Luxus made in Germany: wie aus Qualität eine starke Marke wird – Im Gespräch mit INLUX-Gründerin Petra-Anna Herhoffer#27

Shownotes

Luxus made in Germany – was bedeutet das heute eigentlich?

In dieser Folge von Handwerk und Haltung sind Jessica Sander und Matthias Vickermann zu Besuch bei Petra-Anna Herhoffer in München. Sie ist Gründerin von INLUX, Initiatorin des Luxury Business Day und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Premium- und Luxusmarken, Qualität, Ästhetik und echter Wertschöpfung.

Im Gespräch geht es um Luxus nicht als Statussymbol, sondern als Haltung. Um Produkte, die Substanz haben. Um Marken, die mehr sein müssen als schöne Begriffe. Und um Unternehmen, die sich fragen sollten, was sie wirklich wertvoll macht.

Petra-Anna Herhoffer erzählt von ihrem Weg aus Journalismus, Design, Tanz und Markenarbeit, von ihrem Blick auf Luxus made in Germany und davon, warum Qualität nur dann stark wird, wenn sie in jedem Bereich eines Unternehmens spürbar ist.

Außerdem sprechen Jessica und Matthias mit ihr über Premiumstrategien, die Seele einer Marke, Sichtbarkeit, Digitalisierung, neue Konsumgewohnheiten und die Frage, warum Bewusstsein am Ende auch Haltung schafft.

Eine Folge über Luxus, Marke, Qualität und die Tiefe hinter der Oberfläche.

Unser Gast:
Petra-Anna Herhoffer, Gründerin von INLUX, Initiatorin des Luxury Business Day und Expertin für Premium- und Luxusmarken, Markenstrategie und Luxury Management. Mit INLUX begleitet sie Unternehmen und Marken bei Fragen rund um Positionierung, Qualität, Wertschöpfung und Luxus made in Germany.

LinkedIn von Petra-Anna Herhoffer:
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Website INLUX:
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Transkript anzeigen

00:00:03: Also mein Ansinnen war es tatsächlich, den Deutschen und insbesondere den Herstellern von Manufakturarbeit, von Engineering diesen tatsächlich ein Denkmodell anzubieten.

00:00:14: Und die Begrifflichkeit Luxus – ich sag's jetzt mal salopp!

00:00:17: Von ihrem Schmutz zu befreien ja?

00:00:20: Denn Luxus hat einen schlechten Ruf hier in Deutschland.

00:00:23: Willkommen bei Handwerk und Haltung dem Podcast mit Matthias Weckermann.

00:00:28: Es geht um Massarbeit im Handwerk unterm Leben Um Werte, Verantwortung und die Kunst Haltung zu zeigen.

00:00:34: Gerade dann wenn es unbequem wird.

00:00:37: Matthias Wickermann ist Marschumacher Unternehmer, Speaker & Netzwerker.

00:00:42: Gemeinsam treffen wir Menschen, die in ihrem Bereich Marschte besetzen.

00:00:46: Wir sprechen über Wandelwerte Und das was wirklich zählt Das ist Handwerk und Haltung.

00:00:54: Herzlich Willkommen zur Handwerk- und Haltung.

00:00:56: Ich bin Jessica Sander und freue mich sehr dass natürlich Mathias Wickerman an meiner Seite sitzt.

00:01:00: Hallo Matthias

00:01:02: Hallo Jessica!

00:01:03: Vielen herzlichen Dank für die Anmoderation.

00:01:05: Ich freue mich total auf die heutige Folge, aber bevor wir losgehen möchte ich immer noch einmal ganz herzlich mich wieder bei der Allianz Capital Solutions bedanken, die unseren Podcast so umfangreich unterstützen.

00:01:16: Wir arbeiten ja auch neben dem Podcast viel zusammen und... Ich freue mich da total über diese Zusammenarbeit, die weit über den Podcast hinausgeht.

00:01:24: Super!

00:01:24: Vielen Dank Matthias und ich freue mich sehr denn wir sind in München bei einer Frau, die aus dem Journalismus kommt und sich seit vielen Jahren mit Ästhetik, Design, Qualität und Marke beschäftigt.

00:01:35: sie hat in Deutschland einen anderen Blick auf Luxus mit geprägt nicht als reine Statusfrage sondern als Ausdruck von Wertschätzung Haltung und echter Wertschöpfung.

00:01:45: Sie hat Studienprogramme aufgebaut Konferenzen angestoßen Induks Unternehmen und Marken in ihrer Entwicklung.

00:01:51: Sie richtet dabei den Blick auf die Stärke, und ist davon überzeugt dass viele Unternehmen die Chance haben es Premiumsegment aufzuschließen wenn es ihnen gelingt Qualität als Benchmark konsequent in jedem Unternehmensbereich zu etabliern Und dabei schaut sie sehr genau darauf was ihnen Substanz gibt und was fehlt wenn nur noch Prozesse zählen Und schöne Begriffe übrig bleiben.

00:02:13: Ich freue mich sehr, dass sie da ist und wir wollen heute darüber sprechen über ihren Weg natürlich, über Luxus Made in Germany, über Marke Verantwortung um warum Oberfläche manchmal viel mehr Tiefe hat als man zuerst denkt.

00:02:25: Herzlich willkommen, liebe Petra Anna Herrhofer!

00:02:28: Hallo, liebe Peter Anna, schön, dass du da bist.

00:02:30: Ja, schön bei euch zu sein.

00:02:31: Hallo Jessica, hallo Matthias.

00:02:33: Ich freu mich.

00:02:35: Der Dank ist auch ganz meinerseits, dass ihr die Zeit genommen hast.

00:02:38: Wir sind pünktlich hier gerade in München angekommen und freue mich, dass wir jetzt auch hier in diesen toren Räumlichen können.

00:02:43: Es muss ich nur noch dazu wirklich noch mitteilen!

00:02:45: Wir sind ja bei Copperprint bei Freunden weil wir brauchen natürlich auch eine Räumnlichkeit und das hat halt immer tell nicht geklappt.

00:02:51: Insofern auch ein ganz großer Dank an die Firma Copperprint, dass wie hier in diesem schönen Werkstatt, ich liebe Werkstätten hier sitzen können und in Ruhe unserem Podcast nachgeben können.

00:03:02: Und Matthias, die erste Frage geht natürlich erst mal an dich.

00:03:05: Denn wenn du an Petra Anna Denks was macht, ihren Blick auf Qualität, Mark und Haltung für dich denn so besonders?

00:03:10: Warum hast du gesagt sie muss zu uns in dem Podcast?

00:03:14: Ja ich habe das Riesen Glück!

00:03:15: Ich darf ja deinen Spitznamen PA nennen oder?

00:03:19: So wurdest du mir damals auch vorgestellt von einer gemeinsamen Bekannten Ina Lornema, die damals als BR-Gentur Ja für uns gearbeitet hat.

00:03:26: und dann sagt Matthias, die Dame musst du kennenlernen.

00:03:29: Und dann haben wir uns kennengelernt.

00:03:31: das war auch total nett.

00:03:32: ich durfte damals auch bei dir bei einem deiner ersten Luxury Business Day auf dem Podium sitzen... ...und meine Old Economy zu meiner Art von Luxus wenn man es nennen kann auch ein bisschen referieren.. ..und ich habe ganz früh gemerkt ich hätte ja immer nur so mein Blick auf den Schuh, auf die Art meine Schuhe zu verkaufen und allem.

00:03:50: Aber ich war gar nicht so in dieser Welt unterwegs.

00:03:53: Und Welt ist jetzt nicht wie viele denken.

00:03:55: Luxuswelt hat immer ein bisschen was... So'n Geschmäckle?

00:03:58: Nein es geht ja um einen auch um meinen ganzen Wirtschaftszweig!

00:04:02: Da kannte ich mich noch nicht so aus und habe dich kennengelernt und sah mir mal ganz andere Sachen.

00:04:07: also das Thema Neoluxury da bist du gleich noch zu berichten.

00:04:10: und wo ist die Zukunft, wir denken junge Generationen ganz schnell Antworten gefunden.

00:04:17: Also A, Well-Being man kauft ein Schuh der zum Beispiel gut für einen ist Nachhaltigkeit.

00:04:23: also wir konnten auf einmal mit unserem Produkt viele Fragen beantworten und da habe ich viel von dir in kurzer Zeit damals lernen.

00:04:29: können sie mir bis heute mitnehmen und da hab' ich gesagt wenn wir München sind dann möchte ihr auch ganz gerne dass du hier vielleicht ja Teilnehmerin unseres Podcast bist.

00:04:39: vielen Dank

00:04:40: sehr schön.

00:04:41: Was macht oder was ist dir an Matthias damals denn sofort aufgefallen, gerade auch in der Art wie er über sein Handwerk hinaus denkt?

00:04:48: Oder ja handelt auch.

00:04:50: Also zum einen ist mir aufgefallen dass Matthias sehr groß ist.

00:04:53: Matthias sind unübersehbar!

00:04:56: Aber dabei ist Matthias auch sehr nahbar.

00:04:59: also man kann Matthias ansprechen und bekommt von Matthias Interesse und eine Antwort.

00:05:04: Mir ist aufgefallen, dass Matthias sehr gut versteht seine Ziele auf eine sehr kreative sympathische Art und Weise zu verfolgen.

00:05:14: Und im Besonderen vermagst du es Matthias Türen aufzumachen die anderen verschlossen bleiben.

00:05:19: Wie du das machst?

00:05:21: Das ist dein Geheimnis!

00:05:23: Mir ist das aufgefallen eben in der Beobachtung auch deiner Schubmanufaktur wie Du Verkauf- und Vertrieb gedacht hast.

00:05:30: Und jetzt erinnere ich mich nur noch daran, dass du eben als einer der wenigen ist.

00:05:34: vermocht hast, auf der MS Europa auch zu verkaufen.

00:05:38: Und diese Türen bleiben so vielen Unternehmen verschlossen.

00:05:40: aber dir ist das gelungen und das fand ich sehr bewundernswert und ich fand es aber auch sehr logisch an einen Ort zu gehen oder auf ein Schiff zu gehen wo Menschen in Ruhe sind, wo sie Zeit für Muße haben, wo Sie entspannt sind und sich genau solchen Dingen also den schönen Dingen des Lebens widmen können.

00:05:57: Ich denke ein Maßschuh gehört absolut zu den schöne Dingen im Leben und zu keiner Selbstverständlichkeit.

00:06:03: Und was uns selbstverständlich eint, ist das Streben nach Perfektion.

00:06:09: Ja ich glaube so viel zu dir lieber Matthias.

00:06:11: Danke!

00:06:12: Ganz lieb, danke schön dass du es so siehst.

00:06:16: Wir kennen uns ja jetzt schon wirklich lange Zeitweise.

00:06:19: ein bisschen mehr Kontakt und wieder ein bisschen weniger aber irgendwie kam immer etwas auch zwischendurch mal... Ich weiß nicht, hast du mir gesagt von einem ganz tollen Luxuszug in der Schweiz?

00:06:27: Ob da, ob ich dann eine Idee zu habe.

00:06:29: Ob es da Leute gibt und so.

00:06:30: Das ist immer ganz nett.

00:06:31: also ich glaube wenn man so Themen hat man weiß immer wen Hof man an wer gibt vielleicht auch mal schnell ein Feedback Und das war für mich der Punkt.

00:06:40: Wenn man die so zuhört merkt man ja ganz schnell Du hast ein ganz klares Gespür für Form Wirkung und für Ästhetik Also auch überhaupt dann auftreten.

00:06:49: Ich mag halt überhaupt generell Menschen die sehr subtil auftreden.

00:06:52: Bei mir ist es genau das.

00:06:53: Ich bin zwei Meter, ich bin da.

00:06:54: Aber ich probiere mich irgendwie dann, ich will nicht sagen klein zu machen aber so ein bisschen Hintergrund zu gehen.

00:06:59: Ich muss nicht immer der Marktschraub aus sein auch wenn man's ist und bei dir finde ich das ganz angenehm diese feine subtile Art.

00:07:06: Wo hat das denn bei dir eigentlich angefangen?

00:07:09: Ja also erst mal danke für das schöne Komplement!

00:07:12: Wo hat es angefangen, das frage ich mich tatsächlich manchmal selbst weil da wo ich aufgewachsen bin, da habe Also in unserem Wohnzimmer stand eine große Schrankwand aller Gelsenkirchen aber Rock und eine wuchtige Polstermöbelgruppe.

00:07:25: Und ich weiß schon, als Kind hat mir das damals überhaupt nicht gefallen!

00:07:29: Aber es war Reinkindliches Empfinden ja?

00:07:31: Weil ich hatte ja keine Vergleiche also ich wusste nichts von Bauhaus oder Artdeko oder Häusern von Frank Lloyd Wright.

00:07:37: Also muss es irgendwas sein was den Menschen eigen ist dass sie Schönheit empfinden können auch wenn sie vielleicht in einem ganz anderen Umfeld aufwachsen.

00:07:49: Als Teenie habe ich dann angefangen, mich für Kunst zu interessieren und ich hatte das große Glück.

00:07:53: meine erste große Liebe war ein Architekt.

00:07:56: Und durch ihn habe ich denn das Febel für Architektor und Räume entdeckt und das begeistert mich heute und sei es eben von außen Fassaden zu betrachten oder was Architek-Tour an Orte bringt oder wie man sie von ihnen erlebt Und das begleitet mich bis heute mit einer großen Faszination.

00:08:18: Ich denke, davon kommt es.

00:08:22: Aber du hast ja auch gesagt oder erzählt uns im Vorgespräch, dass gerade Tanz und Ballett dich ganz stark geprägt hat?

00:08:28: Was hat dir diese Zeit mitgegeben was auch zum Teil bis heute vielleicht noch geblieben ist?

00:08:35: Ja, das ist tatsächlich eine ganz interessante Frage!

00:08:39: zwölf Jahren angefangen, intensiv Ballett zu tanzen und schloss dann später auf zu einer semi professionellen Tanzgruppe.

00:08:48: in Karlsruhe war das damals.

00:08:50: Also dadurch stand ich fünf bis sechs Mal die Woche tatsächlich trainierend vor einem Spiegel, vor einem großen Spiegl Und was man im Tanz anstrebt ist ganz klar die perfekte Form und es gibt keine Kompromisse zur perfekten Form.

00:09:03: Wir haben kein klassisches Ballett, also im Titü und auf Spitze getanzt.

00:09:07: Sondern es war Modern Dance!

00:09:09: Und das hatte damals was sehr ikonoklastisches ja?

00:09:12: Also das war der reine Bruch mit der Tradition und das hat es für mich persönlich so spannend gemacht.

00:09:17: aber selbst da ging's natürlich um präzise Technik gepaart Mit einer Leidenschaft Im wahrsten Sinne des Wortes.

00:09:25: Was ist mir aus dieser Zeit geblieben?

00:09:28: Ich würde mal sagen das Auge Ja Das Auge für die perfekte Form das Körperbewusstsein und eine, man mag es manchmal als nervig empfinden.

00:09:37: Wenn man mich begleitet – eine Obsession für Details!

00:09:41: Und last but not least habe ich natürlich auch aus dem Tanz meine Working Ethics.

00:09:46: ein großes Maß an Disziplin ist mir geblieben.

00:09:50: Wird ihr kommen irgendwann dann auf dieser Journalismus dazu?

00:09:52: Das heißt wann hast du dich entschieden?

00:09:54: ok ich gehe weg vom Körper und mehr hin zur Sprache.

00:09:57: Ja, das war ein Erlebnis, dass ich in Rotterdam hatte.

00:10:01: Also ich hatte mich mit achtzehn dort und es ist eine sehr tolle Stadt also architekturmäßig sehr faszinierend an der einzigen Schule für modernen Tanz beworben und ich wurde nicht genommen.

00:10:13: Das hat mich damals zutiefst frustriert.

00:10:16: aber diese Niederlage die hat mich tatsächlich dann veranlasst mir neues Feld zu erschließen nämlich die Sprache als Medium von Ausdruck für meine eigenen Interessen.

00:10:26: Ich habe dann früh angefangen für Magazine zu arbeiten im Bereich Design, Architektur.

00:10:31: Das waren meine Themenfelder.

00:10:32: dazu kamen auch die Faszination für gesellschaftliche Trends und den Zeitgeist.

00:10:37: So nannte man ja wie soll ich sagen ein neues Konsumbewusstsein in den Neunzigern Und ich glaube es war... für Design, Architektur und Leben gegründet habe.

00:10:54: Das noch sehr lange als der Null Acht Neun die Seidengeit hier in München weiter lebte.

00:11:00: Was hat dich denn daran so angezogen?

00:11:01: Und wann war dir klar?

00:11:02: von vornherein wahrscheinlich das ist mehr als nur schöne Oberfläche.

00:11:07: also generell an dem Bereich Design, Architekturt du hast ja sehr früh diese Tiefe dahinter gesehen.

00:11:14: Wann war dir das bewusst?

00:11:16: Ich muss noch mal zurückkommen auf meine frühen Ästhetik-Empfindungen und Themen im Design und Architektur.

00:11:23: Die waren immer von eigenem Erleben geprägt, also weniger der theoretischen Auseinandersetzung damit.

00:11:29: Mit Mode durfte ich mich zum ersten Mal beschäftigen in meiner Rolle als Akademieleiterin der AMD-Akademie für Mode und Design hier in München Und dort war mein erster Akt ein Wandtattoo in die Gemeinschaftsküche zu bringen.

00:11:43: Also, dort stand in riesen Lettern dann ... Die Oberfläche hat einen schlechten Rufausrufezeichen und ich habe das gemacht weil es sollte die Studierenden jeden Tag daran erinnern dass sie über die Oberflächen hinaus denken müssen ja in die Tiefe denken und fühlen müssen um überhaupt substanziell kreativ sein zu können.

00:12:03: Mir war sehr wichtig für dieses Metier relevanten Wissenschaften wie beispielsweise die Anthropologie, die Ethnologie.

00:12:12: Die Soziologie und die Psychologie mitschwingen zu lassen in der Ausbildung und in der Auseinandersetzung mit der Kreation.

00:12:21: Damit habe ich mir selbst – und ich hoffe doch auch vielen Studenten – einen Optionenraum geöffnet und dem Ganzen schaffen an der IMD eine Tiefe gegeben.

00:12:30: PA, du hast ja Luxus in Deutschland sehr bewusst anders gedacht oder überhaupt nicht?

00:12:35: Du denkst es immer noch anders!

00:12:37: Nicht nur über den Konsum, sondern viel stärker auch über die Produzenten.

00:12:41: Die Wertschöpfung und erst recht die Qualität also Themen wo wir erfunden schon mal kurz auch zu meinem angerissen haben.

00:12:47: Warum war dir dieser Perspektivwechsel so wichtig?

00:12:51: Ich glaube per se das mir Schnöder-Konsum wenig liegt.

00:12:55: ja ich kann mich für Produkte faszinieren und ich gebe auch gern Geld dafür aus aber ich suche auch im Konsum die Tiefe.

00:13:04: Ich hatte schon immer ein sehr, sehr großes Interesse an kreativen Menschen.

00:13:08: An Menschen die erfinden, die besessen davon sind etwas außergewöhnlich Gutes zu schaffen.

00:13:16: Gutes vielleicht im Sinne von Funktionen Qualität und guter Form.

00:13:22: Das treibt mein Interesse am sehr guten Produkten Und den Wert für diese Schöpfung.

00:13:28: ich habe unglaublichen Respekt vor der Leistung von Guten Produkten Und sie sind kulturell und ökonomisch für uns hochinteressant und wichtig.

00:13:39: So Matthias, denke ich Luxus?

00:13:43: Ich würde es gerne in einen Satz gießen!

00:13:45: Für mich ist Luxus auf Konsumentenseite ein hochindividuelles Wunschkonzept und jeder Mensch hat das Recht auf Wünsche und jeder Menschen auch das Recht diese Wünsche zu verwirklichen ja erst mal völlig wertfrei welche Ebene das ist.

00:14:00: Auf Unternehmenseite sehe ich ganz klar einen Markt und ich sehe Luxus als Managementdisziplin.

00:14:08: Ja, ich glaube... Damit würde ich gerne auch einen Punkt machen, was die Definition von meinem Verständnis von Luxus anbelangt.

00:14:16: Mein Luxus ist gerade hier und das kann man einmal mal schon unter anderem dieses grauen deines süßen Hundes weil der hat gerade nacheinander gefressen bin ich nämlich aufhör fängt dann nämlich an zu kratzen.

00:14:26: also ich habe jetzt gerade immer eine zweitbeschäftigung.

00:14:28: aber auch als Mann lernt man multitasking und ich glaube wir beide sind schon ganz innig.

00:14:34: ja dieser dieser hund ist ein Streicheldieb.

00:14:37: sie ist dort wo sie ausreichend gestreichelt wird.

00:14:41: Danke Matthias, dass du das übernimmst!

00:14:46: Wir haben uns gefunden.

00:14:48: Weiter.

00:14:49: Du hast ja dann nicht nur darüber nachgedacht sondern auch sehr konkret darauf aufgebaut.

00:14:54: Erst Studienprogramme, dann im Jahr und später auch der Luxury Business Day an dem ich auch schon das eine oder andere Mal teilnehmen durfte.

00:15:02: Aktiv als auch passiv.

00:15:04: Wann war denn für dich klar?

00:15:05: Daraus wird jetzt wirklich mehr als nur ein Thema.

00:15:09: Ja, das ist ein wenig dem Zufall geschultet oder meine Offenheit für den Zufalls.

00:15:15: Ich habe in Zwillingstöchter Simi und dir zur Welt gebracht und ich fiel dadurch tatsächlich so in ein berufliches Vakuum und hab mir dann einen Büro gemietet und hab mich da reingesetzt und gedacht Ja, wie geht es jetzt eigentlich weiter für mich?

00:15:33: Da immer klar war, dass ich arbeiten möchte.

00:15:35: Dass sich tätig sein möchte über das Motor sein hinaus und die Initialzündung gab tatsächlich ein Artikel im Lufthansa Business Magazin Das mir auf den Tisch gelegt wurde Und darin habe Ich einen Artikel gefunden über die Ecol Marketing Superia Deluxe in Paris kurz Die Sübdeluxe Die Mitte der neunziger Jahre von Cartier gegründet wurde.

00:15:57: Das war für mich tatsächlich ein Erweckungserlebnis, mich mit dem Thema Luxus auseinanderzusetzen.

00:16:03: Zuerst war da so diese Erkenntnis aha also Luxus kann man studieren.

00:16:08: und dann war für ich als ehemalige Akademieleiterin der Akademiemode und Design klar So!

00:16:13: Ich werde mich jetzt neu erfinden und ich werde die erste sein, die in Deutschland einen Studienprogramm Luxury Management auf den Weg bringt.

00:16:22: Und dass es funktionieren würde, das war mir relativ klar.

00:16:25: Der Luxus ein magisches Thema ist und insbesondere auf junge Menschen sehr anziehend wirkt.

00:16:31: In der Munich Business School habe ich das Konzept vorgestellt.

00:16:34: Die haben das verstanden weil sie mit einer Partner Uni in Nizza liiert waren die das Thema bereits bespielten.

00:16:43: Das war der Startschuss für einen Studienprogramm eine Auseinandersetzung mit diesem Thema Luxus Made in Germany Und wenn man kopiert wird, kann man eigentlich stolz auf die eigene Leistung sein.

00:16:56: Also man kann es inzwischen an sehr vielen Hochschulen in Deutschland tatsächlich studieren.

00:17:01: Sehr schön und dann kam ja im Jahr zwei Tausendneun.

00:17:03: hast du ja dann In-Looks gegründet?

00:17:05: Was war denn die Vision, die Idee dahinter und was wolltet ihr oder was wolltest Du anders machen?

00:17:11: Also mein Ansinnen war es tatsächlich den Deutschen und insbesondere den Herstellern von Manufakturarbeit von Engineering.

00:17:21: Diesen tatsächlich ein Denkmodell anzubieten und die Begrifflichkeit Luxus, ich sage es mal salopp von ihrem Schmutz zu befreien.

00:17:29: ja denn Luxus hat einen schlechten Ruf hier in Deutschland.

00:17:32: immer noch haben wir Deutschen oft ein sehr verkrampftes Verhältnis zu dieser reinen Begriffigkeit obwohl wir natürlich Luxus-Konsument sind.

00:17:40: Ja auf Business Ebene war es dann tatsächlich die Idee das fällt Luxus hier einzunehmen mit einem Made in Germany, was bedeutet das eigentlich?

00:17:50: Luxus-Made In Germany.

00:17:53: Und eine weitere Impetus meiner Arbeit war es einfach zu sagen ihr könntes Feld nicht einfach in den Franzosen, den Italienern und den Amerikanern, den Engländern überlassen.

00:18:05: findet endlich eure eigene Identität eurer eigenen Haltung zum Thema Luxus und zu denen Produkten sei es Autos, sei es Kosmetik, sei ist Temelberg Sein esdesignte Reisen.

00:18:19: findet endlich eure eigene Identität im Umgang mit diesem Thema.

00:18:23: Das war der Beginn von In-Lux, ja!

00:18:26: Ja.

00:18:26: also ganz spontan wenn ich überlege das ist auch die Frage wo fängt man mit Luxus an und gehört man auf?

00:18:33: Und das merke ich immer mehr bei vielen Menschen in den Hälz.

00:18:36: Für manches ist es Luxus wirklicher Luxus wenn sie sagen wir schaffen es einmal ein Monat essen gehen zu können.

00:18:42: für andere ist es luxus einfach gute Lebensmittel einkaufen zu können.

00:18:47: Andere sagen, ich möchte einmal in meinem Leben vielleicht ein Sternerestaurant, man muss ja auch immer überlegen wieviel Menschen bleibt es auch verwehrt?

00:18:54: Anderen wiederum und jetzt kommt das ganz interessante Bleibt Es Nicht Verwehrt.

00:18:57: Das Merke Ich Auch Oft.

00:18:58: Die Haben Vielleicht Das Geld Aber die Sagen Das ist mir nicht wichtig.

00:19:02: Gutes Essen Ist Mich Wie Wichtig.

00:19:03: Mir Ist Vielleicht Ein Großes Auto Wichtig Und Das Muss Was Zeigen.

00:19:06: aber Ich Weiß Zum Beispiel Gar Nicht In Soem Restaurant.

00:19:08: Wie Gehe Ich Mit Im Ganzen Besteck Um und Das finde Ich Ganz Interessant?

00:19:13: A. Natürlich den Konsumenten an die Hand zu nehmen, um zu sagen was ist die Definition wirklich von Luxus?

00:19:18: Da komme ich ja auf Luxus Gesundheit und Zeit Ja.

00:19:21: aber wir meinen natürlich Luxus auch im Produkt im Alltag Aber auch die Firmen weil da sehe ich mir das aus meiner Sicht Wenn du Hersteller bist oder Händler in Deutschland Und kommst in dem Bereich wie jetzt zum Beispiel unseren Schuhen Oder auch jemand anders sind dann Goldschmetern.

00:19:37: Wo fängt Luxus an, um Wörter auf?

00:19:39: Und diese Frage können ganz viele nicht beantworten.

00:19:43: Weder Konsumenten noch Hersteller.

00:19:46: Das sehe ich in Deutschland so.

00:19:47: Wir haben es ja davor mal gehabt – in Italien, Altigama, Club Colbert, jetzt auch in Deutschland im Meisterkreis.

00:19:53: In Portugal gibt's eine neue Vereinigung und in Schweden habe ich gerade gelesen wird was aufgemacht.

00:19:57: Alle gehen mit diesem Thema um Aber so richtig auf den Punkt zu bringen, wo fängt es an?

00:20:02: Und das ist immer auch ein schleichender Begriff.

00:20:04: Das ist so mein Feedback dazu.

00:20:06: Es wird auch glaube ich noch ganz viele Jahre geben weil man kann es nicht.

00:20:09: Es ist immer noch etwas Subjektives.

00:20:11: meine Meinung aber können wir gerne auch mal offen zu diskutieren.

00:20:15: Ja, das ist tatsächlich auch nicht in einem Satz zu beantworten.

00:20:18: Wo fängt Luxus an?

00:20:19: Wo hört Luxus auf?

00:20:20: Wo ist Luxusbranche?

00:20:21: Welche Marken gehören eigentlich dazu?

00:20:23: Welchen Felder müssen ausgeklammert werden?

00:20:27: Ich habe immer einen sehr offenen Umgang mit dem Thema gehabt und habe ja erst mal angefangen zu sagen... Also, okay.

00:20:33: Die Franzosen sagen die klassischen Luxusfelder sind Parfois und Kosmetik ja?

00:20:38: Die klassische Luxus Felder sind auf alle Fälle Fashion and Accessories Ja aber da gehörten schon Yachten nicht dazu.

00:20:45: oder Private Aviation oder Private Wells oder das Erleben in der Natur ist für viele Luxus?

00:20:52: ja also Das kannst du auch nicht fassen.

00:20:55: deswegen ist meine Empfehlung auch immer zu sagen In welchem Referenz Rahmen bewegen wir uns jetzt gerade um dieses Thema zu definieren?

00:21:03: Was für Produkte stellen wir her?

00:21:05: Für welche Zielgruppen stellen wir das her, für welche Märkte stellen?

00:21:08: in welchem kompetitiven Umfeld bewegen wir uns gerade.

00:21:12: Welche gesellschaftlichen Einflüsse wird auf uns ein?

00:21:15: Wie ist die geopolitische Situation?

00:21:17: Wie sind die Religionen im Land?

00:21:19: Es müssen so viele Fragen und Stellschrauben dekliniert werden, dass du als Unternehmen dass eine Marke führt oder vielleicht mehrere Luxusmarken führt, damit wir tatsächlich zu einer brauchbaren Definition kommen und Luxus als Managementdisziplin anwenden können.

00:21:35: Ansonsten bitte überlasse ich das jedem Menschen selbst ein Seine- oder ihre Definition zu

00:21:41: finden.".

00:21:42: Also ich genauso.

00:21:43: Vielen Dank!

00:21:43: Wir bei uns einfach mit spontaner Einwand, dass wir nicht nur am roten Fahren bleiben sondern auch immer Dinge die auf der Seele liegen.

00:21:55: Was war damals der Auslöser für diese Konferenz und was ist bis heute so das Besondere an diesem Format?

00:22:01: Der Auslöser für die Konferent war tatsächlich, dass wir drei Jahre lang das Thema Luxury Management ja bereits im Studiengang International Business etabliert hatten.

00:22:12: Und ich damals schon sehr viele Leute aus der Industrie eingeladen habe dort zu dubzieren.

00:22:18: Und der Dekan sagte irgendwann einfach zu mir, sagt der Frau Herrhoff, jetzt müssen wir mal auf die Bühne bringen was wir hier eigentlich machen.

00:22:24: Dann saßen wir so zusammen in seinem kleinen Büro und dann haben wir gesagt, ja da machen wir jetzt ein Lackschül-Business-Dee.

00:22:30: Ja das ist ein wahnsinnig guter Titel für eine Konferenz, das machen wir Jetzt!

00:22:35: Wir haben dann so ganz blauäugige gestartet.

00:22:37: ich bin dann ins vier Jahreszeiten auf der Maximilianstraße gegangen.

00:22:41: Ich weiß gar nicht, wie ich den Kontakt dann zum damaligen Hoteldirektor bekommen habe.

00:22:44: Ich hab gesagt das ist der Plan wir würden ja eine Konferenz machen und er sagt Ja es finde ich gut sind wir dabei!

00:22:50: Und schon beim Erstling hatte ich den Marketingdirektor von Porsche.

00:22:55: Es waren Leute von Rolf Reus im Auditorium.

00:22:58: Der Geschäftsführer von Mont Blanc Deutschland Gerhard Strehle hat einen wahnsinnig berührenden Vortrag über Strainès gehalten und das Feedback war einfach.

00:23:07: von diesen Bereits zweihundert Gästen war, sie müssen weitermachen.

00:23:12: Wir brauchen dieses Forum um uns auszutauschen und ich hab dann wenig später Ernst & Young als Partner gefunden für die Konferenz und habe begonnen mit Ernst&Young damals die deutsche Luxuslandschaft zu vermessen.

00:23:25: du erinnerst dich vielleicht Matthias?

00:23:27: Es kamen dann die ersten Ranking so wie gesagt, ah jetzt rankten wir mal die Top-fünfzig deutschen Luxusunternehmen weil wir müssen Transparenz schaffen.

00:23:35: wer ist das eigentlich?

00:23:36: Wer verbirgt sich hinter Luisa Cerano, ist das ein italienisches Modeunternehmen?

00:23:41: Nein.

00:23:42: Das ist ein deutsches Unternehmen aus Franken!

00:23:45: Aber warum braucht es einen italienischen Namen?

00:23:47: Also da sind wir jetzt schon fast in strategischem Diskussion.

00:23:49: ja wenn man da tiefer drauf eingeht also dass zum luxury business day ich habe dann jährlich eben mit Partnern eine veranstaltung gemacht und die hat sich als forum etabliert würde ich sagen Wir haben dann angefangen auch einmal im Jahr so ne so eine Art Harvard Business Review rauszubringen, den Luxury Business Report mit Studien.

00:24:12: Und ich denke es ist uns also all denen rund um In-Lux einfach gelungen viele gute Impulse in die Industrie zu geben und auch eine Expertise aufzubauen rund um das Thema Luxus als Management Disziplin.

00:24:28: ja Wunderbare Leute sich eingefunden, die gepartnert haben.

00:24:32: Also wir haben die letzten beiden Lachschul-Business Days bei Gaggenau in deren neuen Forum gemacht und ich glaube der Erfolg vom Lachschul-business Day ist einerseits Wir gehen nie über die Hundertzwanzig bis Hundertfünfzig Gäste hinaus also man bewahrt den Überblick.

00:24:49: Ich kann als Gastgeberin gut steuern wer mit wem reden sollte Und wir bedienen zwei Ebenen.

00:24:55: Zum einen geben wir natürlich Food for Thought und zum anderen wollen wir, dass sich die Leute wohlfühlen, dass sie guten Wein verkosten, dass Sie Champagner trinken.

00:25:03: Dass sie gut becatert werden!

00:25:05: Das war sehr nett, gar genau hatte uns das letzte Mal eben Bobby Breuer an die Seite gestellt ja?

00:25:11: Der Show-Cooking gemacht hat... Wenn man Menschen so abholst, sie intellektuell stimuliert aber auch ihre sinnlichen Bedürfnisse befriedigt dann hat man sie gewonnen, das weißt du auch sehr gut.

00:25:23: Ich nenne es immer so bei mir, so herzlich zum Betütteln.

00:25:27: und das Betutel mache ich ja nicht nur bei Kunden, das mache ich auch bei Lieferanten weil wir haben eine große Abhängigkeit von guten Leder und man muss in alle Reichtum betüttelt.

00:25:35: Insofern ja, ich weiß es selbst also mir hat das immer gut gefahren.

00:25:39: Ich konnte mich immer teilnehmen, ich habe vielleicht mal eine Schiffsreise dazwischen oder andere Dinge.

00:25:44: aber wenn ich es geschafft habe fand ich es immer gut, weil man war unter Gleichgesinnten.

00:25:48: Nicht vom Produkt, auch nicht vielleicht von der Größe des Unternehmens Aber zumindest von der zum Teil Zielkundschaft, die man abdeckt.

00:25:55: Und ich weiß gar genau ob ich auch schon mal einen Event gemacht habe bei Marco Thümmler und ja toll also das war Menschen die einfach so tolle Küchengeräte sich zulegen Die haben meistens auch eine Affinität zu anderen schönen Dingen.

00:26:07: und Das ist zum Schluss ein ganz kleine Community sage ich immer gerade in Deutschland weil wie das vorhin sagt es Deutschland is nicht so Wie jetzt die Italiener oder die Franzosen Im Luxus und Stehen.

00:26:18: dafür ist es immer ein bisschen zurückhaltender, aber es gibt's.

00:26:21: Und wir haben tolle Hand gemacht, das sagen so wenn ich über Sie gar eine Leica Mont Blanc.

00:26:24: Wir haben so eine hohe Spitzenqualität auch in der zum Teil handwerklichen Tiefe.

00:26:29: Da müssen wir uns nicht vor anderen verstecken.

00:26:31: Wir müssen es vielleicht nur anders kommunizieren oder man muss ja sehen wie deutsche Brote im Ausland gesehen werden.

00:26:36: also... Absolut!

00:26:37: Wie

00:26:37: viele haben... sorry diesmal diese Erfolge ein bisschen mehr bei uns mal sprechen war.. Wie viele Länder haben kein Marschumacher mehr?

00:26:44: Und was sehe ich im Baden-Bahn, bei Amerikaner?

00:26:46: Was die unser Produkt lieben.

00:26:48: Weil sie sagen wow das gibt es ja gar nicht mehr!

00:26:50: Wenn die dann das sehen so ein ganzen Prozess wie wir in der Hand.

00:26:52: aber das herstellen da geht den Herz auf und das freut mich auch.

00:26:55: Es geht ja nicht nur um eine verkauftes Produkte sondern einfach auch so ein bisschen etwas weiterzugeben...

00:27:00: ...und bewahren von kultureller Identität.

00:27:03: Ja, das stimmt.

00:27:04: Gehen wir jetzt ganz konkret.

00:27:06: wenn jetzt heute ein Unternehmen zu euch kommt mit welchen Fragen wünschen oder auch Schwachstellen kommt es meistens auf euch zu?

00:27:13: Und wie kann so eine Zusammenarbeit dann wirklich ganz genau aussehen?

00:27:17: Also häufig sind es tatsächlich Nachfragen nach der Neupositionierung einer Marke.

00:27:23: Man hat tatsächlich seine Identität als Marke eingebüßt und es geht tatsächlich um eine Rückbesinnung, wer sind wir eigentlich und was bieten wir und wer sind unsere Kunden?

00:27:34: ja also wie schon gesagt Wir positionieren Marken, wir entwickeln Marken neu Wir unterstützen aber auch bei der digitalen Customer Journey.

00:27:43: Ist ganz wichtig heute, wie ist ein Unternehmen digital aufgestellt?

00:27:46: Wo überall an welchen Touchpoints treffe ich eigentlich meinen Kunden und wie muss sich den bei einer Aufmerksamkeits-Spanne von nur wenigen Sekunden oder Bruchteilen von Sekunden abholen?

00:27:57: Das ist eine neue Kompetenz die wir uns anhören!

00:28:00: geschafft haben, würde ich mal sagen.

00:28:02: Wir kümmern uns aber auch um Fragen des Vertriebs, um Erweiterung von Vertriebeswegen und wichtig ist heute zu verstehen also In-Lux ist keine klassische Consultancy wir sind ein Consultancy Hub geworden.

00:28:15: Ich habe über mein Netzwerk viele Experten an In-lux angedockt.

00:28:20: die haben ganz unterschiedliche Expertisen wir bieten ganz unterschiedlich Leistungen an Und wir arbeiten überwiegend auch der Basis von Sprintworkshops.

00:28:28: Also es geht uns heute gar nicht mehr darum, die großen dicken Beraterpakete zu verkaufen und zu sagen so hier ist man ein Slide Deck von neunzig Seiten du weißt am Ende gar nicht mal was auf der Seite eins stand.

00:28:40: ja also wir sind da haben uns das sehr an Google orientiert und gehen eben in so eine Art Manche Unternehmen nennen es tatsächlich War Room, also sich mit einem Kompetensteam aus extern und intern einzuschließen.

00:28:53: Lass uns ganz, ganz dezidiert an einer Fragestellung arbeiten!

00:28:58: Und wenn wir die in zwei bis vier Tagen beantwortet haben dann entscheidet du Liebesunternehmen oder liebes Team tatsächlich wie es weitergehen soll.

00:29:06: Gehst du mit uns weiter, gehst du intern mit ein paar Leuten weiter und wir überlassen das dem Unternehmen selbst wie er das gestalten.

00:29:13: Wie ist das Gestalten möchte?

00:29:15: Und es muss ich sagen hat uns selbst oder hat Inlooks auch davon befreit reusieren zu müssen ja oder im Wettbewerb zu sein mit klassischen Unternehmensberatungen?

00:29:27: Auch wenn wir viel davon abdecken können, so sind wir das gar nicht.

00:29:31: Du hast es eben gesagt, wir sind in Deutschland im Bereich Luxus eine kleine Community und es ist so wichtig dieses Thema Premium oder die Abgrenzung von Premium zum Thema Luxus zu verstehen oder heute auch Unternehmen zu helfen.

00:29:47: du hast es vorhin anklicken lassen Jessica?

00:29:50: Du kannst viel Aus dem Luxus, aus dieser Management-Disziplin kannst du sehr viel übertragen auch fast jedes Unternehmen.

00:29:58: Weil wir so ein konsequentes Qualitätsdenken haben wo wir sagen wag den Schritt aus der Mitte heraus und überprüfe ob du nicht im Premiumsegment reüsieren kannst.

00:30:13: Und jetzt kommen wir zum Thema Pricing-Strategie.

00:30:15: Natürlich auch über ein verbessertes Angebot eine ganz andere Marsche zu erzielen, in dem du deine Preise hebt.

00:30:23: Das ist sicher keine triviale Übung für Unternehmen aber es ist eine machbare Übung.

00:30:28: Aber dafür muss man sich natürlich auch mit jemanden wie uns auseinandersetzen wollen die wir auch unnachgiebig sind wenn es um Qualität und Detail geht Und das auch vielleicht für sich auszuarbeiten.

00:30:45: Ich habe das vorhin genannt, dass Auge der die Obsession für Detail ist.

00:30:50: Also da gehört sicher zum einen ein gewisses Talent dazu aber auch eine gewisse Bereitschaft und vielleicht sogar ein bisschen Masochismus diesen Weg gehen zu wollen.

00:31:03: Aber lass uns doch das noch mal ein bisschen konkreter machen.

00:31:05: Ein wirklicher Beispiel, was ich total schön fand und du ja glaube auch... Das war ganz, ganz besondere Auftrag für dich.

00:31:11: die MS Europa kam irgendwann auf euch zu und wollte junger werden.

00:31:15: Was war genau die Aufgabe?

00:31:17: Wie umfangreich war das?

00:31:18: Was war für dich da so spannend drin?

00:31:20: Ja also ich zitiere das Beispiel sehr, wirklich sehr gerne!

00:31:24: Das liegt leider auch paar Jahre zurück, aber es gehörte zu einer der spannendsten Aufgaben oder spannenden Projekte die ich begleiten oder mitgestalten durfte tatsächlich.

00:31:35: Die Unternehmensberatung Keylands heute gehört zu Profit in einem amerikanischen Konzult und sie anbieter.

00:31:42: Sie kamen damals auf uns zu weil sie eben nicht dieses Verständnis für Luxury oder diese dieses Sophistication gehen hatten in ihrer Struktur Da im wahrsten Sinne des Wortes mit ins Boot geholt.

00:31:56: Und du hast es anklicken lassen, es ging damals darum dass die Zielgruppe also die Leute... Die Reisenden, die einen Durchschnittsalter von achtzig Jahren hatten.

00:32:06: Also das war endlich!

00:32:08: Die Endlichkeit war abzusehen.

00:32:09: Das klingt jetzt sehr brutal aber das war eben exakt die Aufgabe zu sagen wie bekommen wir eigentlich den Altersdurchschnitt gesenkt?

00:32:16: Wie kommen wir von achtzig jahren auf siebzig Jahre runter?

00:32:21: Und das war damals vom CEO getragen und durch alle Ebenen runter haben die Leute dieses Projekt mitgetragen.

00:32:27: Wir müssen jünger werden, haben uns da sehr freie Hand gelassen und wir haben eigentlich alle Teilbereiche im Schiff angepackt.

00:32:35: Gemeinsam mit den Verantwortlichen haben wir komplette neue Konzepte für die Freizeitgestaltung an Bord entwickelt.

00:32:43: Ob Gastronomie, ob Spa oder Sport, Kultur oder Entertainment.

00:32:48: All das haben wir uns angeschaut und gesagt, wie verjüngen wird es jetzt?

00:32:52: Welche Lecturer müssen wir an Bord holen?

00:32:54: Welchen Themen müssen da vorgetragen werden?

00:32:58: Welches Band spielt da?

00:32:59: und was spielt die Band?

00:33:00: Welcher Rolle hat eigentlich der Kapitän?

00:33:03: Ist das noch diese Figur mit den Epoletten, die Respekt einflößen bestimmt, wer beim Captains Dinner mit am Tisch sitzt?

00:33:11: Oder wird das ein nahrbarer, ein warmer emotionaler Kapitän?

00:33:16: Und es ist uns sehr gut gelungen damals bis hin zum Bestimmen der Protagonisten in den Katalogen.

00:33:23: Dann hieß es da einfach so weg mit den Perlenketten und den Hochsteckfressuren.

00:33:28: Das wollen wir nicht mehr sehen!

00:33:29: Es ist zu alt, es ist zu toffig.

00:33:33: Wir haben es dann genannt – more casual Konservatism.

00:33:38: Und die Damen trugen dann ihr graues Haar offen und die Männer hatten einen grauen Vollbad, alles sah ein bisschen lässiger aus und das hat funktioniert.

00:33:48: Spannend!

00:33:49: Warum Premium und Luxusmarken?

00:34:02: Weil sie Leuchtturmqualität haben, weil Sie Orientierung bieten.

00:34:07: Sie bieten Orientierungen nicht nur innerhalb eines Branche-Segments – sie bieten vor allen Dingen den Konsumenten und Konsumentinnenorientierungen!

00:34:18: Ich bin begeistert, weil sie nicht nur ästhetische Maßstäbe setzen sondern weil sie oft auch technische Maßstäbe setzen.

00:34:24: Weil sie Kultur schaffen.

00:34:27: Ich habe ja vorhin gesagt, Matthias wie weit ich den Begriff Luxus fasse.

00:34:30: Und der beginnt für mich tatsächlich bei der Architektur von Starrarchitekten – ich nenne das Public Luxury?

00:34:37: Ja also jeder hat die Möglichkeit auch an Teilhabe und Public Luxery.

00:34:42: Also die großen Luxusunternehmen haben sich schon lange ihre eigenen Museen geleistet und jeder kann in diese Museen hineingehen!

00:34:50: Und diese wunderbare Architekatur und Kunst dann tatsächlich für wenig Geld erleben.

00:34:57: beginnt dort, aber verliert sich tatsächlich heute irgendwo auch im Verzicht und in der Askese.

00:35:05: Das ist für mich eine völlig neue Form von Luxus, Stichwort Health, Health Retreats, Reise zum Sinn – und das heute schon bei jungen Menschen!

00:35:14: Es gibt da so einen ganz witzigen neuen Trend, der nennt sich Raw Dogging.

00:35:20: Raw Dogping bedeutet dass man sich eine Challenge setzt nämlich Komplett seine digitalen Geräte, also ins digitale Off zu gehen.

00:35:30: Die Geräthe abzuschalten aber nicht nur die GeräThe abzusschalten sondern sich selbst Sich zu überlassen indem man weder Trink noch ist Sondern einfach sich selbst spürt.

00:35:46: Einfach sein Da is viel drin!

00:35:48: Einfach Sein Ja?

00:35:50: Sich Selbst Zu Spüren In Einer Welt in der wir mit so vielen Reizen gefordert sind, ständig geforderd sind einfach mal ins Nicht-Zugehen als neuer Form von Luxus.

00:36:01: Ja das muss ich auch mal üben.

00:36:04: Da lachen immer viele bei mir, also ich schaff das beim Wandern, ich schaffe es bei vielen Dingen aber das fällt mir schwer weil ja... Ich will nicht sagen nicht ruhig sitzen bleiben zu können wie man's früher gesagt hat bei so aktiven Kindern, aber ich bin einfach... Ja!

00:36:17: Ich geb dir recht dass diese Art von Luxuse heutzutage auch mit Zeit und was man alles da zusammen findet Das, für mich ist es mehr der Luxus.

00:36:26: gerade jetzt mit kleinem zunehmenden Alter so die Demut.

00:36:30: Demut auch zu sagen okay man wird ruhiger in sich und vielleicht noch dankbarer früher immer noch viel mehr die Welt erobern.

00:36:37: und jetzt haben wir alle Schiffe alle Hotels alles durch und

00:36:40: ja

00:36:42: genießt mal mehr die Zeit und mit solchen schönen Projekten wie zum Podcast.

00:36:45: also das ist so meine Zeit.

00:36:47: Du, im Vorgespräch liebe Peri hast du ja sinngemäß gesagt viele Unternehmen sind voll mit KPIs aber leer an Verbindung und oft fehlt die Seele.

00:36:56: Was braucht es denn damit in einem Unternehmen wieder so etwas wie ein echter innerer Kern spürbar ist?

00:37:04: Das ist nicht einfach zu beantworten.

00:37:06: Aber ich würde mal sagen Es geht auch darum dass Unternehmen etwas schaffen, insbesondere im Bereich premium Luxus das sich nicht allzu schnell in Beliebigkeit verliert.

00:37:18: Wenn ich mich als Konsument, Konsumentin mit einem Produkt oder einer Leistung emotional verbinden kann so dass sie Teil meines Lebens wird dann hat Unternehmerisches schaffen einen Sinn.

00:37:32: Wenn Konsum also zum Nachhaltigen zum erinnerbaren Erlebnis wird Dann stiftet ein Angebot Sinn Trost oder Freude.

00:37:42: Ich könnte jetzt gleich noch weitergehen in der Beantwortung dieser Frage, wenn du mir die Zeit gibst.

00:37:48: Weil du eben auch sagtest, wenn jetzt ein Unternehmen nur noch oder Unternehmensführungen sich darauf reduziert dass das Management by Numbers ist ja dann verliert ihr einen Unternehmen seine Seele.

00:37:58: Wenn statt Weiterentwickeln nur noch verwaltet wird Ja Dann verlieren wir und ich denke das spüren wir dann als Konsumenten oder Konsumentin?

00:38:07: Dann verliern wir die Lust an einer Marke und ihren Produkt wenn die Seele verloren geht.

00:38:12: Und was es braucht, um Unternehmen wieder diesen Atem einzuhauen?

00:38:17: Das ist natürlich Raum für Visionen und Raum für Kreativität.

00:38:21: Das bedeutet aber, dass die Lieder, die CSO in der Lage sein müssen ihre Mitarbeiter wirklich zu motivieren mitzunehmen auf dem Weg und nicht nur Dashboards zu entwickeln und eine Menge KPIs und so sagen an den Stellschrauben.

00:38:38: Die sind mit Sicherheit wichtig, also ich will das gar nicht in Abrede stellen.

00:38:42: Aber wenn sich Management darauf reduziert dann hat das Unternehmen ein Stück seiner Kultur eingebüßt und das ist einfach spürbar!

00:38:53: Ich habe vor kurzem tatsächlich eine kleine Anekdote bitten.

00:38:56: ja öfters in Bremen derzeit und wohne im Hotel und hab dort den Senior Vice President von Airbus Space & Defense kennengelernt und der hat mir dann begeistert von der nächsten NASA-Mondmission berichtet, von der Artemis II.

00:39:12: Und ich war dann so begeistered weil er so begeistert war und mir berichtet hat und seitdem verfolge ich tatsächlich die Nachrichten darüber.

00:39:20: ja also Ich habe mir durch diese Begegnung selbst einen neuen Raum erschlossen und da muss ich mich daran erinnern an eine Kampagne von Louis Vuitton.

00:39:30: das ist wahrscheinlich zehn, zwölf Jahre her.

00:39:33: Da haben die Ex-Astronauten auf so ein Autofrag gesetzt und die haben in den Mond geschaut.

00:39:40: Und das hat mich damals in dieser Kampagne so beeindruckt.

00:39:45: Dieser Superlativ, ja?

00:39:47: Den Louis Vuitton gewählt hat und damit zum Ausdruck gebracht hat Wir versammeln hier die Creme de la Crème derer, die schon auf diesen Planeten waren.

00:39:57: Wenn wir uns diesen Raum aufmachen Das muss man nicht ins Daily-Business mit reinnehmen.

00:40:02: Aber wenn wir uns diesen Gedankenraum aufmachen, ich glaube dann werden wir fantasievoller und dann machen wir auch unsere Arbeit mit mehr Freude.

00:40:09: und dann betrachten mir vielleicht die Numbers das Number Grunching mit mehr freudel ja?

00:40:15: Auch wenn es oft etwas negativ ist!

00:40:18: Also

00:40:18: es dauert noch ein bisschen aber Airbus Defense soweit vorab wird auch in einem Podcast im nächsten Vorkommen.

00:40:25: Also da sind wir auch gerade in einem ganz spannenden Kontakt dran, habe auch schon die Zusage.

00:40:29: Aber zu viel will ich jetzt nicht verraten.

00:40:31: aber auch das Thema Defense sollte man heutzutage auch mal angehen und auch die Haltung dazu.

00:40:38: Du hast ja gerade Bremen schon erwähnt und das finde ich halt so unglaublich spannend.

00:40:42: du schaust ja nicht nur von außen auf ein Unternehmen sondern du arbeitest jetzt wirklich sehr operativ mit in diesem Unternehmen.

00:40:49: Das heißt du bist mitten im System.

00:40:50: was reizt dich denn da so sehr daran?

00:40:52: Und wieviel Umfang... Nimmt das überhaupt ein?

00:40:54: Also ist das ein großer Teil deiner Arbeit jetzt?

00:40:57: Das ist tatsächlich derzeit ein großer Teil.

00:40:59: Ich bin mittlerweile schon ein Dreivierteljahr in Bremen bei einem Babyfood-Hersteller, in einer Interimsposition in Marketing und Kommunikation also im Konzern und dort tief im Maschinenraum, also im operativen und nicht indirektiver Positionen Und hier erfahre ich natürlich tagtäglich, welche Hürden es gibt hin zu mehr Agilität und Digitalität.

00:41:24: Sei es die Budget-Cuts sei es die Probleme in Anwendung der neuen Technologien oder Tools sein ist fehlende Mitarbeiter um neue Strategien letzten Endes wirkungsvoll umzusetzen.

00:41:34: Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

00:41:36: Weil ich denke, ich kann nur beraten wenn ich verstehe was tatsächlich in Unternehmen auch passiert und das ist für mich eine sehr gute Übung.

00:41:44: Ich sehe ja vieles in meinem Leben einfach als Übung die ich machen darf um daran zu reifen und zu wachsen.

00:41:51: Und auf der anderen Seite ist es toll genau zu erleben welche Möglichkeit und Digitalisierung Unternehmen bietet.

00:41:58: Ich arbeite derzeit mit Agenturen, die hier weit vorne sind.

00:42:01: Auch das begreife ich als Privileg um letzten Endes das in meine Beratung wieder einfließen zu lassen.

00:42:07: Ja... Ich habe mich gerade digital very much gut aufgestellt!

00:42:14: Cool!

00:42:15: Wenn du jetzt auf die nächsten Jahre schaust, liebe Payme, welche Themen oder Entwicklungen reizt dich denn grade besonders?

00:42:22: Das kann ich dir sehr genau beantworten Matthias, mich interessieren Insbesondere die Themen Preventive Health und Longe-Evity ganz besonders, das mag auch ein bisschen meinem Alter geschuldet sein.

00:42:35: Auch wenn ich hier nicht verraten für vier Jahre es sind!

00:42:39: Aber hier sehe ich riesige Sprünge in der Entwicklung neuer Produkte ja... Und diese Entwicklung geht eigentlich daher mit einem wachsenden Gesundheitsbewusstsein des unsere Gesellschaft tatsächlich

00:42:49: tief,

00:42:49: greifend verändern und prägen wird.

00:42:51: Es wird neue Angebote der medizinischen Vorsorge geben und natürlich Angebote die dem Erhalt unserer Gesundheit dienen.

00:43:02: Und das ist ja letzten Endes auch ein totaler Paradigm-Shift.

00:43:06: Weil im Moment ist mein Mediziner noch so geprägt was das Symptom behandelt wird aber nicht die Ursache.

00:43:11: und wenn wir jetzt alle einen Teil dazu beitragen können uns besser und länger gesund zu halten, dann macht das ja einen riesen Unterschied in der Art und Weise wie wir leben.

00:43:24: Wenn wir dich schon mal da haben was für ein Tipp kannst du Unternehmen geben damit sie nicht nur gut aussehen sondern wirklich auch in Zukunft relevant bleiben oder relevant werden?

00:43:35: Also ich würde mal sagen dass es sich auch für mittelgroße Unternehmen lohnt würde sich ein Chief Technology Officer ins Unternehmen zu holen um Unternehmensprozesse zu beschleunigen gegebenenfalls neue Geschäftsfelder zu erschließen.

00:43:49: Also sie hier jetzt gerade in den Nachrichten VW, die auch ins Rüstungsgeschäft einsteigen indem Sie Komponenten für den Iron Dome entwickeln finde ich hoch interessant Weil für mich ist ja auch alles Wirtschaften, es ist ja ständig Evolution und ich kann eben diese Lamorians auch nicht teilen.

00:44:07: Wenn das heißt Geopolitisch und Alles Schwierig und wie geht's eigentlich weiter?

00:44:11: Ja und Ich verstehe auch Energie wird immer teurer aber unter dem Atom heisst auch mit Schwierigkeiten umzugehen und ich glaube Das ist auch unser New Normal.

00:44:19: Und das heißt den Flexibilitätsmuskel zu trainieren ständig dauernd und insbesondere sich auch Den Themen Technologie Nicht Zu Verschließen sondern sich ihnen mit großer Freude zu öffnen und auf alle Fälle die nächste OMR zu besuchen.

00:44:36: Wie hat sich denn dein persönlicher Blick auf Luxus verändert?

00:44:39: Hat er sich in den letzten Jahren verändert, was ist dir vielleicht heute wichtiger als vor zehn Jahren noch?

00:44:44: Ich glaube mein Blick auf Luxes hat sich nicht verändert weil ich schon damals im Luxury Business Report dem Thema Luxury Change gewidmet habe Und damals gerne, oder ich zitiere es auch heute noch gerne ein Spruch von Ferran Adria diesem Molekular Verrückten.

00:45:07: Oder auch Iconoclasten der gesagt hat die Nuss ist genauso viel wert wie Kavia.

00:45:14: ja Es liegt immer oder es hängt davon ab welchen Wert wir den Dingen beimessen und ob und jetzt komme ich wieder auf die Qualität zu sprechen diese Dinge von hoher Qualität sind, weil man darauf achtet auf welcher Erde die Bäume stehen.

00:45:30: Wie diese Bäume beschnitten werden wie die Nüsse geerntet werden und wie sie gelagert wird und letztendlich welche Verwendung sie finden.

00:45:38: Und das hat mich gekatscht!

00:45:39: Davon bin ich überzeugt und deswegen habe auch meine Definition von Luxus so extrem weit gespannt ja?

00:45:46: Weil es auch im Kleinen liegen kann.

00:45:49: und hier in diesen Räumen, in denen wir gerade sind befinden sich irrsinnig viele Litographien auf handgeschöpftem Papier.

00:45:57: Auch das ist Luxus aber es braucht dafür natürlich auch ein Blick, aber auch ein gewisses Fable und Sophistiken.

00:46:08: Feingessigkeit!

00:46:10: Ja danke

00:46:13: Matthias!

00:46:16: um das zu bewahren.

00:46:18: Und ich habe das auch früher mal in Zeiten auf, wo ich der Vorsitzender von der Innenstadt war und dann sagten manche mir eine ganz tolle alte Buchhandlung gehabt.

00:46:23: Da sahen Mensch die Buchhandlungen gibt es nicht mehr!

00:46:26: Dann sag ich haben sie denn da je gekauft?

00:46:29: Buchpreise sind dort schon überall gleich.

00:46:31: Und dann kommen Leute zu dem Bewusstsein und sagen auch um die Ecke herum gibts die Bäckerei nicht mehr oder gibts dieses nicht mehr.

00:46:37: Ja ja aber die Unternehmen können doch nur dann funktionieren wenn ich auch dort konsumiere und viele sind sich gar nicht bewusst wie selbst mit kleinen Käufen etwas unterstützen können, ein System.

00:46:47: Und da spreche ich immer viel von.

00:46:48: also dieses Insystem auch zu denken wieder zurückzuführen und... Ich sehe das auch hier ist eine junge Dame die Florentin die das hier betreibt in der nächsten Generationen und dass es so einen Schatz genau das was hinter uns liegt diese Riesenauswahl und ja dieses geschäfteten Fortbestand werden Leute hier hin kommen nach München und hier einkaufen oder was den Auftrag geben Und das sollten sich Leute manchmal eher überlegen, mal nach links und rechts zu schauen.

00:47:14: Wenn sie einen kauftätigen.

00:47:17: Würde nochmal gerne auf deine Frage zurückkommen, Jessica?

00:47:20: Wie hat sich meine Haltung zum Luxus geändert?

00:47:23: Ich habe mir ja vor fünf Jahren oder mir und meinen Töchtern für fünf Jahre diesen schnuckeligen Hund der hier in der Ecke liegt gekauft.

00:47:31: Und seitdem bin ich wesentlich sensibler geworden was das Thema Tierwohl anbelangt auch das Thema Fleischkonsum Fische essen, ohne Bedacht.

00:47:41: Das hat mich da tatsächlich sehr geprägt und ich trinke in der Nacht oft Milch aber ich tue das nicht mehr mit einem guten sondern mit einem schlechten Gewissen.

00:47:52: Ich empfinde es sogar als Laster wenn man weiß was heute mit Kälbern geschieht.

00:48:00: Wir sind auf so viele Abwege geraten und vielleicht zum Abschluss meiner Rede hier in eurem Podcast möchte ich doch zurückkommen auf das Thema Bewusstsein, Bewusstseinschaft, Haltung.

00:48:12: Und was kann ich als Mensch mittragen?

00:48:14: Was möchte ich nicht mit tragen?

00:48:17: Ich glaube wir tragen einfach noch viel zu viel mit von dem wir uns eigentlich wünschen dass wir es gar nicht mehr in der Welt hätten.

00:48:28: Vielen Dank Wirklich toll.

00:48:30: Jetzt muss ich so einen kleinen, diesen Spannungsbogen überholen wie bei jedem weil... Man muss auch erst mal alles verarbeiten was man gehört hat.

00:48:38: also aber in dem Bogen habe ich und wie auch jeder andere oder jede andere bist du jetzt auch du dran zu meinen drei klassischen Fragen.

00:48:47: Liebe PA welcher Moment in deinem Leben hätte einen eigenen Schuh verdient?

00:48:52: Und wie sehe der

00:48:53: aus?

00:48:54: Das muss sich lachen!

00:48:57: Also Dieser Moment, Matthias legt meines Erachtens nach in der Zukunft.

00:49:04: Also sollte ich je wieder heiraten?

00:49:06: Braucht's natürlich ein Hochzeitsschuh!

00:49:10: Das wäre ein weißer Sling-Pump und die Ferse ist aber eingeklappt so dass sie rechts und links der Ferse noch eine gewisse Form gibt.

00:49:23: Schusole hätte ich gerne meine Initialen.

00:49:27: Also brauchen wir einen Hersteller, der ist ganz...

00:49:29: Bekomme ich das von dir?

00:49:31: Ja!

00:49:31: Ich habe ja noch nie Nein gesagt.

00:49:33: Aber ein Schuh in der Zukunft hatten wir noch nie, das war noch nicht.

00:49:35: Nee, wollte ich grad sagen.

00:49:36: Das haben wir nicht.

00:49:36: Wir haben schon die tollsten Antworten gehabt aber Zukunftsszene finde ich immer spannend.

00:49:41: Ich liebe jetzt Gumbelung und Jevity ein bisschen vielleicht daneben.

00:49:44: Ich bin ja ein ganz großer Weinliebhaber.

00:49:46: Und so find auch rund diese Frage An welches Glas Wein erinnerst du dich besonders gern zurück?

00:49:52: Und was war das für ein Wein?

00:49:53: In diesem Falle kannst du auch gerne einen Zukunftswein sein.

00:49:58: Ganz nach deinem Belieben.

00:49:59: Ich muss ein bisschen ausweichen, es war tatsächlich kein Wein!

00:50:02: Es war ein Ayala-Champagner in einer Punkwohnung in Karlsruhe.

00:50:09: also die Gegensätze hätten nicht größer sein können und vielleicht hatte er auch deswegen so aufregend geschmeckt.

00:50:16: und natürlich erinnere ich mich daran so gut weil nur ein kleiner Buchstabendreher, da sind wir dann bei Asedin Alaya dem tunesischen Modeschöpfer.

00:50:26: Den ich so bewundere und dessen Kleidung ich so sehr mag, weshalb ich mich glaube ich an den Ayala-Champagne besonders gut erinnern kann.

00:50:34: Okay cool!

00:50:35: Und zur letzten Frage?

00:50:37: Welchen Gegenstand würdest du niemals wegwerfen und warum?

00:50:42: Das ist ein sehr kleiner Gegenstand.

00:50:45: es handelt sich dabei um einen Barsäu.

00:50:47: Ein klammarussischer Windhund der auf meinem Nachtisch sitzt.

00:50:52: Das ist ein kleines Figurchen aus Porzellan und dieser Basel, der vereineckt für mich in seinem Wesen Eigen-Sinn und Anmut auf so perfekte Weise dass es unübertroffen ist.

00:51:06: Okay.

00:51:06: Und wie lange hast du den schon?

00:51:07: Wenn ich freien darf.

00:51:08: Es ist ja ein Wegbegleiter wo du sagst er zieht immer mit.

00:51:12: Den habe ich mal in so einem kleinen schrubbeligen Antiquariate entdeckt und ich denke das war vor etwa zwanzig Jahren.

00:51:20: Aber

00:51:20: schaust du ihn dann morgens an, wenn der Tag beginnt und er motiviert dich oder?

00:51:24: Ich liebe ihn.

00:51:25: Ja also wenn meine Augen über diese kleine Figur streifen denn ist die immer da!

00:51:31: Und dann sind glaube ich auch die Themen Anmut und Eigensinn für mich da und ja wahrscheinlich identifiziere ich mich ein Stück weiter mit.

00:51:40: Super ganz lieben Dank für die tollen Antworten.

00:51:44: das Ich habe natürlich damit gerechnet, sonst hätte ich auch nicht bei dir angefragt ob du die Zeit nimmst hier dran teilzunehmen.

00:51:51: Und ja, ich freue mich ja auch wenn dann die Zuhörer sich ein bisschen was immer davon mitnehmen, sei es mit Kaufentschadung vielleicht die Einstellung zum eigenen Luxus, zum Luxus in Deutschland zu der Zukunft und insofern von mir ganz großes Dankeschön und auch an dich Jessica wieder für die kurzwallige Moderation, die tolle Unterstützung Nochmals abschließen auch an Copperprint, dass wir so spontan hier diese tolle, auch zum Schluss passende Räumlichkeit für den heutigen Podcast haben können.

00:52:20: Vielen Dank!

00:52:21: Ja ich danke euch, vielen dank.

00:52:23: Danke auch von meiner Seite, dass ihr beide heute hier wart.

00:52:27: Für deine Zeit sehr sympathisch, tolle Frau.

00:52:29: also vielen, vielen Dank, dass du hier warst und vielen Dank fürs Zuhören und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

00:52:35: Ihr wisst ja alle Infos die stehen unten bei uns in den Show-Notes und bis dahin alles Gute, Tschüss!

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