Mit 33 an die Spitze – zwischen Selbstzweifel, Sendestärke und Politik | Robin Schuster, GF der neuen welle #35

Shownotes

Radio war für Robin Schuster schon als Kind das Tor zur Welt. Heute ist er Geschäftsführer der neuen welle in Karlsruhe – und beschäftigt sich mit einer ziemlich großen Frage: Wie bleibt Radio relevant, wenn Spotify, KI, Google und Meta längst mit am Tisch sitzen?

Seine Antwort ist überraschend klar: menschlicher werden.

In dieser Folge sprechen Jessica Sander und Matthias Vickermann mit Robin über seinen Weg vom selbst gebauten Kinderzimmer-Radio bis in die Geschäftsführung, über Selbstzweifel, Führung und Veränderung. Es geht darum, warum Augenhöhe für ihn wichtiger ist als perfekte Radiowörter, weshalb nicht alles, was technisch möglich ist, auch wirklich gebraucht wird – und warum echte Menschen am Mikrofon für ihn nicht ersetzbar sind.

Robin erzählt außerdem von seinem Ausflug in die Politik, seinem Landtagswahlkampf, Begegnungen mit Spitzenpolitikern und davon, was ihn diese Zeit über Macht, Egos und Verantwortung gelehrt hat.

Und dann wäre da noch das zweite Leben eines Radiosenders: 170 Veranstaltungen im Jahr, Einhornspringen im Freibad und 35 Einhörner, die eine Saison nicht überlebt haben.

Eine Folge über Medien im Wandel, Mut, Zweifel, Familie – und darüber, warum Fortschritt manchmal genau darin liegt, wieder näher an die Menschen zu rücken.

Unser Gast:
Robin Schuster, Geschäftsführer der neuen welle

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Transkript anzeigen

00:00:00: Und für mich war das immer so unerreichbar, bis man meine Lehrerin sagte du gehst mal zum Radio.

00:00:06: Jeder hat ja seine Schwächen die werden sofort maximal ausgeschlachtet.

00:00:09: Das ist auch das Erfolgsrezept.

00:00:11: wenn du sagst radio soll Zukunft haben dann Augenhöhe!

00:00:15: Willkommen bei Handwerk und Haltung dem Podcast mit Matthias Vickermann.

00:00:20: Es geht um Maßarbeit im Handwerk unter Leben Um Werte Verantwortung und die Kunst Haltung zu zeigen gerade dann wenn es unbequem wird.

00:00:29: Matthias Wickermann ist Marschumacher, Unternehmer, Speaker und Netzwerker.

00:00:34: Gemeinsam treffen wir Menschen, die in ihrem Bereich Marsch debesetzen.

00:00:38: Wir sprechen über Wandelwerte – und das was wirklich zählt!

00:00:42: Das ist Handwerk & Haltung.

00:00:47: Herzlich Willkommen zu Handwerk&Haltung.

00:00:48: ich bin Jessica Sanderhau und freue mich sehr dass Mathias Vickerman an meiner Seite sitzt.

00:00:52: hallo Mathias.

00:00:52: Hallo Jessica.

00:00:54: Bevor wir gleich starten, möchte ich heute noch einmal Danke sagen an die Allianz Capital Solutions, die Handwerk und Haltung als Partner begleitet.

00:01:01: Bei uns geht es um Menschen, die Verantwortung kümmern nehmen, Dinge aufbauen und bereit sind Entscheidungen zu treffen – oft auch dann wenn der Weg nicht komplett klar ist.

00:01:09: Genau deshalb passt diese Partnerschaft so gut zu uns!

00:01:12: Denn auch bei Allianze Capital Solutions geht's um langfristiges Denken, unternehmerische Verantwortung und darum für das was Menschen aufgebaut haben verlässliche Lösungen zu entwickeln.

00:01:21: Vielen Dank für das Vertrauen und die tolle Unterstützung.

00:01:24: Super, danke schön Matthias!

00:01:26: Und ich freue mich sehr auf unseren heutigen Gast.

00:01:28: der wusste nämlich schon mit zehn Jahren was er einmal machen möchte.

00:01:31: Er wächst in einem Dorf mit gerade mal siebenhundert Einwohnern auf der schwäbischen Alb.

00:01:35: auf.

00:01:36: Internet gab es nicht Im Fernsehen laufen drei Programme und das Radio wird für ihn zum Tor der Welt.

00:01:41: Viel Jahre später wird er mit gerade einmal dreieinhalb Jahren Radiogeschäftsführer und übernimmt einen Sender bei dem wir selbst sagt eigentlich fast alles nur besser werden konnte.

00:01:50: Heute führt er die neue Welle in Karlsruhe veranstaltet mit seinem Team rund einhundertsebzig Events im Jahr und beschäftigt sich mit einer ziemlich grundlegenden Frage, wie muss Radio aussehen wenn Spotify, KI, Google und Meta die Medienwelt komplett verändern?

00:02:04: Und damit natürlich nicht genug.

00:02:05: Er hat sich auch politisch eingemischt einen Landtagswahlkampf erlebt saß beim Abendessen mit dem Bundeskanzler und hat dabei ziemlich schnell gelernt, wie viel Energie Politik kosten kann.

00:02:15: Und bei all denen gibt es noch eine Frau, die auf seinem Weg offenbar mehrfach im richtigen Moment den entscheidenden Satz gesagt hat.

00:02:21: Ich freue mich sehr, dass er heute bei uns ist!

00:02:23: Herzlich willkommen Robin Schuster!

00:02:25: Hallo

00:02:26: schön, dass ich bei euch Gast sein darf.

00:02:28: Hallo Robin vielen herzlichen Dank, dass das so gut geklappt hat.

00:02:31: Wenn du rufst komm' ich über.

00:02:32: Danke, danke.

00:02:33: Dann geht's

00:02:33: mir wie allen anderen, die dich schätzen...

00:02:36: Ja, ich würde auch Strichliste.

00:02:37: Also gerade wenn welche unpünktlich kommen nicht sofort antworten oder nicht diesen Termin einhalten und ich weiß

00:02:42: drei Minuten zu spielen.

00:02:43: Ich

00:02:43: wollte das sagen.

00:02:43: Apropos unpünftlich Matthias hat schon zwei Minuten vor der eigentlich abgemachten Ankunft bei Robin angerufen wo er denn jetzt ist?

00:02:50: Ja weil ich damit gedroht habe es war eine Live-Ausstrahlung.

00:02:53: Das ist glaube ich dir noch nicht.

00:02:56: Matthias, ich start aber erst mal mit dir!

00:02:58: Warum sitzt Robin heute hier?

00:03:00: warum hast du gesagt Der Mann muss unbedingt in dem Podcast.

00:03:02: Wir haben uns kennengelernt, Robin.

00:03:05: Das war kurz nach der Pandemie in der Geroldsauer Mühle.

00:03:11: Da waren eine dieser vegetarianen

00:03:14: Partys

00:03:15: und dann wurde ich von einer gemeinsamen Bekannter Daniela.

00:03:19: Stimmt, Daniela Bechtold.

00:03:20: Genau, die er vorgestellt hat und dachte, das ist dieser Matthias Vickermann!

00:03:25: Es gibt ja da auch mal Geschichten.

00:03:28: Er stellt schon was dar.

00:03:30: Und wenn du dem dann vorgestellt wirst, dann bist du erst mal ehrfürchtig.

00:03:33: Wenn du hörst was er so macht und untreibt, dann wirst du noch ehrfürchtiger.

00:03:36: Umso dankbarer bin ich... ...und geärter fühle ich mich dass ich heute Gast sein darf!

00:03:41: Ja also vielen Dank für das ganze Lob aber ihr wisst.. Ich nehme dich gerne zurück Aber ich weiß auf jeden Fall einsten.

00:03:47: Das ist für mich das Wichtigste.

00:03:48: Wir haben uns sofort richtig gut verstanden Und diese Art des Humors Das schätze ich einfach an dir.

00:03:56: Ja, feinde manchmal unter diesen schwarzen Humor und wird nimmer lustige Momente.

00:04:00: Jedes Mal wenn wir uns getroffen haben auf irgendwelchen Sommerfesten oder Geburtstagspartys oder egal was auch alles war Und du warst ja so nett hat es mich auch mal bei dir schonmal vor beim letzten Jahr eingeladen Bei Martin Wacker mit dem ich ja früher bei Roundtable war War ich auch mal in der Show.

00:04:14: und ja Ich habe mir einfach gedacht ich finde das total spannend sich mal mit dem Medium Radio auseinander zu setzen Mal zu schauen wie liegt da die Zukunft?

00:04:25: Da war es natürlich ganz klar, dass ich dich hier einlade.

00:04:27: Insofern danke schön für dein Kommen!

00:04:29: Gerne und bin gespannt was ich sagen werde.

00:04:31: Ich weiß das noch nicht.

00:04:33: Dann erzähle doch mal.

00:04:34: du hast im Vorgespräch gesagt, wenn man Matthias trifft ist auf jeden Fall immer ein Gewinn und es geht immer etwas voran.

00:04:40: dann würde mich mal interessieren was das letzte Mal nach eurem letzten Treffen danach vorangegangen ist?

00:04:45: Ich wurde in einen Podcast eingeladen zum Beispiel.

00:04:48: Naja wir machen jetzt keine gemeinsamen Geschäfte aber... Wichtige Medaillenseite von dem, was wir hier tun ist ja Netzwerken und Austausch.

00:05:02: Und wir können nicht warten bis wir von Washington oder Moskau abhängig erfolgreich oder nicht erfolgreich sein werden oder was Berlin für uns nun wieder neue Ideen hat, dass wir an Steuern oder an Wirtschaftsunterstützung bekommen oder nicht?

00:05:15: Dann müssen sie selber in die Hand nehmen!

00:05:16: Ich glaube das wird für die nächsten Jahre immer wichtiger, ist halt der Matthias, einer wie kein anderer.

00:05:26: Der hat ein unglaublich starkes Netzwerk und ich glaube das ist sogar mehr als die halbe Miete wenn man in den nächsten Jahren sichern schaut.

00:05:34: Danke!

00:05:36: Lieber Robin bei dir beginnt die Geschichte ja ziemlich früh.

00:05:39: du warst zehn Jahre alt bis an einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb aufgewachsen wie ich gerade schon erfahren habe und das Radio war für dich das Tor zur Welt.

00:05:48: was hat dich denn daran so gepackt?

00:05:51: Also es war für mich einfach Freiheit, weil wenn du siebenhundert Einwohner um dich hast, davon fünfhundert Kühe und nach der Schule eigentlich nichts geht.

00:06:04: Weil der einzige beste Freund den du hast, der wohnt am anderen Ende des Ortes aber er hat nie Zeit dann bist du irgendwie allein mit deinem Fahrrad und dem Wald und den Feldern da draußen dann die große Welt da draußen einfach durch so ein Gerät zu erleben.

00:06:21: Das kann man vielleicht nie mehr nachvollziehen, wenn man irgendetwas jünger ist.

00:06:24: und bei uns war die größte Innovation das weiß ich noch mal als dann endlich mein Vater eine Satellitenschüssel aufs Dach montieren hat lassen.

00:06:33: Dann gab es dann Tele-Fünf.

00:06:34: Das war brutal!

00:06:36: Bim Bam Bimo und so Geschichten, He-Man, ja?

00:06:39: Es gab's ja alles nicht.

00:06:40: Stimmt,

00:06:40: Him and Shira Ja, erklär So

00:06:44: Und das Gleiche auch im Radio.

00:06:46: Wenn ihr dann abends heimlich, wenn es ins Bett gebracht wurde, dass du das Radio wieder angemacht hast und hast dann noch so irgendwie die große Welt da gespült, dann macht das was mit dir ja?

00:06:56: Und hat mir immer total imponiert ein bisschen das Showleben-Leid, was Radio ja ganz gut kann... ...und ich hab' dann alles aufgenommen!

00:07:06: Auf Kassette.

00:07:07: Sendungen, Sendung, Sendungen.

00:07:09: Chingles habe dann immer gehofft der Moderator kriegt es nicht hin, das Mikro anzumachen und ich höre dieses gesamte Jingle-Paket einfach ohne Stimme.

00:07:17: Und habe das dann aufgenommen?

00:07:18: Und ab dann irgendwann hatte ich das so zusammen, hab dann selber angefangen Radio zu spielen, also aufzunehmen im Mischpult zu kaufen... Hab dann selber so Sendungen moderiert!

00:07:25: So für mich durfte auch kein Mensch wissen, weil's super peinlich war.

00:07:31: Und da war das immer ein Traum.

00:07:33: Und für mich war das unerreichbar bis man meine Lehrerin sagte du gehst mal zum Radio.

00:07:38: Da sagte die so der weiß, war ich so vierzehnt, fünfzehn ... So ein Showtalent hatte in der Schule, glaube ich, ging auch allen ziemlich auf die Nerven.

00:07:45: Weil ich halt schon mit der größten Klappe war und sei mal ein auffälliges Kind als drei von vier Kindern, also vor allem als mittleres Kind gehste unter.

00:07:54: dann musste dir die Bühne wieder in den Schulen zurück.

00:07:57: Ich glaub, den anderen aufzwingen, glaub' ich war auch kein... nicht immer so ein angenehmer Schüler, ich war in der ersten Klasse schon ständig vor der Tür gesessen.

00:08:06: Dann hast du ja erst einmal Musikwissenschaften europäische Kunstgeschichte studiert, parallel aber schon beim Studentenradio moderiert!

00:08:15: Wann waren für dich klar?

00:08:16: Jetzt mache ich aus diesem Kindheitstraum wirklich mal ein Beruf.

00:08:21: Sehr früh, aber der Weg dorthin war dann doch ein anderer als gedacht.

00:08:26: Ziel war immer bei den öffentlich-rechtlichen dann einen Voluntariat zu machen.

00:08:29: da ist aber Voraussetzung das nun abgeschlossenes Hochschulstudium hast gleich welcher Fachrichtung.

00:08:35: Da ich seit ich fünf bin Klavierspiel und Musik- und Kunst die einzigen Einzelfächer in der Schule waren bei mir, sonst war ich sehr schlecht also auch mal Versetzungsgefährdet und so Mathe eine Niete dachte ich naja dann studierste halt das.

00:08:51: aber diese einhalb Jahre waren für mich grauenhaft weil du nur in der Vergangenheit lebst dieses wissenschaftliche Arbeiten null niemals gegenwahrt schon gar nicht Zukunft und habe dann eben nachdem ich das abgebrochen hatte, ich hab das letzte Semester im Freibad verbracht Heidelberg traumhaft.

00:09:10: War richtig schön.

00:09:10: Habe ich dann gesagt gut!

00:09:13: Dann gehst du halt zum privaten und machst den Weg dort.

00:09:17: Da hast du nämlich nicht die Voraussetzung dass du ein Studium brauchst und da geht es ja wirklich um deine und dein Talent und deine Begeisterungsfähigkeit allgemein Bildung und so... Und dann hat sich das so entwickelt Also quasi ohne Studium, trotzdem halt.

00:09:33: dann über beruflichen Fleiß sag ich jetzt mal hocharbeiten.

00:09:38: Genau vom Praktikum, dann war es so Volontär, Redakteur, Moderator und später Programmchef.

00:09:43: das klingt aber ziemlich straight Aber war's immer sonst so straight?

00:09:47: Von außen betrachtet ja von innen mit viel Selbstzweifel und viel Hürden auch die eben auf der menschlichen Seite kamen weil du relativ schnell wenn du dich von der Masse abhebt und bis hin vielleicht eine Stunde länger Arbeit ist als die Kollegen, wo du etwas besser kannst oder vielleicht schon in einer Stufe in der Karriere weiter erklimmst kommt sofort ein Neid.

00:10:13: Und das ist ganz heftig bei uns finde ich.

00:10:15: Ich habe dann relativ schnell gemerkt damit muss ich leben es ist wohl so aber die nutzen natürlich sofort.

00:10:21: jeder hat ja seine Schwächen die werden sofort maximal ausgeschlachtet.

00:10:24: also bei mir ich von Kindesbeinen an Ist nicht mehr so schlimm, aber ich hab früher ganz schlimm gelespelt.

00:10:29: Heute ist nur noch ein bisschen ... Ähm... Ja,

00:10:32: ich find's auch.

00:10:32: Ich find das immer noch schlimm.

00:10:33: Okay!

00:10:37: Ich merke mir das und dass es der Tisa ihr solltet unbedingt dran bleiben weil später in diesem Podcast werde ich noch zwei-drei heftige Beleidigungen wie es dem Matthias auspacken.

00:10:47: bleibt unbedingt dran.

00:10:48: Hey?

00:10:48: Ein Kollegen, der war so das Alpha-Tier als Moderator hat mich mal Lispelsepp genannt.

00:10:53: ja, das ist nunso noch geil Und damit musst du mal klarkommen.

00:10:57: Du wirst nie eine Sendung moderieren, glaub nicht dass du überhaupt mal erfolgreich haben würdest.

00:11:03: Ja und da muss er halt gegen ankämpfen.

00:11:07: Das ist schon eine Herausforderung aber ja brauchst halt Leute die an dich glauben und ich dann auch mal sagen ne du machst das super!

00:11:15: Und mein Vorgesetzter, meinen alter Chef damals war es in Ulm der Karl Heinz Und immer noch beim Radio, der will nicht ein Rente war da auch so auf diesen Job steht.

00:11:27: Der hat gesagt du machst das schon und er hat mich geführt und gesagt Du bist echt ein geiler Typ und ich brauche es und hatte mir immer wieder neue neuen Zucker gegeben ja?

00:11:36: Und bis ich dann an seiner Tür gekratzt hatte Er sagt also es musst du in die weite Welt hinaus.

00:11:43: mein Sohn Ja Ich hab's nicht bereut war wirklich schön die Zeit.

00:11:48: Sind die Neider denn immer mehr geworden mit deinem Erfolg?

00:11:50: Das heißt, jetzt stehst du ja da ganz oben.

00:11:52: Sind da deutlich mehr dazugekommen?

00:11:54: Nö!

00:11:55: Die Neider kommen im eigenen Betrieb wenn du da aufsteigst.

00:11:59: aber sobald du in einen anderen Betrieb gehst und du quasi das Lager wechselst oder dass das Revier wechselt wirst du nicht mehr in Frage gestellt.

00:12:09: Weißt Du?

00:12:10: Da wirste in Karlsruhe ins Geschäftsführer geholt Und dann sagen die Mitarbeiter, ja.

00:12:15: Die Gesellschaft, da wissen ja schon was sie tun und das ist der Neue.

00:12:18: Sitz du da mit dreiunddreißig vor dreißig Leuten, blickst in die Runde und alles guckt dich erwartungsvoll an... ...und dann überlegst du, was sag ich denen denn jetzt?

00:12:30: Das ist schon ein spannender Moment!

00:12:31: Aber ab da bist du nicht mehr infrage gestellt.

00:12:35: Aber gerade, ich meine, mit dreihunddreißig kann der Mann das überhaupt in dem Alter oder...?

00:12:40: Hast du so schnell ausgehebelt und die so schnell überzeugt, dass diese Frage dann irgendwie gar nicht mehr aufkam?

00:12:44: Also man hat mir das unterstellt.

00:12:45: Ich mir nicht... Das ist schon ein Unterschied Selbst- und Fremdvernehmung Und ich neige auch wenn man das jetzt nicht glauben mag Schon dazu, dass sich gar nicht immer so an mich glaube wie andere als selbstverständlich bei mir sehen.

00:13:01: Ja der macht das!

00:13:02: Es ist ein Macher und erfolgreich!

00:13:04: Keine Ahnung.

00:13:05: also ohne meine Frau wäre das alles nicht gegangen.

00:13:07: Deswegen, da wurde ich auch gerade noch zurück.

00:13:08: Mit dreidreißig wirst du gefragt ob du Geschäftsführer werden möchtest?

00:13:12: Du Zweifelst!

00:13:13: Das was er erzählt ist aber deine Frau überhaupt nicht.

00:13:16: Was hat sie damals in dir gesehen dass du selbst vielleicht noch nicht in dir gesehn hast?

00:13:22: Boah das ist schwierig.

00:13:23: Da musst du vielleicht bis in die Kindheit zurückgehen wenn du eben so ein bisschen ein Problemkind warst wie ich dann kriegste auch sehr viel erzählt auch in der Erziehung was du falsch machst.

00:13:35: Und das ist das, was ich besser machen will bei meinen Kindern.

00:13:39: Dass sich eben an Potenziale denkt und sie lob- und aber nicht so feises Lob sondern Sie fördere und motiviere und dem Kind ein natürliches starke Selbstvertrauen geben möchte.

00:13:52: Das ist glaube ich so ganz entscheidend und da habe Ich nicht immer die besten Tage erlebt gehabt.

00:13:56: und dass zieht sich bis heute durch und es ist theoretisch wahrscheinlich Einprogrammiert bei mir und ich krieg's nicht ganz weg.

00:14:03: Aber ich bin mir dessen bewusst, ich bin es nicht Opfer von Selbstzweifeln.

00:14:06: aber meine Frau die kommt dann und sagt natürlich kannst du das?

00:14:12: Und das machst Du auch!

00:14:14: Und diesen, diesen Wingman diese Wingwoman in dem Moment Das ist bei mir essentiell.

00:14:20: Die hat an mich geglaubt wo sie es machen Sie Geschäftsführer habe ich gesagt warum?

00:14:24: Ich hab nur nie, ich hab keinen BWL studiert Ich hab keine große Erfahrung in Menschen fühlen.

00:14:31: Warum soll ich das denn machen können?

00:14:33: Ich habe dann nur diesen großen, unerklimmbaren Berg an Aufgaben und Erwartungen vor mir gesehen.

00:14:39: Statt die innere Stärke zu erkennen zu sagen, naja irgendwie kriegen wir das doch

00:14:44: hin.".

00:14:45: Und dass da mal meine Frau dann gesagt, doch du kannst das, wenn nicht du, man sonst... Und mein alter Chef hat auch gesagt der Sender steht so am Abgrund, du kannst es nur besser machen kann gar nicht schief gehen bei anderen Entscheidungen, die es anstanden jetzt vor einem Jahr.

00:15:01: Das Thema Landtagskandidatur von jetzt auf gleich auf einmal in so eine große Wahlkampfmaschinerie mit rein geworfen zu werden.

00:15:11: Ich Landtag und so hat meine Frau auch gesagt das kriegen wir schon hin.

00:15:16: also das ist für mich schon ganz wichtiger Punkt.

00:15:18: Es kommt auch oft zu kurz.

00:15:19: ich hoffe sie hört den Podcast jetzt dann muss sich nicht selbst erzählen.

00:15:22: Nein sage ich natürlich nicht selbst.

00:15:24: Auf die Landtagskandidatur kommen wir auf jeden Fall auch noch mal zu sprechen.

00:15:27: Du hast es ja schon gesagt, du hättest eigentlich den Sender in keinem schlechteren Zustand übernehmen können?

00:15:32: Du hast das so gesagt altbackenes Programm ein demotivierter Vertrieb Ein Team mit Angst vor Veränderung.

00:15:38: Okay wo hast du als erstes angesetzt?

00:15:40: also erstmals Programm Das, was ich zuerst wahrnehmen konnte.

00:15:44: von außen ist den Sender zu hören und der ist leider lange nicht gut beraten worden.

00:15:51: Es gibt sehr viele Berater im Radio-Geschäft die dann vom Sender zur Sender reisen, denen er erzählen wie du welche Musik du spielst wieder die Musik positionierst Und hat alles nur keine organische Sprache.

00:16:03: Der war so in einem sterilen Nirvana gefangen So ein Beispiel.

00:16:10: Und jetzt geht es gleich weiter mit einem coolen Achtziger, damit die Vielfalt komplett ist.

00:16:16: Und dann denken wir okay wer spricht denn so?

00:16:19: Radio ist doch von Menschen gemacht für Menschen!

00:16:22: Warum müssen wir auf einmal dazwischen eine synthetische Sprache uns anziehen?

00:16:26: Das hat Radio ja sehr lange gemacht und das war da ganz extrem.

00:16:29: Ja hast du zehn verschiedene Claims gehabt Die meiste Vielfalt, der beste Musikmix aus vier Jahrzehnten.

00:16:35: Die zehn jetzt ab zehn lauter.

00:16:37: ich weiß es ist gar nicht mehr zusammen und die musik verändern die moderation und den stil der moderation und die moderatoren erst mal wieder auf augenhöhe mit den hörern bringen.

00:16:46: Und das ist auch das erfolgsrezept.

00:16:48: wenn du sagst radio soll zukunft haben dann Augenhöhe Punkt.

00:16:52: Das fängt an.

00:16:53: bei der musik bei der ansprache hört beim gendern auf.

00:16:56: tun wir nicht weil die leute das nicht wollen Nur weil jemand meint, dass wer ist.

00:17:00: Das gehört sich so oder so.

00:17:03: Unsere Kunden unsere Hörer die möchten das nicht.

00:17:08: Wir haben eine Umfrage gemacht.

00:17:09: Fünfundantig Prozent möchten keine gendersprachende Machenweißen.

00:17:12: Habt ihr erstmal Hörern verloren?

00:17:13: Weil die Menschen gewöhnen sich ja an etwas und es war dann plötzlich anders was ihr gemacht habt oder ging das gleich nach oben?

00:17:19: Das ist witzig.

00:17:20: im April kam ich und im Juli kamen dann die Hörerszahlen und da sind wir von.

00:17:26: Ich glaube, da ist sich tausend auf fünfzigtausend Hörer rum.

00:17:31: Aber die Befragung fand vor meiner Zeit statt, hatte ich nur Glück.

00:17:37: aber wir haben uns ganz gut stabilisiert.

00:17:40: diese Höherzahlenbefragungen, die mussten langfristig betrachten und da kann man echt sagen ging es weiter aufwärts.

00:17:46: vor einem Bekanntheit war ich sehr viel auf externes Marketing setze also Plakat und so weiter.

00:17:51: das ging schon stark nach

00:17:54: oben.

00:17:54: Aber Robin, du wolltest ja dabei nie der Chef sein, der oben etwas beschließt und unten wird es dann ausgeführt.

00:18:00: Du erklärst dich willst die Leute mitnehmen?

00:18:02: Und aber das viel über Vertrauen war dir von Anfang an klar dass du so führen

00:18:07: wirst.

00:18:08: Das Thema Augenhöhe und Offensein ist schon extrem wichtig.

00:18:12: für mich geht nicht immer muss auch meine knallharte Ansage machen aber zumindest ich versuche mich davor zu schützen Autorität zu sein im Team und habe auch vor mir so einen Schild stehen.

00:18:34: Inspiriere, motiviere Transparenz.

00:18:38: Das ist der rote Faden wo ich sage das zieht sich durch meine Führungsarbeit.

00:18:44: aber da wie im echten Leben, wie in Beziehungen.

00:18:47: Man gerät natürlich auch jeden Tag an seine Grenzen.

00:18:49: Du hast auch gesagt gerade Menschen für Veränderung zu begeisten ist ja eines der schwierigsten Sachen heute noch in deinem Job.

00:18:55: Heftig!

00:18:55: Warum ist das so?

00:18:56: Man denkt ja von den Medienkollegen eigentlich dass sie ja innovativ und offen sein müssten für Veranderung.

00:19:01: Ja du hast trotzdem das Bedürfnis nach Sicherheit Und Sicherheit kriegt der eine indem er sagt geil ich werde sicher morgen ein neues Abenteuer starten können.

00:19:12: Aber die meisten sagen, ich will sicher noch wissen, dass in fünf Jahren die Welt so ist wie sie jetzt.

00:19:17: Ich habe mir lange überlegt warum ... Ich hab so das Gefühl... Das war bei dem Sender, bei dem ich vorher war auf Ulm also im schwäbischen Landesteil.

00:19:29: Da waren vom Mindset etwas anders da waren wir aber auch der kleinere Sender und hatten Feind im Blick.

00:19:34: Dreihundert Meter weiter war der größere Sänger den wir angreifen mussten Und er war ganz klar Wir sind die, die angreiften.

00:19:41: In Karlsruhe ist die Welt eine andere, da gibt es eben keinen Wettbewerber.

00:19:47: Und manchmal würde ich mehr Wettbetwerb wünschen weil das in höhere Qualitäten nach sich zieht.

00:19:53: aber irgendwie bist du dann so bisschen in deiner Komfortzone gefangen und da die Leute rauszubringen sagen sie ja warum?

00:20:01: Was ist also die Mission?

00:20:04: Die Mission kommt nicht von außen, die muss von innen kommen, intrinsisch.

00:20:08: Wir wollen besser werden.

00:20:09: Jetzt haben wir natürlich den Effekt, dass wir ein in Deutschland einen Sonderfall haben.

00:20:15: seit eineinhalb Jahren das Konsumklima sinkt und wir als privat werbefinanziertes Medium sind völlig abhängig vom Konsumklima.

00:20:24: Wenn der Möbelhändler sagt mir brechen die Verkäufe für Wohnzimmereinrichtungen ein dann mache ich mehr Werbung.

00:20:32: Wenn ein Jahr lang nichts kommt und dann nicht mehr neue Kunden kommen, weil die Leute einfach sagen ich weiß nicht was die Zukunft bringt.

00:20:37: Ich halte mein Geld erst mal zusammen Dann sagt ihr irgendwann okay bevor euch leute rauswerfen reduziere ich meinen marketing budget.

00:20:43: das trifft uns natürlich voll.

00:20:45: Und jetzt sind wir gerade in so einer phase wo ich sage jetzt Transformation und Jetzt habe ich das team hinter mir und sagen verstehen wir machen wir aber es ist immer Die mission dahinter muss von allen tragbar sein und das ist manchmal die Herausforderung.

00:21:02: Lass mal nochmal was Radio sprechen, es wurde ja schon mehrfach tot gesagt erst mp drei dann Spotify Dann durch Podcast.

00:21:09: jetzt kommt KI.

00:21:10: aber du bist ja da erstaunlich entspannt.

00:21:12: warum bist du da so entspannt?

00:21:14: Weil wir noch nie Für den Kunden was gekostet haben, also für den Hörer.

00:21:20: Also wir hatten nie eine Bezahlschranke gehabt wie bei der Tageszeitung.

00:21:23: Wir haben keinen pay TV, kein Abonnement was du brauchst bis immer kostenlos und wir sind das einzige Medium was nebenbei konsumiert werden kann.

00:21:31: Podcast wie dieser zum Beispiel die nicht wärmsten empfehlen kann auch nebenbei so.

00:21:38: Wir haben keine natürliche Konkurrenz vom Konsumentenmarkt.

00:21:42: hier erst mal.

00:21:45: Wir wurden auch nie von Spotify angegriffen, weil Spotify hat nur die CD das CD-Regal ersetzt wenn du ehrlich bist oder die eine mpdrei-Sammlung auf deinem mpDry Player.

00:21:54: Wer hat das heute noch?

00:21:56: So du hast halt die Spotify App.

00:21:59: Thema KI.

00:22:00: Du hast es gerade angesprochen gab's ja Versuche mit KI Stimmen ein Radio hoch automatisiertes Radioprodukt zu machen.

00:22:10: Aber das ist nicht das Bedürfnis des Marktes.

00:22:12: Nicht alles, was technisch geht möchte der Markt auch haben.

00:22:16: Warum hörst du Radio?

00:22:18: Weil du dich um nichts kümmern magst Was Musik betrifft weil da auch keiner überrascht werden willst.

00:22:23: ja Du musst nichts tun.

00:22:25: und warum hörst radio noch?

00:22:27: naja weil da echte menschen sprechen Und echte Menschen hören zu.

00:22:31: dazwischen sind ein bisschen technik wie hier jetzt aber mehr ist dann nicht und du wirst wenn du es verstehst human zu bleiben und das noch perfekt zunächst wieder neu lernst.

00:22:44: echte personalities hinter dem mikrofon so haben die fehler machen die spontan sind lustig wo du es gefühl hast da spricht ein freund ja dann wird radio auch nicht sterben.

00:22:58: ich kann mir nicht vorstellen dass sie irgendwann mit einem humanoiden robot beim bier sitzt in der knipel und ich auch drüber austauscht wie der tagsofa.

00:23:08: ich glaube nicht.

00:23:10: Und so stark diese technische Welt sich weiterentwickelt mit KI und mit Automatisierungen.

00:23:16: Im gleichen Maße wird beim uns Menschen das Bedürfnis nach humanem Austausch wieder steigen.

00:23:23: Vielleicht geht es soweit, dass vielleicht Diskos auch wieder in werden, ja eine schließt nach der anderen?

00:23:29: Ich glaube wenn wir es wieder neu lernen, es menscheln zu lassen dann wird Radio weiter eine große Gezukunft

00:23:37: haben.

00:23:38: Aber steht ihr schon da, dass es richtig menschelt?

00:23:40: Bist du schon da was ... ist deine Vision, bist du das schon angekommen?

00:23:43: Nö.

00:23:45: Okay...

00:23:46: Dieser Podcast isst er einfach!

00:23:48: Nein man ist ja ständig auf dem Weg dahin.

00:23:50: also gerade heute ich bin gerade Geschäftsführer und Programmschefin Personal Union haben wir habe ich meinem Moderatoren-Team gesagt, dass hier einfach lockerer werden können in der Art wie wir Musik verkaufen.

00:24:04: nennen wir das Also wie wir über die Musik die wir spielen sprechen.

00:24:08: Das heißt du sagst, das ist so die wie bei BMW Freude am Fahren oder Audi Vorsprung durch Technik.

00:24:18: Du versuchst dich sehr irgendwo als Market zu positionieren.

00:24:20: Wofür stehst du?

00:24:22: Woför stehen wir also wenn es ums Thema Musik geht?

00:24:25: Wir sagen nicht, wir haben den besten Achtziger, Neunziger sondern wir beschreiben nicht technische Karten, die wir spielen sind.

00:24:30: Bei uns läuft einfach nur die Musik, die dir gefällt.

00:24:33: Lieblingsmusik ist dieses Bass-Word.

00:24:36: Jetzt kannst du den Song, der gleich nach den Nachrichten oder nach der Werbung läuft anmoderieren mit und gleich tolle Lieblingsmusik von Ed Sheeran.

00:24:46: Shape of You wo ich sage so spricht kein Mensch.

00:24:50: Du hast das zwar genannt dieses Wort lieblings Musik aber der Hörer abends wird nicht sagen hey heute habe ich bei der neuen Welle Lieblungsmusik Von Ed Sheering gehört.

00:24:59: so ein Schwachsinn.

00:25:01: Das kann dann schön die Station Voice hinten raus als Drop nennt sich das sagen, um die Positionierung zu erfüllen.

00:25:08: Aber ich sage den Leuten bitte sprecht wie die Menschen macht eine normale organische Sprache.

00:25:15: erst wenn sich es für euch als Moderator richtig anfühlt dann haben wir die Chance dass das auch ankommt.

00:25:23: draußen bei den Hörern.

00:25:24: so und so versuche ich in kleinen Steps die Sprache das was wir tun wieder zurück zum menschenzuführen ist ein Prozess der ist total schwierig.

00:25:35: Du verlernt hast, in diesem Formatradio wieder normal zu werden.

00:25:40: Robin, du sattest ja im Vorgespräch das gerade ausgerechnet Podcast für dich eine alte Radio-Weißheit auf den Kopf gestellt haben?

00:25:47: Jahrelang hieß es weniger reden mehr Musik und plötzlich hören Menschen andere Menschen stundenlang beim Reden zu hat radio sein Publikum da ein Stück weit unterschätzt?

00:25:58: Tja!

00:25:59: Das ist ne sehr go... Spannende Frage und mich verwundert, dass du diese Frage stellst.

00:26:04: Ich

00:26:04: habe es so ein bisschen mit Podcast zu tun deswegen.

00:26:09: Das war übrigens unter uns der erste Seitnieb.

00:26:12: Der zweite kommt noch.

00:26:14: Ja weil man früher gesagt hat Du kannst über alles sprechen nur nicht über eins.

00:26:18: dreißig richtig coole Radio-Reiseid.

00:26:21: Das Hauptbedürfnis der Hörer ist Musik.

00:26:24: also wir haben bei uns einen Musikanteil von seventy vier Prozent im Programm.

00:26:27: Da Rest ist Werbung und Wort Also überfordert den Hörer nicht, denn du hast eine Hörsituation in der Regel morgens auf dem Weg zur Arbeit und im Feierabendverkehr.

00:26:38: Das sind so die Peaks in unserer Tagesnutzung.

00:26:42: Und da wollen die Leute in zwanzig Minuten wo sie im Durchschnitt dieses Produkt konsumieren einen ganz klaren Überblick.

00:26:49: Was ist heute relevant?

00:26:50: Steht die Welt noch und ich möchte ein bisschen gute Laune haben dabei.

00:26:53: Ich möchte einfach da Leute, denen ich mag und eine Musik, die mir gefällt so... Da kannst du nicht mit einem Talk-Funk ankommen!

00:26:59: Podcasts is immer special interest.

00:27:01: also hast Du immer ne gewisse Nische.

00:27:04: entweder Du hast nen Thema was ja nischig iis wo Du Dich aber wirklich als Zuhörer dran festbeißen kannst oder Du hast.

00:27:10: Personalities Die sind so interessant dass die wieder über jedes Thema dieser Welt sprechen können.

00:27:15: So und ähm Da ist Wort, glaube ich relevant und Podcast hilft einem ja auch so ein bisschen aus dem Alltag auszubrechen.

00:27:23: Das ist das was Radio immer mehr wieder versucht.

00:27:26: die Welt da draußen ist so schlimm.

00:27:27: wir können jeden Tag von Mord Totschlag Wirtschaftskriegen Und von der AfD berichten.

00:27:34: Wir Die Hörer wollen aber in so eine so eine safe space haben wo sie gesagt bekommen die welt ist nicht so schlimm.

00:27:42: und Ich finde auch podcast führen wieder den normalen Menschen, der über schöne Dinge spricht.

00:27:49: Wieder an die Oberfläche.

00:27:50: und deswegen finde ich ist es total schön dass die letzten Jahre das Thema Podcast wieder hoch kommt.

00:27:56: aber jetzt ist es tatsächlich angekommen und wir haben da auch so ein zwei drei podcast.

00:28:01: sehr gut.

00:28:01: du hast ja gesagt die größte Gefahr fürs radio sind gerade nicht die höherer sondern das hat die größten gefahr liegt bei den amerikanischen techkonzern.

00:28:08: die nehmen inzwischen mehr als jeden zweiten euro aus dem werbemarkt.

00:28:12: Wie sehr setzt euch das unter Druck?

00:28:13: Also wie sieht's seit ihr in fünf Jahren noch da, wenn es so weitergeht.

00:28:16: Ja wir sind da und da kommt das Thema Politik auch ein bisschen mit rein weil ich gerade extrem viel medienpolitisch tätig bin.

00:28:24: Das ist extrem wichtig!

00:28:26: Die Wertschöpfungskette sieht sowas aus als privates Medium bist du von Werbekunden abhängig.

00:28:32: die Zahlen der Geld für Radiosports.

00:28:34: Mit diesem Geld finanzierst du Mitarbeiter dem qualitativ hochwertiges Programm machen.

00:28:41: Jetzt reduziert sich dieser Werbekuchen wird kleiner, weil die Unternehmen sagen ach ich mach Werbung bei Instagram.

00:28:49: Ja da siehst du ja wirklich im Reporting dann genau die Reichweite wie viel Kontakte du hat.

00:28:53: das weißt zwar nicht in welchem Umfeld deinem Spot deine Anzeige ausgespielt wurde.

00:28:58: ob du in irgendeiner extremistischen Bappel gelandet bist weiß es ja nicht.

00:29:02: also kein safe space aber egal So.

00:29:05: und es fehlen also sechzig Prozent vom Werbekuchen, auf einmal weil's in die USA geht.

00:29:10: Aber damit wird kein journalistisches Produkt refinanziert und langfristig wird sich dieser Medienmarkt bei uns bereinigen Wenn wir nicht sagen liebe Tech-Konzerne ihr kreiert ja gar keine eigenen Inhalte, seid ja Aggregatoren und spielt ja nur den Content aus, denn wir produzieren den Content Creator produzieren.

00:29:32: Das gleiche ist auch bei YouTube, produziert da keine eigenen Chancen.

00:29:36: Die vermarkten nur Content, den andere erstellt haben.

00:29:39: aber jetzt kommt die müssen wir Presse ähnlich deklarieren Denn sie haben Algorithmen, die steuern nämlich jetzt Inhalte verstärkt oder weniger stark aus.

00:29:51: Das heißt, sie greifen doch ein in dieses Spiel und wir merken es ja vor Wahlen dass extremistische Parteien stärker ausgespielt werden als Parteien der Mitte.

00:30:01: Und da können Sie packen und sagen du bist presseähnlich für dich gelten genau die gleichen Regeln wie für einen Radiosender auch.

00:30:08: was zum Beispiel das Thema Schleichwerbung betrifft.

00:30:12: Nachdem ihr ja von unserer Wertschöpfung, unserer demokratisch-stiftenden Public Value Medien Inhalte aufgreift und damit eigenes Geld verdient, obwohl ihr das nicht produziert habt, bitten wir euch jetzt auch zur Kasse.

00:30:28: Digitalabgabe.

00:30:30: Digital Steuer kriegt man nicht hin.

00:30:31: aber Abgabe kann funktionieren wenn wir es politisch durchsetzen wollen Und damit refinanzieren wir zum Beispiel die Infrastruktur-Herausforderungen, die wir haben.

00:30:41: Die eben die ganze Digitalisierung mit sich bringt.

00:30:44: und wenn das funktioniert dann haben wir eine viel bessere Basis um uns darauf zu konzentrieren was wir machen sollten und zwar ein gutes Programm gutes Produkt was auch viele gute journalistische Inhalte bringt.

00:30:58: Lokal Nachrichten sage ich jetzt mal Und es müssen uns nicht mehr so auf das Thema, wie refinanzieren wir denn den teuren Sendernetzbetrieb mit unseren Antennen und Funktürmen?

00:31:09: Das ist der Weg.

00:31:11: Der einzige Weg, der uns zum Überleben bringt.

00:31:14: aber der Markt wird sich schon ein Stück weit bereinigen dass die Sender, die nicht auf den Markt schauen also vor sich hinsenden und nicht nur den Hörer-Empblick haben sondern vielleicht irgendwie nur noch den Werbekunden.

00:31:27: Die werden bisschen kämpfen müssen in nächsten Jahren.

00:31:30: Raffin, ihr wartet ja auch nicht sozusagen das Außenetwas passiert.

00:31:34: Ihr macht ja selber was?

00:31:34: Du bist ja selber innovativ!

00:31:35: Du überlegst dir was unter anderem seit.

00:31:37: ihr habt inzwischen rund einhundertsiebzig Veranstaltungen im Jahr.

00:31:42: Warum wird dieses Geschäft immer wichtiger?

00:31:45: Weil wir nur durch echte Erlebnisse konkurrenzlos bleiben können.

00:31:52: Durch DHB Plus haben die Anzahl der Sender, die du hören kannst als Hörer hat sich verdreifacht.

00:32:00: immer stärkere online Audio Nutzung, also das früher das Küchenradio heißt jetzt Smart Speaker und da kann es ja jeden Sender der ganzen Welt hören.

00:32:08: Das heisst warum hört man in meinem Fall die neue Welle in diesem Bokeh von sechzig bis hundert Sendern?

00:32:17: Weil ich diesen Sender kenne und weil er zu meiner Routine gehört ist eben externes Marketing wichtig, da gehört für mich eine gute Werbekampagne dazu.

00:32:27: Gleichzeitig aber auch eine Event-Strategie!

00:32:30: Die Hundertsiebzig Events sind jetzt... Da sind klassische Präsentationen dabei, da gibt es Werbespots im Radio und wir hängen dort als Banner bis hin zu eigenveranstalteten Business Afterworks die wir jetzt total erfolgreich machen.

00:32:44: mit unserer Purple Night.

00:32:45: und ähm sehr lustige Geschichte ging letztes Wochenende in Fünfundzwanzig Freibädern in der Region, unser Neubelle Einhorn springen.

00:32:56: Im Einhorn-Kostüm?

00:32:57: Nee das nicht.

00:32:58: aber du hast aufblassbare Einhörner die dir ins Wasser legst und jemand wie Matthias kann dann Anlauf nehmen und muss es scharf und möglichst weit zu springen und auf diesem Einhorn sitzen bleiben.

00:33:08: Ach so!

00:33:08: Nicht mitte zu landen sondern draufsitzen.

00:33:10: Du musst drauf sitzen bleiben und der am weitesten springt und da glaub ich da bist du echt talentiert

00:33:16: für... Das habe ich schon zum zweiten Weg unter mir dort

00:33:17: letzte auch oder?

00:33:19: Na das weiß ja ganz klein also Drei Viertel kommt noch.

00:33:22: Soll

00:33:22: ich wie dich hab' mich früher gedöpt?

00:33:25: Gedöbt untergetaucht,

00:33:26: ne?

00:33:26: Ach so!

00:33:30: Also kurz gezuckt.

00:33:31: Hast du selber

00:33:31: mitgemacht?!

00:33:33: Ich hatte das erfunden und zwar in einer Trinklaune mit meinem Schwager im Urlaub im Pool.

00:33:41: nach einem Bierdosenstechen hatten wir einen Einhorn meiner Tochter dabei Ja, das war in der Pandemie.

00:33:48: In Sindanlage sprungen und haben dann so einen Contest gemacht.

00:33:52: Und als nichts mehr erlaubt waren Veranstaltungen nur die Freibäder waren geöffnet und gesagt wir müssen was machen mit Freibädern?

00:33:59: Ich habe so meinen Assistenten gesagt, so geil im Urlaub hab ich ein Hornespringen gemacht.

00:34:03: Ach gut es macht man!

00:34:04: Da hatten mein Vertrieb das den Freibedern angeboten.

00:34:07: heute Zahlen uns Freibäder dafür Geld, dass wir kommen mit Luxrad und DJ und Team und den Einhörnern.

00:34:13: Wir haben diese Saison auf fünfunddreißig Einhöner getötet weil die platzen irgendwann wenn du zu oft drauf springst ja.

00:34:20: Und haben Sponsoren im Gepäck.

00:34:23: das ist ein Riesenhappening und nächstes Jahr haben wir schon fünfzehn Freibläder für zwanzig siebenzwanzig.

00:34:28: wie gesagt haben kommt bitte wieder und es ist ein total erfolgreiches Ding so quasi aus einer Laune heraus entstanden.

00:34:36: So summiert sich das dann auf bis hin zu großen Präsentationen von Sarah Connor und was eben da so oft im Konzert mag.

00:34:43: Aber als Radiosender kann man noch irgendwie fast jeden Blödsinn machen, oder?

00:34:45: Ja!

00:34:46: Also es ist wie ein Spielwiesel, du bist ja wieder wie ein zwölfjähriger.

00:34:49: Das ist ja das Geile weil... Auf der einen Seite bin ich Geschäftsführer und habe mit seriösen Menschen wie Matthias Wickermann zu tun.

00:34:56: Auf der anderen Seite kann ich aber mein inneres Kind, was manchmal gar nicht zu sehen ist, was ich ganz fest bei mir behalte um jeden Preis Das kann ich dann rauslassen, weil du halt dann doch in der Unterhaltungsbranche dich um Dinge kümmerst die auch Kinder ganz gern gemacht haben.

00:35:15: In so einem Spieltrieb nur im Erwachsenen gewandt.

00:35:19: Jemand hast ja auch in einer Politik gesagt Ich will nicht mehr nur vom Spielfeldrand zuschauen.

00:35:23: Deine Frau meinte sinngemäß Wenn du glaubst Du kannst es besser da mach' es doch.

00:35:27: Hast du damit gerechnet wie schnell ist danach auf einmal ernst wird?

00:35:31: Nee Aber es ist glaube ich wie in jedem Club, wo du reinkommst.

00:35:35: Wenn du so ein bisschen was umtreibst dann saugen die dich auf wie so ein schwarzes Loch.

00:35:40: das ist beim Serviceclub so und es in der Partei nicht anders.

00:35:44: bei mir war so.

00:35:45: ich war immer neutral aber Ich würde mich als ganz klar konservativen bezeichnen.

00:35:51: von der politischen Ausrichtung war ich nicht immer Aber bin ich heute weil ich jetzt einfach besser weiß.

00:35:59: Und als diese unsägliche Amperregierung sie so zerstritten hatte habe ich zu meiner frau gesagt Ich drehte es in der Partei ein.

00:36:07: So, der jetzige Innenminister Baden-Württemberg Manuel Hagel, alter Freund von mir, den ich aus meiner Ulmarzeit noch kenne, sagte ich, du, ich würde gerne in die CDU eintreten und sagte das wäre ja Klasse!

00:36:18: Guck mal hier so machst Du das?

00:36:21: Und dann kriegt das da Kreisverband mit kommt auf dich zu und sagt Mensch, könntest du dich nicht aufstellen lassen für die Gemeinderatswahl, weil du würdest unsere Liste richtig gut tun.

00:36:29: Dann kommt der Ortsverband und sagt, komm da machst du den Ortschaftsratswahlen.

00:36:32: Bis auf einmal auf den ganzen Listen kandidierst und dann stellst du dich vor und irgendwann sind Wahlen, dann sagst du ja ich bin Beisitzer, ich bin dann so im Vorstand wieder bei.

00:36:43: Du bist dann auf einmal Stimmenkönig, kriegst die meisten Stimmen und irgendwann kommt einer und unterstellt dir, du willst ja Landtagskandidat werden wollen?

00:36:53: Nee!

00:36:54: Habe ich nicht vor, habe ich nicht.

00:36:55: hoffentlich schon irgendwer streut in so einer Partei des Gerüchtes.

00:36:59: Und das geht ja dann wie so ein Domino-Effekt.

00:37:01: Auf einmal kommt dann einer aus dem Vorstand sagt lass mal Kaffee trinken gehen, da weißt du schon was der blüht.

00:37:08: und der erste Impuls ist ne.

00:37:12: Wie lang hab' ich denn Zeit nachzudenken?

00:37:14: Drei Tage!

00:37:15: Ich frag meine Frau, frage alte Weggefährten geh mit Hagel Mittag essen und Hagel sagt Du ist krass Ruhe oder ist es so ein grünes Loch?

00:37:25: Ey, vielleicht schaffst du es nicht.

00:37:26: Aber wenn das nicht schaffts ist gar nicht schlimm dann lag's gar nicht an dir.

00:37:30: Äh aber wär doch geil und außerdem brauche ich eh gute Leute im Team.

00:37:35: Na ja gut, dann sagste halt zu... ...und machstest dann auch noch so gut dass du beim Haustür-Wahlkampf mit App gestützt uns Social Media so viel umtreibst.. ..dass alle anderen immer kommen und sagen boah hab'n total geile Reels gemacht!

00:37:50: Du hast schon zehntausend Haustürekontakte.

00:37:52: krass wir haben nur nicht mal angefangen Und ich habe es halt so stark vorangetrieben und so aus dem Nichts raus.

00:37:58: Ich war ja erst zweieinhalb Jahre Mitglied in dieser Partei, äh so ein starkes Team mobilisiert in der Partei weil ich halt dann an diesen politischen Wahlkampf ran gegangen bin wie wenn ich eine Radio Promotion planen würde.

00:38:10: Und er macht das den Leuten auch Spaß?

00:38:11: Dann sagen die geil!

00:38:12: Das macht richtig Freude hier Wahlkampfen mit ihm zu machen.

00:38:15: Es ist nicht Wahlkumpfstand sondern dass wir machen Entertainment.

00:38:19: Politisches Entertainment.

00:38:21: Und dann haben wir es tatsächlich geschafft Knapp vier Prozent mehr erst Stimmen bekommen habe als zwei Stimmen.

00:38:28: und sobald du dich da so abhiebst, kannst du auch wirklich spürbar messen was deine eigene Leistung war.

00:38:32: aber hat nicht gereicht bin ich in Landtag gekommen.

00:38:34: Heute bin ich jetzt nur noch beraten dabei und war es letzte Woche mit dem Hagel der das Innenminister ist.

00:38:40: Mittagessen.

00:38:41: wir tauschen uns super gut eng aus Und das Gute ist an unserem Austausch.

00:38:46: Ich führe nichts im Schild ich hab ja keine Interesse.

00:38:48: Ich muss ja nicht irgendwie ein politisches Amt holen bei ihm oder will Staatssekretär werden, sondern ich sage ihm ganz offen meine Meinung.

00:38:56: Was gut ist und was schlecht is'.

00:38:57: Das habe ich auch vor der Wahl gemacht war da in so einem Think Tank wo es darum ging die richtige Agentur auszuwählen Und ich glaube das ist eine richtig tolle Ebene wo ich mich auch sehr wohlfühl bei.

00:39:07: Aber

00:39:08: könnte man dich vom Radio noch weggeschen mit so nem politischen Abend?

00:39:11: Mit irgendwas Spannendes

00:39:13: Boah!

00:39:14: Ich hab mal aus Spaß zu meinen Gesellschaftern gesagt Die haben gesagt wir hoffen natürlich sie werden's nicht.

00:39:19: Na versteh' ich auch.

00:39:21: Ähm, so Abfahrer.

00:39:25: Ja?

00:39:25: Wird's interessant für mich!

00:39:28: Aber ich hab in diesen eineinhalb Jahren Wahlkampf Politik nicht nur von der positiven Seite erlebt sondern es ist wirklich ein Knochenchock.

00:39:39: eigentlich schön weil du dich um die Menschen kümmern kannst leider aber auch zu oft erlebt dass sich die Politik nur um sich kümmert.

00:39:47: man sagt ja immer erst das Staat dann die Partei dann der Mensch?

00:39:54: Aber es ist nicht so.

00:39:56: Erst das schwache Ego, dass du mit dem Rang um Pöstchen befriedigst und ob du auch auf dem Gruppenfoto möglichst zentral in der Mitte neben den Spitzenkandidaten stehen darf.

00:40:09: Da ist so ein Wetteifern um wer steht vorne und wer steht bei wem in der Gunst.

00:40:18: Das kann man spielen, das Spiel aber ich habe damit im Kindergarten aufgehört.

00:40:24: Wer zuerst im Sandkasten ist und es geht leider zu oft nicht um den Bürger und um etwas besser zu machen da bin ich bis hin zu naiv rangegangen so dass ich sagen muss boy!

00:40:38: Ich hab schon Respekt vor Politikern diese wirklich gut meinen und gut machen.

00:40:47: gegretzt werden irgendwann, weil jemand anderes Intriganter war.

00:40:52: Und das ist echt nicht einfach!

00:40:53: Deswegen auch wenn der vielen Kritik ist Respekt vor dem was unser Bundeskanzler da aushält, weil er macht es wirklich nicht fürs Geld.

00:40:59: Ich würde gerne nochmal auf deine Frau zu sprechen kommen.

00:41:02: Sehr gerne ja Weil

00:41:04: die war ja bei zwei wichtigen Entscheidungen.

00:41:06: sozusagen hatte ihr den Impuls gegeben Das das doch zu machen und hat an dich geglaubt.

00:41:11: Wenn du vielleicht nicht an dich geglaubt dass ist das irgendwie Ja würdest sagen sie schon deine Mutmacherin Die einfach auch manchmal sagt, du jetzt reichst.

00:41:18: Jetzt glaub an dich und jetzt machst du das einfach!

00:41:20: Das war das schon immer so?

00:41:21: Wie lang kennt ihr

00:41:21: euch?!

00:41:23: Wir kennen uns seit am sechsten, zwanzigsten März, zweitausend... Und ist halt nix Falsches, vierzehn glaube ich haben wir zum ersten Nag geküsst.

00:41:35: Also ab.

00:41:36: da hat sie mich, glaube ich dann auch gemocht.

00:41:38: Ich fand eine Vorreise-Scheiße als ihr auch gesehen habt.

00:41:41: Ernsthaft?

00:41:41: Ich sag ja komm ein Abendessen das dreh' ich um.

00:41:43: Das hätte ich gesagt du bist so arrogant!

00:41:46: Ich fand es eigentlich lustig aber wurde wieder falsch verstanden.

00:41:51: Was hat sie denn überzeugt dass du's bist?

00:41:53: Müssten wir Sie jetzt fragen?

00:41:54: ne?

00:41:55: Ich glaub der Podcast kann auch vor zwanzig Uhr gehört werden und deswegen sage ich einfach nur es war meine Ausstrahlung und mein Humor Und meine schönen Hände.

00:42:12: Aber um auf die Frage zurückzukommen, was ist das mit der Frau?

00:42:21: In dem Moment merke ich es gar nicht, aber im Rückblick muss ich dann oft mal sagen, woher?

00:42:24: zum Glück habe ich so die ärztliche Zweitmeinung meiner Frau gehabt.

00:42:29: Wir sind in sehr vielen Dingen gleich und anderen Dingen wieder extrem unterschiedlich.

00:42:35: Und sie ist ein sehr sensibler Mensch Sie ist Krebs, sie ist sehr emotional vom Wesen.

00:42:41: Ich bin einer der die Emotionen meint zumindest oftmals hinten anzustellen weil er dann besser durchs Leben kommt Und das ist manchmal steht im Konflikt miteinander.

00:42:53: Und immer dann, wenn ich erkenne dass wir uns ergänzen und sieh das auch erkennt ja Dann wird eigentlich das eins plus eins irgendwie ein tausend Ja?

00:43:02: Und es war auch in den großen Entscheidungen meines Lebens habe Ich dann doch immer dann mich auf Sie verlassen Wenn mich denn der Mut verlassen hat und Es war dann immer richtig und immer gut und Insofern große Weisheit.

00:43:15: Gerade in den Unterschieden liegt eigentlich das Geheimnis einer guten Beziehung und das Geheimnis kannst du aber nur hüten, wenn du diese Unterschiede nicht als Schwäche ansiehst.

00:43:30: Du bist Geschäftsführer, willst gestalten engagierst dich und bis gleichzeitig Familienvater!

00:43:36: Hat Familie deinen Blick darauf verändert was für Dich überhaupt Erfolg ist?

00:43:41: Naja es gibt den Erfolg im beruflichen Leben, dann kannst du an Zahlen festmachen.

00:43:45: Familienerfolg kannst ja nicht messen, kannst das nur fühlen.

00:43:49: und was mir geholfen hat Vater zu werden oder was mir beim Vater sein hilft ist das Gefühl auch mal wieder an die Oberfläche zu lassen sei es jetzt.

00:44:03: letzte Woche hat meine Tochter mit ihren zehn Jahren eine Solorolle in Gesang gehabt bei einem Kindermusik hören, da steht ihr da vorne allein und singt.

00:44:14: Ich flenne wie ein Schlosshund!

00:44:17: Ja?

00:44:18: Und ich habe dann das... Ich hab erst beim zweiten Auftritt, komm hier wieder, Trentin in der Ogen, erst beim zweiten Auftritt habe ich es dann richtig genießen können weil das einem so bewegt als Fahrrad und denkst immer du blödes Sauwaum bist du so emotional?

00:44:30: Das ist mir denn mal ganz peinlich wenn nicht emotional werde, weil für mich Emotionen auch nur so ein bisschen ein Stück weit Schwäche darstellt.

00:44:37: aber das ist doch so'n kranker Irrglaube Und das ist in der Geschäftswert natürlich nicht, als Geschäftsführer werden Mitarbeiter nicht so tut wie du willst und es im Unternehmen schadet.

00:44:47: Kannst ja nicht anfangen zu weinen und sagen, dass es tut mir jetzt weh, warum machst Du das?

00:44:51: Das bringt da nichts!

00:44:52: Ja also das heißt, du bist im geschäftlichen Alltag besser bedient wenn du wirklich für die Mitarbeiter eine klarere berechenbarer Kompass bist und einen Fixpunkt und ein Pol wohl sicher darauf verlassen können.

00:45:07: Also eben nicht kulerisch oder ständig überschwänglich und auf der anderen Seite wieder das Pendel ins negative umschwenken lassen.

00:45:15: Ich glaube fest daran, du kannst vieles mit einer ruhigen Hand.

00:45:19: viel besser ist es natürlich das Thema Liebe zu eigenen Kindern.

00:45:27: Du liebst niemanden so sehr wie deine eigenen Kinder, vielleicht noch die eigene Mutter?

00:45:31: Mein Papa ist für dich schon wieder was ganz anderes und bei der Ehefrau aber so lieben wir ein eigenes Kind, dass tust du nie mehr.

00:45:37: Da bin ich fest von überzeugt!

00:45:39: Und das ist ein... Was mir persönlich hilft, ist so eine Tür zu öffnen in einer Welt, die ich gerne auch mal im Alltag doch geschlossen

00:45:48: hatte.".

00:45:49: Lassen

00:45:50: Sie uns mal ein bisschen nach vorne schauen, bevor wir gleich zu den drei Klassinkern gehen.

00:45:54: Du bist mit dreientreißig Geschäftsführer geworden, hast eine Unternehmen verändert und zwischendurch warst du auch noch einmal an der Politik?

00:45:59: Was steht bei dir noch an?

00:46:00: Was sind deine Ziele?

00:46:01: Was willst du erreichen?

00:46:01: Wo geht's hin?

00:46:05: Das ist echt immer ne ganz schwierige Frage finde ich das.

00:46:09: Das fällt jedem im Leben immer schwer wenn du dir schon Träume erfüllt hast weißt du?

00:46:16: Ich hatte so'n paar Träime die habe ich mir erfüllt.

00:46:19: Ich bin jetzt in dem Stadion, dass ich sage hey!

00:46:21: Ich will einfach meine Kinder gesund bleiben.

00:46:27: Vielleicht mir noch freiheiten... Was ist für dich ein Ziel?

00:46:30: Naja das du dir nicht immer ums Geld Sorgen machen musst.

00:46:34: Also je mehr du verdienst, desto mehr merkst du.

00:46:37: am Monatsende ist doch wieder so viel übrig wie da wo du wenig verdient hast.

00:46:41: Eigenartiger Profit.

00:46:41: Übrig

00:46:41: vom Geld oder von den Tagen?

00:46:43: Genau

00:46:43: genau.

00:46:45: Du träumst natürlich von dem ich liebe die Côte d'Azur und dann fährst du dann so rum und schaust dann auf Idealista immer was kosten da die Häuser... Und fängst denn immer an so die Träume zu träumen eigentlich die dich aber gar nicht mehr erfüllen sondern dir nur mehr Glotze ans Bein binden.

00:47:04: Insofern ich will frei sein, reisen können glücklich und gesund.

00:47:10: Und den Rest habe ich schon.

00:47:11: Ja

00:47:12: sehr ähnlich das sehe ich genauso.

00:47:13: also irgendwie früher wo man fand ich von mal nichts hatte hat man ganz viele Träume gehabt auch

00:47:18: in

00:47:19: Dingen materiell und dass will man sich irgendwie auch so als nächsten Step erreichen weil dafür arbeitet man ja auch hart um baut die Sachen auf dann läuft das Geschäft sondern kommt das nächste und dann kommt da was rein.

00:47:29: und jetzt ist genau das gleiche wo ich sage erhöhte finanzielle Freiheit Welt sehen können und ja das Leben auf eine andere Art und Weise zu genießen.

00:47:38: Aber auch genauso wie mit zum Job oder das was wir jetzt hier machen, Dinge zu tun die einem einen Sinn geben.

00:47:43: Also das ist für mich so Nebengesundheit und Familien alles was die Klassiker sind etwas zu tun

00:47:49: was sich in

00:47:50: Tag erfüllt.

00:47:51: Ja, ich bin auch in so wie Tagen wie heute oder gestern.

00:47:53: Es sind echt wieder so viele Sachen, das noch so durchgetaktet.

00:47:56: Aber wenn ich dann abends ins Bett gehe und dann überlege was war der Tag?

00:47:59: Und schauen wir nicht nur den Kalender sondern schaue auch in den Mails und in den WhatsApp und was man alles so erledigt

00:48:04: hat

00:48:04: und denkst du es war ein produktiver Tag und der Tag ging da vorne!

00:48:07: Wir haben einen schönen Podcast.

00:48:08: jetzt morgen kommt eine neue Ausstrahlung.

00:48:10: Ich hatte heute noch ein Interview gehabt wegen des Buches.

00:48:12: Also zum Summel ist so'n Tag irgendwie erfüllend und das gibt mir im Leben einen Sinn.

00:48:17: Jetzt fährt natürlich sagen ich arbeite viel aber es macht mir Spaß.

00:48:21: Viele

00:48:21: arbeiten auch viel und die haben da keine Freude dran.

00:48:24: Und das ist glaube ich auch so ein Thema, hast du einen Job in dem du dich ausdrücken kannst?

00:48:28: Ja!

00:48:29: Darum sehe ich da viele Hure parallel und ist für mich auch ein Punkt.

00:48:32: selbst wenn ich das Geld hätte und ich müsste gar nicht mehr arbeiten... Ich würde aber trotzdem weiterarbeiten weil es mich erfüllt.

00:48:38: Ich weiß

00:48:38: ja gar nicht,

00:48:39: was sie machen soll.

00:48:39: natürlich schön jetzt irgendwo sich immer zum Kaffee hinzusetzen oder man geht dann aufs Weingut und macht so Dinge über.

00:48:45: will ich das jetzt jeden Tag haben?

00:48:46: also

00:48:47: so geht's mir zumindest lieber Robin zum Abschluss Die drei klassischen Fragen.

00:48:52: Welcher Moment in deinem Leben hätte einen eigenen Schuh verdient und wie seht dieser Schuh aus?

00:48:59: Es ist eine unglaublich leichte und schwere Frage zugleich, äh ein eigener Schuh?

00:49:07: Naja ich heiße Schuß da.

00:49:08: Ähm Ich glaube Sorgen frei zu sein am Strand entlangzugehen ohne nachdenken zu müssen was man muss Sondern einfach im Hirn jetzt zu sein.

00:49:23: Ich sehe mich da vielleicht in den Flitterwochen mit meiner Frau auf dem Malediefen um diese gesamte Insel herumlaufen.

00:49:32: Barfuß, das ist meine Antwort!

00:49:34: Dann wenn du keine Schuhe brauchst dann weißt Du welchen Wertschuhe haben.

00:49:39: Klar, klar.

00:49:40: Sehr schön.

00:49:41: An welches Glas Wein erinnerst du dich besonders gerne zurück?

00:49:44: und was war das für ein Wein?

00:49:46: Das ist ganz einfach Meine Frau und ich, wie wir zusammen kamen.

00:49:49: Da war dann nicht ein Glas oder eine Flasche aber wir haben es doch aus Gläsern getrunken.

00:49:54: von Bedeutung weil das hat uns Wasser des Startschusses in das Leben was sich mit ihr führen darf.

00:50:00: Dieses Glas war Rotwein Italienisch und dann das Glasschaumwein was wir aufgemacht haben, getrunkten haben als mein Arbeitsvertrag als Geschäftsführer kam.

00:50:16: Das war im März, auch was.

00:50:20: Könnt ihr mal schauen bei Instagram?

00:50:22: Mein Profil Robin Schuster Radio und da ist von den Posten.

00:50:27: Da schaue ich so ganz Kess in die Kamera mit einem Glas Champagner in der Hand.

00:50:33: Und keiner wusste, was macht er denn da?

00:50:35: Nur ich wusste!

00:50:36: Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben und dann erst konnte ich meinen Kollegen sagen... ...ich bin weg!

00:50:42: Ja das sind so die Momente wo du sagst Wichtige Momente muss man auch feiern, genauso wie du wichtige Anlässe mit einem guten Paar Schulhauch inszenieren darfst.

00:50:52: Vielen Dank, Robin!

00:50:53: Ganz zum Abschluss.

00:50:55: Welchen Gegenstand würdest Du niemals bequärfen und warum?

00:50:59: Das Schöne ist stille kannst Du erst rausschneiden...

00:51:02: Man merkt halt, Du hast das Skript nicht gelesen.

00:51:04: Ich hab' das Skrip wirklich nicht gelessen.

00:51:07: Die drei Fragen sind wirklich eine Überraschung für dich.

00:51:09: Ich

00:51:09: habe mich bewusst nicht vorbereitet.

00:51:13: Gegenstand würde ich nicht quärfen.

00:51:15: Und wenn ja, warum?

00:51:17: Kann man noch diese Uhr einschälen?

00:51:19: Genau so diese Chappity-Musik.

00:51:21: Ja

00:51:21: genau, Chappady!

00:51:24: Bitte fahr.

00:51:25: Also eine Pausenmusik singen...

00:51:27: Das Beste aus drei Jahrzehnten.

00:51:29: Vier.

00:51:30: Als vier.

00:51:32: Wenn ich jetzt sage, Handy ist halt doof ne und dann sagt man es war auch nicht gehabt.

00:51:36: Nee das ist neu.

00:51:37: Echt?

00:51:39: Da macht doch so.

00:51:40: Meine Frau sagt, ich bin so händisüchtig!

00:51:41: Ich finde es ist einfach ein starkes Werkzeug wenn man das als Werkzeug einsetzen kann.

00:51:46: aber ich verbringe viel Zeit am Handy...ich gebe das auch zu dass auch der Kampf mit mir selber das auch wegzulegen und das fällt einem am Anfang total schwer Wenn man's dann nach ein zwei Tage weggeliegt hat dann ist er so ein befreiendes Gefühl.

00:52:00: Das heißt dann wenn du auf dem Malediven bist mit deiner Frau Barfuß die Insel umläufst?

00:52:05: Das hatte ich wirklich so, zwanzigsechzehn setzte mal Und das ist eigentlich schade.

00:52:10: Das heißt, weniger Bildschirmzeit ist manchmal vielleicht Qualität aber wenn wir ganz ehrlich sind... ...das ist ein unglaublich wichtiges Werkzeug und ohne das zu leben weiß es nicht.

00:52:24: ansonsten sagen wir Bett ich schlafe total gerne und sein ich Kinder hab kann ich nicht mehr so schlafen wie früher.

00:52:33: also wenn du mich foltern willst dann Schlafentzug oder Ich werd unerträglich, wenn ich nicht Hunger hab.

00:52:41: Ah, oh!

00:52:41: Hat dieses

00:52:42: Snickers?

00:52:42: Gibt's da nicht diese schöne Werbung mit der Diva?

00:52:44: Die war uns den Leiser Minnelli und so ja... Also sagen wir mal das Kopfkissen.

00:52:50: Ich erleg mich fest es ist das Kopf-Kissen.

00:52:53: Ja, hat mir alles noch nicht, fühl ich gut.

00:52:56: Was war euch?

00:52:59: Bei mir gibts nichts.

00:53:00: Gar nix.

00:53:00: du bist auch kein Suchtmensch irgendwie.

00:53:02: Ich bin ein Mensch der sich von allen Dingen gut trennen kann.

00:53:06: Ich habe eine Kladde.

00:53:08: Also ich hab viele Kladden, diese Künstlerkladden.

00:53:12: Einer der ist um eine Auswahl der schönsten Dinge der Kinder.

00:53:15: Ich habe auch gleichzeitig noch gegen sie ein bisschen nerdy eine ganz klassische Festplatte wo ich einfach mal alle Fotos auch so von Kindern gebohrt und allem

00:53:23: drauf habe

00:53:24: Und alles andere kann er genommen haben.

00:53:26: das ist immer so der Pool wo alles drauf passiert Aber es sind hauptsächlich die Dinge, die die Kinder so gebastelt haben.

00:53:33: Das haben wir auch schon mal an einer Folge gehabt.

00:53:34: Das hat man schon gesagt und das ist für mich sobald es für mich auch das Herz ist.

00:53:39: Also Erinnerungen nehmen wir im weitesten Sinne da auf?

00:53:43: Ich habe auch bei mir am Schreibtisch ja... Da war irgendwie ein Kunde unten und wollte Schuhe kaufen.

00:53:50: Und da konnte Carlos glaube ich oder Emmi, jetzt muss ich echt überlegen, weil ich habe zu viel von denen und den Zettel hab' ich immer noch im Schreibtisch!

00:53:56: Und das waren so... Da konnten die gerade schreiben.

00:53:57: also zig Rechtsräumwähler

00:53:59: kommen schnell runter Und ein Schuhverkauf.

00:54:04: Weil eins der Kinder wollte mich beim Telefonat um die Stören und lag mir dann diesen Zettel dahin, da ging mir auch das Herz auf.

00:54:11: Komm schnell runter!

00:54:12: Und einen Schuh-Verkauf.

00:54:15: Das sind solche Zettlchen, wenn man jetzt sieht wie die Kinder groß werden können.

00:54:18: Es geht übermorgen wieder nach Portugal zurück in sein drittes Jahr und du siehst dann so damals wir die dann solchen Zetteln ausgefüllt haben.

00:54:25: Das ist wirklich so, das möchte ich nie wissen und gerade für den Punkt finde werden und du holst das so was noch mal raus oder wenn die Kinder später einmal heiraten.

00:54:39: Ich finde Videos sind so unglaublich wichtig auf Smartphones, weil wenn ich die ganzen Videos meiner Kindern nicht hätte... ich hätte das alles vergessen!

00:54:45: Das ist so krass, was man alles vergisst und das ärgelt einen wieder und denkt mir oh nie, es ist so wertvolle und dann ist das weg.

00:54:52: Und eine Sache, das finde ich, ist, wenn ihr jetzt da zuhört und ihr habt gerade kleine Kinder Ich nehme jedes Jahr zum Geburtstag, meiner zweiten bei der ersten habe ich es verpasst.

00:55:04: An ihrem Geburtstag ein Video auf wo ich einfach mit meine Frau zusammen in die Kamera erzähle wie sie so die hellen die kleine wie sie ist und Wir schneiden das am achzehnten zusammen und zwar rückwärts, vom achzehnten Rückwärz bis es Video endet dann im Kreis an.

00:55:22: Und das machen wir!

00:55:23: Das ist doch dann ein geiles, so eine Deinnerung sowas zu machen.

00:55:27: Das ist schon wertvoll.

00:55:28: deswegen ich bleibe dabei nach wie vor der wichtigste gegenseiteste Handy mit einer Erinnerung die auf dem Handy gespeichert werden.

00:55:35: Ja

00:55:35: ok.

00:55:36: Sehr schön vielen.

00:55:37: vielen Dank Robin.

00:55:39: Wirklich eine Freude, dich hier zu haben.

00:55:40: Es war sehr emotional und du bist ein reflektierter Mensch.

00:55:44: Und es war natürlich auch unterhaltsam.

00:55:45: Vielen Dank für den spannenden Einblick und einfach dass Du ja die Zeit gefunden hast und ein bisschen was aus Deinem Leben mit uns geteilt hast.

00:55:52: Danke!

00:55:52: Hat mir auch mit euch Spaß gemacht?

00:55:54: Und meine Erwartungen wurden übertroffen.

00:55:57: Sehr schön.

00:55:58: Was nicht an dir legt, Jessica?

00:55:59: Nein,

00:56:00: nein.

00:56:00: Jetzt bist du noch mal nett hier.

00:56:02: Gab's noch etwas nettes zu... Einen einen

00:56:03: Punkt krieg ich da noch.

00:56:04: Also auf meinerseits erstmal dich, Jessica.

00:56:06: Ich hab jetzt eine tolle Moderation.

00:56:08: Und natürlich auch an dich, Robin.

00:56:09: Weil ich hab schon damit gerechnet dass das so wird.

00:56:12: mit einer gewissen Witzigkeit aber genauso auch mit der Tiefgründigkeit fand auch das beantwortet was ich gerne rauszuhören wollte Mit der Zukunft ums Radio Was dich so bewegt.

00:56:22: und ja vielen Dank.

00:56:23: keine sehr sehr schöne Episode.

00:56:25: Ja und euch danke fürs Zuhören Dass ihr dran geblieben seid weil ihr wusstet Ich werde dem Matthias noch eine oder zwei Breitzeiten mitgeben.

00:56:33: Also ich bedanke euch.

00:56:34: vielen dank Matthias.

00:56:35: Vielen Dank fürs zuhören.

00:56:36: Alle weiteren Infos stehen ja bei uns unten in den Shownotes und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

00:56:41: Bis dahin, alles Gute!

00:56:42: Tschüss!

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