00:26:45: Das würde ich jetzt schon unterscheiden.
00:26:46: Samstag muss man einkaufen gehen.
00:26:49: Die einzige Möglichkeit in der Woche wo man eikaufen gehen kann?
00:26:51: Es geht nicht.
00:26:52: an anderen Tagen geht das nicht.
00:26:53: Aber immer schon am Samstag!
00:26:58: Also die nächste kann ich direkt überspringen weil das war genau da schon die Beantwortung.
00:27:02: super wie Wetter über Volk...
00:27:07: Wetter ist das große Thema.
00:27:09: Wenn du das sechzehnfache an Außenplätzen hast, also was du innen hast... Wie viele sind sie
00:27:15: in?
00:27:15: ...Fünfhundert.
00:27:16: Aber auch immerhin!
00:27:17: Also Fünfhunderte vollzuhaben ist natürlich auch schon eine Nummer.
00:27:23: Das ist natürlich ein Thema oder einen Markt.
00:27:26: Diese achttausend Plätze draußen voll zu bekommen ist natürlich das entscheidende wirtschaftliche Kriterium für mich.
00:27:34: Ich mache mein Geschäft im Sommer und im Winter schauen wir einfach, dass wir Schadensminimierung machen.
00:27:40: Ja weil der Apparat natürlich so groß ist also entsprechend auch die Kosten verursacht und das muss da versuchen irgendwie einzufangen.
00:27:48: Das ist mit dem Innengeschäft schwierig und es ist aktuell mein größter Fokus mit möglichst vielen ich sage noch nicht mit allen Mitteln die immer zur Verfügung stehen haben wie möglichst viele Mitteln darauf aufmerksam zu machen hier ein Wirtzhaus ist, ein schönes Wirtzuß mit fünfhundert Plätzen.
00:28:08: Also Biergarten steht natürlich für Bierkultur gerade der Herrschgarten ja auch.
00:28:11: gleichzeitig hast du ja auch erzählt verändert sich die oder das Trinkverhalten.
00:28:15: woran merkst du das heute ganz konkret?
00:28:17: und wird anders bestellt?
00:28:18: alkoholfreier alternativgetränke.
00:28:20: also wie wird es jetzt aktuell konsumieren?
00:28:23: Ich habe bei mir als Gäste immer noch so paar alte Jean-Kelner die wirklich...also ich hab selber immer noch einen angestellt der jetzt mit mir den dritten Pechter mitmacht und ich muss dazusagen, dass dann mein Vorgänger, also meinen Vorgänger, vierunddreißig Jahre drauf war.
00:28:39: Das heißt also der ist jetzt seit mindestens achtunddreizig neunund dreißig Jahren hier.
00:28:44: Der kennt noch ganz andere Zeiten ja und da war es wirklich so.
00:28:47: Also das waren im Sommer auch noch bis in die zwei tausende Jahre, waren mindestens drei oder vier Schenken auf, die nur helles Radler ausgeschenkt haben und die schlangen waren immer konstant da.
00:29:00: Da haben die Leute einfach mehr gesoffen.
00:29:05: Da gibt es dann verschiedene Parameter.
00:29:08: Früher hat man sich auch noch weniger geschissen, ums Fahren.
00:29:10: Also da ist man wirklich nach zwei oder drei Massen ins Auto gestiegen und ist nach Hause gefahren.
00:29:14: Ich kenne das aus dem Familienbereich selber noch.
00:29:17: Am ersten Wissensamstag ist mir mein Auto auf die Wiesen gefahren und dann bin ich wieder heimgefahren.
00:29:21: Und ja, natürlich wird man bewusster.
00:29:25: Die Ernährung wird bewusste.
00:29:27: Das Ganze drumherum wird bewuster.
00:29:29: Es ist Urgläufigerr!
00:29:33: Wenn ich zehn Saftschulen anbiete, würde ich wahrscheinlich zwölf brauchen.
00:29:37: Also vom Absatz her ist natürlich mein Verpächter mit seinem alkoholfreien Bier wirklich ein Geniestreich gelungen weil es halt eins ist was sich abhebt von den anderen und schmeckt.
00:29:50: und durch den Absatz dass es gibt auch relativ selten im Lebensmittel-Einzelhandel erhältliches was da jetzt mir bis in die Karten spielt wird die Leute dann auch ins Wirtzhaus gehen und das Bier kaufen.
00:30:01: leider gibt's nicht den Fass wo meine Schanken ein bisschen jammern, wenn sie dann diverse Träger aufreißen müssen an einem Tag.
00:30:07: Also das ist Tickel der steigt und steigt für mich natürlich lagermäßiger ein bisschen in die Pädolie bringt aber das ist definitiv da.
00:30:18: Thomas gerade in München hat ja Bier ja nochmal eine ganz andere Bedeutung.
00:30:21: Ist der klassische Biergarten-Gast heute immer noch so derselbe wie vor zehn oder fünfzehn Jahren?
00:30:26: Oder hat sich das deutlich verändert?
00:30:30: Der Konsum hat sich ein bisschen verändert, aber der Biergarten-Gast ist schon noch der gleiche.
00:30:33: Eben diese Thematik das Konzept Biergaten, dass du deinen Essen mitbringen darfst, das Wissen vieler zu schätzen.
00:30:41: Man muss ja vorstellen also die allerwenigsten haben im Münchner Hausmeegarten dann gibt es einen geringen Prozentsatz den Balkon haben, der vielleicht brauchbar ist?
00:30:49: Der Rest hat nichts!
00:30:50: Also möchte er rausgehen... Geht er entweder auf Freischankflächen, auf Straßen, Scharnigärten sonstiges oder geht in diesen wunderschönen Park zum Beispiel.
00:30:58: Gibt es mehrere Biergärten?
00:30:59: Auch im Parks gibt's mehrere Bier-Gärten.
00:31:01: aber geht in diesem schönen Park hat es Grün, hat Kastanien kann sie ihn in die Sonne setzen, kann sich den Schatten setzen und geht sozusagen eigentlich in seinen Garten.
00:31:10: Und die Bierthematik ist natürlich auch ja.
00:31:13: Es gibt sage mal ein Stück weit von dem was wir hauptsächlich mit ausschenken.
00:31:19: Es ist natürlich mir sehr, sehr viel Tradition verbunden und du hast halt eben nur noch diese Brauerei die Holzfassbier macht.
00:31:25: Und dafür hast du heute eine neue zu fanatische Fan-Gemeinde weil es ein einfach ein sehr gutes und auch sehr bekömmliches Bier ist.
00:31:34: Du hast das Thema Sichtbarkeit ja ganz bewusst stärker aufgebaut mit Social Media mit mehr Präsenz und einem ganz klarem Außenbild.
00:31:42: Baumbereich gute, aber Teuter lernen nicht mehr aus.
00:31:44: Und was funktioniert für euch dabei heute wirklich gut?
00:31:47: Ist es eher dieses Social-Media?
00:31:48: die Empfehlungen, Events mit einfach die lokale Bekanntheit oder weil man weiß ihr hier gerade ne gibt's jetzt schon seit so vielen Jahren und das ist sowieso mal ein Dauerläufer.
00:31:57: also musst du viel unterstützen mit eigenen Aktionen.
00:32:00: darauf will ich hinaus.
00:32:01: oder ist das wo du sagst Das reicht schon so von nem Grundrauschen her
00:32:05: Das reicht schon von dem Grundrauschen her, das ist bei schönen Wetter kein Problem.
00:32:10: Der Hirschgarten hat, wenn man es jetzt genau betrachtet ein Problem.
00:32:13: im Namen da steht Garten.
00:32:15: Deshalb ist die Wirkung oder die Botschaft dass wir auch einen Wirtschaftshaus haben nicht zwingig gegeben.
00:32:21: Da gibt's viele die sagen also sind wir schön hier drin, ich war noch nie hier drin.
00:32:24: Jetzt der Dreißiger an den Hirschkarten waren noch nie in einem Wirtschaftshaar.
00:32:28: Dadurch dass ich aber auch ein bisschen umtriebig bin Und da ein Festl mach und da einen Ochsengrill.
00:32:33: Und da besondere Musik hab'n, und da ein Sommerfest mach'.
00:32:36: Oder für den Muttertag irgendwas Besonderes aufreiß', oder für den Vatertag mir was einfahren lass'.
00:32:41: Was auch immer ist eben die Breite der Kanäle.
00:32:45: zu informieren ist entscheidend.
00:32:47: Du wirst nie alle erreichen!
00:32:49: Aber im Social Media erreichst du natürlich auch... Also es kostenlos beziehungsweise bin ich jetzt tatsächlich wieder soweit.
00:32:55: Das ist mich etwas kostet weil noch mehr Professionalität reinlegen will.
00:33:01: Ich habe mich auch da am Anfang sehr gestrebt dagegen, da jetzt irgendwo ein Video zu machen und war unsere gemeinsame Freundin.
00:33:09: Jetzt kommen wir so mal, machen wir schon
00:33:10: ein Video?
00:33:12: Lass mich doch in Ruhe mit dem Schmarrn, ich hab jetzt keine Lust.
00:33:15: Und dann entwickelt sich das so, dass da irgendwo eine gewisse... Charakter erschaffst, also du kreierst ihn jetzt nicht.
00:33:22: Also ich denke schon dass ich relativ authentisch bin weil das ja schon in dem Moment ist was sich rüberbringen möchte.
00:33:28: Wir suchen einfach die Informationen entsprechend zu streuen und hoffe das was dabei rumkommt.
00:33:33: Also wir machen Print, wir machen Plakat, wir haben Homepage aber eben auch Social Media und selbst da passiert es noch mal so, ob sie ein Jahr heid draußen sind.
00:33:42: Sommerfest mit oxam Spiels, oh kann ich kliesen!
00:33:46: Wenn du auf die nächsten Jahre schaust, was sind denn die Ziele?
00:33:48: Wo willst du mit dem Hirschgarten noch hin?
00:33:50: Was hast du noch vor?
00:33:56: Es wäre es vielleicht anmaßend zu sagen vergrößern.
00:33:59: Es gibt tatsächlich einen Streitpunkt, den wir aktuell haben.
00:34:01: Wir haben eine Riesenbaustelle vor der Tür, die in den Jahren XXIII angefangen und mindestens bis XXVIII geht.
00:34:05: Also wir kriegen eine Trambe an West-Hangente, die leider auch mich kostet sie Geld.
00:34:15: Wo die Baustelle ist, gibt es schon welche, die hopsgegangen sind.
00:34:19: Die Argumentation, es gab die Thematik Schadensatz zu beantragen wurde abgewiesen weil ja wenn das dann fertig ist kommen viel mehr Leute zu mir.
00:34:27: Ich sage wunderbar da möchte ich an dieser Stelle tausend Plätze mehr beantworten.
00:34:30: Ja wie?
00:34:32: Sie sagen ich muss das jetzt hinnehmen und dafür kommen dann später mehr Leute.
00:34:36: also brauche ich wieder den Platz.
00:34:37: Ist ja logisch oder?
00:34:39: Nein, also Vergrößerung.
00:34:41: Das ist alles so in Ordnung.
00:34:42: Wichtiges Ziel ist wirklich nochmal dieses Wirtschaftsausselber, diese Innenplätze zu sensibilisieren.
00:34:52: Im Winter hast du die Thematik, glaube ich, da sucht man sich die Wirtschaft ums Ecke und geht dann dahin und trinkt da ein Bier – das ist auch in Ordnungen.
00:35:00: Also im Gotteswillen, die Stadtteilwirtschaften sollen davon leben.
00:35:04: gibt es uns auch in der Größe und für mehrere Leute.
00:35:08: Das wäre so das Ziel.
00:35:11: Ich möchte einfach zufriedene Gäste haben, dadurch kommen die dann auch wieder.
00:35:15: Wir machen, denke ich mal, ein sehr, sehr faires Preis-Leistungsverhältnis wenn wir so ein bisschen schauen.
00:35:20: was die Kollegen machen ist auch benannt worden meines Pachtvertrages.
00:35:23: Ein familienfreudliches Angebot.
00:35:25: daran halte ich mich auch wie natürlich Kosten sind.
00:35:29: das ist halt so Materialien, aber ich versuch da mich breit aufzustellen.
00:35:32: Das ist auch die vierköpfige Familie nicht privatern soll wenn es anmelden muss, wenn sie uns im Essen geht dann am Sonntag.
00:35:38: Ja also einfach solide, solide drauf aufbauen und dass das die Leute freut haben und gerne kommen, das ist das
00:35:47: Wichtigste.".
00:35:48: Dann habe ich noch eine Frage bevor wir gleich zu den drei Klassinkern kommen Matthias!
00:35:52: Genau du fürst jeden größten Biergarten der Welt bis Gastgeber Unternehmer und auch Jäger... Der Gegenpul zum ganzen Trubel und wahrscheinlich auch der einzige Ort wo wirklich mal Ruhe herrscht, oder?
00:36:03: Es ist wieder die Frage wenn es heißt ein Jäger da geht er dann ganz gerne.
00:36:07: Da schützt man los überall.
00:36:08: ja weil Ja ich meine also das Fleisch das kommt jetzt nicht trotgestreichelt was auf den Teller ist.
00:36:13: Das muss man sich vor Augen führen.
00:36:16: Die Jagd und die weitgerechte Jagd ist für mich eine Passion Kein Hobby keine freizeitbestellte Passion Und ich habe auch kein Problem damit.
00:36:28: Natürlich hab' ich einen Abschuss zu erfüllen, das ist ganz normal wenn du ein Revier hast.
00:36:34: Ich muss hier im Hirschgarten im Gehege schlachten.
00:36:39: Das muss ich auch machen und das findet jedes Jahr eine Reproduktionszahl statt die entsprechend entnommen werden muss aber ja klipp und klar in der Früh um zwei im Sommer aufzustehen ins Revier zu fahren.
00:36:55: Das tut weh, das tut echt weh.
00:36:58: Aber dann ist er reviert zu fahren und sich auf den Hochsitz zu setzen und diesen Tag erwachend zu sehen.
00:37:04: Und es ist ruhig!
00:37:06: Es ist nur Natur, die Vögel zwitschern, du musst ihm kein Mutter halten, kein Telefon klingelt,
00:37:11: herrlich.
00:37:12: Fünf Stunden und dann gehst gestärkt wieder in die Arbeit.
00:37:14: Schön,
00:37:15: ich nehm's.
00:37:16: Klasse, vielen lieben Dank sowas.
00:37:19: Wie jeder muss auch du dran glauben?
00:37:21: Meine drei Klassiker, die immer zum Schluss kommen...
00:37:24: Nein, ja vielleicht.
00:37:27: So ein bisschen kommt der Schuh auch manchmal drin vor?
00:37:29: Also welcher Moment in deinem Leben hätte einen eigenen Schuh verdient und wie seht er aus?
00:37:36: Ich habe die Fragen natürlich im Vorfeld bekommen und ich hab mich damit auseinandergesetzt und das ist so komplex schwierig zu beantworten weil da gibt es so wenige... Versuch, gerne alles irgendwo positiv zu sehen und auch negative Erfahrungen im Nachgang positiv zu betrachten.
00:37:57: Und zu sagen okay gut letztlich hat das ja einen Grund gehabt warum es so gekommen ist also wie es in meinem ganzen Leben war.
00:38:03: Warum bin ich bei der Bundeswehr damals nicht nach Sardinien gegangen?
00:38:06: Ich hätte jetzt entscheiden müssen wer weiß was sich dann im Nachgang ausgewägt hatte.
00:38:10: Ist ein bisschen schwierig.
00:38:12: Vielleicht ist aber tatsächlich ein Moment der besonders war der einen eigenen Schuh verdient hätte.
00:38:19: Wir waren in Mexikum, Urlaub.
00:38:25: Beide tauchen?
00:38:26: Meine Frau und ich.
00:38:27: Sohn war zehn Monate alt, meine Tochter war drei.
00:38:33: Und wir sind abwechselnd natürlich gegangen also dass er einmal bei den Kindern ist.
00:38:39: Dann war aber meine Frau, die hat nur ein Boot und dann kam diese Gruppe nicht zurück zum vereinbarten Zeitpunkt.
00:38:45: Also es wäre auch Fütterungszeit gewesen für einen Buben.
00:38:50: Und gut, Riesen-Hodellanlage.
00:38:51: Das WLAN hat nicht richtig funktioniert und keine Ahnung vielleicht bist aneinander vorbeigelaufen.
00:38:56: Da war so drei.
00:38:57: Dann bin ich mit zur Tauschule gedackelt.
00:39:00: Ich schaue dann aus wo sind denn die?
00:39:02: Ja wir erwarten sie zurück.
00:39:04: Also kurz um der Captain hatte da noch was anderes zu tun weil er irgendwie nach Schnorchler hat und sonstiges und diese in den sechs Stunden lang im Währung geschwommen haben und wurden dann von dem Fischerboden rausgezogen.
00:39:16: Was wäre es für ein Schuh?
00:39:19: Also ich möchte es dir nicht zu nahe treten, aber wahrscheinlich deiner Sicherheitsschuhe.
00:39:24: Ja total, oh Mann!
00:39:26: Okay nächste Frage normalerweise weil ich ein großer Weinliebhaber bin ja jetzt mache ich mal eine Ausnahme.
00:39:33: erste Ausnahme an welches Glas Bier oder Wein?
00:39:36: also du hast jetzt wirklich die Auswahl von beiden sich entscheiden zu dürfen.
00:39:40: erinnerst du dich gerne besonders zurück und was war das für einen Moment?
00:39:45: Also Biomomente gibt es so viele schöne, gerade in dem Moment wo dann ein Holzfass im Spiel ist und gerade wenn du das dann vielleicht auch selber ansapst.
00:39:53: Tolle Momente sind tatsächlich da immer, wenn ich bei diesen alten Schankhelnerkollegen oder sehr guter Freund der auch erschenkt, wenn mich dann auf der Wiesn mal hinten aufm Ganta sitzen darf.
00:40:04: Da darf keiner... also da wird's sitzen und vielleicht also enge Mitarbeitervertraute sonstiges, wenn nicht da sitzen darf.
00:40:11: und dann so eine richtig schöne Schaumige im Willi-Bächer, auf der Wiesn im Willibächer.
00:40:17: Bekommen dichter, schöner, cremiger Schaume und da dann beherzt einen tiefen Schluck draus
00:40:26: nehmen.".
00:40:27: Das ist schön!
00:40:29: Und zu aller Letzt Thomas, welchen Gegenstand würdest du niemals wegwerfen?
00:40:34: Und warum?
00:40:35: Das ist sehr schwierig.
00:40:36: Ich hatte echt darüber nachgedacht weil ich angefangen habe mich regelmäßig von Sachen zu trennen.
00:40:42: Also auch die Thematik, es gibt ja vielleicht dann auch mal so die erste schöne Uhr, die du dir kaufst.
00:40:48: Ja und die behältest du dann?
00:40:49: Also selbst hier bin ich mittlerweile verkauft, bin immer sehr dynamisch, kriege ich immer von Bekannten von mir, krieg ich dann jemanden Anschiss.
00:40:56: Hast du denn überhaupt keine Sachen lieb?
00:40:58: Ich sage ja schon aber ich kann mich davon auch trennen.
00:41:03: also in dem Moment ist es gut wenn's an den Punkt angekommen ist dass dass du es eintauscht oder verkaufst, oder weidner machst und dann kommt's halt wieder weg.
00:41:15: Also eigentlich sollte man auch alle drei Jahre umziehen!
00:41:17: Das sorgt für Ordnung zu Hause.
00:41:21: Also hast du das gar nicht einen Gegenstand vor.
00:41:22: du sagst?
00:41:24: Ich hab wirklich darüber nachgedacht... Ist mir nichts eingefallen, wo ich sage so ja also das ist den habe ich seit der Kindheit.
00:41:30: Also die Schnuffeltuch oder sonst irgendwas.
00:41:34: Also darf er nicht laut sagen.
00:41:36: Selbst die Kunstwerke der Kinder werden regelmäßig ganz sorgt.
00:41:41: Weil du sonst immer der Dringst in dem Zeug hast.
00:41:43: Ja klar!
00:41:44: Dann sind wir uns hier die Schönsten.
00:41:47: Ganz lieben Dank für deine Zeit.
00:41:49: es war eine schöne Folge.
00:41:50: Ich hätte da richtig Spaß jetzt dran gehabt.
00:41:53: Ich hoffe
00:41:53: dir hat's auch gefallen?
00:41:54: Wunderbar und
00:41:56: Danke auch an dich, Jessica.
00:41:57: Ja sehr gerne!
00:41:58: Für
00:41:58: die schöne Moderation und ich freue mich noch auf viele Momente immer wenn ich in München bin wie ein Abstecher zu machen.
00:42:06: Das
00:42:06: war wirklich eine Freude.
00:42:07: vielen Dank für deine Zeit großen Respekt vor deiner Arbeit und wirklich einen Herzensmensch.
00:42:11: also danke dass du in dieser Folge warst.
00:42:13: und ja vielen dank Matthias.
00:42:16: Danke fürs Zuhören und alle weiteren Infos.
00:42:18: die stehen hier unten in den Show Notes und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
00:42:22: bis dahin alles Gute Tschüss!
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