Faszination, Stil und eine Legende auf Schienen – Stephan Jablonski (Belmond) über den Venice Simplon-Orient-Express #34
Shownotes
Was macht eine Reise so besonders, dass man noch Jahrzehnte später davon erzählt?
In dieser Folge von „Handwerk & Haltung“ sprechen Jessica Sander und Matthias Vickermann mit Stephan Jablonski von Belmond über eine der wohl legendärsten Zugreisen der Welt: den Venice Simplon-Orient-Express.
Es geht um eine Zeitreise in die 20er Jahre, um Smoking, Abendkleid und lange Nächte an Bord. Aber auch um die Frage, warum Menschen heute wieder ganz bewusst nach Erlebnissen suchen, die nicht auf Schnelligkeit und Effizienz ausgerichtet sind.
Stephan Jablonski erzählt, was beim Einsteigen in diesen besonderen Zug passiert, wie historische Waggons bewahrt und gleichzeitig an heutige Ansprüche angepasst werden und warum für viele Gäste nicht das Ziel, sondern tatsächlich der Weg selbst zum Erlebnis wird.
Außerdem sprechen wir über die Welt von Belmond, über besondere Hotels und Reiseprodukte, über Authentizität, hochwertige Kooperationen und darüber, was guter Vertrieb mit Storytelling, Vertrauen und echter Begeisterung zu tun hat.
Eine Folge über Wertigkeit, Handwerk, besondere Momente – und über den Luxus, sich wieder Zeit zu nehmen.
Unser Gast:
Stephan Jablonski, Belmond
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Venice Simplon-Orient-Express von Belmond:
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wir laden einen auf eine Zeitreise in die Zwanzigerjahre, wie bei einer Great Gatsby-Party über dem Opernball.
00:00:07: Das geht teilweise bis morgens um vier Uhr.
00:00:09: Wenn die Stimmung gut ist, dann geht das wirklich oft sehr originell und frivoll zu.
00:00:14: Willkommen bei Handwerk und Haltung!
00:00:16: Dem Podcast mit Matthias Vickermann.
00:00:19: Es geht um Maßarbeit im Handwerk unterm Leben Um Werte, Verantwortung und die Kunst Haltung zu zeigen, gerade wenn es unbequem wird.
00:00:28: Matthias Vickermann ist Maßschumacher, Unternehmer, Speaker und Netzwerker.
00:00:32: Gemeinsam treffen wir Menschen, die in ihrem Bereich Marsch debesetzen.
00:00:36: Wir sprechen über Wandelwerte – und das was wirklich zählt!
00:00:40: Das ist Handwerk & Haltung.
00:00:47: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handwerk&Haltung.
00:00:50: ich bin Jessica Sander und bei mir sitzt natürlich Matthias Vickermann.
00:00:53: Hallo Mathias
00:00:54: Hallo Jessica.
00:00:55: Und kurz bevor wir einsteigen möchte unseren Partnern, die Allianz Capital Solutions GmbH.
00:01:00: In diesem Podcast sprechen wir oft mit Menschen, die Verantwortung tragen für Betriebe, für Mitarbeitende, für Familiengeschichten oder auch für Ideen, die weitergehen sollen.
00:01:08: Deshalb passt ein Partner zu uns der genau diesen langfristigen Blick auch mit sich bringt.
00:01:13: Vielen Dank für die Unterstützung an die Allians Capital Solutions – für diese tolle Zusammenarbeit, Partnerschaft und für diese große Unterstützung!
00:01:23: Heute geht es bei uns um eine Form des Reisens, die ein bisschen aus der Zeit gefallen scheint und vielleicht gerade deshalb so moderne ist.
00:01:30: Es geht nicht um schneller höher weiter, nicht darum möglichst effizient von A nach B zu kommen sondern um die Frage was passiert wenn der Weg selbst wieder Bedeutung bekommt?
00:01:40: Unser Gast kommt aus der Welt der besonderen Reisen.
00:01:42: er hat seine Prägung in der Hotellerie bekommen unter anderem in der Traube Tonbach.
00:01:46: heute arbeitet er seit vielen Jahren für die Belmont Gruppe eine Marke die für besondere Hotel Schiffe erlebten es so unzüge steht wie den legendären Venice-Simplon Orient Express.
00:01:57: Was diesen Zug bis heute so besonders macht, wie sich eine Reise mit ihm wirklich anfühlt und warum er Menschen noch immer auf einer Art berührt – wie's kaum ein anderes Reiseprodukt schafft!
00:02:05: Und genau darüber sprechen wir heute und ich freue mich sehr dass er heute bei uns zu Gast ist.
00:02:10: Herzlich willkommen Stephan Jablonski.
00:02:13: Hallo Stefan!
00:02:14: Vielen Dank, dank das Sie da sein darf.
00:02:16: Ja, auch meinerseits vielen herzlichen Dank Stephan.
00:02:18: Dass wir hier in dieser tollen Location sehen mit diesem tollen Blick über Düsseldorf, dass du dir die Zeit genommen hast und überhaupt auch das wir uns wiedersehen.
00:02:25: Das freut mich für alle Allermeisten.
00:02:29: Sehr schön Matthias!
00:02:29: Die erste Frage geht ja an dich bevor wir gleich mit Stefan einsteigen Du hast ja im Vorgespräch sofort gesagt bei allem was die Belmont Gruppe alles Tolles zu bieten hat möchtest du vor allem über den Venice Simpler & Orient Express sprechen?
00:02:41: Was begeistert dich daran so sehr?
00:02:43: und an Stefan, der ja eines der Gesichter der Belmont-Gruppe ist?
00:02:47: Ja also erst mal dass er immer in dem Podcast für mich wie wichtig ist halt der Typus Mensch.
00:02:51: Wenn dann noch ein Mensch hinter einem tollen Produkt steht oder es hat das ist das Zweite.
00:02:56: aber wo wir uns kennengelernt haben und da wusste ich sofort die Chemie stimmt Dann ist es auch der Punkt, wir haben so eine gleiche Art wie wir mit Kunden umgehen.
00:03:06: Wir haben natürlich eine hohe Schnittmenge bei den Kunden.
00:03:08: Wir machen schon einige gemeinsame Kooperationen gemacht, tolle Veranstaltungen.
00:03:12: und jetzt komme ich noch auf diesen anderen Punkt.
00:03:15: Warum?
00:03:15: Mit diesem Zug?
00:03:16: weil das ist für mich so der Zug.
00:03:18: Es gibt ja so manche die schaffen einfach ein Unternehmen zu sein oder eine Begehter zu schaffen, da gibt's welche sind die Marke.
00:03:25: Und wenn man heutzutage sagt was ist der Zug?
00:03:27: Und jetzt mache ich nur die Kurzfassung, Orient Express.
00:03:30: Ja es ist der Venice Simplen Orient Express aber ich verkürze das manchmal auch wenn ich ja vielleicht einen auf die Finger bekomme.
00:03:36: Aber das ist dann mit meinerseits gemeint und das hat so etwas wo ich sage da steht auch auf meine eigenen privaten Wunschliste ziemlich weit oben Noch nicht jetzt.
00:03:46: Wir haben Kinder, ich weiß nicht ob die Kinder da Spaß zu hätten aber sowas mal ein zwei Tage zu werden wir gerade schon unterhalten.
00:03:51: so eine Nacht ist ja der Klassiker mir sowas vorzustellen diese Entschleunigung des Reisens das mal für sich auch mitzunehmen das finde ich total spannend in so ne auch andere Welt und vielleicht in so einer anderen Epoche einzusteigen.
00:04:05: sehr anachronistisch.
00:04:06: Aber dass spricht mich darauf an Und dass du dann da noch in diesem Business tätig bist.
00:04:12: Dann kommt es natürlich hier zur Handwerkung.
00:04:13: Haltung
00:04:15: Stefan, du hast ja gesagt dass bei den Schuhen von Matthias und euren Produkten da geht es um Dinge die man wirklich erklären muss.
00:04:21: Um Wertigkeit herkunft und Handwerk und darum das der Kunde das überhaupt versteht.
00:04:25: Warum etwas nicht nur beliebig oder warum etwas nicht beliebig ist?
00:04:28: Ist das euer gemeinsamer Nenner und wie lassen sich denn eure Produkte wirklich am besten erklären?
00:04:32: Wie erklärst Du das
00:04:33: jemandem?
00:04:34: Ja wenn man... Man muss eigentlich nach Baden-Baden fahren glaube ich um das so zu verstehen und mal in die Werkstatt des Schuben Handwerks zu gehen und man kann fast die Reise des Schuhs nennen, weil ich weiß du bist sehr viel unterwegs.
00:04:49: Du triffst Gäste bis hin auf der Sea Cloud und ihr macht Veranstaltungen überall aber man trifft den Gast und lädt ihn nach Baden-Baden zu kommen und es ist ein Prozess der da in Gang kommt.
00:05:00: Man muss hinfahren oder man will hinfahren, man nimmt Maß.
00:05:03: das entsteht der entsprechende Holzschuhe, so soll es nicht leisten.
00:05:09: Ja, nach einigen Monaten ist der Schuh erst fertig und ich glaube dann in diesem Prozess wird man erst gewahr wie hochwertig das Ganze ist.
00:05:17: Und warum dann auch dass sein Preis haben darf?
00:05:21: Diese Erklärungen sind notwendig!
00:05:23: Das muss man dem Kunden bisschen näher bringen.
00:05:25: du bist sehr viel unterwegs versuch das vorzustellen aber auch mit dem Podcast dass vieles noch Wertigkeit hat.
00:05:31: Und das stellen wir fest, auch bei uns.
00:05:33: eine Reise mit dem Venice-Simploneutexpress.
00:05:35: ich sage es auch mal so deutlich wenn es Venedig und der Simplone Pass in der Schweiz zeigt schon ein bisschen wo wir lang fahren mit dem Zug.
00:05:43: Das ist schon die Legende!
00:05:44: Für viele ist es das once and a lifetime Erlebnis Dass man sagt Wir waren eigentlich jetzt überall oder haben schon viel gesehen.
00:05:52: Jetzt muss es doch einmal noch diese Zugreise sein um eine Zeitreise zu machen.
00:05:58: Schöne Zeit der zwanziger Jahre, so ein bisschen Great Gatsby möchte ich sagen.
00:06:02: So ein Erlebnis.
00:06:03: Stefan?
00:06:04: Menschen haben wenig Zeit.
00:06:06: Sehen viel, vergleichen viel... ist es heute schwieriger geworden solche Werte an Kunst zu bringen?
00:06:12: und wie geht ihr damit um?
00:06:14: Ja wir merken das schon.
00:06:16: also unser Klientel hat wenig Zeit und ist dann aber bereit Wenn Sie ein schönes Zielgebiet gefunden haben, die Zugreise oder das Hotel, das außergewöhnliche Hotelprodukt.
00:06:27: Wir haben in der Summe forty-fünfmal Luxusreisezüge und Hotels in der ganzen Welt.
00:06:32: also wir haben buntes Portfolio und natürlich ist der Venice-Simplon Oil Express so ein bisschen das Flaggschiff und das Aushängeschild unserer Firma.
00:06:41: aber dann soll alles perfekt sein.
00:06:43: Jemand, der beruflich für viel um die Welt fliegt immer von der Familie getrennt ist, dann soll's bitte perfekt sein.
00:06:50: Und da sind Gäste schon bereit auch viel Geld auszugeben wenn sie das Produkt und es immer wieder beim hochwertigen Schuh der lange, lange hält den ich auch immer wieder neu besohlen kann, den ich vielleicht ein Leben lang hab.
00:07:02: Da sehe ich schon Gemeinsamkeiten.
00:07:04: dass Kunden dann sehr aufgeschlossen sind auch hier entsprechend Value für Money zu sehen und das auch zu bezahlen was es kostet
00:07:13: Ja, sehr schön.
00:07:14: Also darum sehe ich auch genau diese Parallelen.
00:07:16: Das ist ja für mich der gleiche Ansatz.
00:07:18: Aber noch mal bevor wir jetzt in diesen Zug einsteigen Lass uns mal kurz nochmal zu deinen Anfängen zurückgehen Stefan.
00:07:25: Du bist in der Hotellerie geprägt worden unter anderem in der Traube Tonbach also unweit von dem wo wir leben Wo unsere Wirkungsstätte.
00:07:32: mit der Schuhmanufaktur war für dich früh klar dass du in dieser Welt willst oder hat sich das erst Schritt für Schritt zu ergeben?
00:07:41: Also Hotellerie war sehr früh klar und Lehrbetrieb Traube-Thombach war sehr prägend, in der ganzen Summe war ich glaube ich sechs Jahre in dem Betrieb.
00:07:49: Und ab dem Betrieb wahnsinnig viel zu verdanken weil er doch sehr persönlich geführt wird durch die Familie Finkbeiner und da kann man nur dankbar sein wenn man dort seien Start machen durfte und geht dann natürlich auf die Wanderjahre.
00:08:03: Am Anfang will man Hoteldirektor werden, das glaube ich dann wenn man ganz klassisch seine Hotelfachmann Ausbildung macht so ein bisschen der Wunsch.
00:08:09: aber Ich muss zu schnell feststellen dass da nicht meine Stärken liegen Und bin dann lieber in diese Vertriebswelt gegangen.
00:08:17: und das wusste ich am Anfang gleich dass es existiert und viele Hotelketten haben ihre Vertriebstrukturen und ja ich darf das jetzt im Einzwanzigsten Jahr machen für die Firma Belmont Ich bin dem sehr verbunden.
00:08:29: und diese Produkt- oder das Produktportfolio, das gefällt mir schon sehr.
00:08:34: Passt gut zu mir!
00:08:35: Ja du hast ja gesagt auch am Anfang dieser klassischen Weg wäre es ja wirklich Richtung Hoteldirektor zu gehen und dann bist du im Vertrieb gelandet was ja zuerst erstmal nüchtern klingt.
00:08:42: aber bei dir ist es eher so Welten... Es klingt danach Welten zu vermitteln?
00:08:46: Ist das die hohe Kunst weil als wir telefoniert haben und Du mir erzählt hast von Deiner Welt und von den ganzen Reisen fühlt es sich wie Urlaub an.
00:08:52: also das war sehr angenehm.
00:08:53: Du hast mich auf so eine Reise mitgenommen.
00:08:56: Wir haben halt nichts zum Anfassen.
00:08:57: Wir müssen darüber sprechen und auch jetzt während des Podcasts, hoffentlich kommt es so ein bisschen rüber wie schön es sein kann in unsere Produkte zu reisen mit einer eine Zugreise zu machen.
00:09:06: aber sehr oft können wir das nur unter Streichen dem wir Bilder zeigen indem wir eine Präsentation halten am Fernseher.
00:09:13: Aber sonst?
00:09:14: Wir können nicht wie du ein schönes Produkt oder den Schuh schon zeigen anfassen Leder anfassen also das kann man bei Reisen nicht.
00:09:21: Also ist dann schon sehr wichtig dass man das in die Stimme und in die Sprache einbaut Und wenn das gelingt, ist was schön.
00:09:28: Aber nicht immer ganz so einfach!
00:09:29: Du sagst es ja gerade, du bist seit einundzwanzig Jahren bei Belmont?
00:09:33: Was macht diese Welt für dich bis heute so
00:09:35: spannend?!
00:09:36: Ja ich würde fast sagen, dass es nichts Vergleichbares gibt, wenn man die Welt der kleinen Hotelketten anguckt und du kommst aus Baden-Baden oder Oetker Collection nehmen wir vielleicht noch Arman, aber das sind ganz andere Zusammenstellungen von Produkten.
00:09:50: Das fasziniert mich mit diesen Hotellegenden eigentlich alles sehr authentische Häuser die in ihrer Region einzigartig sind.
00:09:59: Wir stehen für Authentzität, man trifft dort den Menschen aus dem Land.
00:10:03: Das ist also nicht ein Hotel was du überall hinverpflanzen kannst.
00:10:06: wenn ich dann auf das Copacabana Palace schaue in Rio oder einen Mount Nelson in Kappstadt.
00:10:11: Das sind wirklich diese Hotellegenden in den Städten, die vielen Leuten gefallen aber passt gut zu mir glaube ich.
00:10:18: Ist ja die Art von Hotel Riedichmark.
00:10:21: Toll!
00:10:21: Jetzt gehen wir doch mal in den Zug Und zwar bewusst korrekt gesagt.
00:10:27: Ja, selbst ich, denn dann steht es dazu in den Viennese simplen Orient Express.
00:10:32: Darauf legst du besonderen Wert?
00:10:34: Warum ist diese genaue Bezeichnung so entscheidend?
00:10:36: Weil alle sagen immer oder auch ich immer der Orient Express.
00:10:40: wieso genau das?
00:10:41: Warum diese Bezeichnungen?
00:10:43: Vielleicht fangen wir erst mal mehr daran, dass wir auf den Zug gehen.
00:10:47: Okay,
00:10:47: wir gehen auf den Zug!
00:10:49: Okay, zweite Punkt.
00:10:50: Einzel Null für dich.
00:10:53: Und ja, der Name steht schon für die Zugstrecke.
00:10:56: Ich habe es vorhin gesagt wir fahren hauptsächlich.
00:10:58: die Rennstreckel ist Paris-Venedig mit Venice und dem Simplon passt durch die Schweiz.
00:11:03: ich fahre übrigens am liebsten von Paris nach Venedig dann durch die Dolomiten und man kommt in Venedich an.
00:11:09: das kann jeder für sich selber rausfinden.
00:11:11: aber ich finde das sehr romantisch da und in venedig anzukommen und mit dem Riva-Boot vielleicht weiter zu fahren ins Hotel Gipriani.
00:11:18: Das ist schon eine der außergewöhnlichsten Reisen, die man so weltweit vielleicht machen kann.
00:11:23: Wenn man dazu auch Bezug hat.
00:11:24: Aber es ... Wir laden einen auf eine Zeitreise in die Zwanzigerjahre und die Menschen zelebrieren das auch.
00:11:31: Also die meisten, die ich wahrgenommen habe, kommen mit der Garderobe.
00:11:35: Die bringen ihre alten Seekoffer mit.
00:11:38: Man zelebiert abends wie eine Nacht, die nicht vergessen möchte.
00:11:42: Am nächsten Tag ist diese Traumreise zu Ende und die meisten machen's nur einmal im Leben.
00:11:48: Ja, wir haben es heute noch gehabt in einem anderen Podcastfolge mit dem Uli Hesse von Kove.
00:11:52: auch Kleidungskultur.
00:11:54: Das wäre auch meine nächste Frage gewesen wie kommen Sie also?
00:11:56: habt ihr?
00:11:56: da gibt's da Ausreißer wo er sagt So, bitte nicht.
00:12:02: Wie ist das so?
00:12:03: Wir geben schon Ratschläge vor und im Englischen dieser Begriff Black Tie aber auch der ist international heute ein bisschen außergewöhnlicher und ich kann jetzt in einem schönen Samt-Smoking-Com in Pink und habe meine schwarze Pflege, dann ist man genauso schick angezogen.
00:12:25: Und wir haben ja auch – das sieht man in den sozialen Medien – sehr viel Prominenz, die mal mitfährt.
00:12:32: Dann ist natürlich ein weißer Stinnerjacket oder ein dunkelblaues, aber es ist dem Rahmen angepasst.
00:12:38: Aber würden wir darauf hinweisen?
00:12:41: Ich glaube, man sollte sich immer an den Damen orientieren.
00:12:45: Wenn man sich so schick ansieht wie die Damen wählt, dann isst man meistens gut angezogen!
00:12:48: Perfekt
00:12:50: James Sherwood, der damalige Eigentümer hat ja in den siebziger Jahren die alten Originalwagen ersteigert und die waren wirklich nicht glamourös.
00:12:57: Die waren verrostet, die waren kaputt.
00:12:59: Und er hat aber etwas darin gesehen – diese Vision, die er hatte.
00:13:02: ist das genauso jetzt eingetreten so wie er das lebt?
00:13:06: Ich glaube schon und hoffe, dass können jetzt die Zuhörer nicht sehen aber hören.
00:13:10: Das habe ich einen Buch mitgebracht.
00:13:12: ihr konntet da gerade kurz mal reinschauen wo einige dieser Bilder dieser kaputten Wagen.
00:13:16: und er hat in Monaco bei einer Verscheigerung diese Wagen ersteigert.
00:13:20: Ich glaube über hundert Journalisten waren damals da.
00:13:23: das war ein Riesenauflauf und aber nur vier Steigerer.
00:13:28: Daran sieht man vielleicht, dass diese Legende Agata Christi der Zug das immer noch so eine Aura hat.
00:13:33: und auch wenn es abends Fernsehen so Reportagen gibt Menschen schauen das sehr gerne an.
00:13:38: Und er hat gesagt wir stellen den Zug wieder auf die Schiene Der muss zurück und dann haben wir über Jahre diese Waggons umgebaut.
00:13:45: da muss man ja erst mal Handwerker finden die diese Intasienarbeiten wieder machen können und die Waggongs waren sehr kaputt.
00:13:53: und seit Anfang der achtiere Jahre fahren wir erfolgreich durch Europa.
00:13:57: Sag ich mal, Rennstrecke ist Paris-Venedig und da gelingt das.
00:14:00: Man kann aber auch – viele wollen das auch ein-, zweimal im Jahr bis Istanbul oder von Istanbul nach Paris fahren.
00:14:07: Und da geht man immer wieder vom Zug runter und schläft in Hotels und macht Ausflüge und schaut sich einige Dinge an.
00:14:14: Sonst hält der Zug nie und man fährt wirklich nur durch und macht eine einmalige Zugreise.
00:14:21: Unsere anderen Zugprodukte sind etwas anders.
00:14:24: Wenn man den Rolls-Gottzmann anguckt oder dem Britannik-Explomer in England, das sind Züge wo du eher eine Schienenkreuzfahrt machst.
00:14:31: Also man geht von Bord und schaut sich Schlösser an und man schaut bis geht es die Larinen ein oder andere?
00:14:36: Und dann kommt man immer wieder zurück und schläft an Bord des Zuges.
00:14:39: Das ist ein bisschen anders als beim Vanessa Implanorhinde Express.
00:14:42: Wie muss man sich denn diesen Anfang vorstellen Stefan?
00:14:46: Da stehen alte Wagen und daraus soll wieder ein besonderer Zug werden.
00:14:50: Was bleibt was wird erneuert Und was darf man auf keinen Fall zerstören?
00:14:56: Ja, da reden glaube ich eine ganze Menge mit und es gibt ja wirklich so Zugintusiasten.
00:15:00: Also das haben wir auch immer wieder an Bord die die Gesamte Historie kennen.
00:15:04: Man weiß bis in den Zweiten Weltkrieg spielen Waggons von diesem Zug eine Rolle.
00:15:10: Die kennen alle Waggonenamen und Wagonnummern und wissen wer hat wann wo in welchem Waggon geschlafen oder welcher Prominente ist damals in dem Zug Teil gewesen Und die wollen dann auch möglichst genau in diesen restaurierten Waggons sein.
00:15:25: Das darf man natürlich nie ändern, aber wir haben jetzt auch vieles erneuert und haben in zusätzliche neue Grantsbieten zusätzlich ergänzt weil sich natürlich die Anforderungen an das Luxusreisenden auch verändert und da müssen wir uns schon ein bisschen anpassen und somit mehr Platz schönere Bäder und haben eine schöne Kombination aus beiden gefunden – aus Zeitreise, aber auch neuem Moment!
00:15:47: Ich sehe so ein bisschen die Parallele damals auch mit Daniel Schäfer, mit Sieglaut.
00:15:52: Was die Gäste, die am Board kamen, Segeljachten erstmal mögen und dann auch die ganze Historie gerade von da in Sieg-Laute und alle... Die kannten sich so gut aus mancher, wo ich denke also die Infasters Segel des Schiffs selbst fahren können.
00:16:05: Also ganz, ganz irre wie tief sie sich mit diesem Produkt auseinandersetzen.
00:16:10: Ich finde das toll!
00:16:11: Und es war nicht nervig.
00:16:12: Es war nicht so ein altklugmäßig, ich weiß mehr als der Kapitän oder der, den wir die Reise verkauft sind einfach dieses unglaubliche Interesse an den Produkten und das dann auch zu erleben und zu nutzen.
00:16:22: Da sehe ich mal so eine...
00:16:24: Ja, und wir sind ja beide öfters in Hamburg im Jahreszeiten, im Landmengar dieses Hauses.
00:16:29: da kann man das auch sehr schön sehen wie sich ein Hotel neu erfindet aber doch Tradition bewahrt und man fühlt sich immer wieder nach Hause kommt.
00:16:38: Aber es ist immer wieder was Neues und man sagt, das ist mein für Jahreszeiten.
00:16:42: Historisch, Traditionshaus aber immer wieder schön weiterentwickelt und das glaube ich gelingt uns bei unseren Häusern und auch bei den Zügen.
00:16:50: Super!
00:16:51: Und wie schafft man denn die Balance dass die Geschichte erhalten bleibt?
00:16:55: Der Zug war trotzdem für heutige Gäste funktioniert also Was ist noch historisch?
00:17:01: umwas musste unbedingt weiter entwickelt werden.
00:17:04: Also gibt es Internet?
00:17:07: Jetzt mal eine ganz dode Frage.
00:17:08: Gibt
00:17:08: es Internet, gibt es Aircondition und da müssen wir natürlich aufrüsten und ergänzen.
00:17:15: aber vieles ist auch noch genauso wie in den zwanziger Jahren.
00:17:19: so möchte man das auch haben und sehen.
00:17:21: also der Stuart sitzt draußen das kann man in der Verfilmung von Firen-Siebzig mit Erkühl Perot sitzt immer der Stewart dann auf dem Gang und beobachtet diesen Gang Und diese Stühle sind noch genauso da.
00:17:33: Der Stewart sitzt jetzt nicht immer dort, aber man kann wirklich fühlen das ganz vieles genau so ist wie in den zwanzig Jahren und es soll auch so sein.
00:17:40: Aber in den Zügen muss man natürlich auch sanitäre Toiletten, Restaurants, Küche während der Fahrt kochen.
00:17:48: Da gibt's natürlich auch positive Weiterentwicklungen die wir dann versuchen einzubauen und die das Ganze leichter machen.
00:17:55: Das ist schon beschrieben, dass das Einsteigen in diesen Zug einfach anders ist.
00:17:59: Der Bahn steigt an die Kabine und die Nachbarn, das Wackeln des Zuges... Was passiert dann mit den Gästen wirklich?
00:18:04: In diesem ersten Augenblick, wenn sie diesen Zug erleben und er sich in Bewegung setzt?
00:18:10: Erst mal wollen Sie gar nicht auf den Zug einsteigen!
00:18:13: Das ist wirklich gerade in Benedig oder in Papis in diesen Städten wo man mit einer Vielzahl an Gästen, internationalen Gäste dann kommen.
00:18:21: Man will erst mal Fotos machen die Stewards stehen vor den Waggons das zieht sich oft relativ lange.
00:18:25: dass man sagt wir müssen mal langsam jetzt an Bord gehen da merkt man das ist mit voller Aufregung verbunden.
00:18:32: kleine Anekdote dazu der Zug hat einige hundert Meter länger.
00:18:35: also wir sind eigentlich ja vom Schienenetz immer im Weg mit so einem historischen Zug stören und Wir sind auch mal von Berlin gefahren und wer dem Berliner Hauptbahnhof kennt Dann stehen zweihundert Meter links raus und zweihundred Meter rechts.
00:18:48: Und wir konnten nur mittig einsteigen, also alle Gäste mussten mittig und dann nach rechts und links in die Zugabteile verschwinden.
00:18:55: Die Deutsche Bahn gab uns zehn Minuten für diesen Slot!
00:19:01: Wie stellen Sie sich das vor?
00:19:02: Wir kriegen nicht hundertdreisig Gäste.
00:19:05: So mal eben und
00:19:06: v.a.,
00:19:07: wenn alle auch ein Foto machen wollen, bis hin dazu die berühmten Trainspotter.
00:19:11: Wenn dann das geht oft durch die Presse heute kommt der Berühmte, wenn es simpler Neuingspreise in die Stadt, dann kommen viele Menschen zu gucken Und das war nicht ganz einfach, dass man dann die Gäste, wann will?
00:19:21: Das ja auch zelebrieren.
00:19:23: Nicht jetzt unter Druck in ihr.
00:19:24: und dann kommt man an Bord geht in seine Kabine.
00:19:26: der Kabinenstuart begleitet dich dorthin und erklärt erst mal die Technik wie funktioniert alles in der Kabine und wo findet man was vor?
00:19:33: und sehr oft lassen die Gässe die Kabintür offen und nehmen gleich Kontakt auf zu den Nachbargästen.
00:19:39: auch sie haben die Kabine neben uns.
00:19:41: wer sind?
00:19:41: Sie bekommen sich her und da entstehen schon die ersten schönen Momente zwischen den Gästen.
00:19:45: Also erst mal wär's ja nicht schlimm mit den zehn Minuten, weil die deutsche Bahn ist immer unpünktlich.
00:19:50: Nachfolgungszüge
00:19:51: waren eh noch in Stress.
00:19:53: Grundsbaden wären es immer neu.
00:19:55: Aber ich denke jetzt gerade natürlich laut, weil ich auch mehr so für unsere Stadt Baden-Baden brenne, das wäre natürlich nochmal ein Highlight für uns Bade-Baden wenn eine Dame anhalten könnte.
00:20:04: Das
00:20:05: wäre natürlich schön!
00:20:06: Ja
00:20:07: also das würde ich gerne mal mitnehmen als Thema hier nach... ...das war glaube ich einen riesigen Highlight.
00:20:13: Am einfachsten ist es, wenn wir verzartern diesen Zug auch.
00:20:17: Also es gibt immer wieder Firmen Anlässe Geburtstage Hochzeiten, hatten mir gerade wo jemand sagt ich möchte alle meine Gäste auf den Zug bringen und wenn zum Beispiel jemand sagt Ich möchte gerne mit all meinen Gästen in Baden-Baden losfahren und lade ein dann fährt er auch ab Baden Bahn los Und dann hätte ich meine Freunde direkt Abbahn Bahn nach Venedig.
00:20:37: das wäre natürlich eine schöne Sache.
00:20:39: da finden Sie doch genug Leute oder?
00:20:40: Ein zwei könnte ich mir vorstellen.
00:20:42: Gibt's den Wadenbahnen, die das könnten?
00:20:46: Ja vielleicht auch drei oder vier.
00:20:47: Eine
00:20:48: schöne Idee!
00:20:48: Aber sonst sind wir logistisch... Das ist schon eine Meisterleistung zu einem Zug über viele hundert Meter der wie gesagt oft im Weg ist in diesen wo Speed-Züge fahren und schnellzüge ICS Und eigentlich sind wir da so ein bisschen wie die Postkutsche auf der Autobahn und das ist für die Logistik.
00:21:07: Wenn man mal abgefahren ist, sind wir unterwegs.
00:21:09: Also im Hotel kann man noch einmal schnell ein Deckel oder auf die andere Straßenseite geht.
00:21:15: Wir fahren los und was nicht an Borde ist, ist nicht an borde.
00:21:17: also das ist dann ähnlich wie beim Kreuzfahrtschiff.
00:21:20: Einfach mal zahlen, das habe ich hier auch gar nicht mehr notiert in Vorfeld.
00:21:24: Wie viel Waggonen sind's?
00:21:26: Hängt immer davon ein bisschen ab, welche Strecken wir verhandeln können so um die hundertzwanzig Gäste
00:21:31: Gäste, wie viele Waggons
00:21:32: landen?
00:21:33: Ja, das ist den Personalwaggon und so weiter.
00:21:35: Also ich sag mal lieber vierhundertfünfzig Meter
00:21:38: Okay, okay.
00:21:39: Dann kommt der Abend Black Tie also wirklich noch einmal Smoking- und Abendkleid.
00:21:44: Was macht allein dieser Dresscode mit der Stimmung am Board?
00:21:47: Ja es schon was Festliches.
00:21:48: und jetzt können wir uns alle drei Mal anschauen Wann zieht man noch Smoking an?
00:21:53: Wann sieht man überhaupt noch einen Anzug mit Krawatte an?
00:21:55: Also dann macht man sich noch richtig schick.
00:21:56: Das sind oft Hochzeiten familiäre Feste.
00:21:59: aber dass man sich ganz schick anzieht wie auf einer Great Gatsby Party, wie beim Opernball.
00:22:05: Das tut man nur noch ganz selten.
00:22:07: deswegen wird es wirklich zelebriert und das macht dann mit den Menschen auch etwas.
00:22:10: wenn man sich im Salonwagen trifft zum operativ viele Damen tragen faszinierter in den zwanziger jahren dass oder man hat sich extra einen smoking machen lassen ist natürlich auch was ganz schönes.
00:22:20: jetzt bin ich richtig bereit dafür und Dann wird das charmant.
00:22:25: man gibt es gibt viel zu gucken Man kann vielleicht auch schönen Schmuck mal ausführen, was man woanders nicht mehr so kann.
00:22:32: Und das wird schon zelebriert.
00:22:33: und wenn man dann zum Essen kommt in den zwei Sitzungen und speist zusammen dann das schöne Menü.
00:22:38: nachher kommt man mit Livemusik in den Barwagen, wo sich alle wieder treffen und es geht teilweise bis morgens früh um vier.
00:22:44: also wir haben keine Sperrstunde an Bord des Zuges, wenn die Stimmung gut ist dann geht das wirklich oft sehr originell und frivoll zu.
00:22:51: Mit viel Livemusik, Klavier, Gitarre, Band on Board und macht es außergewöhnlich.
00:22:57: Cool!
00:22:58: Was macht denn... Sorry, sie sind ein bisschen auf Umbreite.
00:23:01: Das will ich aber immer ganz genau wissen.
00:23:02: was macht der Zug mit den Gästen emotional?
00:23:06: Es ist ja nicht nur bequem oder schön erscheint etwas auszulösen.
00:23:11: Ja, den Eindruck habe ich auch und das sieht man auch wenn man mal mitfährt bei in den Augen der Mitreisenden Gäste wo Paare Freunde sagen Das ist jetzt einmal dass wir das machen.
00:23:22: Und wir werden wahrscheinlich in der Form nie wieder zurückkommen.
00:23:25: Jetzt müssen wir es genießen und das macht was.
00:23:27: das hat ein gewisses Blitz in den Augen dich jeder zelebriert sowas natürlich, aber man merkt das schon vielen an und sie haben oft schon vieles in der Welt bereist.
00:23:37: Manche Amerikaner kommen mit der QETO rüber und verbinden es dann... Das sind natürlich Traumreise für ältere Herrschaften die sowieso, sag ich mal, die Welt bereiste haben und das jetzt noch obendrauf packen once-in-a-lifetime.
00:23:50: Das wäre auch so.
00:23:51: meine nächste Frage wer fährt heute mit diesem Zug?
00:23:53: Also auch vom Alter, Tusschnittsalter, ist es eine Verjüngung, die stattfindet.
00:23:59: Also während die Gäste, die jetzt mitfahren sind, die Jünger als die vielleicht vor zwanzig Jahren?
00:24:05: Oder ist das ungefähr gleichbleibend?
00:24:07: Ist das für euch okay oder setzt ihr auch an, jüngerisch schon dafür zu begeistern?
00:24:13: und auch sind das Menschen, die einfach schon, wie du gerade selbst viel gesehen haben, das nächstgrößte suchen sondern eher dieses besondere also... Das ist ja nicht mehr der Individualtourismus!
00:24:23: Das is' ja wirklich so High End!
00:24:26: Und da geht es ja, und das finde ich toll.
00:24:28: Warum ich das so begeistert?
00:24:29: Es geht hier nicht wie man so schön sagt um das Ziel Paris.
00:24:34: Das ist dein Ding.
00:24:34: Du steigst dort ein im Bahnhof und kommst in den Bahnhof auch mit sondern der Weg.
00:24:39: Um unterwegs zu sein etwas zu erleben sonst würde ich in Zugzeugsteigen binnen einer Stunde auf.
00:24:44: Nein, hier geht's darum Menschen kennenzulernen Erlebnisse zu schaffen Durchaus diese drei Generationen-Thematik, das also Oma Rupa, Eltern-, Kinder oder junge Menschen mitfahren.
00:24:56: Das haben wir auch.
00:24:57: Wir haben unterschiedliche Züge.
00:25:00: In Asien haben wir einen Zug der ab Singapore fährt unser Eastern Oriental Express oder auch der Royal Scotsman.
00:25:06: Da haben wir ein etwas Publikum, sei es mal Ü-Fünfvierzig und beim Orient Express thematik da glaube ich sind wir eher Ü-fünfzig durch soziale Medien, durch Influencer die man auch sieht oder Prominente die an Bord waren.
00:25:23: Die das Posten entstehen.
00:25:25: Begehrlichkeiten wollen das auch mal erleben wussten teilweise gar nicht dass es das gibt und vielleicht kannst du das von deiner Seite mal sagen.
00:25:32: wegen der Schuhe ich merke auch dass ein junges Publikum den guten Schuh sieht beim Vater und sagt, jetzt möchte ich auch mal einen so guten Schuhe haben.
00:25:41: Man kauft nicht gleich drei oder vier aber man hat plötzlich wieder eine Freude am hochwertigen Produkt.
00:25:48: das ist der Schuh, der Anzug die Uhr und das gilt ja auch für Reisen also deutlich jünger.
00:25:55: wir suchen das auch aber ich würde eher sagen Ö-Fürzig-Fünfzig die das machen
00:26:00: okay Na ja, das war uns auch.
00:26:01: Also wir sind deutlicher, wo wir angefangen haben vor dem Jahr von den Durchschnittsaltern.
00:26:05: Knapp über sechzig und jetzt sind wir knapp um die fünfzig.
00:26:09: Wir haben locker um eine Dekade verjüngt zum Teil auch aktiv.
00:26:15: Man kann natürlich auch etwas streuen.
00:26:16: Und wir freuen es über jeden!
00:26:18: Wir haben auch Kunden, die kommen auf einmal mit Ende Achtzig und gönnen sich noch ein paar Schuhe.
00:26:21: Ja, manchmal machen sie ganz jung aber... Das muss natürlich schauen.
00:26:25: also gerade bei uns ist ja auch nur ein Unterschied.
00:26:28: Wir hatten ja ganz viele Wiederholungsdäter.
00:26:29: Diese Nachbestellquote ist ja unser Garant.
00:26:32: Wenn man immer die ganze Prozedür machen, einer kauft ein paar Schuhe, freue ich mich total!
00:26:36: Aber es ist ja für uns als Unternehmen viel besser wenn der sagt alle zwölf, alle achtzehn Morte oder alle vierzehn Monate... Ich brauche noch mal einen schwarzen Ochsort.
00:26:42: Ich hätte gerne nochmal ein Derby und eine Stiefelette.
00:26:45: Und diese Nachbestellenquote ist so ein Grundflow, der einfach läuft und das entspannt natürlich immer mehr vorne im vertrieblichen Denken.
00:26:53: Du hast diesen schönen Satz benutzt, Disconnect to Reconnect.
00:26:57: was heißt denn das ganz konkret für eure Gäste?
00:26:59: Ja, vielleicht muss man auch den Satz sagen wollen sie eine Reise machen oder wollen sie Urlaub machen?
00:27:05: und ich werte da nicht sondern es ist ganz gut wenn man vorher Menschen fragte was ihre Vorstellungen sind.
00:27:10: Und für jemanden ist der perfekte Urlaub zehn Tage in der Hängematte zu sitzen und das zu liegen in den Malediven.
00:27:17: aber es passiert halt nichts und man hat eine wunderbare Erholung dort.
00:27:21: Viele Menschen suchen aber eher das Erlebnis und das ist dann bei Afrika oder wenn man morgens auf Safari geht, da steht man um fünf Uhr auf.
00:27:30: Geht man in die Anden?
00:27:31: Bei uns in den Peru-Hotels geht man teilweise auch auf fünftausend Meter hoch Da merkst du plötzlich doch die Höhe und manche haben damit Herausforderungen.
00:27:38: Aber es ist nicht unbedingt erholsam wie vierzehn Tage Strand Und deswegen immer viele Menschen wollen mit Bellmont reisen weil sie sich vom Alltag entkoppeln wollen Und wollen zurückgekommen, wollen etwas erleben.
00:27:52: In manchmal sehr kurzer Zeit sind bereit dafür zu zahlen und um dann wieder aufgeladen in den Alltag zu gehen.
00:28:00: Dann gibt es ja auch besondere Momente auch auf dem Zug und du warst dir selber einmal – ich weiß nicht wie oft du war – aber es gab einen Moment, den du selber miterlebt hast ein ganz besonderes Heiratsantrag und ich glaube das ist so ein schöner Moment, der einfach zeigt was für einen besonderen Service es dort auch gibt.
00:28:13: Vielleicht magst du den nochmal erzählen?
00:28:14: Ja, mit Freude.
00:28:15: Also was ist natürlich immer was Schönes gerade wenn das die Gäste auch drumherum ein bisschen erleben können?
00:28:19: Wir hatten einen Hochzeitsantrag an Bord des Vanessa Blood-Oint Express und der Ehemann ist also vorher zum Restaurantleiter gegangen und hat den Ring gebracht und hat gebeten diesen einzufrieren in einen Eiswürfel weil seine Frau immer ein Gin Tonic trinkt zum Apparativ Ring mit dem Eis schon im Getränk drin ist und man dann entsprechen den.
00:28:44: Antrag macht.
00:28:45: Und sie kommen beide ins Restaurant und der Restaurantleiter sagt so, dürfen wir ein Apparativ servieren?
00:28:49: Und sie sagt naja, wir sind auf dem Venice Simbler neuen Express dann werden wir natürlich Champagner trinken jetzt denn das macht man ja einmal im Leben und er hat dann schnell reagiert und hat gesagt Entschuldigung Sie hatten Probleme mit der Kühlung.
00:29:03: ist es in Ordnung wenn ich Ihnen einen Eiswürfel ins Glas machen würde?
00:29:07: und somit ist der schöne Antrag da noch über die Bühne gegangen.
00:29:14: Sturz, die teilweise zwanzig Jahre an Bord sind.
00:29:16: Viel Erfahrung diese Situation zu lösen und zu machen.
00:29:19: Aber das ist ein schöner Ort so was zu machen.
00:29:22: sensationell Zeit als Luxus.
00:29:26: Viele Reise sind ja heute auf Effizienz gebaut.
00:29:28: schnell buchen schnell fliegen schnell ankommen.
00:29:31: Warum suche Menschen trotzdem wieder solche langsamen Reiseformen?
00:29:36: Ja, ich glaube es stellen wir alle bei uns fest diese ständige innere Unruhe mit dem Handy.
00:29:41: Mit der schnellen Beantwortung.
00:29:42: Der hat du hast nicht geantwortet.
00:29:45: warum reagierst du nicht beim blauen Haken?
00:29:48: Und man ist eigentlich ständig in so einem.
00:29:50: vielleicht nach der Pandemie haben wir gedacht Wir werden wieder ein bisschen verständnisvoller.
00:29:54: aber eigentlich hat das ganze doch ganz schön an Schnelligkeit zugenommen und bin mir sehr.
00:29:59: komme ich wieder zu den schuhen.
00:30:01: Man muss ja die leute fass über sein.
00:30:02: nehmen sie sich doch die zeit einen schönen schuh entstehen zu lassen.
00:30:07: Können Sie warten da drauf und das muss man natürlich auch erklären und rüberbringen, und das merken wir bei der Reise auch.
00:30:14: nehmen sie sich doch die Zeit für eine schöne Reise, für einen Momentum der dann in Erinnerung bleibt denn das sind oft diese Sachen von denen man noch Jahrzehnte später spricht.
00:30:23: andere Sachen sind vergessen und
00:30:26: geben es ja bei uns auf.
00:30:27: wenn Leute zu uns kommen die Erstbestellungen machen Wir dann sagen ja, je nach Phase kann das bis zu fünf Monate dauern ein bisschen paar Schuhe fällig sind.
00:30:34: Die gucken mich an.
00:30:35: Wie kann das sein?
00:30:36: Fünf Monate!
00:30:37: Mein Auto braucht nur drei.
00:30:38: Deswegen
00:30:38: muss man nach Bahnbahn fahren und das Sehen und Riechen, wenn man da reinkommt in die Werkstatt und den Kleber sieht und die die Bestellung hintereinander hängen sieht... Das brauche alles Zeit für mich.
00:30:49: Ja und ich muss auch nicht jedem mehr gerecht werden!
00:30:51: Das hat nichts mit Arroganz zu tun.
00:30:52: wir sind ja für jeden da.
00:30:53: aber wenn jemand das nicht verstehen will dass wir einfach diesen Qualitätsanspruch haben einfach diese Zeit brauchen damit so ein Produkt auch so hergestellt wird als es zwanzig Jahre hält und zwanziger auf heute macht dann sage ich okay dann müssen sie in einen Schuhgeschäft gehen Und jetzt den Kauf tätigen und in fünf Minuten dieses Paar Schuhe mitnehmen.
00:31:09: Wenn Sie das möchten, dann ist es ein besonderes.
00:31:11: Aber sofern ich weiß immer aus deiner Sicht hören, wie sie sich
00:31:14: speziell beim Reifen der Arbeit leisten.
00:31:17: Wir wollen ja heute nicht die ganze Belmont-Welt aufmachen aber natürlich gehört sie auch dazu.
00:31:20: also wir wollen ein bisschen reinschauen.
00:31:21: ihr habt ja nicht nur einen Zug sondern auch Hotelsschiffe und Safari-Logis weltweit von Venedig bis Peru.
00:31:28: was verbindet denn all diese Produkte miteinander?
00:31:31: Ja, ich glaube das es schon sehr authentische Produkte sind.
00:31:34: Also kommt man in unser Hotel in Mexiko.
00:31:38: Es arbeiten dort Mexikaner Wir fliegen da auch keine Fragoire aus Paris ein Sondern es gibt mexikanische Küche Und alles ist Authentizität bei uns.
00:31:47: Das ist etwas, was nicht jede Hotellkette liefern möchte.
00:31:50: Denn ich sage mal es gibt auch ein paar Häuser die in der Welt stehen wo ich genau weiß jetzt bin ich in dieser Hotellkette ob ich in Shanghai bin oder in Braunschweig oder in Baden-Baden.
00:32:01: das hat auch Vorteile.
00:32:02: bei uns ist genauen gekehrt und ich glaube dass findet man bei uns diese Authentizität der Mitarbeiter langjährigen Mitarbeiter und viel Geschichte auch in den Häusern.
00:32:12: Seit zwei tausend neunzehn gehört ja Belmont auch zur LVMH.
00:32:16: Was hat sich dadurch für euch verändert?
00:32:19: Und was ist trotzdem geblieben, wie es vorher war.
00:32:22: Ja das war natürlich eine... wenn man die Pandemie dazu nimmt wieder ein Dank.
00:32:27: In den übernommenswerten Jahren beginnt die Pandemie zwanzig und dann ist so ein Konzern an seiner Seite Die uns da begleitet haben und natürlich auch die Hand über uns gehalten haben sehr schön und dann bieten sie Hilfe an und Natürlich gibt's Kooperation oder im Schritt stellen die man nutzt.
00:32:43: Das kann man sich vorstellen.
00:32:44: wir haben einige Champagnerhäuser.
00:32:45: das heißt Den Champagner gibt es natürlich jetzt auch an Bord des Zuges oder in den Hotels.
00:32:50: Das ist ganz logisch, dass diese Schnittstellen gesucht werden.
00:32:54: aber die LVMH-Welt bietet Hilfe an und begleitet in der Weiterentwicklung der Produkte.
00:33:00: das heißt Designer, die mit dem Konzern schon zusammenarbeiten bauen gerade in Venedig das Cyprianium und so können wir sehr sehr viel davon profitieren.
00:33:10: Ich habe mich auch in einer Folge schon mit Ecumic unterhalten, auch zu diesem Thema mit den Champagnerhäusern und was ich bei LVMH echt bewundere dass die jeder Unternehmung ihre Unternehmung lassen.
00:33:23: Also ein Krug wird als Krug gehandelt und einen Domperillon wie ein Domperillon, und jeder... Man merkt es gibt manche diese Collaborations der Remover-Koffer mit der Dior-Edition das sieht man schon dass die eine Marke mit anderen aber trotzdem jede Marke bleibt für sich Und das finde ich ganz toll Als wenn das irgendwie zum Schluss dann so ein Einheitsbrei wird und das bewundere ich dabei mit wie viel Fingerspitzen gefühlt jede Luxusmarke doch für sich eigenständig bleiben kann, obwohl sie zu so einem großen Konglomerat dazu gehört.
00:33:56: Ja und okay?
00:33:56: Diese Synergie nutzen wir.
00:33:58: Wir machen auch Veranstaltungen in Deutschland, in unserer Region.
00:34:00: Wir sind für die Dachregion, für die OCEI-Region zuständig wo wir Veranstaltung bei Bulgarie im Store machen und versuchen mit einem schönen Storytelling den Arm drunzumachen.
00:34:13: Und wenn es klappt ist das schön!
00:34:15: Genau, auf die Kooperation wollte ich gerade auch noch mal zu sprechen kommen mit Bulgari Moernisi.
00:34:19: Ihr habt euch ja glaube ich bei einem Dom Perignon Abend kennengelernt?
00:34:21: War das richtig?
00:34:22: Baden-Baden war es glaube ich... Das war sehr schön!
00:34:24: Mit einem Tasting von Herrn Cordes, Dom Perillon Tasting, Aston Martin im Baden Bahn wäre noch nie da, weil ganz toller Pop-Up Store dein Geschäft ist um die Ecke.
00:34:34: so sind wir uns begegnet und dann merkt man auch wie die Synergien da sind und grade das Handwerk Wertschätzen des Produktes, das merke ich bei dir halt immer ganz deutlich.
00:34:48: Aber was macht denn eine gute Kooperation aus für dich?
00:34:52: Dass es auf Augenhöhe ist, das ist wichtig!
00:34:55: Die Produkte sollten zusammen passen.
00:34:57: wir haben das mit Bulgarie zum Beispiel so und wir nannten das einer Weise nach Italien Mit dem Venice-Implaner Express nach Venedig dann unsere Hotels Und das große Finale war in Rom.
00:35:07: dort ist die Zentrale oder das erste Geschäft von Bulgari Das schöne Schmuckstück gezeigt, was man dann in dem Eberling Hotel oder auf dem Zug tragen könnte.
00:35:18: Also welches schönen Collier passt auf die Terrasse in Portofino im Splendido oder auf den Zug und das war sehr kurzweilig und es hat dann gepasst.
00:35:26: also die Gäste haben das sehr schön wahrgenommen und zwar für alle ein Gewinn.
00:35:31: Ja und ist es fein?
00:35:32: Das muss ich mal zu sagen.
00:35:33: Es ist eine feine Art von Vertrieb!
00:35:35: Es ist ja nicht so Tapperware, der irgendwie jetzt verkaufen wir geben noch etwas.
00:35:38: Die Frage ist ja, wie schaffe ich es trotzdem ein Produkt jemandem nahe zu bringen?
00:35:43: So subtil wie möglich aber trotzdem dass er sich damit identifiziert und so eine Begierde aufkommt.
00:35:49: Und das finde ich auch so einer Handschrift der schaffen nicht viele.
00:35:53: Ja und ich bin da auch ganz ehrlich.
00:35:55: Ich gucke mich auch ab also wer auf den sozialen Medien folgt und wer es noch nicht tut.
00:35:59: weil wir kann man bitte mal reinschauen wie hier in Berlin diesen Abend in einem sehr außergewöhnlichen, zwar mit dem Loff Beton, Restaurant ein Sterne mit Patek Philipp.
00:36:10: Das Leder zum Ur-, das Leder-Zum-Schuh.
00:36:14: ganz logisch irgendwie für mich dass das schön zusammen kommt aber in einer sehr außergewöhnlichen Location und sowas macht doch Freude.
00:36:22: wenn man das zusammenbringt ist anders und kurzweilig
00:36:25: klar und man hat ja auch die gleiche Kundschaft.
00:36:28: beide haben diese Freude oder diese Interesse an dieser tiefen handwerklichen Kunst brauchen auch nichts mehr, um es groß zu zeigen.
00:36:37: Also sind jetzt nicht die, die auch bei Patek jetzt immer nur das eine Modell wollen sondern wie ich, die die handwerkliche Kunst schätzen und ich finde diese klein, ich nenn's mal diese Boutique-Formate Ja, wir haben ja auch am Anfang des Jahres ja auch mit Kollegen von dir in den Mitte-Darmets-Filmen.
00:36:51: Da nahm ich gerade einen aus Düsseldorf hier von Tiffany, die Politik dieses Breakfast at Tiffany gemacht und das war so ein schönes Format auch.
00:37:01: und ich finde, wenn man das so regelmäßig macht und sich Gedanken macht, die Leute haben einfach Freude daran weil heutzutage die Menschen sind ja auch satt Es gibt schon viele
00:37:10: Einladungen.
00:37:12: Normale Einladen zum Abendessen ist dann eher unspektakulär und wenn man es aber schön kombiniert, und das irgendwie vom Storytelling macht es Sinn, dann vielleicht nimmt man so eine Anlage.
00:37:24: Ich überlege gerade laut!
00:37:25: Wir haben ja dieses Jahr schon diese tolle Kundenreise vier Tage ins Begund gemacht.
00:37:28: Jetzt mache ich mit Steinway gemeinsam ne Reise.
00:37:31: Plumpt ist nur in ins Begunzinfilm mit Autos gefahren... Und Hamburg werden wir mit dem ICE machen.
00:37:38: Ich überlege gerade, wir brauchen ein anderes Beförderungsmittel.
00:37:41: aber ich glaube bei einem anderen Kölsch, wenn ich dich nächstes Mal in Köln besuche müssen wir dann immer wieder
00:37:46: strategisch nochmals sprechen.
00:37:48: Nicht dass die Kunden sich durchwecken nach hinten setzen Aber die haben glaube ich noch genügend Momente uns darüber dann ausführlich zu unterhalten mein lieber Stefan.
00:37:56: So was entwickelt sich bei Bellmont denn gerade weiter?
00:38:01: Bei den Zügen, bei neuen Häusern in Italien oder sonst irgendwo anderswo auf dieser Welt?
00:38:07: Also besonders viel tut sich gerade in Italie.
00:38:10: Wir haben viele Häuser in Italiens acht Stück und wir investieren glaube ich insgesamt drei dreieinhalb Jahren.
00:38:16: Wir habe fast eine Milliarde in unsere Häuser investiert also in Bestandsobjekte, nicht neue Hotels.
00:38:23: Und wer unser Produktbotsch will immer ein bisschen kennt wir haben die Villa San Michele in Florenz oben in Fiesolé eineinhalb Jahre zu gehabt jetzt neu eröffnet im April traumhaft schön oberhalb von Florens gelegen.
00:38:34: ich war gerade im April durfte ich da sein zur Eröffnung und kann durch.
00:38:38: Man sagte mir, es war eigentlich leer in Florenz.
00:38:41: Also unser Tourguide sagte jetzt empty und ich empfand das schon als fürchterlich voll.
00:38:46: Und unsere Haus viertelstunde mit einem Shuttle hoch Mit Blick über Florenz kann ich nur empfehlen.
00:38:51: Gerade neu eröffnet wir ein separates Gebäude.
00:38:54: Die Villa Timeo öffnen wir gerade in Sizilien.
00:38:57: Vielen ist Taomina durch die Fernsehserie White Lotus bekannt war dann ganz populär.
00:39:03: Taomina ist so wie das neue Capri, entwickelt sich ganz großartig und da haben wir zwei Häuser.
00:39:07: Und oben wird jetzt im Ende Juli eröffnet die Villa Timeo mit eigenem Dior Spa und einem Pool und wirklich schön neun, zwanzig Zimmer und Sweeten.
00:39:18: Somit tut sich viel in Italien aber wir haben uns in diesem Jahr so richtig am Laufen unseren Britannikexplorer.
00:39:25: ein neues Zugprodukt hat es so noch nie gegeben einen Zug der ab London fährt immer drei Nächte Und man fährt dann, ich nenne ihn so liebevoll den Rosamunde-Pilcherzug.
00:39:35: Man fährt nach Cornwall in den Lake District nach Wales und kommt dann wieder aber zurück nach London.
00:39:41: Man macht eine schienen Kreuzfahrt, gab es so noch nie und somit ist es viele Gäste suchen genau immer wieder natürlich.
00:39:47: was gibt's der Neues?
00:39:49: Das ist ein neues touristisches Momentum und kann es wunderbar mit London verbinden!
00:39:56: Stefan, du kennst ja diese Welt des Luxus-Reisens wie kaum jemand anderes.
00:40:00: Wenn du für dich persönlich sagen müsstest was ist der ultimative Luxus für dich?
00:40:04: und gibt es eine Reise oder einen Moment wo du sagst das würde ich gerne mal erleben?
00:40:08: Und das hat mich besonders beeindruckt oder da würde einfach mein Herz höher schlagen.
00:40:12: Ich wollte mal auf der Sieglaut arbeiten und die weiß Du warst mehrfach schon da.
00:40:19: Ich habe dann die Personalkambinen gesehen und ich sah mich immer in der Gäste, Präsidentin Sieg wahrscheinlich.
00:40:26: Eigner-Smit heißt
00:40:27: das Wieelknas.
00:40:28: Das ist noch eine meiner wünsche.
00:40:31: Träume mal auf der Sea Cloud und wir arbeiten mit denen sehr eng zusammen in der Karibik.
00:40:35: Wir haben zwei Hotels in der Caribik in San Martin oder in Anguilla Und gerade in St.
00:40:40: Martin fährt das Segelschiff los und das wäre mal ne schöne Kombination.
00:40:45: also ich würde sehr gerne mal auf den Sea Cloud mitfahren.
00:40:48: Hab's einfach noch nicht geschafft.
00:40:49: Man war durchaus gewillt, mich zu unterstützen aber dann aber oberes Deck und vielleicht dann schön Sundown da draußen.
00:40:58: das wäre ein Traum von mir.
00:40:59: Ja ist es auch.
00:41:00: also wie gesagt ich bin in Zug noch nie gefahren.
00:41:02: also dass was ihr da habt.
00:41:04: Aber Ich kann nur sagen bei der C-Cloud Und ich bin auch im andere Schiffe schon mal fahren dürfen durch Kooperationen und auch MS Europa Sensationell alles toll.
00:41:11: Aber der C-Cloud ist ein Effekt gewesen, weil... Ich kann das auch manchmal gar nicht so in Worte fassen.
00:41:17: Du bist da vier Tage und hast das Gefühl immer, du bist jetzt doppeltisch schon da.
00:41:21: Das ist unglaublich!
00:41:22: Drei Tage und du kommst so runter, sitzt da draußen diese Brise, hast Gespräche, sowas wie wir es hier gerade haben.
00:41:27: Das hast du den ganzen Tag von morgens bis abends und du denkst einfach, wie schön die Zeit vergeht?
00:41:30: Wie angenehm und ... Du freust dich sogar wenn die Segelgehistin nicht nur bald schön ist oder das Segel spürt?
00:41:36: Nein!
00:41:37: Der Internetempfang wird einfach schlecht.
00:41:39: Du bist einfach gezwungen
00:41:41: zu sagen, du
00:41:42: willst dich gar nicht aufregen.
00:41:43: Das immer wieder öffnen und dann ist es raus!
00:41:45: Und dieses manchen dazu gezwung zu werden Aufs Meer zuschauen.
00:41:49: drei Tage schöne Gespräche tolles Essen und da kommst du zurück und sagst hey da brauchen manche Urlaube vierzehn Tage für
00:41:57: um dich
00:41:57: dahin zu bringen was so eine See klaut in Dreitagenschaft oder euer Zug vielleicht in vierundzwanzig achtenvierzig Stunden.
00:42:05: ganz toll
00:42:07: So.
00:42:08: Ich hoffe, du wundest schon vorgewandt von Jessica.
00:42:10: Jetzt geht's
00:42:10: los!
00:42:11: Die drei Klassiker.
00:42:12: Okay,
00:42:13: lehns doch.
00:42:13: Mein Lieber Stefan Welcher Moment in deinem Leben hätte einen eigenen Schuh verdient?
00:42:19: Und wie seht er aus?
00:42:20: Das wäre eine Reise auf dem Venice Simpler Neuen Express in einem schönen neuen Smoking und ich würde mir einen Top-Smoking-Schuh machen lassen
00:42:28: In Lackledern.
00:42:29: In Lach.
00:42:30: Klassika An welches Glas Wein – in dein Fall auch?
00:42:34: oder Champagner?
00:42:36: Erinnerst Du Dich besonders gern zurück?
00:42:38: Und was war das für ein Anlass?
00:42:40: Zwanzig Jahre Belmont.
00:42:42: Wurde sehr nett gefeiert, haben sie mich mit überrascht und die Firma hat es ja originell gemacht mit Champagner und das war sehr gelungen und zeigt auf wie ich dem Unternehmen verbunden bin und zwar ein schöner Tag!
00:42:53: Was war's für ein
00:42:53: Champagner?!
00:42:54: Es war ein Ruinaro-See.
00:42:56: Top!
00:42:56: Und zum Schluss lieber Stefan... Welchen Gegenstand würdest du niemals wegwerfen und warum?
00:43:03: Das wäre die Uhr meines... Ur-Uhrgroßvaters, der nach Amerika ausgewandert ist und die hat man mir vererbt.
00:43:12: Eine Sprungdeckelur und hat auch eine Geschichte mit einem Zug.
00:43:16: aber die erzähle ich dir mal einander Mal und vielleicht wenn du wieder mal nach Köln kommst.
00:43:22: Und wenn wir wieder zu diesem tollen Italiener gehen?
00:43:24: Ich habe den Namen vergessen wo Du mich letztesmal eingeladen hast.
00:43:28: Wie ist das Wohnzimmer?
00:43:30: Der Rossini von Kölnen Das Lappi Azeta?
00:43:33: Ja
00:43:33: genau Da würde ich gerne wieder
00:43:35: hingehen.
00:43:35: Dann machen
00:43:35: wir das damit total gut gefallen!
00:43:37: Also, Ich möchte es jetzt hier mit abschließen.
00:43:39: Danke für deine Zeit Mit Freude.
00:43:41: Es hat mich auch gefreut dich überhaupt so live endlich mal wieder gesehen zu haben.
00:43:45: Danke an dich Jessica Für die schöne Moderation.
00:43:48: Und ja also ich dass das läuft bei mir schon im Kopf wenn ich das mal machen möchte.
00:43:52: Vielleicht habe ich dabei
00:43:53: Da komme ich auf dich zu.
00:43:54: Ja, Sie gerne!
00:43:55: Super!
00:43:56: Vielen Dank!
00:43:57: Ja von mir auch vielen dank.
00:43:57: Vielen Dank Stefan dass du uns auf diese wunderbare Reise mitgenommen hast.
00:44:00: Das war wirklich eine Freude und weckt Begehrlichkeiten.
00:44:02: also das ist auch ganz oben auf meiner Liste.
00:44:04: vielleicht klappt es ja irgendwann mal... Also was schön dich kennengelernt zu haben, dass du hier warst, dass ihr Zeit genommen hast.
00:44:10: Vielen dank Matthias!
00:44:11: Vielen dank!
00:44:12: Vielen danke fürs Zuhören alle weiteren Infos.
00:44:14: die stehen bei uns unten in den Show-Nutz Und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
00:44:17: bis dahin alles Gute!
00:44:19: Tschüss!
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