Zwei Männer, eine große Leidenschaft - auf ein Glas mit Weinexperte Martin Pelz & Winzer Markus Schneider #32

Shownotes

Der eine entdeckt seine Leidenschaft für Wein in einem alten Hotelkeller in München, wird Teil der Wiedereröffnung des Adlon und baut später mit Ex Château seine eigene Weinhandlung auf. Der andere weiß nach einem zweiwöchigen Schulpraktikum bereits mit 15 Jahren: Ich will Winzer werden – und gründet mit 18 sein eigenes Weingut.

In dieser Folge von „Handwerk & Haltung“ treffen mit Martin Pelz und Markus Schneider zwei ganz unterschiedliche Wege aufeinander, die längst durch eine enge Freundschaft verbunden sind.

Gemeinsam mit Jessica Sander und Matthias Vickermann sprechen die beiden über ihre Anfänge, einen handgeschriebenen Brief, der seinen Empfänger vermutlich nie erreicht hat, außergewöhnliche Weinproben und Reisen zu einigen der großen Weingüter dieser Welt. Es geht um Gastfreundschaft, Handwerk und Qualität, aber auch darum, warum ein besonderer Wein vor allem dann wirklich besonders wird, wenn man ihn mit den richtigen Menschen teilt.

Markus Schneider erzählt außerdem von seinem neuen Wein „Heritage“, der zehn Jahre reifen soll und erst 2028 auf den Markt kommt. Martin Pelz berichtet von seinem Blick auf den heutigen Weinmarkt, die veränderte Kaufbereitschaft vieler Sammler und davon, warum er trotz schwieriger Zeiten weiter an Berlin und den Standort Deutschland glaubt.

Ein Gespräch über Wein, Freundschaft, Unternehmertum und die Frage, woran man Qualität eigentlich erkennt – im Glas genauso wie im Leben.

Unsere Gäste:
Martin Pelz, Weinhändler, Gastronom und Berater aus Berlin, sowie Markus Schneider, Winzer aus der Pfalz

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Martin Pelz – Purchasing Services:
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Weingut Markus Schneider – Website:
Das Weingut, die Weine und die Geschichte von Markus Schneider

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@weingutmarkusschneider

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Matthias Vickermann & Marken:
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ShoeDoc: shoedoc.de
Leading Minds: Profil von Matthias Vickermann
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Jessica Sander – Moderation & Podcastproduktion:
Website: mobilpodcast.de
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Transkript anzeigen

00:00:00: Warum haben Sie denn so viele Weine vom Markuschneider-Einsatz?

00:00:03: Weil er ein feiner Mensch ist.

00:00:05: Ich kann mich an den unzehnt siebenundvierzig erinnern, das sind Monumente.

00:00:08: Jetzt dann da mit stundenlang Gänsehaut und darf diese Weine verkosten.

00:00:13: Ich persönlich öffne privat eigentlich nur Flaschen die mindestens zehn Jahre alt sind weil dann fängt für mich ein Wein an etwas zu erzählen.

00:00:22: Willkommen bei Handwerk und Haltung dem Podcast mit Matthias Weckermann.

00:00:27: Es geht um Maserbald im Handwerk unterm Leben Um Werte, Verantwortung und die Kunst Haltung zu zeigen.

00:00:33: Gerade dann wenn es unbequem wird.

00:00:35: Matthias Wickermann ist Marschumacher Unternehmer, Speaker & Netzwerker.

00:00:40: Gemeinsam treffen wir Menschen den ihrem Bereich Marsch debesetzen.

00:00:44: Wir sprechen über Wandelwerte Und das was wirklich zählt Das ist Handwerk und Haltung.

00:00:54: Herzlich Willkommen Zu einer neuen Folge von Handwerk- und Haltung.

00:00:57: Ich bin Jessica Sander Und bei mir sitzt natürlich Mathias Wickerman.

00:01:00: Hallo Matthias

00:01:01: Hallo Jessica!

00:01:02: Bevor wir starten, ein herzliches Dank an unseren Partner der Allianz Capital Solutions.

00:01:07: In unseren Gesprächen geht es ja immer wieder um Menschen die ihren eigenen Weg gehen und wichtige Entscheidungen treffen müssen – für sich, für andere oder auch für die Zukunft eines Unternehmens.

00:01:16: Dafür braucht es nicht nur Mut sondern auch den nötigen finanziellen Spielraum.

00:01:20: Die Allianze Capital Solutions entwickelt dafür individuelle und langfristige Lösungen.

00:01:25: Vielen Dank für die Unterstützung von Handwerk und Haltung

00:01:28: Wunderbar, vielen Dank Matthias!

00:01:29: Und heute haben wir gleich zwei Gäste bei uns die Wein aus sehr unterschiedlichen Perspektiven kennen.

00:01:35: Unser erster Gast ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen und hatte mit Wein zunächst wenig Berührungspunkte.

00:01:41: Seine Leidenschaft begann später an einem Hotelkeller in München zwischen Flaschen, die teilweise älter waren als er selbst – und wenig später war er an der Wiederöffnung des Arlon beteiligt und verantwortete dort unter anderem den Einkauf-und eine Weinkarte mit rund siebenhundert Positionen.

00:01:57: Heute führt er das Einstein unter den Linden in Berlin, betreibt direkt daneben die Weinhandlung ex Chateau, berät private Sammler und öffnet auf seinen Reisentüren, die normalerweise verschlossen bleiben.

00:02:08: Und unser zweiter Gast kam bereits mit fünfzehn Jahren zum Wein – eigentlich wollte er nur ein zweiwöchiges Schulpraktikum hinter sich bringen!

00:02:15: Doch schon nach einer Woche war ihm klar, dass ist sein Weg….

00:02:19: Mit achtzehn gründete er sein erstes eigenes Weingut mit einem Hektar Fläche ohne Businessplan aber Heute bewirtschaftet er rund zweiundneinzig Hektar in der Fals und arbeitet zusätzlich ins Dellenbosch.

00:02:33: Die beiden verbindet, inzwischen eine enge Freundschaft – also seit vielen Jahren eigentlich schon!

00:02:37: Und dabei begann ihre Geschichte mit einem handgeschriebenen Brief, der seinen Empfänger wahrscheinlich nie erreicht hat.

00:02:43: Ich freue mich sehr dass die beiden heute da sind.

00:02:45: Herzlich willkommen Martin Pelz und Markus Schneider.

00:02:47: Schön, dass ihr da seid.

00:02:48: Hallo!

00:02:49: Danke, dass wir hier sein dürfen.

00:02:50: Ja?

00:02:50: Hallo Ihr Beiden!

00:02:51: Also auch meinerseits vielen herzlichen Dank.

00:02:54: Ganz toll, dass das geklappt hat heute mit deiner Anreise aus Berlin.

00:02:57: Lieber Martin!

00:02:58: Deine Anreize aus der Falz.

00:02:59: Wird noch schon gerade ein schönes Mittagessen gehabt bei dem lieben Pete im Brenners und ja freue mich darauf auf diese Folge mit euch.

00:03:06: Wir kommen nächste Woche wieder.

00:03:08: Jeden Freitag

00:03:10: Geschichten haben wir zu erzählen.

00:03:11: bis

00:03:11: dahin

00:03:13: Wunderbar, Matthias.

00:03:13: Ich weiß du freust dich ja immer auf unsere Gäste aber auf diese beiden natürlich ganz besonders weil Du ja ein großer Weinfänden bist.

00:03:19: Warum hast Du aber gesagt Martin und Markus müssen unbedingt zusammen in dieser Folge?

00:03:23: Weil jeder einzelne von Beiden hätte ja schon so unglaublich viel Potenzial für eine eigene Folge.

00:03:28: Ja also erstens mag ich natürlich auch solche Kombi folgen.

00:03:30: Es gibt mir mal so einen ganz anderen Dynamik Aber in diesem Fall war das Schöne Und jetzt muss ich erstmal den Bezug auf dich nehmen Martin weil so gab es auch diese diese Kombi der ecchi Cordes, der auch schon einer der Folgen dabei war, sagte Matthias, wenn du mal in Berlin wirst, dann musst du unbedingt diese Weinhandlung.

00:03:48: Und wir, Markus haben uns kennengelernt.

00:03:50: also ich kannte die schon immer länger auch schon von den ganzen Chipsreisen.

00:03:54: Der Wein war bekannt und allen und auf einem Vortrag, den ich bei Bettina von Goratze, bei Büktin Wolf halten durfte, haben uns erstmal richtig kennengelernet und kam auch ins Gespräch.

00:04:07: Wenn du mal in Berlin bist, musst du in diese Weinhandlung.

00:04:09: Da kam es von zwei, die ich sehr schätze und mochte.

00:04:13: Dann stand ich da an der Tür und so haben wir uns kennengelernt Martin.

00:04:18: Sie

00:04:19: war verschlossen.

00:04:19: Ich hab dann gekloppt bis das aufgemacht wurde.

00:04:22: Und dann dachte ich mir alleine wo ich erfahren habe auch... Kommen wir später noch drauf zu dieser Reise letzten Jahre aus den Almen.

00:04:29: Ihr beiden seid so befreundet und ich finde ihr beiden passt so wahnsinnig gut zusammen aus meiner Sicht.

00:04:33: Und dann find' ich es ganz schön, weil das ist ein Thema was beide angeht?

00:04:36: Wären wir da so ne Kombifolge einfach rausmachen!

00:04:39: Und insofern bin ich froh dass wir heute einen schönen Termin zusammen gefunden haben.

00:04:42: Tische!

00:04:43: Koch die Gläser... Ich würd grad

00:04:44: sagen aber wir sitzen heute natürlich nicht auf dem Trockenen, wenn wir die beiden schon mal da haben.

00:04:48: Die haben beide natürlich unglaublich leckere Sachen mitgebracht.

00:04:52: Matthias würdest du mal sagen womit wir starten oder wollen wir Martin das

00:04:55: überlassen?!

00:04:55: Weil die erste Flasche ist ja von ihm.

00:04:57: Ja, also das war auch... Ich habe mich ja total gefreut vor zwei Wochen und das finde ich ja mal... Das kann man sich auch erst einmal so abschneiden.

00:05:03: Es ist echt eine mega coole Idee!

00:05:05: Einfach mal egal wo ich hinfahre oder eingeladen bin oder zum Essen gehe, das hab' ich von euch beiden immer schon für mich so mitgenommen.

00:05:11: ihr schickt einfach Flaschen voraus.

00:05:13: Und für zwei Wochen kam mir ein Paket aus Berlin mit dieser tollen Flashe Kug und etwas was ich sehr liebe.

00:05:19: Das ist aber nett, und genau passend jetzt für diese Folge.

00:05:22: Aber erzähl doch ein bisschen vielleicht mal was dazu, Martin?

00:05:25: Was du zugeschickt hast!

00:05:26: Ich glaube

00:05:27: wir alle... Hab ja Jessica auch schon vorher in Berlin kennengelernt.

00:05:29: Und eins ist klar, wir mögen und lieben alle Champagner.

00:05:32: So, dann gibt's einen Champagnerhaus.

00:05:34: das fängt da an wo die anderen aufhören hat vier Buchstaben und heißt Krok.

00:05:37: Und heute trinkt man Flasche Krok Rose.

00:05:40: Das trinken wir nicht so oft.

00:05:42: Nein?

00:05:43: Ja und deswegen und es

00:05:46: mit

00:05:47: Grundsätzlich mit jeglichem guten Wein, es ist immer besser hinzuteilen als die Flasche alleine zu trinken.

00:05:51: Das macht gar keinen Sinn.

00:05:52: man kann nicht diese Aha-Moment und da geht's nicht von großem Aha sondern einfach für das Gefühl für sich selber.

00:06:00: wenn man den nicht teilen kann finde ich das immer schade.

00:06:02: und deswegen... Das ist eine besondere Flaschen wie ich finde.

00:06:04: also guck ist besonders und das teilt man

00:06:08: Sehr schön!

00:06:08: Es schmeckt hervorragend.

00:06:10: Also ich will mal sagen bevor es losgeht erstmal hier...

00:06:12: Lassen wir doch nochmal an Ja

00:06:15: Wer hat nichts im Glas?

00:06:16: Schön, dass ihr da seid.

00:06:18: Markus,

00:06:18: Jessica, Dankeschön!

00:06:19: Sehr zum Wohl.

00:06:20: Sehr zum wohl.

00:06:22: Martin, Cheers!

00:06:24: Wenn das den Zuhörern jetzt nicht klingelt in den Ohren...

00:06:27: Wahnsinnig bei so einem schwachen Kreislauf wie ich den immer

00:06:29: habe.

00:06:30: Dem ruhigen Großen.

00:06:31: Ja genau.

00:06:32: So und du lieber Markus, ich sehe ja, dass du auch was Tolles mitgebracht hast.

00:06:36: Heritage lese ich.

00:06:38: Kennst du nicht?

00:06:39: Also kennst du nix?

00:06:40: Kann niemanden.

00:06:41: Ich glaube Martin wir haben es irgendwann mal probiert zusammen Handwerk und Haltung.

00:06:46: Handwerk ist das Stichwort für mich, Adu natürlich auch aber klar handwerk ist da kommen wir her und bei uns es dann auch.

00:06:54: ein Blick in die Zukunft mit dem Handwerk zusammen bis jetzt vom Jahrgang zwei tausend achtzehn aus der ältesten Syrapazelle die wir im Weingut haben.

00:07:04: Und wir haben ein paar Jahre darauf hingearbeitet diesen Wein auflegen zu können und zum ersten mal geschafft dass wir glücklich waren Mit dem Ergebnis, so dass wir sagen nach zehn Jahren bringen wir das in den Verkauf.

00:07:17: Also wir sitzen jetzt hier Wir werden ungefähr nach Veröffentlichung des Podcasts noch zwei Jahre Geduld haben müssen und dann kommt der Wein erst auf den Markt.

00:07:28: Das ist der erste Wein der bei uns zehn jähriger auf dem Markt kommt oder erscheint Und da war vierzehn fünfzehn Monate im Fasskeller und seitdem liegt er bei uns im Flaschenkeller sieben Meter tief unter der Erde Konstant bei zwölf Grad und wattet, dass wir ihn ans Licht lassen.

00:07:47: Und heute ist eine Flasche da!

00:07:48: Heute darf einer der ersten Flaschen ans Licht und in unser Glas.

00:07:52: Das

00:07:52: heißt ihr müsst nicht zwei Jahre warten?

00:07:53: Wir dürfen wirklich heute?

00:07:54: Nein.

00:07:54: Dann

00:07:55: bekommt man so ne Idee was in zwei Jahren richtig los geht.

00:08:00: Vielen

00:08:00: Dank.

00:08:00: Es

00:08:02: ist auch für uns ein Blick in die Zukunft.

00:08:06: qualitativ wie machen wir das?

00:08:07: Wie legen wir das Tannin an?

00:08:09: also sprich Wie lange lassen wir die Traume im Stock vergehen?

00:08:12: Wir das mit stehlen oder ohne, weil der Wein darf in der Jugend eines nicht sein und es ist schön.

00:08:19: Man muss die Qualität in sich tragen und diese Qualität verschlossen halten und dann erst nach... Wir haben zehn Jahre festgelegt.

00:08:27: Erst dann langsam öffnen.

00:08:28: also jetzt haben wir fast acht Jahre hinter uns und wir verkosten den Wein immer wieder so im drei vier Monatsrhythmus zu Hause.

00:08:35: Und genau der Weg den wir gehen wollten Sehen wir jetzt.

00:08:40: Aber

00:08:40: bist du trotzdem jetzt ein bisschen aufgeregt, wenn wir die Flasche gleich öffnen?

00:08:43: Ja klar!

00:08:44: Nicht nur du, weil

00:08:47: vor Publikum auf der Bühne war er sehr, sehr setzend bisher.

00:08:50: Okay, war das schon

00:08:51: so.

00:08:52: Vielen herzlichen Dank.

00:08:54: Ich will mal zu den Anfängen erstmal kommen...

00:08:56: Die sind lange her.

00:08:57: Deswegen eurer gemeinsame Geschichte begann ja schon Ende der neunziger Jahre mit einem handgeschriebenen Brief Markus.

00:09:05: dort ist ein Artikel über Martin und den Weinkeller des Atlons gelesen, und wollte es ihn unbedingt kennenlernen.

00:09:10: Der Brief ist allerdings offenbar nie bei ihm angekommen!

00:09:13: Was hat dich damals an diesem Mann so interessiert, dass du ihm einfach geschrieben hast?

00:09:18: Ich habe den Artikel gelesen und ich hab ihn damals gelesen dann nicht mehr und jetzt vorgestern zum ersten Mal wieder nach dieser langen Zeit – das war wie eine Zeitreise.

00:09:30: Und ja, mich hat einfach auch seine Begeisterung für Wein.

00:09:34: das hat mich absolut abgeholt.

00:09:36: Das Adlon ist heute noch faszinierend aber damals war es in aller Munde weltweit.

00:09:43: also wenn du irgendwo hingekommen bist als Deutscher und dann wurdest du angesprochen auf dieses super neue Hotel mit dieser großen Geschichte in Berlin und ich habe das gelesen haben wir gedacht wow ne?

00:09:58: Interessant, ich würde ihn gern kennenlernen.

00:09:59: Ich war damals relativ erfolgreich mit meinen Handgeschriebenen Briefen.

00:10:03: Ich habe mein Führerschein zum Beispiel mit sechzehn machen dürfen weil ich einen handgeschrieben Brief zwei los geschickt habe und damals dann auch das Go bekommen habe.

00:10:14: Das hat mich mobil gemacht sozusagen.

00:10:16: Wir leben auf dem Land und ich konnte dadurch dann Dinge machen die ich sonst hätte nicht tun können.

00:10:23: Ich habe damals den Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz an dem Wirtschafts- und Verkehrsminister von Rheinand-Pfalz jeweils ein Brief geschrieben, und habe geschrieben, dass ich ein hoffnungsvolles Winzer Talent bin und auf dem Fahrrad sitze jeden Morgen bei Wind und Wetter und ich ganz dringend der Auto für erscheinen müsste.

00:10:40: Zwei Wochen später kam die positiver Antwort aus Mainz und dann bin ich in die Fahrschule.

00:10:45: Das ist ja großartig!

00:10:46: Alles sehr großartige?

00:10:47: Ja ja.

00:10:47: Träbst du immer noch so viele Briefe oder ist das jetzt... Hochschreib

00:10:49: ab und zu wenn's ...

00:10:51: Schön, dass so was nicht ausgeht.

00:10:52: Der

00:10:53: Anlass entsprechend ist natürlich klar.

00:10:55: logisch wenn wenn ich so besondere Momente mitbekommen oder jetzt die Euro im Jahr zwei tausend vierundzwanzig in Deutschland habe ich mich danach bedankt und jetzt nicht nur per WhatsApp sondern zuwüchtern.

00:11:08: Handwerk- und Haltung?

00:11:10: Ja Kanzlerin als Zwei Tausend Dreizehn Barack Obama zum Staatsbesuch in Deutschland waren zwei Weine zum Abendessen von mir bekommen hat.

00:11:21: Ja, das macht nun einfach so.

00:11:24: Und so war es dann auch mit dem Brief an den Martin Pelt.

00:11:28: Der?

00:11:28: Mir ankam.

00:11:30: Der nie ankam!

00:11:30: Da

00:11:31: sind wir bei dir, Martin.

00:11:32: Behaupte

00:11:32: ich weil... Du sagst ja, wie mir ziemlich sicher, dass ich geantwortet hätte.

00:11:39: Weil ich glaube erst recht auf handgeschriebene Briefe.

00:11:42: Das ist Stil, das ist Edikette, das alles was das Leben lebenswert macht, hundertprozentig geantwortete.

00:11:48: und deswegen behaupte Gruigengewissens, dass der Brief mich nicht erreicht hat.

00:11:52: Er ist recht voll im deutschen Winster weil ich habe siebenundneunzig.

00:11:54: schon damals heute ist das ja einfach war die Qualitätssensationellis.

00:11:57: aber ich hab damals schon die Gäste teilweise genötigt deutschen Wein zu trinken und die waren danach begeistert.

00:12:03: aber es war halt also sieben und neunzehnte Öffnung des Alums war deutscher weit nicht so angesagt und nicht so hip und ich habe darauf bestanden dass bei jedem Menü von zwei Weinen mindestens einer Deutsch in Empfehlung sein sollte.

00:12:13: und die Gässe sind in der Empfehlung gefolgt.

00:12:16: und ich habe schon immer sehr, sehr gerne etwas für den deutschen Wein gemacht allgemein weil ich made in germany was ein bisschen out of oder aus der mode geht einfach versucht habe zu leben und mit stolz voranzubringen.

00:12:30: deswegen erst recht behaupte ich Aber der Brief ist nicht angekommen.

00:12:34: Wirdst du noch mal sagen, wie viele Briefe ihr täglich wirklich bekommen?

00:12:37: Das kann man

00:12:37: sich heute gar nicht mehr vorstellen!

00:12:38: Wir haben in der Tat ... Der Postbote kam jeden Tag auf die Baustelle des Adlons mit Säcken.

00:12:43: Im Durchschnitt waren das drei Tausend.

00:12:45: Davon waren die meisten Bewerbungen.

00:12:47: Jeder wollte im Adlon arbeiten.

00:12:49: Es ist jetzt müßig zu sagen dass ich nicht wollte weil ich wollte nicht zurück nach Berlin aber München hatte damals gesagt sie gehen und ich bin München natürlich sehr dankbar.

00:12:56: und dann meinem großen Mentor Johnny Van Dalen der das Adlon eröffnet hat.

00:13:02: Auch das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, aber es ist eine schöne Anekdote.

00:13:07: Haben Menschen ein Jahr lang umsonst kostenlos einen Praktikum gemacht und danach wenn sie sich gut angestellt haben eine Ausbildung machen zu dürfen, dass muss man sich also heutzutage.

00:13:19: ja früher wurden wir hoffiert weil wir das Adlon öffnet haben und heute werden wir ausgelacht weil wir sieben Tage die Woche vierzehn Stunden im Schnitt gearbeitet haben.

00:13:25: Und wie haben Sie's gerne gemacht?

00:13:26: Das war für uns keine Arbeit.

00:13:27: Aber heute gucken sich die Leute an und sagen Aber es hatten der einen Schuss nicht gehört.

00:13:34: Entschuldigung für diese Loppe, Sprachwahl!

00:13:37: Noch mal kurz zu dem Punkt.

00:13:39: Einige Jahre später hat euch ja Tim Rauschliessig persönlich miteinander bekannt gemacht.

00:13:44: Wann habt ihr beiden denn gemerkt dass daraus mehr wird als nur ein Kontakt zwischen einem Winzer und einem Beinhändler?

00:13:50: Markus behauptet ich hätte ihn eingeladen was stütte und zu einer recht schönen

00:13:57: Beinprobe.

00:13:58: Ja die Proben war super.

00:13:59: also Als wir uns kennengelernt haben, war mir sofort klar dass das Event-Wettl ein langer Kontakt wird zwischen uns und sehr wahrscheinlich schöne Momente folgen.

00:14:11: Ich glaube Martin hat einen zwei Tage länger gebraucht.

00:14:21: Und dann kam irgendwann die Einladung zu dieser Wahnsinnsprobe nach Berlin und ich bin ganz begeistert damit.

00:14:27: zu meiner Frau noch gesagt gucken wir mal was sich da machen darf.

00:14:32: Mir wurde es immer vorgelebt, die richtigen Menschen miteinander zusammenzubringen.

00:14:35: Die vermeiden dich Richtigen und ich mache regelmäßig, regelmäßig seit Jahrzehnten Weinproben weil das einfach faszinierendes Thema ist.

00:14:43: und zwei Drittel der einen geladen sind irgendwie so festes Stamm durchaus.

00:14:49: und aber es ist ganz wichtig, dass von vornherein nicht meistens nicht irgendwie erst dann wenn der Stamm jemand absagt, dass du dann jemand neues reinholst sondern zwei Drittel sind gesetzt.

00:14:58: ein Drittel wird immer neu bestückt weil da eine ganz andere Dynamik und andere Gespräche natürlich entscheiden.

00:15:04: Weil wenn sich immer die gleichen fünfzehn Leute treffen Es ist wie ein Klassentreffen.

00:15:08: Aber Wenn Du zehn hast und fünf neue die aber vermeintlich wenn sie gut ausgewählt sind da genau reinpassen sensationell Wenn man dann alles ohne Namen zu nennen kennenlernt, es gibt nur zwei Möglichkeiten für mich.

00:15:22: Da sage ich immer einen kurzen Hosen auf dem Golfplatz oder bei einem guten Wein da spielen Visitenkarten gar keine Rolle null.

00:15:33: Nur Menschen die ein einem guten Weingut aufgeschlossen sind und das zu schätzen wissen eben dieses Handwerk dahinter weil Wein ist nicht irgendwie eine Pumpe die irgendwo zusammen gekocht wird in irgendein Labor Und das spürst du.

00:15:47: Das ist Emotionen, aus der Emotion entstehen auch Geschichten und der eine oder andere erzählt dann halt auch wie selbstverständlich Dinge aus seinem Leben, die ihn bewegen weil er sagt, dass bleibt hundertprozentig in diesem Klingel an diesen Tisch.

00:16:02: Du musst es noch nicht mal sagen Es gibt ja sonst immer was im Weger passiert, da bleibt ein Wegers oder auf Sylt oder was auch immer.

00:16:08: Da musstest du's noch nicht mehr erwähnen!

00:16:11: Das ist gesetzt!

00:16:12: Und so geht es um alles was es im Leben ist, ob Politik oder Fußball, oder Egal- oder Popcorn.

00:16:19: Völlig egal an diesem Tisch und die Gespräche sind... Und das ist ja dann meistens so zehn, zwölf Stunden.

00:16:25: Ich fahre meistens in der Regel fünfzehn, sechzehn Uhr an und vor Mitternacht ist nicht Schluss.

00:16:30: Und es ist kein Besäufnis sondern es ist wirklich Genuss inklusive der Gespräche.

00:16:35: also ich zähre enorm davon dass für mich das macht das Leben lebenswert.

00:16:41: Ich möchte aber noch mal über den Zeitpunkt sprechen, wo ja auch Matthias dann in eure Runde kam.

00:16:45: Du hast schon gesagt du standst vor verschlossenen Türen.

00:16:47: der Markus hat auch gesagt du solltest mal bei Martin vorbei schauen.

00:16:50: Martin mich würde mal interessieren wie die erste Begegnung mit Matthias war.

00:16:53: und ja wie hast du das erlebt damals?

00:16:57: Mann wie Frau, ich versuche immer wenn es relativ zügig gehen muss in die Augen zu schauen auf die Schuhe also auf die Füße und auf die Hände.

00:17:03: Also eins von den Dreien klappt

00:17:04: ja.

00:17:04: Also Füse auch schuhe ausziehen oder?

00:17:06: Nein nein

00:17:07: nein!

00:17:07: Wenn wir über die Namenwerte sprechen aber das lassen wir vielleicht heute einfach mal... Also in meinem Interesse lasst

00:17:14: ihr das.

00:17:15: Aber man kriegt es relativ Zügig ein... Also ich bin nichts außer Kellner, aber das mit Leib und Seele und dann lernt man bestenfalls Menschenkenntnis Augen, Ausstrahlung des Gesichts und oder Hände und oder Füße im Schuh.

00:17:31: So dann steht Matthias Weckermann vor der Tür.

00:17:32: Na da macht sie die Tür auf!

00:17:33: Und dann kommt er an und sagt also... Da gibt es zwei sind Sie Herr Pelz?

00:17:36: und es gibt da zwei.

00:17:37: die haben gesagt ich muss unbedingt bei ihnen vorbei schauen.

00:17:39: damit war ja.. Ich glaube mein erstes Satz war na ja was soll ich jetzt noch sagen?

00:17:43: Tür auf kommen sie rein was sollen sie trinken?

00:17:44: so und das war hemmensärmlich.

00:17:47: genau das ist es eben.

00:17:48: da musst du dich nicht ab Tasten und sagen, also ich taste sowieso nicht ab.

00:17:52: Ich bringe mich meistens dann lieber in die Teufelsküche.

00:17:54: aber das war klar mit den zwei Namen unser lieben Freund Eki Kordes und Markus Schneider da war klar lasst ihn rein macht die Tür danach wieder zu und mach eine Flasche auf und es wird ein gutes Gespräch.

00:18:06: Jetzt wollen wir jetzt nicht dass alle noch denken ich bekomme Geld aus der Champagne Nein bekommt bekomme ich nicht als unentgeltig Aber ist zwar mit Sicherheit Champagner

00:18:15: Ja, war's auch.

00:18:15: Wir müssen ja nicht immer nur Marken nennen aber Krug ist toll wenn ich es noch nicht erwähnt habe.

00:18:21: Ihr hattet dann ja auch eine gemeinsame also wahrscheinlich mehrere aber eine ganz besonders gemeinsame Reise ins Bordeaux.

00:18:27: Ich würde gerne nochmal auf diesen Moment zurück in dem sich das Tor vom Chateau Cheval Blanc geöffnet hat.

00:18:32: was macht diesen Ort für euch alle so besonders wo ihr gemeinsam wart?

00:18:37: Ich glaube der Tag war besonders Also das ganze Drumherum.

00:18:40: einmal ist das Château natürlich eine Sensation wunderschön auch wundeschön gelegen.

00:18:45: So kurz vor den Touren von Pomeroll ist er an der Grenze der Appellation.

00:18:49: Und dann hat uns der Direktor im Fall nun Bär und das war natürlich nochmal das E-Tüpfelchen auf der ganzen Sache!

00:18:59: Und ich jetzt für meine Martin Warjau am Tag dabei, wir haben ein halbes Jahr vorher eine große Chevrolet Bloor Probe mitmachen dürfen.

00:19:08: Wir waren eingeladen

00:19:11: und

00:19:12: es ging zurück bis in die dreißiger Jahre

00:19:15: Und blind war nineteenhundert.

00:19:16: Und blind waren nineteenhundert und ich kann mich an den neunzeitziebenen und vierziger erinnern, das sind Monumente.

00:19:23: Das sind absolute Monumene die preislich dann auch wenn ich jetzt so eine Flasche kaufen möchte für mich zuhause um sie mit der Familie ein Weihnachten zu trinken aus der aus der Reichweite liegen.

00:19:35: Ja, das ist ganz klar.

00:19:36: Und deswegen war es für mich... Ich sitze dann da mit stundenlang Gänsehaut und darf diese Weine verkosten.

00:19:42: Es gibt auch einen großen Schluck.

00:19:43: dann immer, ja?

00:19:44: Es gibt nicht nur eine kleine Pfütze!

00:19:46: Es gibt einen großen Schluck für alle.

00:19:48: Dann bist du ein halbes Jahr später auf dem Chateau.

00:19:51: Ich war vorher schon mal da.

00:19:53: Das war besonders.

00:19:55: Die Runde war natürlich schön.

00:19:56: Genau,

00:19:57: das war auch das Beispiel.

00:20:00: In der Planung, es war klar wir sind, Pierre hat mich an und sagte Martin wann immer du möchtest.

00:20:04: Komm mal zum Lunch nach Chevron und bringe ein paar Freunde mit.

00:20:08: und dann war klar das maximal acht höchstens zehn Leute und dann auch wieder zwei Drittel war gesetzt.

00:20:13: und dann waren halt zwei Plätze wo ich gesagt habe wer passt denn da rein?

00:20:17: Und dann hab ich kurz wirklich kurz überlegt und gesagt Matthias Wickermann hab ihn angerufen und gesagt wenn du möchetest mit deiner Frau sehr gerne.

00:20:23: seine Frau konnte nicht Und es ist auch das Schöne.

00:20:26: Ratzfatz ohne zu zucken, hat er das Flugticket gebucht und dann marschierst du da rein... ...und auch dann das ganze Erhabene ist alles so vermeintlich schlicht und sympathisch.

00:20:37: Du kommst da rein, atmest das durchaus ein und bist schon erfreut auf das was da kommt.. ..und egal wer dich dann herum führt, bist du dankbar!

00:20:46: Dann geht die Tür auf einen Kompär, was man nie weiß.

00:20:49: Bei dem weiß man nie, ob er in Rio oder in Shanghai ist der Präsident für ICAM für Shiva Blanc und kommt zur Tür rein und sagt halt zu Mago oder Chantal, oder Mercedes wie auch immer.

00:21:00: Seine Kollegin heißt das mache ich.

00:21:03: Also für mich ist es dann die nächsten drei Stunden sind unbezahlbar.

00:21:08: Das war's

00:21:09: auch.

00:21:09: Ich ziehe an Informationen oder guten Gesprächen so viel Power fürs Leben.

00:21:14: Es ist großartig!

00:21:16: Also ich erinnere mich noch am Abend zuvor als in diesem schönen kleinem, feinem Restaurant.

00:21:20: Ein Stern hats gehört?

00:21:24: Und wir fassen nur Burgundar getrunken haben.

00:21:27: Ja?

00:21:28: Du musst antizyklisch trinken im Burgund... Wir kommen so rein,

00:21:31: denkst

00:21:31: du?

00:21:32: Trinkste meistens was anderes.

00:21:34: Die Weinkappen sind sehr teuer kalkuliert, der einmal alle Touristen in Anführungszeichen natürlich im Bordeaux-Bordeaux trinken möchten und die Burgundarkatte war sensationell.

00:21:43: Die hatten auch tolle deutsche Rieslinge auf der Katte.

00:21:46: Da war ja ganze Seite mit den besten Rieslingen aus Deutschland in dem Restaurant.

00:21:51: Und die Fassung vom Bollinger, den Rotwein!

00:21:53: Und wir hatten den Stillwein, den Rotor und Polinger.

00:21:56: Was man sehr selten bekommt?

00:21:58: Die haben wir auch getrunken!

00:21:59: Das war eine ganze Zeit!

00:22:00: Also

00:22:00: das war für mich aber wo ich sitze, wow Dinge die ich noch nicht getrunkt habe, wo ich noch gar nicht mehr vom Wusste dass es gab, weil Polinger denkst du also ich zumindest bis dato immer nur an Champagner kannte auch einige.

00:22:09: Aber das Kleine ist Geld.

00:22:10: Ja Du findest ja auf allen Karten der Welt findest du irgendwas... ...und wir haben die Karte gescannt und dann ging's los.

00:22:17: Es war ja durchaus klar, dass wir am nächsten Tag Die große Klavier-Tour trinken dürfen zum Lunch und die Gläser wurden gefüllt.

00:22:27: Manche haben halt immer bei Zeiten ausgetrunken, manche haben sich das aufgeroben für später.

00:22:32: dann war die Gläser abgeräumt.

00:22:35: Der, der ja immer getrunken hat!

00:22:37: An der Kamera schattet ihr Kerbe, das ist was schön.

00:22:39: also es war auch ausreichend.

00:22:40: Ja aber das ist auch diese gelebte Gastfreundschaft selbst von so einer Persönlichkeit wie Pierre Loutin.

00:22:44: er kam da rein in den Wintergarten wo's uns vorbereitet war guckt sich die Menü-Karte an, es waren glaube ich vier Jahrgänge.

00:22:53: Cheval Blanc oder einer war Cheval de la Sainte, was sie in Argentinien machen, guckt und fast mit Entsetzen ruft er dem Metre und sagt Martin mag Ikem, bau den mal noch ein!

00:23:04: Ja da geht mir das nächste Mal des Herz auf.

00:23:06: ja ich weiß aber das sind so Sachen... Das ist Gastfreundschaft, das ist Gastgeber zu tun und wann immer man das erfährt viel zu selten finde ich das toll was

00:23:16: er ja selbst auch wieder erfährt, wenn er dich besucht in Berlin.

00:23:19: Ja,

00:23:20: absolut!

00:23:22: Er kam nach Berlin und wusste damals nicht dass ich das Einstein betreibe und hat dem Hoteln extra gewohnt weil wir am Abend uns getroffen haben zu einer Weinprobe und saß dann, guckt auf die Weinkarte und findet seine Weine und sagt zum Kellner, sie haben super Weine... Was stimmt denn hier nicht?

00:23:40: Und mein Restaurantleiter sage, tja, kennen Sie vielleicht Martin Pelz?

00:23:45: Das sind so Geschichten, die sind schön.

00:23:49: Wahnsinn!

00:23:50: Markus du besuchst ja solche Weingüter nicht nur als Genießer sondern auch als Winzer.

00:23:55: Du saust auf die Weinberge und den Transport der Trauben Die Kühlung, die Arbeit im Keller.

00:24:00: Was hast du bei Chateau Cheval Blanc gesehen oder gelernt?

00:24:03: Dass du für deine eigene Arbeit mitgenommen hast?

00:24:07: Ja das ist natürlich... Ich schaue mir zwei.

00:24:12: Ich schaue zwei Seiten an.

00:24:14: Ich schau die Seite an, die für uns praktikabel und finanzierbar ist.

00:24:18: Ein schartovischer Walblau hat finanziell ganz andere Möglichkeiten als wir.

00:24:23: Für mich ist es interessant.

00:24:25: wie geht jetzt eine Region wie Bordeaux?

00:24:27: Wo eben mit Merlot, Kabbane Vorkamberne Somnion gearbeitet wird was bei uns natürlich in der DNA steckt in unserem Weingut?

00:24:35: Wie gehen sie damit oben jetzt mit den Temperaturen, mit dem Wasserhaushalt?

00:24:40: Das ist das Erste, wie transportieren die die Trauben?

00:24:44: Wie schnell sind sie da?

00:24:45: Wie verarbeiten Sie?

00:24:46: Gehen die ins Kühlhaus nachts oder nicht.

00:24:48: Wir haben auf Kühlhäuser bewusst verzichtet zu Hause.

00:24:51: Wir ernten sehr früh was in Deutschland auch noch geht und es ist so irgendwie als Ganzes zu sehen, was für mich immer interessant ist.

00:25:00: Wie empfangen Sie die Gäste?

00:25:01: Wie komme ich da an?

00:25:03: Wie nehmen Sie mich bei der Hand?

00:25:07: Das Weingut, wie stellen Sie das Weingutt vor?

00:25:09: Das ist für mich auch wahnsinnig interessant.

00:25:12: Auf vielen großen Weingüdern, ich war jetzt gerade vor Kurzem auf Bichon Contest am selben Tag bei Palmer und danach bei Chateau Magaux und dann zum Abendessen bei Las Combes mit meinen Mitarbeitern und Betriebsausflug gemacht.

00:25:27: Am Tag davor waren wir bei Angelus und das sind natürlich schon Momente... Die für meine Mitarbeiter und mich ganz besonders sind.

00:25:34: Und dann schön zu sehen, wie gehen sie mit den Menschen um die sie besuchen?

00:25:38: Wir sind ja auch Gastgeber!

00:25:42: Martin jetzt würde ich ja gerne nochmal über eure Bege noch mal sprechen.

00:25:45: Du bist in der ehemaligen DDR aufgewachsen sagst das Wein dort kaum eine Rolle für dich gespielt hat.

00:25:50: Später standest du im Hotel für Jahreszeiten in München plötzlich in einem Keller voller alter Flaschen.

00:25:56: Was hat dieser Moment bei dir ausgelöst?

00:25:58: Jetzt muss man natürlich einhaken.

00:26:00: Zum einen gab es diese Weinkultur in der DDR nicht und in den sozialistischen Staaten.

00:26:04: Und ich war ja auch als Sechzehn zu meinem Glück, als die Mauer viel.

00:26:09: Aber ja... Ich habe damals unterverhältnismäßig eine DDR nannte man das vielleicht Profis gab's nicht im Amateurbereich sehr weit oben Sport getrieben.

00:26:18: Ich hab Fußball gespielt, dem Volge hatte ich nie so den Bezug zum Alkohol.

00:26:22: Also ich bin noch gestartet in einer Ausbildung, du hast mich alkoholisch interessiert hat.

00:26:26: Und in München war ich dann In dem Management-Training alle sechs Monate eine andere Abteilung durchlaufen, war ich dann irgendwann sechs Monate unter anderem für die Einkaufsabteilungen tätig und auch verantwortlich für die Pflege.

00:26:40: Das waren Kellers und das war altes Gewölbe tief im Keller viele Flaschen, alle älter als ich.

00:26:45: Und da habe ich es dann hier los und hab mich zum ersten wahrscheinlich zum letzten Mal eingelesen.

00:26:50: danach habe ich relativ zügig angefangen mich einzudrinken zu probieren nennt man das, glaube ich.

00:26:55: Und war einfach von der ersten Sekunde an fasziniert und ich hatte mein erster Mentor Richard Mikes nahe eine Legende im Kellner-Tum in fairen Zeiten.

00:27:04: Er schenkte mir relativ zügig einen Johnson des große Weinbuchensackes.

00:27:09: Es gibt zwei unergründbare Dinge auf der Welt, Herr Pelz!

00:27:12: Ergründen Sie den Wein und nehmen sie das andere wie es ist.

00:27:15: Hatte recht behalten.

00:27:17: Nämt die Damenwelt wie sie is'.

00:27:20: Und er gründet den Wein.

00:27:21: Ich bin damit bis heute sehr, sehr gut

00:27:25: gefahren.".

00:27:25: Ja klar!

00:27:26: So und das war natürlich... Da begann die Faszination für diese alten Ediketten-Uhr plötzlich.

00:27:31: Ich habe dann

00:27:32: damals zeitnah angefangen zu sammeln.

00:27:35: also ich hab mir Bordeaux gekauft für ganz, ganz kleines Geld.

00:27:38: Hätte ich nur mehr gekauft damals und habe das dann probiert und gerade beim Bordeau das ein paar Regionen auf dieser Welt wo der Wein immer besser wird, je älter er wird und klingt immer blöd.

00:27:49: Und es hat aber wirklich nichts mit Geld zu tun.

00:27:50: Ich persönlich öffne privat eigentlich nur Flaschen die mindestens zehn Jahre alt sind weil dann fängt für mich ein Wein an etwas zu erzählen im Begründ oder bei den Spätbegründen.

00:28:00: in Deutschland sage ich mir lasse sie bitte mindestens sechs jahre sein wenigstens Weil ich persönlich probiere natürlich auch jung Aber ich finde das immer eine Faszination.

00:28:09: was was was dann eben für mich aus als Handwerkskunst was er dann Winzer im Keller gemacht hat, weil ich nochmal... Ich kann das nicht.

00:28:17: Könnt dich vielleicht aber nicht mehr hinkriegen und ganz wahrscheinlich auch nicht!

00:28:22: Das ist eine Faszination.

00:28:23: und das Geschichte, der es erzählt was über den Jahrgang.

00:28:28: Über hoffentlich das Händchen des Winzers weil er muss jeden Tag im Prinzip seine Böden angucken und muss gucken ob er vielleicht ein bisschen mehr Sonne ranlässt und ein bisschen schneidet oder nicht schneidet.

00:28:39: Und das ist sehr viel mehr als ein industriell hergestellter Wodka der mich null reizt.

00:28:46: und du hast auch gesagt, dass deine freien Tage genutzt wirklich um für ein zwei Nächte einfach in die Champagne oder ins Bordeaux zu reisen.

00:28:58: Was wolltest du unbedingt verstehen?

00:29:00: Und wenn ich mir vorstelle, man ist verantwortlich, um eine Weinkarte mit sieben Hundert Positionen zu bestücken war das auch Druck oder einfach nur große Freude

00:29:07: Große Freude, große Freude.

00:29:08: Und Matthias hätte oder Markus hat es ja zum Anfang gesagt irgendwie damals war das schon so dass der Ruf des Adlons war außergewöhnlich.

00:29:15: wir haben dort etwas geschaffen.

00:29:17: das kann uns auch keiner mehr nehmen.

00:29:18: Das ist schwer zu toppen.

00:29:19: also Wir haben das jedes Jahr gesehen einem im Jahr Tourismus-Messe in Berlin.

00:29:23: da sind die GMs aus den größten Häusern der Welt gekommen und danach kamen die Fakse an Johnny Van Dahlen.

00:29:28: Hey dir Johnny Hier ist dein Kollege aus New York.

00:29:30: wo hast du das das machen lassen?

00:29:32: Wer macht das?

00:29:34: Wir haben.

00:29:34: damals kann jeder, der das hört und damals im Adlon war nur stolz drauf sein.

00:29:40: Wir haben wirklich Punkte gesetzt, wir haben immer über den Tellerrand hinweg sehr viel mehr gedacht.

00:29:47: über den tellerrand als als andere behaupt ich nicht auf mich bezogen sondern auf alle die das adlon eröffnet haben.

00:29:52: und demzufolge bin ich natürlich einerseits aus dem privaten Interesse in die Champagne oder in den Weingüter und habe natürlich immer Sachen gesucht, ich bestenfalls exklusiv bekomme.

00:30:02: Und aus denen ich etwas machen kann auch natürlich immerhin mit dem Hintergedanken des Profits weil das die Miete im Adlon am Bonn-Burgator nicht günstig war vom ersten Tag an.

00:30:14: und alle gesagt haben es kann eigentlich nie funktionieren.

00:30:17: und wenn du dann Als Beispiel, damals kostete in allen Luxus-Hotels in Deutschland die Tasse Kaffee zwei Fünfzig und wir haben damals gesagt am ersten Tag fünffünfzig.

00:30:25: Haben alle gesagt seit ihr dreht ihr durch?

00:30:27: Nein, ihr werdet schon... Wann waren wir, die die gesagt haben sorgt dafür dass es Klavier spielt?

00:30:31: Ein Keks aber der muss lecker sein!

00:30:33: Und der Kaffeeschuldigung muss nicht aus Hamburg sein sondern er sollte aus Italien kommen.

00:30:39: Kleinigkeiten Die Schokolade haben wir von Angelina aus Paris.

00:30:42: Karl-Heinzhause hat sie aus Paris damals reinschleppen lassen.

00:30:45: Damals gab's noch nicht so das sie jede Woche aus Paris nach Deutschland gefahren sind.

00:30:50: Und beim Champagne war es genauso, wir haben den Sachen gesucht wo wir wussten das ist außergewöhnlich, dass es besser als in allen anderen Häusern und dann können wir auch dafür fünf Mark mehr nehmen für das Glas.

00:30:59: und dann haben wir auch fünf mal mehr genommen aber inklusive.

00:31:01: wir haben's aus der Margen umserviert am Tisch und die Gäste haben gesagt oh toll also dieses besondere Gefühl nicht hinter dem Tresen wie es noch heute in vielen Etablismorien eingeschänkt wird und so beschätzt sich das Champagner und es wird irgendwo eingeschränkt.

00:31:11: ne nimmt auch die Flasche gehenden Tisch.

00:31:13: erstens freut es den Gast und zweitens der Nachbartisch sagt

00:31:17: Hätte ich aber auch

00:31:18: Lust und schon machst du mehr Umsatz, Herr Gott noch mal.

00:31:22: Jetzt wird es aber wirtschaftlich hier!

00:31:24: Wenn mein Brief angekommen wäre hättest du auch bei einer aus Ella stattgegeben?

00:31:28: Ja.

00:31:28: Ich

00:31:29: glaube das mache seit einigen Jahren enorm wieder gut.

00:31:34: Voll zur Zustimmung.

00:31:36: Das gab's ja dann auch ein paar Jahre später und gibt's auch heute noch.

00:31:41: Qualität setzt sich durch...

00:31:43: Mein Lieber Martin, im Jahr zwei Tausend Zwei hast du erzielt sich zu deiner Beratungsgesellschaft einen Weinhandel gegründet das Eckchartot und begonnen private Sammler und ihre Keller zu betreuen.

00:31:53: Was unterscheidet einem Sammlar von jemanden der einfach gern sehr guten Wein trinkt?

00:31:59: Ja, ein Sammla hat zum glaube ich zum ersten Step hat ja Freude daran... sich etwas wie eine Kunst.

00:32:07: Es gibt ja viele, die schauen sich ihre Bilder an den Wänden – das haben sie wahrscheinlich auch die meisten auch.

00:32:11: und so sind die Sammler, die gehen gerne in ihren Keller und streicheln wirklich ab und zu mal, dass ihr die kennt von einer Flasche oder von der Holzkiste und bauen sich ein gewisses stattliches Ensemble, vielleicht für sich selber.

00:32:27: Vielleicht auch durchaus schon mit dem Hintergedanke für die nächste Generation an.

00:32:30: Manche machen das aus Wertsteigerung.

00:32:33: also es gibt Sammler, die trinken jedes Jahr aus ihrem Keller für Tausende und bewerten aber oder lassen bewerten einmal mehr ihren Keller neu und stellen fest dass sie im Prinzip das was sie getrunken haben umsonst getrunkt haben weil der wert dessen was sie im Keller hat noch geschlossen so nach oben gegangen ist dass sie das durchaus auch trinken konnten.

00:32:52: und das ist vielleicht sogar kleine unterschied.

00:32:55: Markus, jetzt einmal zu dir.

00:32:56: Mit fünfzehn hast du mir erzählt hat es noch keinen klaren Plan was du beruflich machen möchtest.

00:33:00: dann hast du ein Schulpraktikum bei Dr.

00:33:03: Birklin Wolf gemacht und nach einer Woche warst du wie du gesagt hast infiziert.

00:33:07: Was ist denn genau in dieser Woche passiert?

00:33:10: Ja, poch lange her!

00:33:13: Ich weiß es natürlich auch ganz genau.

00:33:15: Es waren einmal das Haus Birkin Wolf.

00:33:17: Das war die Menschen Und wie dort das Thema Wein gelebt worden ist heute noch gelebt wird.

00:33:24: Und das war die Qualität.

00:33:26: Wann gab es bei uns zu Hause Wein?

00:33:27: Meine Eltern waren Obstbauern, sie haben auch Trauben produziert.

00:33:31: aber sie haben Trauben produziert wie Früchte, haben die Trauben verkauft.

00:33:35: Das Thema Wein war ein Thema.

00:33:37: Es gab immer mal ein Glas Wein bei uns Zuhause, vor allem bei den Geburtstagen und sonstigen Feierdigkeiten.

00:33:44: So bin ich aufgewachsen und auf einmal war ich in dieser Weinwelt drin Die so ganz anders war als das was ich kannte.

00:33:52: Das war Birkin Wolf.

00:33:53: Das ist heute noch eines der Flaggschiffe unserer Region, auch unseres Landes.

00:34:00: Und ich war da und habe mir gedacht, wow!

00:34:02: Was ist denn das?

00:34:03: Dann habe ich mich am ersten Tag gedacht, mal gucken ob morgen der Tag genauso gut ist.

00:34:06: Und dann war er das.

00:34:07: Und wieder und wieder... Nach einer Woche habe ich meine Familie beim Abendessen länger am Tisch sitzen lassen als meine Mama und mein Papa.

00:34:16: Ich sagte immer, du weißt nicht was du machen willst.

00:34:21: und jetzt weiß es.

00:34:23: Ich will ein Weingut machen.

00:34:24: Da haben die gesagt, der spinnt!

00:34:27: Wer soll das bezahlen?

00:34:29: Wir haben ja kein Geld.

00:34:31: und so ging es los.

00:34:33: Ich war dann drei Vierteljahre später in die Ausbildung gegangen.

00:34:37: War dann drei Jahre da bei Bürklin ungewöhnlich aber ich war eben fünfzehn.

00:34:42: War das einfach die Ausbildung zu bekommen oder die wussten einfach...

00:34:45: Ja, also ich habe mich verabschiedet, hab mich beim Fritz Knorr bedankt und habe gesagt, ich würde gerne die ausbildung beginnen.

00:34:54: Erkneuer muss sich überhaupt noch eine Bewerbung schreiben.

00:34:56: Sie kennen mich ja.

00:34:57: und dann, so wie er war, hat er gesagt Ja das machst du weil das gehört sich so.

00:35:03: Und er sagt ja mach ich, haben sie morgen auf dem Tisch und dann habe ich die geschrieben am Abend und hat sie einen nächsten Tag bei ihm abgegeben.

00:35:12: Das ist ganz irrebar.

00:35:13: für mich ist genau das gleiche also Bettina Böcklin-Wolf auch für mich genau der Moment wo ich auch sage jetzt will ich mich mit Bayern beschäftigen.

00:35:20: Ich habe früher mal was getrunken und auch hier und auf dem Schiff und irgendwo ein Wein, aber dann waren wir auf einer privaten Feier eingeladen.

00:35:27: Und meine Tischdame war Bettina.

00:35:29: und hab ich auch gesagt, sag ich ja und dann stelle ich mal einen Wein oder ich frag meistens den Ober, weil ich mich nie ... Sie haben mich auch immer gewurmt.

00:35:34: Er hat gesagt, komm vorbei!

00:35:37: Dann bin ich relativ schnell wie ich in der Montagspontane bin.

00:35:39: Das habe ich das hinbekommen.

00:35:40: Ein paar Tage später war er bei mir und hatte ihm ein paar Sachen aufgemacht, auch ältere Sachen... Klick gemacht dem Kopf, wo ich sagte davon will ich mehr.

00:35:48: Und dann wusste aber auch nicht, ich wollte nicht diesen Fehler begehen.

00:35:49: jetzt wurde es ein bisschen was aus Italien und ein bisschen etwas aus Spanen, ein bisschen rotem Weißland gesagt ich fange erstmal nur mit den Birklen Wolfern probiere erst mal die ganzen Lagen der Jahrgänge und dann habe ich gesagt als nächstes erstmal nur Rieslinge und bin da wirklich rein hessen reingau.

00:36:02: nah alle immer sind unterschiedend.

00:36:05: Ich muss auch für mich immer sagen das ist immer noch bis dato meine Rebsorte.

00:36:09: Also alles richtig.

00:36:10: Ich trinke so wahnsinnig gerne Riesling und ich vertrag es auch immer noch gut, also gut herrlich noch ein paar.

00:36:14: ja was hört ihr von vielen?

00:36:15: Was braucht

00:36:16: denn diesen Schlüsselmoment der Tischdarme?

00:36:19: Und jetzt im Keller habe ich hier unten drunter die Warnung, die ich so sammel Die meisten Sachen sind von ihr.

00:36:24: Und dann habe ich ja mal das Glück, dass er so Sonderabfüllung für mich macht bei einer extra Größe wo ich genaues gleiche sage, die pack' ich mir hin und irgendwann ist mein Jubiläum.

00:36:32: und dann freuse dich mal eine richtig große Flasche aufzumachen mit Lagen, die dir einfach sehr gut immer schon geschmeckt haben.

00:36:38: und so fängt's an.

00:36:41: Genaues Gleiche auch mit kleinen Verhältnissen aber trotzdem baut man sich was auf und da gebe ich dir komplett recht Martin Mir schmeckt das auch erst richtig gut.

00:36:49: Das andere schmecken wir auch, also so jetzt auch ein Frischer ist gut aber wenn er es einfach ein paar Jahre auf dem Buckel hat und so ein bisschen dieses Petrolige nenn ich's immer vom Geschmack gerade bei Bürklin raus kommt, das lieb' ich, das feiere

00:37:00: ich.".

00:37:00: Ja ja, das ist faszinierend!

00:37:03: Wir haben vor einiger Zeit in der Kalkofen aus der Marknung geöffnet und ich hab gedacht damals, naja sie ist jetzt Zeit diese Flasche zu öffnen die habe ich irgendwann geschenkt bekommen von Bettina?

00:37:17: zu einem besonderen Abend.

00:37:19: Aber ich habe mich geärgert, als der Korken draußen war – der erste Schluck im Glas!

00:37:25: Das war so jung

00:37:26: und

00:37:27: präzise.

00:37:29: Mein Kellermeister war mit dabei in dem Markt und er sagte, das ist neuneinzig Jahre alt.

00:37:37: Und zu dem Zeitpunkt damals.

00:37:39: Da hast du gesagt, ich habe aber leider nur eine Flasche gehabt und dann haben die tatsächlich noch einer organisiert.

00:37:43: Meine lieben Mitarbeiter haben mir zum Geburtstag ein paar Wochen später einen wiederum aus den Bürgnen Keller kommenden Non-Nonsiger Kalkhofen geschenkt.

00:37:53: Es ist sensationell!

00:37:54: Das hat mich geprägt weil als ich da war, hab' ich am ersten Tag auch gleich einen Schluck Wein bekommen.

00:38:01: Ich war fünfzehn?

00:38:02: Ja, ich durfte ja schon.

00:38:06: Und du hattest noch keinen

00:38:06: Führer?

00:38:06: Ich bin katholisch, also nach der Kommunion darf man.

00:38:10: Da gibst du den ganzen Schluck

00:38:12: an.

00:38:14: Oder nach zwölf Uhr.

00:38:17: Wenn ihr mit dem Latte Macchiato aufhörst...

00:38:19: Was soll das sein?

00:38:21: Das hat mich gefangen.

00:38:22: Heute wird man sagen gecatcht.

00:38:24: Ja, das habe ich mitgenommen und dann

00:38:26: hab' ich mal gehört.

00:38:27: Das ist,

00:38:28: ich kannte ja ganz andere Weide.

00:38:29: Und für mich war dann ein Weingut auch nicht so wie es da war.

00:38:33: So wie ich es kannte, so wie ich aufgewachsen bin.

00:38:36: und Ja das war so'n bisschen große weite Welt für den Jungen aus der Provinz.

00:38:40: Kriegst du's heute noch gerne bürgeln?

00:38:42: Also ist es immer noch so weit hier?

00:38:43: Subskribeere jedes Jahr.

00:38:45: Darf ich mal fragen was sind so deine Lieblings?

00:38:48: Naja Ich bin schon immer in Forst zu Hause.

00:38:52: ungeheuer Pechstein je so Ettengarten wenn sie ihn denn wieder gibt und Kirchenstück.

00:38:57: Ich finde auch die anderen alle... Es ist es eigentlich nicht fair, wenn man das sagt.

00:39:01: Das

00:39:01: geht halt ja all... Genau!

00:39:03: Meiner

00:39:03: Heißgeist Respel?

00:39:04: Langenmorgen, hohen Morgen.

00:39:06: also ich kauf das auch aber das Herz hängt noch mehr in Forst.

00:39:11: Aber dass es individuell meine Frau ist dann wieder woanders gelagert.

00:39:15: wir treffen uns dann meistens mit zwei Flaschen.

00:39:18: Ich muss auch sagen was ich super finde vom Preis Leistung ob er jetzt dieser Forster rieslingt

00:39:22: oder der Wachenheimer Erl, der ja dann lange im Fass steht.

00:39:27: Also alle, die jetzt zuhören.

00:39:28: Kaufen kaufen kaufen

00:39:29: gegen.

00:39:29: jetzt auch im Internet ist bei uns auch noch was anderes als den eigenen beiden.

00:39:33: Ja das

00:39:33: finde ich auch sehr sympathisch.

00:39:35: Es geht nur so!

00:39:35: Das

00:39:36: find' ich auch toll.

00:39:36: immer bei anderen Winzern wenn man mal sieht und was steht da und die trinkt nochmal quer.

00:39:40: Ich wohn jetzt immer eher, wenn man zu einem Winzer geht und man sieht gar nicht irgendwie dass sie mal quer trinken oder was anders ausprobieren.

00:39:46: Dann ist es ja total relativ eng

00:39:48: mit anderen Schuhmachern auseinandersetzen.

00:39:50: So gucken wie verarbeiten die das?

00:39:51: Weil dann lernt man ja erst.

00:39:53: Absolut

00:39:53: schaut ihr die großen Köche an Die bereisen die Welt und wissen, bin ich da schon wo auf der Welt überall getroffen habe.

00:40:02: Und es geht nie um Kopien!

00:40:04: Es geht einfach um den Horizont zu erweitern.

00:40:06: Genauso wie wir mit guten Gesprächen.

00:40:08: Wozu grundsätzlich ein Glaswein beiträgt?

00:40:11: Mein Lieber Markus... Mit achtzehn hast du dann dein eigenes Weingut gegründet.

00:40:15: Mit einem Hektar Fläche ohne großen Businessplan und zunächst auch ohne die Möglichkeit viel zu investieren.

00:40:21: Was war dir damals doch schon sowieso vollkommen klar.

00:40:25: Das frage ich mich ja oft, ich werde es ja auch gefragt.

00:40:29: und haben Sie gleich das Gefühl dass es funktioniert?

00:40:32: Also wenn ich ganz tief in meinen Herz blicke, das war damals schon so ein bisschen eine Wette auf die Zukunft.

00:40:39: Es war einfach... Ich habe geglaubt dass es klappt aber ich war nicht ent überzeugt dass das wirklich funktionieren wird.

00:40:49: Das war für mich damals.

00:40:53: heute Mit dem Blick von heute, mit dem Erfolg von heute ist das alles rückblickend sehr einfach.

00:41:00: Wenn du dir das anschaust, es hat funktioniert und so... Aber es waren auch Momente da wo man ans Scheitern gedacht hat.

00:41:08: Das ist natürlich auch in einem Dorf in dem ich aufgewachsen bin.

00:41:13: Es hat nicht geklappt!

00:41:15: Hängt ihr dann an?

00:41:17: Das hat mich nie getrieben.

00:41:19: Mich haben eher die motiviert Die gesagt haben, das wird sowieso nichts von Anfang an.

00:41:26: Ich wurde weniger von der Angst gedreht aber die waren natürlich auch da und ich war überzeugt dass es funktionieren kann.

00:41:33: heute würde ich mir viel mehr Gedanken machen.

00:41:36: wirtschaftliche Situationen weltweit ja heut sieht man vielmehr.

00:41:40: ich war damals einfach zu weit weg von dem großen Tagesgeschäft zum Glück also

00:41:46: ich brauche das heutzutage immer noch so ein bisschen anspräuner über hohen einer podcast vorgesagt.

00:41:50: Mir tut es kurioserweise gut, wenn jemand sagt ah das wird nicht funktionieren.

00:41:54: Ah das ist das Beste!

00:41:55: Das klappt nicht!

00:41:55: Nicht gibt's nicht!

00:41:56: Also

00:41:56: ich damals gesagt habe meine Ausbildung zum Steuerfach angestellt und ich werd Schumacher der gab sie nur noch gelächter war.

00:42:00: auch das Bild des Schumachers in Deutschland ist so schnell.

00:42:03: Reparatur irgendwo am Bahnhof und einem dieses schöner diese Ästhetik das Tolle was dieser Beruf ja wie ich mit sich bringt Auch später auch in der Reparatuhr.

00:42:11: Das waren wir klar.

00:42:12: Und es ist genau das Thema, auf den Anti-Zyklus zu gehen und mal auf sich selbstzuhören.

00:42:16: Nicht das was die Menschen von einem wollen.

00:42:18: Bei Schuhtalk war es gleich über allem, was ich immer gestartet habe, war es immer wieder der Punkt wo Leute sagten ja, wird sie denen auch von wirklich betreiben oder sowas.

00:42:27: Darum verstehe ich dass ich finde solche Geschichten viel spannender.

00:42:29: Wenn man sich dann aber etwas traut... Aber das natürlich auch ein bisschen in die deutsche Mentalität fahre ich dafür Amerika, weil die natürlich sagen ok jetzt probiert Grünchen wieder richten, weiter geht's.

00:42:39: Nichts erladen.

00:42:39: Aufstehen ganz höchstlich!

00:42:40: Du kannst schön fallen aber steh auf... Du kannst jetzt ein

00:42:42: zweites Geschenk tun und dann mach das besser raus ja?

00:42:44: Ja

00:42:44: Es ist natürlich nochmal zurückzukommen glaube ich.

00:42:48: zum Thema Hat man gewusst wo es hingeht?

00:42:51: Natürlich wussten wir uns nicht da.

00:42:52: wo ich heute gelandet bin hätte ich ja nie gedacht dass ich da irgendwann mal bin.

00:42:57: Ich sage immer ja und darauf ein Brust

00:42:59: Da drauf ging Dom Aber schon lang nicht mehr.

00:43:02: Ich sag immer davon habe ich nicht einmal geträumt Gehe da auch mit voller Demut dran jeden Morgen, wenn ich beim Zähneputzen aus dem Fenster gucke und sehe wie schön wir wohnen mitten im Weinberg und wie gut es uns geht.

00:43:16: Und da sind natürlich auch... Da gehört die Familie dazu, die seit Gründung des Weinguts so zusammen ist und sich gut versteht.

00:43:24: und da gehört dann meine Frau dazu, dass sie später dazukamen.

00:43:27: und natürlich gute Jahrgänge.

00:43:29: Gute Jahrgänger wird oft Vergessen auch von meinen Kollegen, manchmal auch von mir.

00:43:34: Aber nur ganz kurz diese Jahrgänge sind ganz wichtig.

00:43:37: und wenn wir uns die letzten zwanzig dreißig Jahre anschauen in Deutschland Da haben wir schon profitiert.

00:43:42: Die Jahrgänger sind gut, die Trauben sind reif, siehst du schon Und dann kannst du natürlich gute Beine machen mit denen erfolgreich sein.

00:43:50: Ja ich habe es leider nicht so beschäftigt aber Ich weiß noch auf der ersten Tour auf der MS Europa vor achtzehn Jahren Das wird gefeiert.

00:43:58: Ich erinn mich schon fast immer gewundert, ich dachte so ein bisschen wirtschaftliches Verständnis war eh das irgendeinen Cashback Weil auf jeder Abendkarte bei immer die Wein-Empfehlung war irgendetwas von dir dabei.

00:44:08: Es gibt noch tausend vom Weingütern.

00:44:09: Aber merkte einfach wie wahnsinnig stark Habergläut auch bis heute noch ist sehr gut Freue mich ja für dich Einfach deine Produkte dort feiert und anpreist.

00:44:17: Und das

00:44:17: machen sie und ich echt zähle es entsprechend

00:44:20: kauf.

00:44:20: Wenn Sie

00:44:21: mal zwei Wochen nicht in der Empfehlung haben sagen die Gäste was sind hier los?

00:44:24: Ja

00:44:25: Ja, und das ist gut.

00:44:28: Und die Allerne Siefen sind ja da!

00:44:29: Die Weinkarte ist ja gigantisch...

00:44:31: Super!

00:44:31: Ich reise auch immer wieder beruflich aber auch privat mit Hapakleut und ...ja?

00:44:37: Na ja, ich freu

00:44:38: mich immer, wenn du das siehst.

00:44:38: Und es ist nur Qualität auf der Karte.

00:44:40: Aber zum Beispiel machen wir einmal im Jahr dieses Gourmetfestival was Sensationelles demnächst wieder Ende August Europas Beste.

00:44:46: wirklich sensationell ist, was da aufgefahren wird an Kochkunst und man flehreniert als Gast herum.

00:44:52: Und ich darf immer den Kellner am Stand von Schneider spielen.

00:44:55: Die anderen Winzer sind alle top-top-top!

00:44:59: Aber ich bin relativ zügig ausgeschenkt und er nimmt immer viel mit.

00:45:04: Ach, der Schneider!

00:45:05: Oh, sind Sie ja Schneider?

00:45:06: Nein ich bin leider nicht der Schneide.

00:45:07: Die Kollegen bewundern mich immer an Bord wenn ich da dabei habe.

00:45:11: So nett mit den Gästen umgehört.

00:45:13: Was ich kann es kellen an.

00:45:14: Es kostet

00:45:15: mich einen Mittagessen am Tag zuvor.

00:45:17: Generellige Frau sie haben eine Hand frei.

00:45:18: Ein paar gute Flaschen rein.

00:45:20: Gleich

00:45:20: nicht mehr.

00:45:21: Ja jetzt machen wir's seit ein paar Jahren.

00:45:22: Immer schön.

00:45:23: Europa ist bester.

00:45:24: Großartig.

00:45:25: Ich finde jetzt

00:45:26: zum zwanzigsten Mal statt.

00:45:27: Wahnsinn.

00:45:28: Es

00:45:28: gibt schon länger aber durch die Pandemie, durch Covid wurde das dann unterbrochen und jetzt findet es zum zwanzigsten Mal statt.

00:45:37: Früher war's immer wieder in einem anderen europäischen Hafen, also ich war in Bordeaux, in Amsterdam auf Mallorca...

00:45:43: Anwerpen?

00:45:44: Hallmer!

00:45:44: Anwerben glaube ich auch.

00:45:45: Anwerbem

00:45:46: ja und

00:45:47: Unhamburg.

00:45:48: Also der Ralfboß, da gibt es nicht Pasta mit Trüffel sondern es gibt Trüffe mit Pasta.

00:45:52: Der erhobelt ...

00:45:54: Das

00:45:54: ist Erwarnsinn.

00:45:55: und da steht neben uns immer und die Schlange zieht sich.

00:45:57: so Was Hapakleut da macht, ist wirklich gigantisch.

00:46:03: Mitra Antonis für den Käse zuständig und dann ist eben ein Ensemble von großen Köchen immer wechselnd aus ganz Europa.

00:46:10: Also

00:46:10: ich kenn's auch in Beschreibung oder Katalogen aber... Wenn ich mal meinen Entertainment an Bord gemacht habe, war es natürlich nicht die Reisen, wo dann so ein Programm noch war.

00:46:17: Nee das

00:46:18: ist ja immer nur einen Tag also

00:46:19: bis zum Jahrhundert.

00:46:20: Mit Livemusik geht's auf die Tanzlöscher und dann... Es sind der Regel so dass man um sechs Uhr morgens aus der Bar geholt wird zum Aufzug gebracht und runter von Bord weil dann liegt das Schiff ab.

00:46:31: Ja da muss ich auch...

00:46:32: Das war schon ein paar Mal sehr knapp!

00:46:34: Ja, das können wir vorstellen.

00:46:35: Sonst wäre ich am nächsten Tag in Kopenhagen, was geworden?

00:46:38: Genau!

00:46:38: Ihr arbeitet ja beide schon lange mit den Tabakleukrosis zusammen für Marschuhe und du im Bereich Wein Und ihr habt beide ja ein Handwerk, was man vielleicht nicht in wenigen Sekunden Menschen erklären kann.

00:46:49: Was muss man erleben oder verstehen damit man handgemachten Schuh oder einen besonderen Wein wirklich anders wahrnimmt oder wirklich versteht?

00:46:56: Bei mir ist es relativ einfach.

00:46:58: Ich brauche nur ein Glas und ein Kokensier sofort live präsentieren.

00:47:06: Bei Matthias ist es ein bisschen komplizierter, du machst das mit Worten und zeigst Dinge.

00:47:10: Das hat mich ja bei unserem Kennenlernen so abgeholt.

00:47:13: Ich habe quasi die Werkstatt gedanklich gerochen hier.

00:47:17: Also er erklärt hat dass in Raumwesleder dann wird das gemacht, dann wird diese Hand giftort vollzogen Und ich hab das dann gespürt und man braucht ein bisschen länger.

00:47:27: Mit einem Glas Wein bist du relativ schnell dabei

00:47:30: Aber als Überschrift für einen im Außenstehenden Online, beide in einer Headline Liebe zum Detail.

00:47:38: Und am Ende des Tages ist Qualität das was uns auszeichnet und wahrscheinlich unsere Überlebenschancen in dieser Welt.

00:47:47: Ja und weil ich immer noch ein bisschen gedehme es geht um so ein Kulturgut Also ein Weil, es ist eine Trinkkultur seit eh und je.

00:47:54: Und auch bei den Schuhen genau das gleiche.

00:47:56: Was ihr vielleicht manchmal seht, wo ihr sagt, dass kann man gar nicht Wein nennen und Leute trinken.

00:47:59: Sonst ja okay, es hat dann auch immer was um Geld zu tun.

00:48:02: aber es gibt ja Menschen, die haben das Geld, da haben wir nicht die Kultur zu sagen.

00:48:05: ich taste mich mal daran.

00:48:07: Und genau das Gleiche wie aus meiner Sicht, wo ich denke gerade als Mann nimmt hier einen... Es muss ja keine Marschuhe sein, aber ein gutes Paar Schuhrahmen genäht.

00:48:14: Ist einfach etwas, was den Fuß stützt hält.

00:48:16: Da ist mein gutes Stil sicher mit mitbekleidet und das ist für mich auch eine Kulturfrage.

00:48:21: Mit was setze ich mir so an da?

00:48:22: Wie du für ihn sagt, es mit dem Briefen zu schreiben sind ja die Dinge... Es gibt ja nicht mehr so viel.

00:48:27: aber die paar Sachen sollte man doch schon irgendwo für sich behalten und auch das auch fort tragen.

00:48:32: Ja.

00:48:33: Deutschland ist ja bis heute vor allem ein Weißweinland.

00:48:36: Du hast dich aber auf Früh lieber Markus mit Rotwein gewesen internationalen Rebson beschäftigt.

00:48:41: Was hast du in deiner Heimat Ellerstadt gesehen?

00:48:43: dass andere damals vielleicht noch nicht gesehen haben

00:48:47: uns heute vielleicht auch noch nicht sehen.

00:48:49: Ja, und?

00:48:49: Und heute!

00:48:51: Wundert mich manchmal.

00:48:52: Also diese durchlässigen Böden dieser Sonnen dieser Kies in Anführungszeichen sehr armen Bölden die perfekt sind für genau diese Rebsorten dann ist es wärmer geworden.

00:49:03: ab Mitte der neunziger Jahre wurde es sukzessive wärmer.

00:49:06: wir haben doch nicht über Global Warming gesprochen.

00:49:08: Wir haben nur nicht diese Horrors Stories die wir jeden Tag präsentiert bekommen Auch ein Stück weit organisiert präsentiert bekommen.

00:49:18: schaut euch einfach die wetterkarten an aus eurer als unserer jugend also es fünfundreißig grad waren.

00:49:25: und schaut euch die wetterkarten heute an allein die farbliche diese farblichen unterschiede die gezeigt werden heute sind die fast braun dunkelrot-braun damals waren sie orange und das sind.

00:49:38: das suggeriert natürlich uns.

00:49:40: wow wir leben hier in einer gefährlichen Zone, was Deutschland überhaupt nicht ist.

00:49:45: Natürlich ist es trockener und heißer geworden.

00:49:48: Global Warming ist da, ist auch Menschen gemacht, das wird überhaupt nichts verneinen von niemandem.

00:49:53: Aber diese Veränderungen haben mir wiederum... Ich bin sehr vorsichtig mit diesem Ausdruck, weil ich weiß wie viel Leid in der Welt durch diese Erwärmung erzeugt wird.

00:50:04: aber mehr wiederum hat es in die Kappen gespielt dass diese Krebsorten heute noch viel reifer werden bei uns.

00:50:12: Aber immer noch, wir sind immer noch in Deutschland im Cool Climate und dieses Terroir was eben in L.A.

00:50:17: Stadt ist diese durchlässigen Böden ja das die haben... Wir waren die erste ertragsanbauende Pfessischgemeinde Deutschlands vor.

00:50:27: ich müsste jetzt nachschauen hundertfünfzig Jahren und länger warum?

00:50:33: Hat ja einen Grund gegeben!

00:50:34: Und es hat funktioniert Und es gab große Flächen, vierzig.

00:50:38: Heute sind die nahezu alle weg!

00:50:39: Ich freue mich immer wenn ich an der Plantage vorbeifahre.

00:50:42: Also zwei drei rein vierzig Bäume... Die gibt das noch aber die verschwinden langsam weil eben aus dem Ausland viel günstiger Produkte also Vierzig nach Deutschland auf den Markt kommen.

00:50:54: Aber es gibt auch eine Sorte, Ella Stadt Erziesig können wir im Hornbach Beunchen kaufen.

00:51:01: Das sind Weinbergs für sich?

00:51:05: Außenrot in grün-weiß und das waren bei uns die ersten vier sich die angepflanzt und angebaut worden sind noch mit großem wirtschaftlichen Erfolg.

00:51:14: Und vor hundertfünfzig Jahren, weil die Böden das hergegeben haben und die Wärme damals schon da war anders als heute aber die Wämme war schon immer da und ich habe das gesehen und hab einfach einzeln eins zusammengerechnet und hab mir gedacht es funktioniert.

00:51:27: und dann natürlich diese Steigerung der Wärmer und der Trockenheit ab Mitte der neunziger Jahr Dürft der Gehirn richtig einkürzen, aber ich glaub... Nein

00:51:38: wir wollen den Ecke schlagen.

00:51:40: Ich hab aufgepasst!

00:51:42: Also die haben wir schlocker geschlagen.

00:51:43: Lieber Ecke lieber Mick, eure Folge wird die zweitlängste.

00:51:47: Mal's deine Aussagen zurück.

00:51:48: Ach ist das schön.

00:51:49: Schöne Grüße nach Frankreich.

00:51:54: So Handwerk heute und Zukunft.

00:51:56: Ihr habt beide schon außergewöhnliche Weine getrunken Teilweise aus Jahrgängen die mir als hundert Jahre zurückliegen.

00:52:02: Wenn ihr preis Etikett und Ruf zunächst ausblendet.

00:52:06: Woran erkennt ihr einen wirklich großen Wein?

00:52:09: Und woran einen außergewöhnlichen Champagner?

00:52:12: Im Champagner ist es ganz wichtig, die Gesellschaft!

00:52:18: Wenn das Glas schnell leer ist... Also da haben wir zu Hause immer wieder wenn frutscht

00:52:24: ein Trinkfluss.

00:52:26: Trink fluss ist auch mein

00:52:27: Liebling.

00:52:27: Die größten Weine der Welt, die ich trinken durfte in die größte Champagne der Welt.

00:52:32: Die Flaschen waren immer schnell leer.

00:52:35: Ohne

00:52:35: zu wissen was da ist, ohne zu wissen, was kostet das jetzt?

00:52:38: Sondern einfach eingeschenkt.

00:52:39: und bumm-bumm-bumm war das Glas leer!

00:52:42: Und das ist es am Ende des Tages.

00:52:44: Wie Schuhe?

00:52:45: Du gehst in den Schuh rein, du fühlst dich wohl und sagst super Dann hast du einen Vertrag damit geschlossen.

00:52:51: und so ist das auf ganz viele Essen.

00:52:56: Du nimmst die erste Gabel.

00:52:57: und wenn du aber drei Gabeln brauchst oder Löffel Und ich bin damit anzufreunden und ob es vielleicht, das ist wie Wein wo man sagt die Haar braucht noch.

00:53:08: Quatsch ein großer Wein schmeckt auch jung.

00:53:10: viel besser ist er wahrscheinlich wenn er gereift ist aber ein großer Wein ein großer Champagne ein groß was auch immer schmeckt sofort und

00:53:18: du fühlst es also wirklich gefühlt meine ich.

00:53:21: Wir sprechen heute viel über Weihnachtskultur.

00:53:23: gut, haben wir ja auch schon.

00:53:24: Aber was bedeutet das für euch ganz konkret?

00:53:27: Geht es da mehr um Handwerk im Weinberg oder am Keller, um die Landschaft und gemeinsame Mahlzeiten habt ihr ja auch gesagt?

00:53:33: Oder um die Zeit, die man für sich und eine Flasche und die Menschen am Tisch nimmt?

00:53:36: Alles wahrscheinlich!

00:53:37: Für mich ist es der Moment

00:53:40: Und den Moment macht besonders... Der vermeint dich sehr, sehr gute Tropfen.

00:53:44: Das hat nie... Hat nicht automatisch etwas mit Geld zu tun Wenn das gut gemacht ist.

00:53:51: Es ist genauso wie Trüffel Schweine durch Weinkartenjagen auf der Welt, immer nach der Suche nach wo es vielleicht nicht ganz so hart kalkuliert worden.

00:53:59: Und das ist der Moment und es spielt in erster Linie natürlich das Produkt.

00:54:05: Da hat sich jemand etwas hoffentlich dabei gedacht und das schmeckt man dann wenn der Weinmacher da über den Tellerrand geguckt hat und sich Gedanken gemacht hat.

00:54:13: Dann spielt alles andere das Miteinander, dem Moment teilen Genießen dieses, wir haben alle nur ein Leben.

00:54:21: Wenn ich von überzeugt und dann dieses einfach nur genießen ohne manchmal auch ohne vieler Worte.

00:54:27: also Ich habe mal eine E-Camp Probe gemacht und habe Ecke Witzigmann und andere große sehr große Köche Europas am Tisch gehaft Und wir kennen die alle.

00:54:39: Also wer sie kennt weiß Sie sind alle nur am Schappan Die sind nur am Kallenshause, Ecki Witzigmann.

00:54:44: Wie sie alle heißen?

00:54:45: Blablabla... Alles was rauskommt ist toll bei denen!

00:54:48: Da war über stundenlang stille.

00:54:50: Wir haben achtzehn Jahrgänge E-Camp getrunken bis in nineteenhundert zurück.

00:54:54: Stille aber du hast bei allen so diese diese Wölkchen gesehen.

00:54:58: beim Ecki witzig man wieder geförmlich oder der hat irgendwie die Aprikose gestreichet und dann sagt was mach ich denn da zudem?

00:55:07: Ohne viele Worte geht auch

00:55:09: Ja, und dann kennt man die Weinmacherinnen.

00:55:12: Das macht es halt wirklich besonders.

00:55:14: Man

00:55:14: findet sich an dem Moment wo man sie getroffen hat.

00:55:17: ja... ...und das kann jetzt ein Shortericam sein für Betragigs.

00:55:20: Es kann aber auch ein Wein sein für acht Euro Fünfzig!

00:55:23: Ja weil die Person nicht so hartisch war.

00:55:25: War das

00:55:25: gut?

00:55:26: Aber was bedeutet es dir wenn du immer einen Wein von Markus auf machst?

00:55:29: Musst du denn immer schmunzeln und an besondere Momente denken oder...?

00:55:32: Ja

00:55:33: das ist vielleicht wie so ein Werbeplakat.. ..aber ich werde permanent gefragt weil im Einstein zum Beispiel es gibt fast Fast ausschließlich Weine von Marco Schneider.

00:55:41: Es gibt unendlich viele andere, aber es ist die ganze Palette... Ja und dann kommen manchmal Felser und so, oh sie haben ja Schneider!

00:55:47: Und dann fragen die meine Leute und warten sie mal, ich hol ihnen mal den Chef der kann Ihnen sagen warum haben Sie denn so viele Weine vom Marcos Schneider-Einsatz?

00:55:55: Weil er ein feiner Mensch ist.

00:55:57: Dann gucken sie, dann rattet es manchmal eine Sekunde und dann hast du bei den Leuten leuchten weil die verstehen was ich denen sagen will.

00:56:04: Der Typ ist einfach sympathisch, das ist ein ganz toller Mensch.

00:56:07: Punkt aus und schmeckst du Wenn du ihn nicht einfach so wechselfüllst, wenn du es aufmachst und einen Schluck bewusst nimmst.

00:56:12: Und das geht nie um ... um acht Liter trinken oder fünf Liter sondern bewussten Schluck oder ein Glas.

00:56:17: meinst du wegen auch eine Flasche?

00:56:19: Dann schmeckst du das!

00:56:20: Du schmeckest ob der Typ dahinter oder die Dame jetzt Karoline Diel oder wen noch immer wir nennen möchten.

00:56:25: von den Betiner-Geratze von Dr.

00:56:28: Birkland Wolf durfte ich zwei, drei Mal im Leben kennenlernen.

00:56:32: Das sind Persönlichkeiten und das schmeckste definitiv.

00:56:36: Punkt lasse ich keine Diskussion zu.

00:56:38: Lebt damit her, Gott sei

00:56:41: Dank.

00:56:41: Danke für die Blumen!

00:56:43: Ich hab ja gesagt manchmal steht draußen am Schild Schneiderweine sprach die Tante weil sie gute Tropfen kannte.

00:56:50: Im Moment steht da drin... Okay

00:56:51: noch ein Fünfmal als Phasenschwein.

00:56:52: Ja

00:56:53: der andere Spruch ist Skinny people are easier to kidnap eat wiener Schnitzel.

00:56:59: Martin du erlebst ja gerade dass selbst große Sammler zurückhaltende Einkaufen und häufiger sagen wir trinken das erst einmal was schon im Keller

00:57:07: liegt

00:57:07: Im Einsteinen in der Weinhand und bestellen die Menschen ebenfalls anders als noch vor ein paar Jahren.

00:57:12: Was hat sich da verändert?

00:57:13: Also auch aus eigener Sache, mir fällt auch gerade an... Ich habe auch schon lange nicht mehr bei dir bestellt!

00:57:18: Aber ich bekomme mal ganz nette E-Mails.

00:57:20: Das würde ich sagen, ich lese sie zumindest.

00:57:23: Ist ganz einfach.

00:57:24: Im Moment ist eine gigantische Verunsicherung zu spüren.

00:57:29: ...in jeglicher Ebene.

00:57:32: In jeglicher.

00:57:34: Außer... Du kriegst alles und musst nicht arbeiten.

00:57:37: Das ist nämlich jetzt mal außen vor, aber das lassen wir das Thema alle anderen... Also ich bin tagtäglich wenn ich nicht auf Reisen bin im Laden.

00:57:46: Ich mag es wahnsinnig gerne mich mit meinen Mitarbeitern auszutauschen Und ich höre den sehr genau zu und nehme da genauso wie unter den Gästen Egal wie viel da vermeintlich ist und deutlich auch nachweisbar ist Unglaubliche Verunsicherung.

00:58:03: Und da müssen wir was tun, wir sind Deutschland.

00:58:06: Für mich betrifft es noch ein bisschen anders.

00:58:08: Ich will nicht sentimental werden aber... ...neunundachtzig ging die Mauer auf und für mich war so oh ich bin jetzt Bestandteil von Made in Germany.

00:58:14: Wow!

00:58:15: Von Deutschland.

00:58:16: Wir lassen uns nicht die E-Booter vom Brot nehmen.

00:58:20: Wir nehmen uns dieselbe.

00:58:21: Das spürst du im Moment bei jeglichen Gesprächspartnern?

00:58:27: Bei jedem.

00:58:27: Und das ist schade.

00:58:29: Und das ist beim Wein dann auch der Punkt, da gibt es Leute die heimlich jede Woche nicht bling-bling eine Flasche namenhaften Champagner getrunken haben weil sie's wirklich liebten und dabei nicht gesehen werden wollten aus Genuss.

00:58:41: Und die ist plötzlich nicht mehr tun.

00:58:43: oder vielleicht sagen ach wir gehen mal in den Keller und gucken mal was wir haben und holen daraus etwas vor?

00:58:47: Das ist ne Momentaufnahme!

00:58:50: Ich kann einem gar nicht nur allen sagen können wir bitte dafür sorgen dass er's aufhört?

00:58:55: Also ich bin bereit dazu, alles dafür zu tun.

00:58:59: Ich will mal eine Frage vorwegnehmen weil du hast ja auch gesagt, du hast deinen Mietvertrag in Berlin gerade um zehn Jahre verlängert und trägst dort Verantwortung für viele Arbeitsplätze.

00:59:07: Markus, du beflanzt Neue Weinberge, investierst in eine mehrjährige Baustelle und denkst dir auch über die nächste Generation im Unternehmen nach?

00:59:14: Ihr investiert in die Zukunft, ihr glaubt dir trotzdem an den Standort.

00:59:17: was gibt euch trotz der schwierigen Marktlage bei Vertrauen dann in die

00:59:23: Naja, die Geschichte.

00:59:25: Es wird wieder aufwärts gehen!

00:59:26: Wir haben in Deutschland ganz andere Zeiten erlebt und haben uns daraus gearbeitet und ich bin ganz positiv beschäftige mich jetzt nicht so mit Politik wie viele andere jeden Tag.

00:59:38: Ich verbiete es mir selbst sonst kann ich meinen Job so nicht mehr machen fehlt mir meine Kreativität und Freude Und es wird was passieren.

00:59:47: da bin ich hundert Prozent davon überzeugt Und natürlich bin ich mit meinem Job auch gefangen.

00:59:53: Ein Weingut ist nichts, was du zwanzig dreißig Jahre machst!

00:59:57: Wenn wir jetzt nicht pflanzen und uns weiterbewegen, dann wird das Weingutt irgendwann an einem Punkt sein wo es nicht mehr weitergeht... ...und es geht nicht um Wachstum.

01:00:05: Es geht einfach nur auf die Gegebenheiten zu reagieren, bessere Arbeitsverhältnisse zu schaffen.

01:00:12: Wir haben sehr gute Arbeitsverhältnisse aber.... Das ganze Weinbergsmanagement muss bei uns jetzt noch optimiert werden, in bessere Räume gepackt und so weiter und sofort.

01:00:23: Und deswegen ist ein riesengroßer Invest, den wir hier haben über vier Jahre.

01:00:26: Wir haben uns das auch lange überlegt und wir haben es auch mit Blick auf unsere eigene Zeit im Weingut beschlossen und gar nicht mal mit Blick die Kinder.

01:00:39: Der nächste Schritt, der nächste Step.

01:00:42: Dann gehen wir den nächsten

01:00:44: Weg!

01:00:45: Auch da gibt es Pläne, die in der Schublade liegen.

01:00:48: Da gehen wir gleich nochmal drauf ein.

01:00:49: Wollen wir erst mal den leckeren Wein probieren?

01:00:51: Ja hat jetzt über eine Stunde bisschen Luft bekommen.

01:00:54: ich habe ihn nicht dekantiert absichtlich nicht dekanthiert.

01:00:56: Dekanthiert ist er noch schöner sondern einfach nur den Korn gelöst einen kleinen Schluck rausgenommen und jetzt so ganz langsam den Sauerstoff einfließen lassen in den Zwohtausendachzehra.

01:01:09: Wir wissen auch gar nicht wie wir es aussprechen.

01:01:11: also Vermechtnis War mir zu sperrig, deswegen Heritage oder Heritage.

01:01:19: Überlegen wir uns noch wie was machen?

01:01:23: Wir haben jetzt knapp acht Jahre reife Zeit mit zehn Jahren, mit der im November... ...zwei Tausend Achtundzwanzig vorgestellt werden am Ende.

01:01:32: Und wir haben jetzt schon...

01:01:33: Entscheidet ihr?

01:01:34: Ja!

01:01:34: Wie haben wir ihn jetzt

01:01:35: schon?!

01:01:36: Dann... Vielen Dank!

01:01:37: Wo ist es

01:01:37: jetzt raus?

01:01:40: Sonté

01:01:41: Für mich eine Rätssorte die Anders als Merlot, Cabernet-Frore, Cabarnet-Sominion auf der feminineren Seite kommt.

01:01:48: Also fast pinoartig was der Wein nicht hieß.

01:01:52: er hat mit Spittbungen überhaupt nichts zu tun.

01:01:54: Er hat viel dichtere Stané noch, dichtere Farbe auch mehr Druck behindert.

01:01:59: aber von der Idee was die Natur vielleicht irgendwann hatte ist es eben femininer ist es feiner und diese Weine werden können sehr alt werden.

01:02:11: Beispiel aus Deutschland gibt es keine oder das gibt es.

01:02:15: Aber international ist ein Darone zuhause, gibt es Syrer die auch in kühlerer zeit produziert worden sind vor sechzig acht sekundert Jahren Die heute noch dastehen wie eine eins und das hat uns inspiriert in diese Richtung zu gehen.

01:02:33: Und dass wird unser flagship in zukunft sein ab zwei tausend achten zwanzig und es wird auch nur diesen einen weingeben.

01:02:39: es gibt keinen.

01:02:41: Da ist davon noch mal eine Selektion.

01:02:43: oder nochmal, nein.

01:02:44: Und diesen weil... Wenn

01:02:46: ich noch fragen darf wieviel wird es geben?

01:02:48: Das habe ich bei Grogmar gefragt.

01:02:50: die Direktorin hat gesagt Müsse ihr schneidere zu wenig!

01:02:54: Es gibt sehr wenige Flaschen davon.

01:02:57: Kann

01:02:58: man sich das schon anbilden?

01:03:00: Nein, das schmeckt

01:03:00: sehr gut.

01:03:00: Dann wurde

01:03:01: ich immer wieder gefragt wir kommen dass Wir kommen da mit dem Newster daraus.

01:03:06: Und wir werden wahrscheinlich auch vorher eine kleine Präsentation machen, das ist jetzt noch nicht nur zwei Jahre hin.

01:03:11: Die Planung ist nun nicht so weit und es gibt auch nicht jedes Jahr.

01:03:16: Zwei-Ninzehnt fällt aus.

01:03:18: Da hatten wir Hagel.

01:03:19: Konnten wir die Parzelle nichts finden wie wir das wollten.

01:03:23: Der Nächstejahrgang im Jahr ist dann bis zum Jahrhundert.

01:03:27: Einundzwanzig war sehr, sehr kühl.

01:03:30: Fällt aus!

01:03:34: wieder aus, weil da wollte ich zu fehl und habe zu lange gebattet.

01:03:38: Und der Wein ist ja fast amerikanisch geworden was mir gut gefällt aber die den Charakter des Weins das völlig verändert hat.

01:03:47: und so geht es also.

01:03:50: im Jahrzehnt wird der Wein vier bis fünfmal vier bis fünfe mal erscheinen.

01:03:55: Aber wie schön.

01:03:56: Dankeschön dass wir das heute trinken dürfen.

01:03:58: Ja schön dass ihr das mitprobiert und ist für mich jetzt auch eine schöne Gelegenheit in.

01:04:02: er wurde noch nie außerhalb.

01:04:06: Was macht ihr eigentlich, wenn ihr euch seht und keiner zuschaut?

01:04:09: Das Leben in vollen Zügen genießen.

01:04:12: Und zwar volle Kanne!

01:04:13: Und zwar in kurzen Hosen ohne Stress...

01:04:19: Im Garten liegen oder was machen wir...?

01:04:21: Auch

01:04:21: wir sitzen schon noch relativ lange

01:04:25: bis verlieben.

01:04:26: Nein, das ist das Schöne.

01:04:28: Das ist genauso wie hier.

01:04:30: Wenn wir uns sehen, dann schicken wir eine Flasche oder mehr Flaschen und ich freue mich wie so ein kleines Kind.

01:04:35: Ich bin dreieinfünfzig.

01:04:37: Ja?

01:04:38: Also nein, ist zu ihm nicht eben seiner Frau eine Flrasche geschickt natürlich.

01:04:42: Blumen war gestern heute is krug.

01:04:46: Die doch nicht nur um Wein immer bauen.

01:04:49: Null!

01:04:49: Es gibt gute

01:04:50: Gespräche bei einigen Fußballspielen.

01:04:54: Wir haben die Welt bereit.

01:04:55: Wir reden übers Leben, aber wir können das offensichtlich über so viel Facetten und ich werde nie vergessen die erste Reise wo ich Markus begleiten durfte auf der Europa

01:05:04: II.

01:05:04: Da hat dann seine Frau irgendwann angerufen und gesagt wie ist denn das?

01:05:07: versteht ihr euch?

01:05:08: Und dann muss er wohl geantwortet haben.

01:05:13: Ja!

01:05:13: Natürlich, klar vom Fußball und allen anderen Sachen.

01:05:16: Und natürlich reden wir auch von Unternehmer zu Unternehmer.

01:05:20: Wir haben ja tagtäglich Herausforderungen nicht Probleme.

01:05:22: für eine Herausforderung Partizipiert dann jeweils der andere von dem vielleicht auch von dem Gespräch mit den kurzen Gedanken vom anderen.

01:05:32: Das passiert jeden Tag und wenn es geht ist natürlich schwerpunktmäßig, wir mögen schon wahnsinnig gern gutes Essen und die Begleitungen getränkt.

01:05:40: Deswegen setzen uns noch ein Flieger und fliegen irgendwo hin und gehen essen und Gott sei Dank haben wir manchmal auch so... Stationen, wo wir beide beruflich gefordert werden und dann kann man das durch einen Zufall auch zusammenlegen.

01:05:52: Und sagen wenn wir sowieso da hin müssen können wir ja auch noch in das und das Restaurant gehen.

01:05:56: Das sind schon besondere Momente aber dann bist du auch lange zusammen.

01:06:00: Du bist lange zusammen und dann hat meine Frau gefraubt.

01:06:04: und wie ist es?

01:06:04: Ich glaube ganz gut!

01:06:07: Und das ist dann, wenn du Felser sagst, glammt ganz gut oder schmeckt ganz gut.

01:06:15: Aber

01:06:15: erzählt ihr beiden mir doch mal was denn im Bereich Wein.

01:06:19: wo seid ihr heute überhaupt nicht einig?

01:06:22: Gibt's das?

01:06:22: Wo ihr beiden... Irgendpunkt wo du sagst Ich mag das, oder das geht gar nicht.

01:06:27: Oder das sehe ich anders?

01:06:29: Das sind

01:06:29: Schöne!

01:06:29: Dadurch kannst du jede Flasche teilen und du

01:06:31: kannst sagen... Willst du

01:06:33: das mal trinken?

01:06:34: Nee, gab es noch nicht.

01:06:36: Er trinkt durchaus auch grün-feldliner, mag ich überhaupt nicht.

01:06:39: Okay,

01:06:40: also das ist schonmal...

01:06:41: Stimmt genau, Vellina.

01:06:42: Wir haben ja...

01:06:44: Meine Güte was soll denn das sein?

01:06:47: Jetzt haben wir's gefunden.

01:06:49: Wie ist eigentlich so mit Silvana?

01:06:51: Ist das euer Ding?

01:06:52: Gern.

01:06:52: Und

01:06:55: Du?

01:06:58: Ich habe immer zehn Silvana bestellt in allen preis lassen.

01:07:01: Ich will diese Rebsorte, das ist auch nicht so

01:07:04: ganz.

01:07:06: Wir wollen den jetzt nicht

01:07:07: wehtun oder was?

01:07:10: Also ich bin ja in so einem Gewürztramine-Dorf groß geworden.

01:07:13: Das ist

01:07:13: toll, es bestellt dann leider viel zu selten.

01:07:15: Es ist genauso erster Abend auf unserer Reise von LA nach Tahiti.

01:07:21: Da haben wir einen Elsässer bestellt und der war herausragend, den bestellst du zu selte?

01:07:26: Aber das ist tolle Musik!

01:07:27: Wir haben ihn bestellt, wer hat den bestellt um mir in Blind einschenken zu lassen.

01:07:31: Es war aber kein Gewürz-Tramine.

01:07:33: Es waren Weihnachten im Elsass...

01:07:35: Was machen wir immer?

01:07:36: Ich trinke

01:07:36: ja nicht so oft Elsass.

01:07:38: Wenn wir auf Reisen sind, ist immer einer am Abend dran.

01:07:42: Im Montag, Dienstag wieder Mittwoch und dann wird vorher mit dem Sommelier besprochen hier drei Flaschen, zwei Flasche und was auch immer... Und der andere am Tisch kriegt ihn dann blind eingestellt.

01:07:55: Ja!

01:07:55: Jeden

01:07:55: Abend.

01:07:57: Früher morgens sind wir vom Frühstück des Gesprächs mit dem Sommerje.

01:08:00: Machst du das?

01:08:01: Dann machst du das und hast auf.

01:08:02: Das ist deine Idee, ein bisschen später aufmachen wie du möchtest aber... Und dann blind!

01:08:07: Ich hatte nach Viertelstunde die Rebsorte, ich hatte die Region, ich war im Elsass, ich habe den Jahrgang angekreist Aber ich kam nicht, ich hab den Wein vorher noch nie getrunken.

01:08:15: Ich kam nicht auf den Produzenten.

01:08:17: Und ärgerst du dich dann?

01:08:18: Nein, ich war ganz stolz auf mich.

01:08:22: Konnte auch sein!

01:08:24: Habe ich auch dem Restaurateur mitgeteilt.

01:08:27: Das ist

01:08:27: ganz schön.

01:08:28: die andere Tische um uns herum.

01:08:29: Was machen sie wahnsinnig?

01:08:30: Die Geschichte ist ganz spannend.

01:08:31: von dem Kreideweis

01:08:35: von ihm war der Wanderer.

01:08:39: Ja,

01:08:40: weil das hat mir nämlich mal Bettina erzählt.

01:08:41: Dass das für sie so ausschlaggebend war.

01:08:43: und Marcel hören was Ausschlag geben für dieses Thema Biodynamik.

01:08:50: Ja klar!

01:08:51: Ich hab den einmal mal getrunken, gab jetzt auch nicht mehr Änderung, war gut.

01:08:54: War der

01:08:55: Bein also den ich damals hatte an Bord?

01:08:57: Damals, war dieses Jahr.

01:08:59: Das sieht man auch

01:09:00: nicht so oft auf Karten.

01:09:03: Leider die haben es... Vielleicht nicht ganz so einfach, aber das ist einfach schade deswegen.

01:09:07: Ja da sind wir Zentrum-Brecht, Trimbach... So zwei, drei Schläßinger.

01:09:11: Ja total.

01:09:12: Findest du es auf einen Karten dann?

01:09:15: In Paris!

01:09:16: Auf vielen Weinkarten Elsa sieht's aus.

01:09:17: Ja am Frankreich ein großes Thema.

01:09:19: Passt

01:09:20: auch

01:09:23: super zur Küche Frankreichs.

01:09:25: Genau so heißt der.

01:09:28: Also Silvana und Feldina Alles Liebe, alles Gute.

01:09:32: Den beiden Rebsorten.

01:09:35: Ansonsten sind wir uns einig!

01:09:36: Sehr gut.

01:09:36: Bevor wir gleich zu den drei Klassikern kommen eine Frage noch?

01:09:39: Und zwar einmal über Kreuz gefragt.

01:09:41: Markus was kann Martin, was du nie lernen wirst?

01:09:43: und Martin umgekehrt?

01:09:45: Er ist viel schneller als ich und dringt viel schneller an sich.

01:09:48: Stimmt.

01:09:49: An sonnsten?

01:09:51: Kenner Du weißt nie, wann du das nächste Mal was kriegst.

01:09:54: Also...

01:09:54: Und ich dachte, du wärst Vorsitzender bei Slow Food!

01:09:58: Die du körperlich sehen kannst.

01:09:59: ist das nicht der Fall.

01:10:01: Slow Food?

01:10:04: Na und für mich beim Markus?

01:10:07: Er sieht tausendmal besser T-Shirts aus als ich.

01:10:11: Und er verkostet und testet Weine deutlich besser auch gerade bei der Blind Challenge und so weiter.

01:10:20: Ich verliere da gerne mit Pauken und Trompeten meistens.

01:10:23: Das wäre schön, wenn ich das nur ansatzweise so könnte.

01:10:26: Ab und zu habe ich mal einen Winkwur.

01:10:27: Oder ab und zu mal hab' ich mir wirklich so... Er

01:10:28: hat Sternstunden.

01:10:29: Geistest!

01:10:30: Fahrzeuge und viele andere.

01:10:32: Ja, auf den Gabs einige wenige.

01:10:33: Da

01:10:33: sind Dinger dabei, da denkst du er war vorher, hat vorher geschaut.

01:10:38: Und ich habe nicht geschaut, mach ich nicht.

01:10:40: Super Dankeschön, sehr nozionell

01:10:42: Echt?

01:10:42: Super vielen dank.

01:10:43: So zum Abschluss ihr beiden lieben.

01:10:45: auch ihr müsst dran glauben an meine drei Klassiker.

01:10:49: Welcher Moment in eurem Leben hätte einen eigenen Schuh verdient?

01:10:53: Und wir sehen dieser Schuh aus.

01:10:54: Lieber Martin, du zuerst!

01:10:57: Die Öffnung der Berliner Mauer und der Falle Berliner-Mauer und demzufolge ein schwarzen Lachschuh mit wie ich gelernt habe von dir sportiver Sohle.

01:11:07: Ja sehr gut.

01:11:08: Das weit größte Geschenk meines Lebens ist die Maueröffnung.

01:11:12: Bei dir Markus?

01:11:14: WM Finale, Zwei Tausend Vierzehn in Rio bei dem ich sein durfte Ich würde sagen, ein schwarzen Fußballschuh.

01:11:22: Bastian Schweinsteiger.

01:11:23: Okay!

01:11:24: Aber in dem Fall... Wir waren zwei Tage unterwegs ohne Hotel.

01:11:29: Waren bei den Rio.

01:11:30: Wir haben durchgemacht und sind dann montags- mittags in Frankfurt angekommen.

01:11:36: Und ich hätte einfach nur Genpa Sondalen oder keine Ahnung, paar Ausschuhe gehabt.

01:11:41: Das war anstrengend.

01:11:42: Ja das

01:11:42: können wir vorstellen.

01:11:45: Es war ein besonderer Moment.

01:11:47: Cool Wir haben jetzt in dieser Folge eines Episodes ziemlich wenig, finde ich über Wein gesprochen und wie er es mitbekommen hat.

01:11:53: Ich bin immer noch in Anfängen und ich lerne ja gerne von euch aber auch daher eine Frage an welches Glas Wein erinnert ihr euch beide besonders gern zurück?

01:12:03: Und was war das für ein Wein?

01:12:06: Und

01:12:15: das gab's damals noch.

01:12:16: Das war ein Gesetz hat es zugelassen, wenn die Trauben nicht komplett gefroren waren was kein Eiswein sondern war eine Eisweindbeeren auslesen und Die Flasche lag bei uns ganz lange im Keller und Bei irgendeinem Anlass beim Abendessen in Deidesheim habe ich die Flaschen mittens restauror genommen und wir haben die flasche geöffnet und Ich hatte Gänsehaut beim ersten Schluck.

01:12:37: meine frau hat anfangen zu weinen.

01:12:39: Wirklich war also so emotional.

01:12:42: sie hat die flache von Willem war als Mama geschenkt bekommen, zum Abschied aus dem Weingo.

01:12:48: Deswegen war es schon was Besonderes und der Wein war so unglaublich.

01:12:53: also ein großartiger Wein.

01:12:55: Okay wow.

01:12:57: Ja.

01:12:57: Und bei dir Martin?

01:12:59: Bordeaux-Ninzenhundertfünfundvierzig Chateaule in Sparsch.

01:13:03: Ich

01:13:04: vergesse bestimmten wenigen Menschen die mich geprägt haben und den ich viel zu verdanken habe niemals in meinem Leben.

01:13:10: Johnny Vandalen, die größte Hotellegende, die's in meinen Augen in Deutschland gab.

01:13:14: Johnny war der GM des Adlons, er hat mich machen lassen mit vierundzwanzig Jahren damals.

01:13:19: Und dann ging er nach Moskau und war für mehrere Jahre für Campings in Russland tätig.

01:13:25: Als ich das Adlon verlassen habe, hab' ich irgendwo mal in einem privaten Keller, den ich aufgelöst habe, einen Lünnspasch gefunden.

01:13:30: Lünnspasch ist sein Jahrgang.

01:13:32: Das Lieblings-Château seiner Frau!

01:13:35: und hab immer gesagt irgendwann trink ich die.

01:13:37: Und dann bin ich vier Jahre lang, jede zweite Woche vom Montag ist weiter nach Russland geflogen als Berater für Kempinski und für Johnny Vandalen, da bin ich in der Renovierung und den Umbau des Balchuk mit gestalten dürfen.

01:13:49: Dann bekam mich die Uferde-ZwC oder Adler-Besitzgesellschaft zu werden was ich dann auch acht Jahre bis siebzehntan war und musste also nach Moskow fliegen um Johnny zu sagen du mein großer Mentor!

01:14:01: Ich geh' für dich über das Wasser aber ich kann nicht mehr kommen Nicht mehr jede zwei Wochen.

01:14:05: Und dann habe ich die Flasche eingepackt, bin noch mal aus Kogge flogen und hab sie aufgemacht.

01:14:09: Ich bin zu dem gegangen gesagt Johnny Lieblingsstatut deiner Frau dein Jahrgang, ich möchte die Flrasche gerne trinken.

01:14:13: man treffen uns.

01:14:15: Er war völlig begeistert aus Mäuschen, er sagt morgen um sechzehn Uhr.

01:14:18: gut, hat sie um sehzehn uhr vorbereitet War die Überlegung wann machst du den auf?

01:14:23: Du tanzt ein bisschen um die FlAsche und sagst was machst du jetzt damit?

01:14:26: Und hab sie geöffnet.

01:14:28: und naja also das beste... Also schlechteste Olivenöl der Welt schmeckt schmeckte besser in dem Moment als der Wein.

01:14:35: Hühnüber und jeden würde man verstehen, der ihn wegkippt.

01:14:39: Johnny hatte eine große Gabel, er kam immer zu spät.

01:14:43: Durchaus auch recht lange zu späht.

01:14:46: Also nach einer halben Stunde habe ich noch mal probiert, immer noch furchtbar.

01:14:49: Furchtba aber was soll ich denn?

01:14:50: Ich saß da, hab auf ihn gewartet und kann denen sagen, mögen sie probieren oder schütten wir zusammen weg?

01:14:56: Nach einer Stunde war er mir noch nicht da, immernoch furchttbar.

01:14:58: Und wir reden schon von forty-fünf, irgendwann kippt ja auch im Wein Aber der war gekippt.

01:15:02: Was ich zum ersten Mal erlebt habe, und nach neunzig Minuten spielte ich dann so ein bisschen mit einem Hauch aus der Flasche.

01:15:07: Und hab sie dekantiert und geguckt hinüber.

01:15:11: Johnny kam eine Stunde fünfzig Minuten

01:15:15: verspätet.

01:15:16: Nicht zu spät!

01:15:16: Verspätete ins Restaurant und ich wollte gerade schon ihm sagen Puh das wird nix... ...und Schenk aus der flasche die ich nicht dekanziert hatte.

01:15:23: Ich stand da einfach nur offen was ein.. ..und der Wein war in Perfektion.

01:15:29: Er rief sofort seine Frau an.

01:15:30: Wo bist du denn?

01:15:31: Der hat sich verspätet,

01:15:32: er ruft seine Frau

01:15:33: ein!

01:15:34: Sie kam runter und dann haben wir so vierzig Minuten Zeit gehabt diese Flasche zusammen zu trinken.

01:15:39: Ihr Lieblingschâteau sein Jahrgang das...

01:15:43: Er führte

01:15:44: mich mit Dankbarkeit und nach zwei Stunden war er urplötzlich eine Sensation.

01:15:47: Für Bullfürzig wissen wir, dass es ein Jahrhundertjahr ging.

01:15:50: Er war knapp zwei Stunden, war der mies.

01:15:52: Ich weiß gar nicht wie das geht.

01:15:53: Normalerweise ist er großartig und kippt oder was auch immer ihr macht.

01:15:56: Der war mies-mies und urplützlich ist er auferstanden.

01:16:01: Und dann hast du aber beim letzten Schluck gemerkt, okay jetzt verabschiedet er sich wirklich aufs Totenbett.

01:16:04: Also jetzt ist er weg, aber diesen Moment mit den beiden Johnny's leider verstorben... Seine Frau lebt noch in Berlin und das sind so für mich dankbare Momente.

01:16:12: Und die im zufolge sicherlich den einen oder anderen Wein getrunken, aber... ...das was ich meine immer wenn du diese Flaschen teilst mit den richtigen Leuten dann erfüllt dich also mich erfüllt das Mitblick.

01:16:24: Total!

01:16:25: Sorry für die Länge der Story.

01:16:27: Ganz

01:16:28: im Gegenteil war das super tolle Geschichten.

01:16:34: Ja und jetzt zur letzten Frage Welchen Gegenstand?

01:16:38: würdet ihr beide niemals wegwerfen.

01:16:41: Magst du, Markus?

01:16:43: Mein Durant Corken

01:16:46: für die alten Korken.

01:16:47: Für die

01:16:47: Alten.

01:16:48: Ich habe diesen acht Jahr alten Cork auch damit herausgezogen.

01:16:52: und aber was hab ich mich gequält mit alten Flaschen.

01:16:56: dann hast Du sie dekantieren müssen obwohl Du es vielleicht gar nicht wolltest.

01:17:01: manche meine vertragen das nicht weil eben Korkbrösel drin waren oder ein Stück abgebrochen ist, seit die Amerikaner diesen Durant-Korkenseher auf den Markt gebracht haben.

01:17:12: Ich habe ihn geschenkt bekommen – also das ist jetzt mein zweiter, der andere, der erster liegt zuhause.

01:17:17: Ich hab ihn heute mitgenommen, weil der kommt von unserem Freund Moritz

01:17:21: an, den wir mal

01:17:22: ein paar Mal denken mussten und deswegen habe ich ihn auch eingepackt.

01:17:26: Und den ersten habe ich geschenk bekommen von einem lieben Freund, dann war ein Händler vom Bodensee Und der Christian hat mir den mitgebracht, habe ich mir gedacht.

01:17:32: Also ich ihn dann geschaut, was ist denn das?

01:17:35: Und zwei Tage später hab' ich ihn zum ersten Mal eingesetzt und seitdem liebe ich dieses Teil stark.

01:17:41: Cool!

01:17:42: Hast doch am Schlüssel bunt oder?

01:17:44: Ja wenn die Hosentasche groß genug ist oder die Tasche in dir rein soll ja... Aber kriegt man im Flugzeug abgenommen.

01:17:52: Klar.

01:17:53: Und du?

01:17:53: Ich mach mich nicht viel aus Autos.

01:17:56: für mich ist ein Auto einen Gebrauchsgegenstand aber Den letzten Wagen meiner viel zu früh verstorbenen Eltern.

01:18:01: Meine Mutter hat einen alten Mercedes SLK gefahren, nichts Besonderes kriegt man.

01:18:06: Wurde man kein Geld mehr für bekommen aber ich liebe dieses Auto.

01:18:09: jeden Tag zu fahren und einzusteigen bin ich in dem Moment... Ich bin sowieso relativ eigentlich immer gut gelaunt aber dann bin ich richtig gut geläumt.

01:18:16: In Erinnerung weil ich habe meine Eltern einfach alles so verdanken Punkt und deswegen ist das einfach schön.

01:18:21: Würde ich niemals... Ich hoffe dass der Wagen Länger läuft, der schafft schon auf zweihundertvierzigtausend Kilometer.

01:18:26: Also das Ding ist... Aber er läuft!

01:18:30: Herrlich!

01:18:31: Made in Germany Martin, made in Germany.

01:18:33: Ja

01:18:34: Ich weiß gar nicht was ich sagen soll.

01:18:35: Ich bin total berührt von diesem Gespräch.

01:18:37: Ich finde es unglaublich schön.

01:18:38: ihr seid sensationell im Menschen.

01:18:40: Ihr drei ist einfach nur schön euch zu lauschen.

01:18:43: Vielen Dank für diesen sensationellen Champagner und den Wein.

01:18:46: Ja, ich nehme ganz viel mit und bin ganz dankbar, euch hier heute gesprochen haben zu dürfen.

01:18:50: War das ein richtiges Deutschspiel?

01:18:52: Wir haben uns nur versucht auf dein Niveau zu begeben!

01:18:54: Vielen

01:18:56: Dank!

01:18:57: Also auch meinerseits... Ich bin total hippi dass es so geklappt hat.

01:19:01: Ich habe euch ja schon ein bisschen vorgewaltet, sag ich schaue doch mal ob wir das irgendwie mal hinkriegen zu diesem Termin und dass das jetzt heute an einem schönen Freitag hier gepasst hat wirklich toll.

01:19:10: Ich freue mich das muss ich auch noch sagen auf unseren nächsten Treffen.

01:19:13: Es dauert sondern ein bisschen dann in Dago Berzhausen.

01:19:16: Aber

01:19:16: euch mich schon sehr drauf.

01:19:18: Eine Order habe ich ja schon in Berlin platzieren dürfen für die beiden Flaschen, die ich damit

01:19:22: schon auf der Reise schenken

01:19:23: darf und kümmern.

01:19:25: Die legen jetzt in L.A.-Stadt?

01:19:27: Ja!

01:19:28: Zwischen Landung.

01:19:28: Vielleicht

01:19:29: habe ich es dann auch

01:19:29: noch einmal hergesalzt

01:19:30: zu kommen.

01:19:31: Da komme ich auch gerne vorbei und vielen Dank für eure Erkommens.

01:19:35: Es war eine tolle Episode zu einem Thema was mir persönlich ganz am Herzen liegt wo ich, glaube ich auch noch von mir eine große Reise vor mir habe.

01:19:41: Weil ich noch viel probieren möchte.

01:19:43: Danke euch beiden!

01:19:43: Danke für die Einladung!

01:19:44: Auch und dich Jessica!

01:19:46: Danke euch bis nächste Woche!

01:19:51: Matthias, vielen Dank fürs Zuhören und ihr wisst ja alle weiteren Infos.

01:19:54: Die stehen bei uns unten in den Show-Nords und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

01:19:58: Bis darin alles Gute, Tschüss!

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